Planungshilfe LLWP für komplettes EFH

Hallo in die Runde, ich habe hier schon länger passiv mitgelesen und nun möchte ich selbst mal aktiv ein paar Fragen stellen.

Kurz zu mir/uns:

Meine Frau, unsere beiden Kinder und ich bewohnen seit 5 Jahren ein EFH im schönen Ostwestfalen. Zusätzlich dazu bewohnt noch meine Mutter die Einliegerwohnung.

Das Haus ist Bj 1972, Massiv gemauert mit Ks-Hochlochstein und 5cm Gasbetonstein vorgesetzt, hat neue Fenster (2-fach-Verglasung, 2019), eine neue Haustür (2024) und eine PV-Anlage 11kw mit Süd-West und Süd-Ost Ausrichtung

Da unsere kurze zum Zeitpunkt des Hauskaufs noch nicht da war, wurde nun nachträglich eine größere Erweiterung fällig, um auch zukünftig den Platzbedürfnissen von zwei Kids gerecht zu werden. Daher haben wir im Sommer letzten Jahres unser Dach umfangreich saniert und eine Gaube eingebaut, um zusätzliche Wohnfläche zu schaffen. Womit wir auch schon beim Hauptthema wären.

In dem Ausgebauten Dachgeschoss ist keine Wasserführende Heizung vorgesehen. Hier soll eine Single-Split Anlage als Alleinheizung werkeln. Diese Anlage hat jetzt zeitnah absolute Prio 1, daher fang ich da am besten mal an. Einen genauen Grundriss gibt es tatsächlich nicht, allerdings wird die neue Grundfläche bei ca 45m2 liegen, allerdings teils mit Dachschrägen. Der Dämmstandard ist ausgezeichnet mit 10cm Holzweichfaser Aufsparrendämmung sowie 20cm Holzweichfaser Zwischensparrendämmug. Die Gaubenfront ist 3-Fach Verglast.

Jetzt hab ich in den letzten Monaten alles mögliche an Infos zusammen gesucht und bin trotzdem noch nicht schlüssig, in welche Richtung es gehen soll. Zum einen möchte ich natürlich eine sehr gute Effizienz. Dann möchte ich eine sichere Heizleistung ( im Februar 2021 hatten wir hier 12 Tage am Stück Temperaturen zwischen -15 und -22 Grad). Und dann soll das Ganze uns natürlich nicht in den finanziellen Ruin treiben.

Grundsätzlich möchte ich die Anlage auf jeden Fall selbst aufbauen und dann Inbetriebnehmen lassen. Ich möchte aber nicht erst einen Masterstudiengang Regelungstechnik belegen müssen um die Anlage dann rund ans Laufen zu kriegen. Später sollen die Anlagen noch in Homeassistent eingebunden werden.

Hier sind mal meine bisherigen Überlegungen dazu:

  • Daikin Nepura wahlweise als 3kw Stylish oder als 4kw prefera. Aktuell mein Favorit, da wohl sehr effizient, der Einsatzbereich v.a. beim Heizen super ist und Daikin wohl am zahmsten ist, was die Regelung angeht. Den größten Nachteil sehe ich hier tatsächlich im Preis und die Sorge, dass ich aufgrund des hervorragenden Dämmstandart in vielen Zeiten eigentlich unter der Minimalleistung der Nepura unterwegs wäre. Damit wär ich schon bei nr. 2
  • Daikin ATXM35. Also die quasi Prefera. Was mir hier gut gefallen würde, wär wohl die deutlich bessere Eignung bei +Graden, was wenn man ehrlich ist ja eigentlich die Haupteinsatzzeit betrifft. Vorteil wäre natürlich der wesentlich bessere Preis. Nachteil der nicht so tief reichende Arbeitsbereich beim Heizen.
  • Panasonic Heatcharge bzw Hz35 zke. War lange mein Favorit, ist aber, was ich so gelesen habe, zickig in der Regelung und in Form der Heatcharge auch echt teuer.
  • Diverse Mitsubishi El./Mitsubishi Heavy Geräte die bis -25 grad heizen können und einen Scop von mind. 5 haben. Sind alle mindestens so teuer wie die nepura, oft sogar noch drüber.

Ich hab aktuell das Gefühl, das Thema zu zerdenken und drehe mich da sehr im Kreis, was ich jetzt nehmen soll. Mein Kopf sagt komm, die ATXM reicht in 99% der Fälle aus und für das restliche 1% geht auch mal ein Heizlüfter. Auf der anderen Seite find ich die Effizienz bei tieferen Temperaturen bei den Nordic-Geräten sehr sehr sexy.

Dann kommen wir zu dem Rest des Hauses. Hier sollen die Geräte die Übergangszeit und mildere Wintertage abdecken, evtl. auch mehr, je nachdem wie so Saft von der Pv kommt. Sonst lohnt sich das weniger, im Keller steht noch ein sehr moderner Scheitholzkessel und ich komme sehr günstig an Holz.

Als Geräte schweben mir hier die ATXM35 für Wohn-Essbereich und Einliegerwohnung vor. Da ist nur die Frage nach der Positionierung. Bei den Kinderzimmern weiß ich es noch nicht. Aufgrund der Größe würden da ja schon 2kw-Geräte fast zu groß sein oder? Hier ist außerdem die Überlegung, ob ich für die beiden Kinderzimmer eine Duo-split verbaue oder zwei Single.

Der Plan der Einliegerwohnung ist leider von der Qualität nicht so gut, ich hoffe aber dassdas so passt. Hier wäre zu beachten, das die Tür zum Wohnzimmer und zur Küche immer offen ist, die zum Schlafzimmer immer geschlossen.

So genug getextet, hier nun noch ein paar Pläne, wo ich aktuell Innengeräte und Aussengeräte sehen würde.

Ich bin schon mal für jede Hilfe dankbar.

Florian

Hier sollen die Geräte die Übergangszeit und mildere Wintertage abdecken, evtl. auch mehr, je nachdem wie so Saft von der Pv kommt. Sonst lohnt sich das weniger

Ich bezweifel das. Du wirst vielleicht noch euren Hausbedarf decken können (kochen, waschen, Haushalt, vielleicht noch Warmwasser), aber heizen im Kernwinter nicht und im Übergang noch zu wenig dass man da viel sparen könnte. 20% evtl. von der Gesamtsumme Winter.

Von der mit der PV gekoppelten Betrachtung würde ich mir wie RoterFuchs auch nicht zuviel versprechen. Eher vielleicht Bequemlichkeit, in der Übergangszeit kein Holz einlegen zu müssen und sehr schnell mal aufheizen zu können.

Ich selber heize unser RMH mit zwei Daikin Perfera (Heizbedarf nach WMZ der Gastherme etwa 4000 kWh/a) und werde letztere wohl dieses Jahr rauswerfen. Mit einem COP von 4.5 nach der App (nicht ganz abwegig), sagen wir 85% bei der Gastherme und 11 ct/kWh Gas und 26 ct/kWh Strom rechnet sich das auch so, selbst wenn die Gastherme mit Schorni, Grundgebühr und Wartung bliebe (die Investition von 4600 Euro mal außen vor, aber Gastherme ist auch schon 15 Jahre alt und hat nicht mehr das ewige Leben). Aber das ist natürlich ne andere Situation als bei Dir!

Das Allerschlimmste bei sowas ist immer: Welchen Bedarf habe ich überhaupt? Wir können ja nun gar nicht einschätzen, ob 2500W, 3500W Heizleistung bei -25°C ausreicht. Das fehlt vollkommen bei den Angaben und sind das Wichtigste. Wohl auch, weil du es nicht weisst. Das ginge es als erstes herauszufinden. Mit einem Energiekostenmessgerät, Außenthermometer, Innenthermometer, Heizlüfter kann man das schnell herausfinden und das wäre auch das Erste was man machen müsste außer man hat die Daten vorliegen.

In dem Ausgebauten Dachgeschoss ist keine Wasserführende Heizung vorgesehen.

Grundsätzlich möchte ich die Anlage auf jeden Fall selbst aufbauen und dann Inbetriebnehmen lassen.

Mach es auf jeden Fall anders herum. Suche dir jemanden der den Auftrag annimmt wenn du Eigenleistung erbringst. Andernfalls steht die Anlage und keiner macht es.

Ich möchte aber nicht erst einen Masterstudiengang Regelungstechnik belegen müssen um die Anlage dann rund ans Laufen zu kriegen

Knopf drücken. Sollte klappen. Einzig die Überlegung ob du durchgängig heizen willst, ob du vielleicht nachts runter stellst oder wie laut es maximal sein soll wäre interessant. UND: Wieviel Leistung brauchst du?

Sonst lohnt sich das weniger, im Keller steht noch ein sehr moderner Scheitholzkessel und ich komme sehr günstig an Holz.

Außer dass du im Sommer noch kühlen könntest.

Hier ist außerdem die Überlegung, ob ich für die beiden Kinderzimmer eine Duo-split verbaue oder zwei Single.

Zwei Single. Aus Erfahrung. Wenn ein Raum eine andere Heizlast hat oder eines der Kinder die Türe öfter aufmacht oder oder oder. So kann ein Gerät nur für einen Raum heizen und fertig.

Das sehe ich auch so. Deshalb habe ich die italo Perfera´s gekauft. Das sind ja bereits sehr hochwertige Anlagen mit ausgezeichneter Effizienz- A+++ bei heizen und kühlen mittlere Klimazone.

Die “nordic” wie die Nepura habe noch weitere Vorteile, aus meiner Sicht sind die aber eher dann nötig / sinnvoll, wenn man (weshalb auch immer) in der Anzahl der Geräte sehr beschränkt ist und deshalb dann bei dem EINEN Gerät so viel rausholen möchte, wie möglich. Außerdem haben sie integrierte Heizung bei der Abtauwanne - was insbesondere bei unerreichbarer Montage wichtig sein kann.

Besser - aus meiner Sicht - ist aber, wenn man mit mehreren Geräten arbeitet und die Geräte so gut wie möglich verteilt. Denn es geht ja nicht nur um die Leistung die ein Gerät erzeugen kann, sondern auch um die Luftverteilung bzw. damit Wärmeverteilung. Da nützt es nicht, wenn ein Gerät zb. extrem leistungsstark ist - wenn es die Luft nicht ordentlich verteilt bekommt.

Im Dach sollte somit meiner Ansicht nach eine 3,5 kW Perfera sehr gut funktionieren - es hängt dann aber natürlich auch davon ab wie dort die Raumeinteilung ist etc. Das ist dann quasi nur “1 Zimmer” mit Bad im Dach? Da könnte es zb. sinnvoll sein, das IG so zu montieren:

Dann kann die Bad Tür offenstehen wenn es nicht genutzt wird und es wird besser mitgeheizt. Ggfs. wird aber bei nur 1 IG immer eine Ecke entstehen die kühler ist - siehe Bild.

Grundsätzlich wären Preis / Leistung die “billigen” Geräte noch besser, machen sie doch am Ende das selbe für tw. 30-50% der Italo Perfera oder gar nur 15-25% der Nepura ca.

Aber wenn man auch damit heizen möchte und außerdem ggfs. auch die Gasheizung ersetzen, könnten nat. Anlagen mit A+++ beim heizen (mittlere Zone) sinnvoll sein…

Wenn man die billigen Anlagen mit zb. den aktuellen Perfera vergleicht, wirken die billigen schon eben genau das: billig. Aber die tun dennoch ihren job. Wenn auch weniger effizient und mit weniger Leistung ggfs.

Deine Aufteilung wird denke ich - so - nicht gut funktionieren.

Zwar könnte so - bei immerzu offenen Türen - SZ + WZ beheizt werden. Aber eher schlecht als Recht, weil der Vorraum relativ groß ist und somit dann genau der Raum wo es “egal” ist am besten beheizt / gekühlt wird während es dort wo es wichtig wäre ein Problem sein wird… Ich würde die Geräte deshalb in die “wichtigen” Räume hängen, damit die wirklich gut beheizt werden können. Das Bad ist ohnehin ein Problem in der Konstellation, das wird sich kaum mitbeheizen lassen. Dazu müssten denn die Räume wo das / die IG stehen zu sehr überheizt werden… Klar, es könnte auch so funktionieren wie du gezeichnet hast mit dem IG im Flur, aber der Sitzbereich im WZ ist dann komplett ums Eck, das wird nicht ordentlich funktionieren denke ich… Wenn im SZ kein IG sein darf / soll, dann wäre ev. auch ein 2. im Flur denkbar:

Das könnte dann das Bad sehr gut beheizen bei offener Tür, die Küche auch. Das SZ würde halt wenig abbekommen, aber da darf es eh ggfs. kühler sein.

Im EG sehe ich das auch so:

In den Kinderzimmern wird passen, der abgetrennte Bereich links ist Abstellraum und nicht verbunden?

Aber im Essbereich sehe ich auf die Art ggfs. ein Defizit in der Heizleistung - kommt dann halt extrem darauf an wieviel man heizt, ob man durchgehend heizt usw.

Also sehr individuell.

Insgesamt würde ICH eher auf mehr Geräte setzen und dafür “nur” Perfera, anstatt wenige und dafür Nepura. Was die Luftverteilung betrifft ist es eben erstmal nicht so wichtig, ob billige Anlage, Perfera oder Nepura. Da wäre im Zweifel oft sogar besser mehrere günstige Anlagen anstatt wenige / eine Perfera oder Nepura.

Ggfs. kannst du hier für dich nützliche Erkenntnisse rauslesen, sind halt nur einige wenige Beiträge :rofl:

https://akkudoktor.net/t/aw-welche-split-klima-fuer-mein-projekt/34238/171

Ich denke der Punkt wird auch etwas zu stark überbewertet.
Wenn die Nepura bei kalten Temperaturen härter arbeiten muss, dann ist diese auch nicht mehr bahnbrechend effizient.
Was die Nepura halt hat ist halt schlichtweg bedeutend mehr Reserven und Leistung.
Das ist für mich der eigentliche Punkt und der eigentliche und vor allem große Vorteil für die Nepura.
Und darum würde ich die Nepura vor allem dann nehmen, wenn man diese Heizfähigkeit halt auch wirklich in den Räumen braucht! Dann ist das eine sehr gute Anlage.
Wenn auch man wissen muss, dass die Anlage dann auch entsprechend Lüfterstufe braucht und Geräusche macht um die Wärme auch abzugeben.

Weil ich meine der Unterschied zu einer normalen Perfera ist ja nun preislich wirklich immens.

Wenn ne Nepura oder Perfera aber beide bei 600 Watt laufen bei Frost und nicht mehr Heizlast da wäre (rein fiktiv jetzt), dann ist der Unterschied zwischen den Anlagen wirklich nicht unglaublich groß.

Die Wärmetauscherfläche des Außengerätes ist ja jetzt nicht plötzlich 3x so groß wie die einer normalen Perfera, im Getenteil. Die Anlagen kochen auch nur mit Wasser.
Wenn man wirklich Effizienz bis ans Maximum will, dann könnte man für den Preis sogar fast eher eine Sarara aus Italien bestellen. Die hat in der Spitze dann zwar wiederum weniger Leistung als die Nepura. Ist für einen ähnlichen Preis aber nochmal effizienter. Dafür gibts da keine Bedarfssteuerung usw.

Ich würde nicht nur auf Effizienz gucken wenn du bei Heizfähigkeit bei Frost schaust.
Sondern vor allem darauf, dass die Anlage halt auch ausreichend dimensioniert ist.

Ich würde Chat-GPT mal mit wirklich so genauen Parametern wie möglich des Raumes füttern.
Fläche, Außenwände, Dachschrägen, Kniestock, Erker, Fenster, Geschossdecke nach unten.
So genau wie du kannst. Das Ergebnis ist meist so gut wie der Input.
Und dann sagen, die Heizlast bei 20°C Innen (oder was auch immer Wunschtemperatur ist) soll berechnet werden bei 5°C, 0°C, -5°C, -10°C und -15°C Außentemperatur. In Watt.
Du kannst ja auch mal nach der NAT an deinem Standort schauen.
Und ruhig auch nochmal Tagesavg-Werte der nächstgelegenen Wetterstation aus deinem besagten Zeitraum.

Ich bin auch nah an OWL hier und durchgehend -15 bis -22°C kann ich mich nicht dran erinnern.
Es war in der Spitze zwar wirklich kalt, aber nicht in den Tagesmittelwerten.

Und Anhand des Ergebnisses würde ich dann mal in die Heiztabellen der Außengeräte schauen.
Anlagen sollten natürlich nicht unterdimensioniert werden.
Aber ich bin auch kein Fan davon Anlagen jetzt komplett überzudimensionieren.
Sondern das sollte schon passen.

Meiner Meinung nach ist es keine Schande, wenn die Anlage denn dann wenn es wirklich mal extrem kalt ist mal 3 Tage am Limit läuft.
Aber die Berechung sollte halt passen.

Hier im Forum wird verständlicherweise lieber mehr Leistung als zu wenig empfohlen weil es nix dümmeres gibt als der Blöde zu sein der daran Schuld ist, wenn die Anlage zu klein ist.
In der Berechnung ist natürlich auch immer etwas Restrisiko vorhanden. Das sollte man berücksichtigen. 10-15% mehr Reserve einzuplanen ist nicht unbedingt ein Fehler.

Aber wenn man es wirklich so rechnet, dass es bei -15°C noch ausreichend Heizlast hat, dann rechnet man in der Regel niemals so falsch, dass man bei -6°C draußen schon anfängt zu frieren.
Da muss dann echt schon ein bisschen mehr schief laufen.
Und die Tage wo man einen echten Temperaturschnitt von unter -10°C hat dürften auch in OWL recht selten sein.

Ich glaube, die Denkweise “Wärmepumpe eher knapp dimensionieren” kommt eher von den Wasserwärmepumpen.

Bei den Luftwärmepumpen sehe ich das Problem eher nicht, weil ja zb. die Innengeräte bis 3,5 kW oft mehr oder weniger identisch sind und die Mehrleistung dann oft nur durch höhere Lüftergeschwindigkeit etc. erreicht wird. Tw. ist wohl auch der WT etwas anders - aber im Wesentlichen unterscheiden sich die Innengeräte nicht so sehr. Deshalb gibt es oft auch kaum nennenswerte Preisunterschiede zwischen den Geräten.

Das bedeutet dann auch, dass die 3,5 kW Anlagen ebenso weit runtermodulieren - wie die kleineren. Meine 3,5 kW Anlagen gehen da tw. bis auf unter 130 Watt runter:

Gleichzeitig hat man aber den Vorteil, dass bedeutend mehr “geht” wenn nötig.

Ich konnte da vergangenen Jänner trotz sehr tiefen Temperaturen - auch längere Zeit - kein Defizit bei den Perfera´s feststellen.

Ich habe meine Anlagen eingeschalten und regle immer nur die Temperatur und on / off. Die laufen “out of the box” völlig einwandfrei. Kein Eingriff mit Eco / Bedarfssteuerung / Nachtmodus oder so nötig. Die Dinger sind innen und insbesondere auch aussen sehr leise.

Mir ging es da vor allem um den Sprung zwischen Perfera und Nepura.
Das ist ja in einigen Belangen schon ein deutlicher Unterschied wo es Sinn macht zu überlegen ob das notwendig ist oder nicht.
Für meinen Geschmack wird die Nepura zu oft wegen “genug Reserve” empfohlen obwohl es nicht immer notwendig ist.
Was Regelung aber vor allem auch Anschaffungspreis angeht ist das ja schon ein deutlicher Unterschied. Für ne 4KW-Nepura kann man 2 normale Perferas kaufen (und für ne 3KW-Nepura fast 2 kleine Perferas) und den höheren Preis wird man über die Effizienz niemals wieder reinholen weshalb ich die Anlage halt nur dann nehmen würde, wenn es durch die Heizlast erforderlich ist.
Dann ist das ne gute Anlage.
Hab die ja selbst auch. Aber halt auch normale Perferas.
Aber darum sollte man die Heizlast ja auch berechnen :slight_smile:

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Ja, so ist es. Wobei man ggfs. auch den Aufpreis von einer “billigen” auf die Perfera nicht reinholen könnte… Je nach dem, wo und wieviel die läuft. Ich habe zb. eine 3,5 kW Perfera in den Keller gebaut, was sich niemals auch nur ansatzweise lohnen wird… Aber ich wollte eben einfach wegen der guten Erfahrungen eine identische dort haben.

Gibt es auch nicht. Alle 15 Jahre mal 5-6 Tage vielleicht -15

Puh, vielen Dank schon mal für die zahlreichen Rückmeldungen. Ich versuche hier mal auf einige Punkte so gut es geht einzugehen.

@roterfuchs Mit dem Pv-Überschuss stimmt das wohl, das bringt ab Mitte/Ende November nicht mehr genug und erst ab Mitte/Ende Februar wieder einigermaßen was. Bis dahin bzw. ab da sind aber durchaus einige Tage dabei, in denen dann statt Überschusseinspeisung das Heizen mit den Klimas sehr gut wäre. Und auch wenn die Temperaturen noch im Plus sind, wäre das bei entsprechender Effizienz der Geräte ja nicht unattraktiv dann trotzdem den Holzofen auszulassen. Es sollte auch nicht so rüber kommen, das die Anlagen auf keinen Fall mit Netzbezug laufen dürfen. Wie @jensdecker schon sagte, wiegt der Komfortgewinn da auch stark mit rein. Und ob die KWh Wärme dann letztendlich 4ct bei cop6 kostet oder 2,5-3ct mit Holz ist jetzt nicht soo das Drama. Interessanter wirds dann eher, wenn die Temperaturen unter Null fallen und der COP der Anlagen sich verschlechtert bei gleichzeitig steigendem Bedarf.

Für oben kann ich den Wärmebedarf tatsächlich schon anhand eines Heizlüfters einschätzen. Dieser läuft seit etwa Mitte Dezember, vorher war oben unbeheizt. Bis dahin war die Temperatur oben zu keinem Zeitpunkt unter 16Grad gefallen. Das hat sich erst um Weihnachten rum geändert, seit dem ersten Weihnachtsfeiertag hatten wir hier teils sehr frostige Nächte mit um -9 Nachts und -4 Tagsüber. Der Heizlüfter lief in der Zeit dann ca. drei Stunden täglich und hat den Raum je nach Außentemperatur von etwa 15-15,5 Grad auf dann etwa 19-19,5Grad aufgeheizt. In den letzten Wochen hatten wir jetzt eher gemäßigte Temperaturen, nachts immer mal mit Frost, Tagsüber häufig um den Gefrierpunkt, seitdem läuft der Lüfter per Zeitschaltuhr 2 Stunden am Tag und heizt in der Zeit von meist um die 16Grad auf dann wieder etwa 19 Grad auf. Von daher gehe ich davon aus, das wenn es wirklich hart kommt mit -20Grad, schon der Heizlüfter und ein Teelicht reichen würde. Die Auslegung der Anlage ist da von meiner Seite aus wahrscheinlich eher der German Angst geschuldet als objektiver Kriterien. Der Dachausbau ist vom U-Wert her auf 0,15 Aufgebaut, also insofern ist die Heizlast da wirklich minimal.

@redhot Im Dachgeschoss habe ich leider nur diese eine Wand zwischen Bad und Hauptraum, der ganze Rest sind Dachschrägen bzw. gegenüber der Treppe ist die Wand nur 190cm hoch bevor sie in die Dachschräge übergeht. An der von dir eingezeichneten Stelle wäre es zwar super von der Luftverteilung, allerdings ist da schon der Drempel mit 110cm Höhe. Baulich alles nicht so einfach. Das Bad würd ich aufgrund der kleinen Bauform wahrscheinlich mit nem IR-Panel beheizen. Was den Wohnbereich angeht, ist das auf jeden Fall Gold wert, ich hatte zwar immer gehofft mit einem IG hinzukommen, aber so wie du es beschreibst machts durchaus Sinn. In der ELW kommt kein IG ins Schlafzimmer. Meine Ma hat sogar die FBH dauerhaft in dem Raum abgedreht, damit es ihr nicht zu warm darin wird. Beim Bad hatte ich wie oben an ein IR-Panel gedacht. Hier hatte ich natürlich auch gehofft, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, aber das werd ich mir noch mal anschauen müssen.

@Marl84 da hast du wahrscheinlich Recht, hab’s eben mal im Onlinearchiv von Wetteronline nachgeschaut, das waren nachts die Tiefstwerte, im Tagesschnitt waren es dann eher -9 bis -11. Das hat sich bei mir irgendwie anders in die Synapsen eingebrannt.

Das mit dem Masterstudiengang Regeltechnik bezog sich übrigens eher auf die gefühlt zwei Dutzend Threads zum Thema internen Temperaturfühler aus dem Gehäuse raus in Nachbars Haus verlegen mit wer weiß was für Wiederständen zum Grob- und Feinabgleich und wer weiß was für Konfigurationen an den Steuerungen um Das Takten mancher Anlagen in den Griff zu bekommen und war eher ein bisschen Augenzwinkernd gemeint :wink:

Schöne Grüße und schönen Abend

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Musst du dir dann ansehen, 190 gerade Wand und dann Schräge muss jetzt kein Ausschlussgrund sein - für´s heizen ist es sogar vorteilhaft, wenn das Gerät nicht zu hoch hängt. (Weil die Luft unter der Decke am wärmsten ist - genau die wird aber gemessen vom Innengerät. Das führt dann mit Pech zu takten, weil die Anlage vorschnell denkt, es ist alles warm).

Es kommt immer ganz extrem darauf an, was man will. Und speziell auch wie man dann heizen möchte und was man gewohnt ist.

Das eine Extrem wäre dann, wenn jemand der es gewohnt ist, dass es in den Räumen überall gleichmäßig warm ist plötzlich mit einem einzelnen Innengerät je Etage heizen möchte - das zusätzlich aber nachts abschaltet. Da ist vorprogrammiert, dass es ggfs. nicht klappen wird.

Das andere Extrem wäre dann jemand, der schon bisher nur bedarfsweise geheizt hat bzw. in der Nacht nicht und deshalb kühle Temperaturen durchaus auch gewohnt ist. Da sieht das ggfs. anders aus…

Insgesamt darf man nie vergessen: Damit die Beheizung mit den Klima Split effizient funktioniert, heizt man (gefühlt) mit kalter Luft. Der Durchsatz ist entscheidend. Sehr viel kühl(er)e Luft ist viel effizienter als weniger warme Luft. Natürlich ist die Luft die aus dem Innengerät kommt dann immer noch wärmer, als die Raumluft. Sie fühlt sich aber kühl an durch die Luftbwegung. Das bedeutet dann, dass man die Geräte idealerweise so installiert, dass sie einerseits die Raumluft sehr gut umwäzen - aber gleichzeitig nicht direkt Bereiche “anblasen” wo man sich dauerhaft aufhält wie Couch, Sitzgruppe. Man kann den Luftstrom etwas lenken, aber nur sehr begrenzt.

Wenn man dann auch andere Räume mitheizen will, dann entsteht zwangsläufig ein Luftzug - der dann ggfs. unangenehm ist. Dann kommt es um so mehr darauf an, dass man sich nicht direkt in dem Bereich befindet - wo die Luft zirkuliert. Wenn man also zb. ein Bad bei offener Tür mitheizt und wenn man es nutzt die Tür zumacht - funktioniert das sehr gut. So mache ich das. Nach Anregung von @win werkelt da jetzt noch ein Turmheizlüfter, der heizt die ca. 20° die die Klima erzeugt dann blitzschnell rauf auf 24-24°. Perfekt.

In Räumen, in denen man sich aufhält, ist es viel angenehmer, wenn man die Türen geschlossen hat damit kein zu merklicher Luftzug entsteht.

SZ kann man aber zb. auch noch gut von aussen mitheizen, weil man da ohnehin unter der Decke liegt und von einem etwaigen Luftzug i.d.R. nichts mitbekommt. Gleichzeitig bleibt auch das Lüftergeräusch draussen.

Das klingt erstmal logisch, man sollte aber bedenken: Wenn der Raum nicht grundsätzlich schon anders beheizt wird, dann entstehen hier ggfs. hohe Stromkosten. Nur bedarfsweise heizen mit Infrarot klappt meiner Ansicht nach nur, wenn der Raum anders wenigstens auf Grundtemperatur gehalten wird. Von “ungeheizt” hochheizen in kurzer Zeit mit Infrarot wird nicht funktionieren. Müsste dann durchgehend oder Stunden vor Benutzung laufen - also hoher Stromverbrauch. Ich habe da sowohl persönlich im Bekanntenkreis als auch hier im Forum schon viel negatives gelesen.

Also “Zusatz” für die direkte Nutzung aber durchaus angenehm ggfs.

Wenn man schon den Aufwand betreibt und Geld in die Hand nimmt, ist es oft schade wenn das Ergebnis dann nicht stimmt - weil man sich dann 1-2 Geräte sparen wollte oder eines so eingebaut hat wie es am einfachsten war - obwohl es dann nicht gut funktioniert.

Also besser vorher ausgiebig überlegen und ggfs. auch Positionen mit Heizlüfter “ausprobieren” auf geringer Heizstufe. Denn die Klima heizt eben meistens mit eher kühler Luft - nicht mit heißer wie der Heizlüfter. (Nat. kann die Klima auch “warm” - dann aber eben schlechterer Wirkungsgrad,)

Für oben kann ich den Wärmebedarf tatsächlich schon anhand eines Heizlüfters einschätzen.

Wieviel KW brauchst du denn bei 0°C? Und wieviel KW bei -10°C?

Es kühlt dort wegen der Dämmung nicht richtig aus. Es wird nur bedarfsweise geheizt. Ich würde dort entweder eine 3,5KW Split-Klima einbauen oder eine Nordic-Variante mit 2,5KW.

Zum Haus:

Und ob die KWh Wärme dann letztendlich 4ct bei cop6 kostet oder 2,5-3ct mit Holz ist jetzt nicht soo das Drama.

Wieviel Verbrauch hast du zum heizen? Bei dem Holzpreis ist ein Holzvergaser wirtschaftlich sinnvoller als Wärmepumpe.

Ich habe gerade vor ca. 5 Minuten mal meine 3kW Nepura (FTXTM30S + RXTM30A) im ausgekühlten Neubau angeworfen und mit 30% Bedarfssteuerung laufen lassen. 10-15min später gehe ich dann her und lese das Energiemessgerät ab, wo die Anlage dranhängt.
Ich bin mir sicher: die Anlage wird auf unter 200W laufen. Und das bei 11°C Innentemperatur und -2,5°C Außentemperatur. Man kann die Anlage also SEHR stark in der Leistung drosseln.
Habe gerade festgestellt: im Faikin-Modul wird sogar eine Leistung angezeigt: derzeit 160W. Werde trotzdem gleich noch das Energiemessgerät ablesen.

Mit 142W läuft die Anlage sogar noch etwas weniger Leistung als gedacht.
Ich vermute mal, dass sich die Anlage in der Übergangszeit nicht weniger drosseln lässt.

Aber ACHTUNG! 95% Bedarf entsprechen ca. 550W Leistungsaufnahme.
Stellt man dann auf 100% Bedarf, geht die Anlage (wenn nötig, so wie aktuell z.B.) auch auf 2,5kW hoch.
Man hat also eine Lücke in der Bedarfssteuerung im Bereich oberhalb 550W, der Bereich ist über die Bedarfssteuerung nicht regelbar.

Die Nepura ist auch bei mir sehr überdimensioniert (ca. 1,6 oder 1,7kW Heizlast bei NAT) aber dank der guten Regelung und der Möglichkeit, die Kiste zu drosseln, wird das auch in der Übergangszeit prima laufen.
Ich wollte von Anfang an keine so (vergleichsweise) schwachbrüstige Anlage wie die ATXD35A (die ich hier auch habe, die lässt sich aktuell nicht unter 200W drosseln, eher sogar nur bis 220W runter). Für eine Alleinheizung soll die Anlage bei mir ordentlich Dampf haben, um auch bedarfsweises Heizen gut zu ermöglichen, auch wenn ich wohl fast immer durchheizen werde.

Und genau dieses Durchheizen wird die Nepura sogar BESSER machen als die ATXD35a, weil sie weiter runterregelbar ist.

Meine ATXM haben noch diesen Eindruck gemacht bei mir.

Dann müsste die deutlich anders sein, als die 2025er ATXM - die gehen bis auf um die 120 Watt runter…

Wann? Manuell per Bedarfssteuerung und auch im Winter? Meine ATXD35A kann auch weiter runterregeln als 220W. Aber nur, wenn die Solltemperatur nicht zu hoch ist (eher um 20°C), es draußen wärmer ist und der Raum bereits aufgeheizt ist. Selten unter 160W. Sehr selten.
Würde ich sie unter gleichen Bedingungen anwerfen wie die Nepura, geht die auch mit 30% Bedarf ganz sicher nicht unter 220W.

So läuft die Nepura aktuell bei 95% Bedarf. Zeigt auch wieder eine Leistung über das Faikin-Modul an (die ATXD35A zeigt über Faikin auch eine Leistung an - gerade zum ersten Mal gesehen…).
Hier aber die Nepura:

RXM-R kann ebenso wie RXD bis zu 70–80 W modulieren, jedoch nicht kontinuierlich. In der Regel wird die Eingangsleistung auf etwa 110–120 W erhöht, wo sie für einen längeren Zeitraum verbleibt, bis es zu einer Überhitzung kommt.

Die minimale Leistungsaufnahme ändert sich mit der tatsächlichen Temperatureinstellung. (Solltemperatur + Kompensation)

@redhot das mit der Position oben schaue ich mir mal an, eventuell ist das tatsächlich auch als Einbauort ok. Der größte Nachteil hier wäre dann am ehesten, dass das Gerät recht prominent direkt auf Augenhöhe hängt wenn man die Treppe hoch kommt. Wär aber wahrscheinlich zu verkraften. Nur schade, das es von den Italienern scheinbar keine Stylish-Geräte gibt, in Anthrazit wär das überhaupt kein Problem.

Was die Luftverteilung unten angeht, ich Versuch das mal auszutesten, wie sich das so verhält. Aber ich werd da wahrscheinlich schon auf zwei Innengeräte gehen. Die paar hundert Euro wären hinterher echt einen größeren Komfortgewinn nicht wert.
Ich lade später mal nen neuen Plan hoch, wo noch Innengeräte möglich wären, es wär super, wenn du dir das dann noch mal kurz anschauen könntest.

@roterfuchs Genau, oben wird nur bedarfsweise geheizt. Zur Zeit ist da noch Baustelle, deshalb läuft da der Heizlüfter nur um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten. Bei den Einschaltzeiten aktuell habe ich so etwa 4-5kwh pro Tag, an den wirklich kalten waren es eher Richtung 6-7. ich kann aber nicht genau einschätzen, wie lange es dann dauert, bis die Grundtemperatur wieder erreicht ist. Später im bewohnten Zustand mag da noch ein bisschen was an Wärmebedarf drauf kommen, aber wahrscheinlich nicht viel.

Du schriebst weiter oben, ich solle mir erst den Techniker suchen für die IBN, bevor ich bestelle. Hast du da einen Tipp, wo ich am besten suche? Die Örtlichen Klimatechniker werden wahrscheinlich keine Luftsprünge machen, wenn die nichts am Material etc. verdienen.

Unten läuft bereits ein Holzvergaserkessel von HDG. Wärmebedarf ohne Brauchwasser und ohne den Dachausbau war bisher zwischen 24.000 und 27.000 kWh bei etwa 155qm beheizter Fläche. Wirtschaftlich wird da tatsächlich nichts auch nur in die Nähe kommen. Wenn’s aber so läuft, das ich dadurch nur noch die drei Kernwintermonate mit Holz heize und den Rest der Zeit die Klimas regeln wäre mir der Komfortgewinn das auf jeden Fall wert zumal auch die Sommer nicht unbedingt kühler werden dürften in den nächsten Jahren. Und es wär schon mal ne super Blaupause für alles was nach dem Scheitholzkessel kommt. Denn es wäre auch absolut entzückend, eventuell irgendwann komplett auf ein wasserführendes System zu verzichten.

@gullideggl Das geht natürlich wirklich von der Leistung her. Jetzt bin ich aktuell echt zwiegespalten, auf der einen Seite wären die knapp 1100€ für die Italien-Anlage schon echt ein extrem guter Preis, vor allem verglichen mit den deutschen Shops, auf der anderen Seite ist die Nepura Stylish echt noch mal nen end schöner finde ich. Aber die kostet halt mindestens das doppelte und da weiß ich nicht, ob ich das mehr an Leistungsreserve gegenüber der Atxm wirklich so teuer bezahlen möchte. Da werde ich noch mal ne Nacht drüber schlafen müssen, bzw. spricht da eventuell auch einfach meine Frau nen Machtwort. Auf jeden Fall ist mein learning bisher, das ich oben keine größeren Sorgen haben muss, das eine 3,5kw Anlage hoffnungslos zu klein wäre und das ist schon verdammt viel Wert.

Schöne Grüße

Ich schreibe das hier nur als Entscheidungshilfe, falls die Angst vor zu hoher Mindest-Leistung besteht. Bei mir hatte die Nepura einen Haken beim Kauf: sie ist eigentlich überdimensioniert. Dass sie weiter runter regeln kann als die ATXD35A, das wusste ich noch nicht. Meine Version der Nepura jedenfalls kann es (FTXTM30S + RXTM30A).
Meine Sorge war trotz der Erfahrung mit der ATXD35A unbegründet. Die Nepura scheint also eine Anlage zu sein, die man einerseits manuell gut drosseln kann, andererseits lässt sie dann auch mal die Sau raus, wenn schnell viel Wärme nötig ist.
Als alleinige Heizung wollte ich auch eine Anlage, die extra für den Heizbetrieb optimiert ist.