Planung PV-Anlage mit Speicher auf Nebengebäude mit mehreren Flachdächern

Es hat sich ein neues Thema aufgetan. Ich habe festgestellt, dass widererwarten das Nebengebäude nicht mit 5x6 qmm, sondern 2x 5x2,5 qmm angefahren wird.

5x2,5 qmm sind aber nur für Leistungen bis 11 kW ausgelegt. Das passt nicht zu meiner Anlagengröße von 19,15 kWp bzw. geplanten 15 kW WR-Leistung, damit auch die Wärmepumpe sinnvoll bespielt werden kann.

Eine neue Leitung ziehen, ist vom Aufwand sehr hoch, da der gepflasterte Hof geöffnet werden muss.

Ist es "erlaubt" die beiden Leitungen 5x 2,5 zusammen zu führen, wie im Bild dargestellt?

Wenn man einen defekten Victron MPPT öffnet (und ihn dabei vollends zerstört), erkennt man dicke Elkos mit einer Nennspannung von 160V. Wer sich mit Elektronik auskennt, wird in seinen Schaltungen die Spannungsfestigkeit der Elkos immer auf mindestens 150% festlegen, also 100V> 150V Elko. Nur so am Rande…ich halt ein Tip.

Die MOSFETS sind extrem empfindlich auf Überspannungen, den maximalen Strom regelt der MPPT selbst.

Sorry ich habe aus Versehen 9,9 V statt 9,9 % aufgeschlagen. Das AIKO-A550 hat eine Leerlaufspannung von 45,8 V bei 25°C. Plus 0,22 %/K * 45 K ergeben eine Leerlaufspannung von 50,334 V bei -20 °C. Es bleibt aber riskant mit drei Modulen in Reihe und der Wirkungsgrad nimmt mit höheren Spannungen auch ab.

Genau. Die vier Module links sind für die MPPTs und die Multiplus, dann kommt der Lynx Shunt und dann zwei weitere Module für die Akkus. Die braunen Blöcke sind jeweils einzeln angeschlossen und die US 5000 paarweise.

Selten, aber kommt vor. Zumindest im Oktober letzten Jahres hätte die Solarerzeugung für den Eigenbedarf gereicht, aber der Akku war zu klein. Der hatte da nur ca. 50 kWh:

Ich danke euch für den Hinweis zur Leerlaufspannung und die Beachtung des Uoc-Temperaturkoeffizienten. Das muss ich dann für jeden String prüfen bzw. so zusammenschalten, dass es nicht zur Überspannung kommen kann.

Das heißt die Module von JA Solar wären eine gute Wahl, da weniger Leerlaufspanung als die AIKO und Longi.

Der Elektriker, der mich beim Anschluss und Anmelden unterstützt war heute da und hat zwei in seinen Augen bessere Belegungen in den Raum gestellt.

Alle Module auf Dach 2 leicht aufgeständert in Richtung SO wie die Neigung vom Dach ist und
Dach 1 entweder alle Module leicht aufgeständert alle in Richtung SW schauend wie die Neigung vom Dach ist oder alle Module auf mehrere Reihen aufteilen und in die gleiche Richtung wie Dach 2.

Wenn ich Zeit habe, werde ich das nochmal simulieren. So richtig bin ich nicht davon nicht überzeugt, will aber den Experten nichts absprechen.

Flache Aufständerung sollte in der Simulation auch sehr interessant sein.

Ab wann die Selbstreinigung sich trotz aufsteckbaren Wasserabflusshilfen verschlechtert, kann man bestimmt hier im Forum gut heraufinden/fragen.

"Winterwinkel" ist eher so um die 65° und "seltener benötigt".