Hallo in die Runde, ich habe hier schon länger passiv mitgelesen und nun möchte ich selbst mal aktiv ein paar Fragen stellen.
Kurz zu mir/uns:
Meine Frau, unsere beiden Kinder und ich bewohnen seit 5 Jahren ein EFH im schönen Ostwestfalen. Zusätzlich dazu bewohnt noch meine Mutter die Einliegerwohnung.
Das Haus ist Bj 1972, Massiv gemauert mit Ks-Hochlochstein und 5cm Gasbetonstein vorgesetzt, hat neue Fenster (2-fach-Verglasung, 2019), eine neue Haustür (2024) und eine PV-Anlage 11kw mit Süd-West und Süd-Ost Ausrichtung
Da unsere kurze zum Zeitpunkt des Hauskaufs noch nicht da war, wurde nun nachträglich eine größere Erweiterung fällig, um auch zukünftig den Platzbedürfnissen von zwei Kids gerecht zu werden. Daher haben wir im Sommer letzten Jahres unser Dach umfangreich saniert und eine Gaube eingebaut, um zusätzliche Wohnfläche zu schaffen. Womit wir auch schon beim Hauptthema wären.
In dem Ausgebauten Dachgeschoss ist keine Wasserführende Heizung vorgesehen. Hier soll eine Single-Split Anlage als Alleinheizung werkeln. Diese Anlage hat jetzt zeitnah absolute Prio 1, daher fang ich da am besten mal an. Einen genauen Grundriss gibt es tatsächlich nicht, allerdings wird die neue Grundfläche bei ca 45m2 liegen, allerdings teils mit Dachschrägen. Der Dämmstandard ist ausgezeichnet mit 10cm Holzweichfaser Aufsparrendämmung sowie 20cm Holzweichfaser Zwischensparrendämmug. Die Gaubenfront ist 3-Fach Verglast.
Jetzt hab ich in den letzten Monaten alles mögliche an Infos zusammen gesucht und bin trotzdem noch nicht schlüssig, in welche Richtung es gehen soll. Zum einen möchte ich natürlich eine sehr gute Effizienz. Dann möchte ich eine sichere Heizleistung ( im Februar 2021 hatten wir hier 12 Tage am Stück Temperaturen zwischen -15 und -22 Grad). Und dann soll das Ganze uns natürlich nicht in den finanziellen Ruin treiben.
Grundsätzlich möchte ich die Anlage auf jeden Fall selbst aufbauen und dann Inbetriebnehmen lassen. Ich möchte aber nicht erst einen Masterstudiengang Regelungstechnik belegen müssen um die Anlage dann rund ans Laufen zu kriegen. Später sollen die Anlagen noch in Homeassistent eingebunden werden.
Hier sind mal meine bisherigen Überlegungen dazu:
- Daikin Nepura wahlweise als 3kw Stylish oder als 4kw prefera. Aktuell mein Favorit, da wohl sehr effizient, der Einsatzbereich v.a. beim Heizen super ist und Daikin wohl am zahmsten ist, was die Regelung angeht. Den größten Nachteil sehe ich hier tatsächlich im Preis und die Sorge, dass ich aufgrund des hervorragenden Dämmstandart in vielen Zeiten eigentlich unter der Minimalleistung der Nepura unterwegs wäre. Damit wär ich schon bei nr. 2
- Daikin ATXM35. Also die quasi Prefera. Was mir hier gut gefallen würde, wär wohl die deutlich bessere Eignung bei +Graden, was wenn man ehrlich ist ja eigentlich die Haupteinsatzzeit betrifft. Vorteil wäre natürlich der wesentlich bessere Preis. Nachteil der nicht so tief reichende Arbeitsbereich beim Heizen.
- Panasonic Heatcharge bzw Hz35 zke. War lange mein Favorit, ist aber, was ich so gelesen habe, zickig in der Regelung und in Form der Heatcharge auch echt teuer.
- Diverse Mitsubishi El./Mitsubishi Heavy Geräte die bis -25 grad heizen können und einen Scop von mind. 5 haben. Sind alle mindestens so teuer wie die nepura, oft sogar noch drüber.
Ich hab aktuell das Gefühl, das Thema zu zerdenken und drehe mich da sehr im Kreis, was ich jetzt nehmen soll. Mein Kopf sagt komm, die ATXM reicht in 99% der Fälle aus und für das restliche 1% geht auch mal ein Heizlüfter. Auf der anderen Seite find ich die Effizienz bei tieferen Temperaturen bei den Nordic-Geräten sehr sehr sexy.
Dann kommen wir zu dem Rest des Hauses. Hier sollen die Geräte die Übergangszeit und mildere Wintertage abdecken, evtl. auch mehr, je nachdem wie so Saft von der Pv kommt. Sonst lohnt sich das weniger, im Keller steht noch ein sehr moderner Scheitholzkessel und ich komme sehr günstig an Holz.
Als Geräte schweben mir hier die ATXM35 für Wohn-Essbereich und Einliegerwohnung vor. Da ist nur die Frage nach der Positionierung. Bei den Kinderzimmern weiß ich es noch nicht. Aufgrund der Größe würden da ja schon 2kw-Geräte fast zu groß sein oder? Hier ist außerdem die Überlegung, ob ich für die beiden Kinderzimmer eine Duo-split verbaue oder zwei Single.
Der Plan der Einliegerwohnung ist leider von der Qualität nicht so gut, ich hoffe aber dassdas so passt. Hier wäre zu beachten, das die Tür zum Wohnzimmer und zur Küche immer offen ist, die zum Schlafzimmer immer geschlossen.
So genug getextet, hier nun noch ein paar Pläne, wo ich aktuell Innengeräte und Aussengeräte sehen würde.
Ich bin schon mal für jede Hilfe dankbar.
Florian










