Man kann die Innengerät folieren. Selbstheftende vinyl Folie, ggf mit Motiv.
Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
Man kann die Innengerät folieren. Selbstheftende vinyl Folie, ggf mit Motiv.
Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
@redhot hier hab ich noch mal die Positionen angepasst. Im Wohn-Essbereich kann es gut möglich sein, die Innengeräte an den Sturz der Wanddurchführung zu hängen, da habe ich zwischen Decke und Unterkante etwa 35cm. Laut Montageanleitung von Daikin braucht das IG 30mm Luft nach oben und ist 298mm hoch, das sollte also eigentlich passen, wenn auch knapp. Was meinst du da zu der Luftführung?
Oben wäre das IG dann dementsprechend Richtung Treppe/Gaubenfront ausgerichtet. Da wäre jetzt halt die Frage, ob da ausreichend Strömung speziell nach links Richtung Bad möglich ist. Was die Winkelverstellubg der Leitlamellen angeht habe ich mich ehrlicherweise noch gar nicht groß mit beschäftigt.
Jetzt im laufenden Winter. Ohne Bedarfssteuerung. Ich habe die bisher nur an einem Gerät mal probeweise auf “Auto” eingeschalten - aber dann schnell wieder aus.
Ich denke die Bedarfssteuerung macht dann Sinn, wenn die Geräte zum takten neigen. Das machen meine nicht - deshalb von Anfang an immer ohne.
Bei mir ist das unterschiedlich, war aber durchaus auch bei 22° und auch 24°.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Die Bedarfssteuerung war bei mir mit ein Grund zum Kauf der Daikin - aber tatsächlich benötigt habe ich die noch nie. Wenn die Geräte mit um die 150 Watt durchlaufen (tw. weniger) - wozu dann Bedarfssteuerung einschalten.
Ja, besser vorher mehr Zeit investieren und genau überlegen und nachsehen- also hinterher bedauern und unzufrieden sein.
Sollte das am Ende genau umgekehrt bedeuten, oder meinst du damit wirklich, dass ein großer Komfortgewinn keine paar hundert € wert ist ![]()
Meiner persönlichen Ansicht nach, muss man zumindest bei den Daikin Geräten bis 3,5 kW keine “Angst” haben. Die modulieren ja alle so weit runter, dass es egal ist finde ich. Dann besser - wenn nötig - die 3,5 kW zur Verfügung haben.
Also mit der Positionierung ist das eben so eine Sache…
Manche mögen es sogar, wenn sie von warmer Luft “angeblasen” werden. Dazu muss die Luft aber halt auch wirklich warm sein - was kein Problem ist für die Geräte - aber halt ggfs. weniger effizient. Wenn aber zb. ohnehin durchgehend geheizt wird - dann muss die Anlage ja nicht mehr so viel heizen - dann fällt das ggfs auch nicht negativ auf. Da kann man schwer sagen “gut” oder “schlecht” - weil es von zu vielen Faktoren abhängt.
Grundsätzlich wäre das denke ich in WZ / Esszimmer ideal was die Beheizung vom Raum angeht. Ob es dann ggfs. stören könnte weil man die Luft Richtung Sitzpositionen bläst - kann man kaum vorhersagen. Man kann den Lufstrom ja einstellen und dort hin ausrichten, wo er nicht stört. Aber das geht halt nicht ganz 100%. Ist die Küche komplett offen zum Essbereich? Dann sollte die so auch ausreichend mitgeheizt werden. Wenn dort abgetrennt ist, geht es ums Eck - dann könnte es schwiergier sein. Aber für Küche ausreichend, denke ich.
Der Abstand zur Decke muss nicht zu 100% eingehalten werden. Ich habe hier bei einem Gerät nur 5 (!) cm Abstand zur Decke, weil es über dem Fenster hängt. Funktioniert problemlos. Aber wenn man es sich aussuchen kann, dann ist für Heizbetrieb mehr Abstand tendentiell besser.
Das wäre denke ich nicht schlecht so, man soltle aber damit rechnen, dass du dann im Bad voraussichtlich 2-3° geringere Temperatur haben wirst. Der “direkt angeblasene” Raum ist da deutlich im Vorteil.
Direkt zur Seite schaffen die nicht, das Bad wird dann quasi nur indirekt erwärmt. Deshalb auch der Temperaturunterschied. Ideal wäre deshalb, wenn die warme Luft auf direktem Weg ins Bad gelangen könnte. Aber geht halt nicht immer.
@redhot Beim Komfortgewinn hab ich mich im Satz irgendwie verhaspelt
Natürlich sollte es heißen, das der Komfortgewinn den Mehrinvest deutlich überwiegt.
Die Küche unten ist zum Essbereich komplett offen.
Ich gehe davon aus, das Im Erdgeschoss eher durchgängig geheizt wird, oben unter dem Dach eher bedarfsweise.
Auch an dich mal die Frage, wie hast du deinen Kältetechniker gefunden für die Inbetriebnahme der Geräte?
@gullideggl vielen Dank, das du hier auch deine Erfahrungen zur Nepura teilst. Das hilft mir auf jeden Fall schon deutlich weiter und ich tendiere aktuell für Oben dann doch ganz stark zu dem Gerät, einfach weil ich mir dann Leistungstechnisch in keinem Bereich mehr groß Sorgen machen müsste.
Dachte ich mir ![]()
Zur Entscheidung, welche Anlage man kaufen sollte:
Es gibt da ja den Spruch: Viele Wege führen nach Rom…
Man sollte sich denke ich grundsätzlich immer auch die Frage stellen: Was will ich erreichen? Und in weiterer Folge auch: Was bin ich bereit dafür aufzuwenden? Was darf es kosten?
Was das heizen betrifft, so sehe ich die Beheizung eines Hauses mittels LLWP als “Budget - Lösung” an. Rein auf das Ergebnis bezogen wird das immer ein Kompromiss bleiben - je nach dem wie man es umsetzt eben ein eher schlechter oder eher guter Kompromiss.
Wenn man sich nun dazu entscheidet, “bessere” Geräte zu kaufen die bei heizen in mittlerer Klimazone auch noch A+++ schaffen und einen guten SCOP haben, dann ist das schon nachvollziehbar - wenn man damit auch heizen möchte. Gleichzeitig werden die die Mehrkosten zu “günstigen” Geräten aber ggfs. niemals in Forum von geringerem Strombedarf reinholen können. Eventuell, müsste man ausrechnen. Die bringen aber dafür noch andere “goodies” mit, wie bessere Regelung etc. - man hat also auch abseits der Effizienz einen Mehrwert bzw. kann bessere Regelung noch sehr viel bei der Effizienz zusätzlich rausholen.
Wir sprechen hier bereits von Mehrkosten von ca. € 700.- je Mono Anlage. Also von zb. Hantech zu italo ATXM. Macht bei zb. 5 Geräten schon € 3500.- Mehrkosten. Viel Geld. Dafür kann man viel Strom kaufen.
Der “nächste Schritt” wären dann Anlagen wie die Daikin Nepura, Panasonic Heatcharge usw.
Aber dann sprechen von nochmal mindestens dem doppeltem Preis - oder nach ganz kurzer google Suche eher sogar dreifachem Preis?
Also zb. 5x3,5 kWh italo ATXM = € 5500.- (+Versand) aber 5xNordic Anlage ca. € 11.000 - € 16.000.-
Aber auch wenn nur 1x Nordic: Dafür gibt es schon 2-3 ATXM…
Dann ist eben die Frage, wie soll sich das jemals rechnen???
Denn: Was den Wohnkomfort betrifft, ist aus meiner Sicht die Beheizung mittels FBH DEUTLICH besser. Als Vorteile sehe ich da:
Die FBH hat natürlich auch Nachteile - auch im Betrieb. Wie sehr träge Regelung.
Wenn aber eh durchgeheizt wird, dann spielt das keine Rolle.
Also bei der FBH ist aus meiner Sicht hauptsächlich die Errichtung ein “Problem” - wenn es keine gibt. Der nachträgliche Einbau von LLWP ist da einfach vergleichsweise unproblematisch und schnell erledigt. Nachträglicher Einbau von FBH ist natürlich ein Horror…
Dann kommen wir zu der Frage: Weshalb überhaupt LLWP?
Plausibel wäre, weil es vergleichsweise günstig ist.
Aber so wie ich das verstehe, besitzt das Haus bei dir in EG + 1. OG bereits FBH? Nun wird das DG ausgebaut, aber
Das halte ICH persönlich dann für einen Fehler. Ich würde in jedem Fall hier eine FBH einbauen - so einfach wie beim Ausbau geht das später niemals wieder… Selbst wenn die aktuell noch nicht mal angeschlossen werden würde - aber sinnvoller wäre nat. es direkt fertig zu machen.
Alleine um das für eine ev. später folgende LWWP “vorzubereiten” würde ich das machen. IMMER.
In deiner Situation würde ich mich sogar eher nach LWWP umsehen bzw. informieren - denn mit der vorhandenen FBH in 2 Stockwerken hättest du ja sehr gute Voraussetzungen.
Aus meiner Sicht ist die Beheizung mit LLWP am Ende eine sehr gut funktionierende “Notlösung” wenn man sparsam beheizen möchte und eine redundante und einfach nachzurüstende Anlage möchte - die noch dazu kühlen kann. Eine FBH zu 100% ersetzen kann die aus meiner Sicht aber nicht.
Da ergibt sich dann für mich eine Diskrepanz. LLWP um zu sparen? Macht Sinn. Sehr teure Geräte fressen dann aber die Ersparnis wieder auf. Das wird dann irgendwie sinnfrei. Zwar können die auch kühlen, wenn es aber “nur” ums kühlen geht, reichen auch günstigere Geräte völlig aus.
Du solltest ggfs. mal eine genaue Beschreibung vom Haus (Dämmung, Heizungsanlage) hier posten oder sogar ein neues Thema erstellen - alternativ - ob bei dir eine LWWP + FBH im DG nicht eine nachhaltigere und sinnvollere Lösung wäre…
LLWP sehe ich zum heizen eher dort im Vorteil, wo keine FBH existiert und auch nicht in naher Zukunft eingebaut werden soll.
Was man auch bedenken sollte: Auch die “Nordic - Geräte” müssen, um besonders viel Wärme in den Raum zu bringen, dann “aufdrehen” und machen entsprechende Geräusche. Man sollte aber versuchen, die Geräte so zu dimensioieren, anordnen, nutzen, dass es gar nicht nötig ist. Damit man sich dann nicht am Lärm und Luftzug stört. Ich sehe das deshalb eher als Vorteil bei Anordnung im Flur - um das ganze Haus zu heizen. (Wie wohl in nordischen Ländern oft praktiziert). Bei Anordnung in den Räumen direkt sehe ich hier den großen Vorteil nicht - insbesondere dann wenn man regelmäßig - durchgehend heizt. Aber selbst wenn nicht, schaltet man halt ggfs. etwas früher ein.
Ich glaube myhammer ist hier eine gute Möglichkeit. In dem Fall gilt denke ich auch “viel hilft viel” - also auch ggfs. das Telefon in die Hand nehmen und viele Leute anrufen. Denn oft erreicht man in einem Gespräch mehr, als in Textnachrichten. Dann erreicht man auch die Leute, die das wirklich machen wollen und ist kein Bittsteller.
Über eine FBH im Dachgeschoss hatte ich tatsächlich auch mal nachgedacht, dies dann aber wieder verworfen aus mehreren Gründen:
Eine LWWP habe ich tatsächlich auch schon überlegt, allerdings erst einmal wieder verworfen aufgrund der folgenden Punkte:
Fußbodenheizung haben wir nur in der ELW, auf unserer Wohnebene tun noch normale Heizkörper ihren Dienst. Dadurch würde ich da jetzt keine absoluten Effizienz Wunder beim Scop und damit der Wirtschaftlichkeit erwarten. In der Übergangszeit wär das ok, da würd die Effizienz wohl passen, allerdings ist da dann der invest im Verhältnis zur Wärmeproduktion schon heftig. Womit dann auch schon folgender Punkt kommt:
Der Scheitholzkessel ist eben genau das, ein Wirtschaftlichkeitswunder. Wenns nur danach ginge, würd ich jede einzelne kWh die übers Jahr gebraucht wird nur mit dem machen. Das wär natürlich alles andere als komfortabel. Im Sommer und in der Übergangszeit hab ich wenig Lust für das bisschen Wärmebedarf immer anzuheizen.
Die Implementierung einer LWWP in unser Heizsystem würde das Gesamtsystem nicht grad einfacher machen in Bezug auf die Hydraulik.
Splitklimas wären zwar vom Invest her ähnlich, aber da sehe ich den erheblichen Mehrwert genau wie oben auch in der Kühlung im Sommer.
und ja, unten im Wohnbereich und auch in der ELW würden wahrscheinlich die billigsten Chinakracher schon reichen, da diese keine Heizleistung in tiefen Temperaturbereichen liefern müssen und selbst zum kühlen nicht mal effizient arbeiten müssten, da im Sommer und in der Übergangszeit eh sehr viel PV-Überschuss da ist. Da kommt dann aber wieder der Effizienz-fetischist in mir durch, der sich denkt: das geht auch mit weniger Energieeinsatz. Ist dann vlt. auf die Lebenszeit der Anlage nicht die wirtschaftlichste, aber vlt. die ökologischere Entscheidung.
Ok, das ändert wieder alles;)
Ich ging davon aus: EG+OG bereits FBH, FBH mag jeder lieber wie LLWP Heizung, DG noch kein Bodenaufbau vorhanden.
In dem Fall wäre das realtiv eindeutig “PRO FBH” gewesen.
Aber so… Ich würde überall italo Perfera reinbauen und gut.
Eine Nepura wäre mit Sicherheit übertrieben nach der Beschreibung.
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