Hallo, ja. War aber nicht sonderlich kalt bei uns.
Hier Ausblaß + Kältemittel + Innentemperatur
Hier Außen
Hallo, ja. War aber nicht sonderlich kalt bei uns.
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Mega gute Daten! Gerne weiterhin Updates.
So vielfältige Messdaten können nur wenige liefern.
Sieht aber alles sehr gut aus.
Für mich bleibt die Siesta-Serie ein absoluter Geheimtipp zum heizen.
Wenn das wirklich kurz vor dem Auftauvorgang war, dann finde ich das unglaublich schlecht. So in etwa sieht das bei meiner Anlage auch aus, wenn ich mich wieder mal über einen unnötigen Abtauvorgang aufrege. Nur gleichmäßiger und manchmal noch weniger bzw. gar kein Eis.
Es gibt aber auch Fälle, da ist wirklich alles gleichmäßig und schön weiß vereist. So ist das bei meiner Panasonic bisher immer gewesen.
Ich sehe keinen Grund für einen Abtauvorgang, wenn nicht die Lamellen zumindest ordentlich bedeckt sind.
Wenn ich die Anlage bei einem unnötigen Abtauvorgang per Fernbedienung ausschalte, heizt sie danach auch einwandfrei weiter. Wenn sie sinnlos enteist, heizt sie danach auch nicht besser oder mit geringerer Stromaufnahme. Im Gegenteil: Der Abtauvorgang kostet Strom und oft mehr als davor aufgenommen wurde. Und danach läuft der Kompressor erstmal wieder schneller an (= mit höherer Stromaufnahme), um die Heizpause aufzuholen, um dann umso schneller wieder in die Enteisung zu kommen.
Mit dem Economy-Modus wird das etwas besser aber optimal oder auch einfach nur zufriedenstellend sieht für mich anders aus.
Wenn irgendjemand Ideen hat, wie man das Verhalten verbessern könnte, bin ich da sehr interessiert! Bisher nutze ich einfach den Holzofen, wenn das Gerät nicht sinnvoll, nervtötend oder zu teuer zu betreiben ist. Heute bei 6-8°C ist die Anlage TOP!
War ca. 10 Minuten davor. Abtauvorgang war dann so ab ca. 13:40Uhr. Sieht man auf dem Screenshot vom Stromverbrauch.
Temperaturen um den Nullpunkt und Eisregen sind sehr schlechte Bedingungen für Wärmepumpen. Mein Monoblock von Panasonic ist da kaum besser. Nur kann der Monoblock doppelt so schnell abtauen wie die LLWP. Die Laufzeiten sind unter Teillast fast gleich lang.
Möglichweise hilft es, die Lüfterdrehzahlen im Außengerät nicht durch irgendwelche Regelungen (Bedarssteuerung/Econo/Quiet-Modus etc) zu stark zu reduzieren.
Die Abtausteuerung ist auch etwas komplexer, als man mitunter denkt. Es kann da durchaus sein, dass die Anlage mal deutlich früher abtaut, als nötig wäre, damit das Gerät antestet, wie das Wetter derzeit ist. Denn die Bedingungen sind sehr unterschiedlich. Luftiger Reif ist viel schneller abgetaut, als heftiges Eis. Die Maschine weiß erstmal nichts davon, ob der detektierte Leistungsverlust am Wärmetauscher aufgrund von Reif oder Eis kommt und weiß deshalb auch nicht, wie lange ein Abtauzyklus dauern wird bzw. ob sie es überhaupt schafft, mit dem geringen Energiepuffer das AG aufzutauen. Oder es gibt auch den Zustand, dass ein Großteil des Wärmetauschers noch frei ist, aber die unteren 5 cm sind stark vereist.
Deshalb sind Algorithmen vorstellbar, dass sie erstmal etwas früher abtaut, als nötig und wenn das zügig klappt, sie beim nächsten Mal schon länger wartet.
So schlimm ist etwas früheres Abtauen auch nicht. Halbe Vereisung ist auch doppelt so schnell abgetaut mit der Hälfte an Energie. Ist also nicht so, dass eine Anlage, die alle 30min abtaut, doppelt so viel dafür verbraucht, wie eine Anlage, die alle 60min abtaut.
Es ist auch sehr schwer einzuschätzen, bei wie vielen Abtauzyklen wirklich das Optimum liegt. Das hängt stark vom Wetter ab.
Ein sehr spätes Abtauen wirkt zwar auf einen erstmal, als würde die Anlage damit sparen, das Gegenteil kann aber der Fall sein. Dann läuft die lange mit einem vereisten Wärmetauscher recht ineffizient. Wo da genau das Optimum liegt, ist schwer zu sagen, wenn man nicht gerade Entwicklungsingenieur mit viel Erfahrung ist.
Gerade dann kommt die Anlage umso schneller in ihren heißgeliebten sinnlos-Abtauvorgang, weil dadurch die Leistung am Außengerät höher ist. Durch die Nutzung des Econo-Modus wurden die Abtauvorgänge deutlich weniger aber es senkt eben auch die Leistung gerade beim Aufheizen des Raumes.
Die beste Erfahrung was Leistung, Komfort und Stromverbrauch angeht habe ich damit gemacht, gezielt abzuschalten, wenn die Anlage sinnlos abtauen will. Ob das sinnlos ist oder nicht, entscheide ich, wenn ich mir den Wärmetaucher anschaue. Was sinnvoll ist und was nicht, habe ich von meiner Panasonic Nordic abgeguckt.
Das bedeutet: Wenn die Anlage läuft und ich wie üblich abends neben der Fernbedienung sitze und dann geht die Anlage plötzlich von sagen wir 200-400W konstanter Leistungsaufnahme plötzlich aus, dann weiß ich, dass sie abtauen möchte. Spätestens beim zweiten Mal habe ich mir die Chose am Außengerät dann angeschaut und schalte dann ab, wenn beim ersten Mal schon kein Eis zu sehen war. Dann gleich wider an. Die Anlage macht dadurch nur eine kurze Heizpause und fährt bald wieder auf das vorangegangene Leistungsniveau hoch. Der Raum kühlt nicht nennenswert ab, die Leistungsaufnahme ist insgesamt deutlich geringer und die Leistung am Innengerät unterm Strich höher.
Die Anlage machen zu lassen was sie will hat für mich schon einige Male bedeutet:
unnötiger Krach durch die Abtaugeräusche
unnötiger Stromverbrauch beim Abtauen. Teils deutlich höher als die Aufnahmeleistung davor über längere Zeit
nach dem Abtauvorgang deutlich erhöhte Aufnahmeleistung, die dann erst nach einiger Zeit wieder sinkt. Wenns blöd läuft, droht bis dahin schon fast wieder die nächste sinnlos-Abtauung.
eine unnötige HEIZPAUSE, die ich SPÜRE. Etwas Störendes zu spüren was auch noch sinnlos ist, stört mich umso mehr. Wenn die Heizpause einen plausiblen Grund hat (zum Beispiel einen vereisten Wärmetauscher), dann tu ich mir deutlich leichter damit, das völlig gelassen zu sehen. Denn Abtauvorgänge gehören zu einer Klimaanlage im Heizbetrieb dazu. Unnötige Abtauvorgänge sind unnötig, teuer und störend und gehören meines Erachtens nicht dazu.
Der Fairness halber muss ich noch dazu sagen, dass die Anlage auch ab und zu sinnvolle Abtauvorgänge macht. Je nach Mondstand oder so kann sie das erkennen, vielleicht ist es auch Zufall.
@Win:
Was du beschreibst, kann durchaus sein. Es entspricht nur nicht meiner Erfahrung mit meiner ATXD35A. Da war kein Lerneffekt zu bemerken, das kommt eher daher wie ein Abtauen nach sturem Algorithmus. Dieser mag in manchen Betriebszuständen gut sein. Aber ein Abtauvorgang bei nicht vereistem oder nur minimalst vereistem Außengerät ist einfach objektiv Murks und nicht angebracht.
Ich werde mal Bilder von meiner Panasonic machen, wenn es wieder kälter wird und sie mal wieder läuft. Die vereist sauber und heizt bis dahin trotzdem wie Sau.
Und ich hoffe auch, dass ich meine ATXD noch irgendwie besser unter Kontrolle kriege. An Tagen wie heute ist die Anlage super.
Also meine ATXD 2.5 läuft seit wochen von 7-21 uhr bei 21grad econo aus und BS90% .
meistens Tagesverbraich zwischen 4-6kwh
Abtauzyklen bei wenns richtig kalt gegen abends -5 stündlich ffzer ca 8-10mins tagsüber ca alle 2-3 std m die 0 grad.
Wir sind bisher zufrieden ,aber wir hatten auch keine andere als vergleich.
Zusätzlich haben wir noch eine pelletheizung die bei extrem kalten tagen fuer 5-6 std mitläuft damit die andern zimmer nicht zu sehr auskühlen.
Bei pelletpreisen um die 320€ kämen wir bei reiner Pelletheizung auf etwa 1280€ hin ,ca 3,5-4t die letzten 10jahre je nach Winter.
Wenn ich den bisherigen verbrauch hochrechne komme ich bei 1200kwh auf etwa 400€ und 1t pellets 320€ ,sind wir bei 720€ Heizkosten.
Jahresersparnis 560€ , in 4 jahren haben sich die
3 Splitgeräte amortisiert.
2x 2,5 ATXD und 1x 2,5 ATXP von Dagimarket.
Altbau 110m2 ungedämmt in Oberbayern.
Hab gestern mal meine ATXF25E unter genauer Beobachtung gehabt. Außen 10 Grad, innen Anfangs 15 Grad, Ziel war 17 Grad, Raum ist nur 10m².
Gerät Soll 17 Grad und Econo an. Lüfter auf Auto. Keine Bedarfssteuerung, die hängt gar nicht am WLAN.
Mein Eindruck war, dass der Regler sich mit der Zeit auf die Situation anpasst und nicht einfach nur einen starren Regelalgorithmus hat.
Sie startete mit 400 Watt, ging nach wenigen Minuten auf 550 Watt hoch, um 5 Minuten später auf 400 zu fallen. 27 Minuten später ist sie bis au 350 Watt gefallen und stoppte dann. Raumtemperatur war dann auch mit 18 Grad schon etwas drüber.
Mein Eindruck ist, dass sie bemerkt hat, dass die 400-500 Watt zu viel sind für den Raum. Nach 5 Minuten startete sie wieder. Weil der Raum ausgekühlt war, ist normal, dass die Temperatur schnell wieder absackt, wenn die Anlage aus ist und so auch zügig wieder eingeschaltet werden muss.
Und jetzt startete sie deutlich zurückhaltender mit 250 Watt, ging dann nach einigen Minuten auf 210 Watt zurück, um dann 10 Minuten später wieder zu stoppen. Meine These: Sie hat bemerkt, dass auch das noch zu viel ist.
Beim nächsten Start 3 Minuten später lief sie dann auch nochmal 10 Minuten bei 170-280 Watt leicht ansteigend, um dann wieder zu stoppen.
Beim nächsten Start versuchte sie dann recht zügig, von 240 Watt immer weiter runterzu modulieren an die unterste Modulationsgrenze bis auf 167 Watt. Sie pendelte dann längere Zeit zwischen 167-179 Watt. So lief sie eine ganze Stunde. Raumtemperatur stieg ganz langsam von 17,4 - 17,8 Grad an. Nach dieser Stunde hab ich dann abgeschaltet.
Könnte also sein, dass der Regler sich anpasst und vom vorherigen Betrieb lernt. Also so im Sinne, von Start zu Start immer tiefer zu laufen. Kann aber auch eine Fehldeutung sein, ist erstmal nur eine Arbeitshypothese.
Bei 10 Grad außen ist die Anlage schon an ihrer unteren Grenze angekommen, also in einem Bereich, wo sich takten muss, weil selbst die 167 Watt untere Modulationsgrenze noch zu viel Wärme produzieren, zumindest für Zieltemperatur 17 Grad.
Ich werde mal noch ähnliche Versuche bei niedrigeren Temperaturen machen.
Auch interessant zu beobachten war die Lüftersteuerung, die ich recht angemessen empfinde, etwas mehr auf Effizienz anstatt auf Lautstärke-Komfort. Insgesamt hat sie 5 Lüfterstufen. Ich nennen sie mal S0-S4. Mit S0 startet sie, die hört man in 2 m Abstand nicht mehr. Sie scheint bei bestimmten festen Aufnahmeleistungen auf eine jeweils höhere Stufe zu gehen und hälte dadurch die Auswurftemperatur im Bereich 29-33 Grad. Zumindest unter Econo und bei den Leistungen, die ich hier beobachtet habe.
Bei etwa 180 Watt schaltet sie auf S1, was schon leise hörbar ist. Bei etwa 240-270 Watt schaltet sie auf S2. Runter schaltet sie übrigens mit einer gewissen Hysterese, also z.B. ab 270 W auf S2 aber z.B. erst bei 200 W wieder zurück. Wo genau die Zürückschaltleistung liegt, kann ich noch nicht sagen. So um die 500 Watt schaltete sie noch eine (oder 2 ???) Stufen höher, da wirds schon recht laut.
Ich finde diese Lüftersteuerung genau nach meinem Geschmack. Sie macht ordentlich Luftdurchsatz und arbeitet damit ein einem sehr effizienten Bereich.
Wer es leiser mag, kann einen speziellen Flüsternachtmodus aktivieren, dann wird die Anlage vermutlich nur S0-S1 anfahren.
Über die 1:45 h hat sie insgesamt 0,4kWh verbraucht, wobei die Auflösung des Messgerätes nur 0,1kWh ist (mögliche Abweichung 0,31-0,49 kWh). Also irgendwas um 170-250 Watt Durchschnitt.
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Ich habe eine Frage zu dem Abtauvorgang. Ich habe selbst keine Klimasplit, überlege aber meine alte Gastherme langsam durch eine oder mehrere ATXD35A zu ersetzen. Nun sind die Erfahrungen hier ja sehr unterschiedlich, was die Heizleistung und die Abtauvorgänge betrifft. Der Abtauvorgang wird oft als sehr energieintensiv beschrieben.
Wenn ich mir nun z.B. den o.g. Screenshot anschaue, dann verbraucht der Abtauvorgang ca. 400 Watt für ca. 5 Minuten. Wenn ich dies auf die Kosten umrechne bei 0,3 € / kWh, dann reden wir über Kosten von 1-2 Cent pro Abtauvorgang.
Sehe ich das richtig oder habe ich mich total verrechnet?
Wenn man rein die Kosten betrachtet, dann stimmt das wohl in etwa.
aber bedenken sollte man, dass die ATXD35A in dem Temperaturbereich, in dem Abtauvorgänge häufiger sind, nicht sonderlich toll arbeitet. D.h. die Leistung ist relativ gering und die Effizienz ist auch nicht mehr die beste. Bei meiner Anlage sind die Abtauvorgänge dann auch recht häufig.
Nach dem Abtauvorgang dauert es auch wieder, bis die Anlage ihre Leistung bringt. 10 Minuten sollte man für diese Pause schon rechnen. In dieser Zeit kommt praktisch keine nennenswerte Wärme in den Raum.
Für jemanden, der 24/7 durchheizt, fällt das weniger ins Gewicht aber mich nervt es derart, dass ab heute wieder der Holzofen an ist, zumindest sobald die Sonne weg ist (es wird ab heute Nacht und kommende Woche wieder deutlich unter 0°C geben, soll aber sonnig werden).
Jedem, der ernsthaft heizen möchte, empfehle ich die ATXD35A nicht. Da ist eine "Cold Region" oder "Nordic"-Version deutlich besser geeignet.
Kommende Woche werde ich die Bude bei Sonnenschein immer ordentlich vorheizen, so dass die ATXD35A nur noch die Temperatur halten muss. Eigentlich ist geplant, abends den Ofen abzuwerfen aber ich probier es sicher auch mal nur mit Klimaanlage. Ich berichte dann die Tage mal, wie es sich mit Abtauvorgängen verhält.
Grüßle Jo
Das ist mein Plan... Ich hoffe, mit 2 Geräten fast mein ganzes Haus zu beheizen.Es ist zwar 130 Jahre alt, aber sehr offen aufgeteilt. Ich habe eigentlich nur Wohnzimmer mit offener Küche und Schlafzimmer mit Bad (+ kleines Gäste-WC und einem kleinen Anbau). Bei den Verbräuchen die ich hier sehe, könnte ich meine Heizkosten mehr als halbieren. Dabei habe ich den 24/7 Verbrauch schon sehr großzügig berechnet.
Ergänzung: bei der Frage, ob in der ATXD35A minderwertige Teile verbaut sind, muss ich immer an meinen 19 Jahre alten Skoda denken. Da habe ich noch kein Teil gesehen, auf dem nicht VW oder Audi draufsteht...
Es scheint mit den Siesta-Modellen im Winter nur über einen 24/7-Betrieb warm genug zu werden. Falls es das tatsächlich tun sollte, werden 5-6 dieser Geräte meine 33 Jahre alten Gasthermen auf 175qm ersetzen.
Wenn du es nicht eilig hast, dann kannst du in deine Entscheidung noch etwas Recherche einfließen lassen. Die Erfahrungsberichte werden auch mehr und mehr.
Andreas Schmitz hat mittlerweile auch eine Panasonic Nordic mit Heatcharge und wird dazu bald ein Video veröffentlichen. Wenn ich das aus der Ankündigung richtig heraushöre, dann ersetzt diese Anlage eine andere mit größerer Nennleistung, weil die andere zu schwach war.
Die Panasonic Nordic Flagship (HZ25XKE) soll es im Ausland auch deutlich günstiger geben (ich glaube Dänemark für unter 1400€).
Wenn die Anlage wirklich deine Gasheizung ersetzen soll, dann relativiert sich der Anschaffungspreis auch, wenn das Gerät geeignet ist.
Die ATXD35A hat die letzten Tage toll gearbeitet aber da war es auch nicht wirklich kalt. Am Anfang der Heizsaison dachte ich noch, ich könnte mit dieser Anlage auch mein im Bau befindliches Haus heizen. Davon bin ich weit weg, seit es mal kälter war. Es wird irgend eine "Nordic" oder "Cold Region" Anlage werden.
Ich sehe im Moment keine Indizien für diese These. Aber warten wir mal die nächsten Tage ab, wie die Erfahrungen sind.
Ich bin etwas verunsichert.
Mir schwebt bezüglich der Perfera / ATXD die Aussage im Kopf rum, dass sie durch die niedrige Mindesttemperatur von -20 Grad die Cold Region Modelle teilweise überflüssig machen könnte. Und nun soll sie bei -5 schon halbwegs versagen und als alleinige Heizung nicht vollumfänglich taugen?!
Trifft das dann so auch auf die quasi baugliche Perfera zu? Ich dachte, das erheblich größere und schwerere AG im Vergleich zu einfacheren Anlagen wäre ein Indiz dafür, viel mehr Reserven zu haben...
Bei KKT gibt es eine Tabelle zu den MHI Geräten, wo ausschließlich die Hyper Inverter Modelle als Vollheizung tauglich beschrieben werden. Ich dachte eigentlich, die Perfera wäre das Äquivalent zu den MHI Hyper? Sind die Mitsubishi in kühleren Zeiten ebenso eingeschränkt nutzbar, wie die Daikin?
Und die (für mich) alles entscheidende Frage: Gibt es überhaupt Modelle, die auch bei -10 Grad noch anständig heizen, ohne sich +10 Grad schon wieder zu Tode zu takten?
24/7 heizen zu müssen, wäre in sehr kalten Perioden (wie jetzt gerade) sicherlich kein Drama aber mit ca. 1KW/10qm Nennheizleistung die Bude überhaupt noch warm zu bekommen sollte schon ohne wenn und aber möglich sein, auch im mäßig gedämmten Altbau.
Mein Haus hat eine ähnliche Größe. Kennst du deine Heizlast? Dann könnte ich gut vergleichen.
Kleiner Statusbericht zur ATXF25E: Gestern zwischen -1,5 und -3 Grad, aber extrem trockene Luft, so dass das Gerät nicht vereiste. Trotzdem hat sie einmal abgetaut, was denke ich Sinn macht, falls nur wenig Eis weit unten am Wärmetauscher ist, was ja nicht detektiert werden kann.
Die Anlage scheint unter Null auch nicht mehr ganz so tief herunter zu modulieren. Also nicht mehr bis 150 Watt, wie ich sonst schon beobachtet habe, sondern nur noch bis etwa 340 Watt. Einmal hat sie dabei getaktet, ging also aus, um nach 5 Minuten wieder einzuschalten.
Generell läuft die Anlage super, habe Moduls Econo an und Lüfterstufe 5 gewählt. Der Lüfter wird dann angepasst, hält die Auswurftemperatur aber durchweg auf Temperaturen zwischen 30-35 Grad. Sie lief über Stunden bei 340-360 Watt und 31 Grad Auswurftemperatur. Zieltemperatur war auf 17 Grad eingestellt. Die Anlage hat bis 17,8 Grad geheizt und dann einmal getaktet. Die 340 Watt waren also noch etwas zu viel für den Raum. Später hab ich die Tür offen gelassen, so dass sie nicht mehr ins Takten kam.
Insgesamt ist sie gestern 6 Stunden gelaufen. Eine Abtauung war nach 3 Stunden. Hat etwa 6 min gedauert.
Der Regler ist wirklich gut, die Anlage zappelt nicht ständig hoch und runter mit der Leistung, sondern bleibt recht stabil bei einer Leistung und Auswurftemperatur.
Lautstärke Außengerät ist gut im Rahmen.