Pfingst-Sonne: Keine Überlastung im Verteilnetz messbar

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Belustigend. Das schreibe ich schon seit Jahren genau so…. Aber ich hatte auch keine 110 000 Fälle als Beleg. :wink:

Das ist mir etwas verkürzt. Das Stromnetz muss auch für den künftigen höheren Verbrauch durch E-Auto, Wärmepumpe und elektrische Industrieprozesse gerüstet werden. Zudem hat man das Netz in den letzten Jahrzehnten sternförmig von den Großkraftwerken ausgerichtet. Dass da mal Strom quer vom Land in die Stadt fließt war einfach nicht vorgesehen. Klar spielt auch der EE-Ausbau eine Rolle, aber die Kosten stumpf den EE zuzuordnen ist so nicht richtig.

Am Ende ist es optimal wenn man die Infrastruktur in beide Richtung (Einspeisung und Bezug) einigermaßen gleichmäßig nutzt und übermäßigen Ausbau, getrieben durch Einspeise- oder Verbrauchsspitzen, vermeidet.

Subventionen für Speicher finde ich aber keine gute Idee. Das Ganze sollte man idealerweise durch Einspeisetarife gekoppelt mit flexiblen Netzentgelten koppeln. Wenn das Netz voll ist, speise ich dann halt nicht ein sondern lade den Akku. Dadurch ergibt sich der Use-Case für den Speicher von selbst.

Welcher höhere Verbrauch denn? Die Wärmepumpe nimmt Konstant was auf, das sind nur ein paar KW, ebenfalls das E-Auto. Die Leitungen reichen dafür ganz locker aus.

Was nicht geht ist, dass alle mit Durchlauferhitzer, 22KW Wallbox herumdüsen. Das gibt das Netz nicht her. Und wieso sollte man alle dafür zahlen lassen, für jene die das so ausschöpfen?

Lies nochmal oben nach. Bei 110 000 Anlagen sind “nur” 10-20% ein Problem, und auch nur, weil die Digitalisierung für jene fehlt. Daher machen knapp 80 000 private PV-Anlagen keine Probleme.

Es kommt aber immer das Argument, die würden pauschal generell ein Problem darstellen. Der Strom ist entweder im Nahbereich weg, oder spätestens in der nächst größeren Ortschaft.

Am Ende ist es optimal wenn man die Infrastruktur in beide Richtung (Einspeisung und Bezug) einigermaßen gleichmäßig nutzt und übermäßigen Ausbau, getrieben durch Einspeise- oder Verbrauchsspitzen, vermeidet.

Genau. Und deswegen sind Speicher ideal. Damit können eben in Siedlungen der Verbrauch auf 24h gestreckt werden und daher geglättet, und die Einspeisung kann genauso geglättet werden.

Wenn das Netz voll ist, speise ich dann halt nicht ein sondern lade den Akku.

Ok, bitte auch anwenden bei trägen Kraftwerken. Die müssen dann bezahlen, wenn viel STROM im Netz ist. Nicht EE-Strom. Es ist zuviel Strom im Netz. Ergo: ALLE müssen dann bezahlen. Bei einer Privatperson geht sich dann ein Speicher aus. Bei nem richtig großen trägen Kraftwerk wirds dann halt teuer…

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