Also Du stellst Grid-Peak shaving auf 2000W und er macht es.
Was fehlt?
er wird 2000 W aus dem Grid ziehen und damit das Haus versorgen und was übrig bleibt in die Batterie schieben wenn die batterie voll ist wird er nur noch das Haus versorgen, mit weniger Watt, wenn das haus mehr als 2000 watt braucht wird er 2000 Watt aus dem Grid ziehen und den Rest von der PV Anlage oder von der batterie holen, ob Du kurzeitig 10'000 Watt ziehst interessiert ihn nicht wenn die Batterie stark genug ist..
Wenn Du trotz Dunkeflaute 50 kWh pro Tag aus ihm ziehen willst wird dir das Licht ausgehen...
Also sorry, denke mal logisch nach. Du hast am GRID dein komplettes Haus, also VOR dem Deye angeschlossen. Wenn nun zb. dein Durchlauferhitzer 12kW zieht, am Deye vorbei direkt aus dem Netzanschluß, wie soll der Deye das ausregeln?
Das kann kein Wechselrichter den du am Markt kaufen kannst.
Das was du hast ist gleichzusetzen mit einem Zustand ohne Wechselrichter oder PV usw. Also nur ein DLE der 12kW aus dem Netz zieht. Um sowas ausregeln zu können müsste dein Verbraucher, hier als Bsp. dein DLE, von extern gesteuert werden.
Du könntest dein Haus am LOAD des Deyes anschließen, dann könnte er es über Peak-Shaving ausregeln. Da nun der Strombedarf deines Hause durch den Deye geleitet wird. Aber, was soll er regeln wenn dein zB. Starkstrommoter 12kW benötigt und du nur 2kW diesem zur Verfügung stellst, weil deine Akkus leer sind und deine PV nichts an Leistung in der Nacht liefert.
Dein Starkstrommoter wird also unterversorgt und dein Hausnetz wird sich sicherlich abschalten da der Deye die gegensätzlichen Anforderungen nicht erfüllen kann.
Bei Peak Shaving geht es nur darum die Stromkosten zu reduzieren. Bleiben wir bei meinem Beispiel mit den 12kw DLE. Gehen wir von Nachts aus, dh. keine zusätzliche Leistung vom Dach. Es sollen nur 2kW maximal aus dem Netz gezogen werden dann steuert der Deye 10kW aus dem Akku bei um die 12kW für den DLE liefern zu können. Sobald nun danach weniger als 2kW aus dem Netz für das Haus benötigt werden lädt der Deye, ja nach ToU, den Akku erneut aus dem Netz nach. Das macht er um das Peak-Shaving erneut realisieren zu können.
Wenn aber der Akku leer ist und die PV keine Leistung bringt kann auch der Deye nicht mehr den Bezug aus dem Netz ausregeln. Die 12kW des DLE's werden dann vollumfänglich aus dem Netz geliefert.
Insofern: das was @RoterFuchs möchte geht nicht mit dem Deye.
Nochmal: die Wahl des DLE's ist ein Beispiel, das scheint nicht angekommen zu sein.
Jo stimmt ja auch. Und was passiert mit dem Limit wenn der Wechselrichter es nicht kompensieren kann? Das steht dort nämlich nicht!
Er hat also leere Akkus und keine PV-Leistung. Wie soll er dann die fehlende Differenz ausgleichen? Also das Haus benötigt 8000W und Peak Shaving wurde auf 2000W gesetzt. Woher soll der Wechselrichter denn die 6000W nehmen. Keine PV und leerer Akku. Und da das Haus am GRID hängt kann er noch nicht mal das Netz abschalten. Wenn das Haus am LOAD Ausgang hängen würde dann könnte der WR diesen LOAD vom GRID trennen und somit die 2000W Forderung die Maximalleistung aus dem GRID nicht zu überschreiten, erfüllen. Aber sowas machen die WR eben nicht, ich möchte nicht das Geschreie der Anwender hören wenn der WR auf Grund dieses "Peak-Shaving" das ganze Haus trennt.
Peak-Shaving ist nicht das was @RoterFuchs möchte. Dieses kann nur im begrenzten Rahmen finanzielle Erfordernisse erfüllen. Den Bedarf des Hauses kann man damit nicht im generellen limitieren.
Er möchte das generell vom Netz nur zb. 2000W Maximalleistung bezogen wird. Und das geht nicht mit dem Deye, auch nicht mit Peak-Shaving.
Ich versuch es noch einmal zu erklären was ich letztlich will.
Jetzt im Winter war ein Tag im Januar, der 06.01. der Tag mit dem meisten Verbrauch aus dem Netz. 45kWh gingen da durch. Das sind, gemittelt auf den Tag, etwas unter 2KW, nämlich 1,875KW 24 Stunden.
Nun brauche ich an diesem Tag mit den Klimasplits von 24 Stunden vielleicht in 22 Stunden je 1,7KW also 37,4kWh.
Und die anderen beiden Stunden sind es 7,6kWh. Eine Stunde 5KWh (also 1Std lang 5KW), die andere Stunde 2,6KWh (20 Minuten 5KW + 40 Minuten 0,6KW).
Und diese beiden Stunden muss ich ausgleichen mit dem Akku.
Ne ich hab nen vollen Akku, keine PV-Leistung und die Differenz soll ausgeglichen werden indem er in den 22 Stunden den Akku mit 300W lädt und in den 2 Stunden sind es nicht 7,6kWh die der Akku trägt sondern nur 3,6kWh weil in der Zeit 4kWh aus dem Netz kommen.
Pmax ist von mir auf 2KW eingestellt. Mehr kommt nicht vom GRID sondern vom Akku wenn nichts aus der PV kommt. Wenn weniger vom Haushalt verbraucht wird, gehts in den Akku bis max. 2KW. Es kommt nur nicht mehr als 2KW vom GRID.
Ja, das ist Peak-Shaving und so exakt funktioniert das ja auch. Aber, wenn du mal deutlich mehr benötigst und der Akku eben nicht die zusätzliche Leistung liefern kann dann ziehst du wieder mehr als deine 2kW Grenze aus dem Netz.
Man kann also mit dieser Funktion nicht eine generelle und absolute Grenze festlegen wieviel Leistung man maximal aus dem Netz bezieht, so das diese Grenze in keinem Fall überschritten wird.
Und ein weiteres Problem entsteht, zusätzliche Verluste von ca. 20%. D.h. du verbrauchst ca. 20% mehr an Strom aus dem Netz als den du real verbrauchst. denn dein Akku wird immer sofort aus dem Netz, mit maximal 2kW, nachgeladen. Damit er zu einem späteren Zeitpunkt die Differenz > 2kW die das Haus benötigt bereitstellen kann. In beiden Fällen wird der Akku also AC-geladen und AC-entladen. Und das hat eine Effizienz bei LV von bestenfalls 80%. Du verlierst also 20% des Stromes den du aus dem Netz beziehst durch das Peak-Shaving und den Akkuverlusten.
Im Grunde benötigst du für das Peak-Shaving real zwei unterschiedliche Strompreise damit das noch ökonomisch ist. Bei einem Strompreis für den kompletten Strom ist das nicht ökonomisch sinnvoll.
Hat man aber zwei Strompreistarife dann gleicht man damit die Verluste des Akkus durch das Laden mit dem geringen Strompreis aus und verbraucht so den günstigeren und verlustbehafteten Strom aus dem Akku wenn der teuere Strompreis gilt. Die Marge zwischen diesen beiden Tarifen muß also auch die 20% Verluste durch den Akku abdecken und bestenfalls sogar drüber liegen um Gewinn zu machen.
Seufz.
Die einzige spätere Möglichkeit, mehr als 5KW + Heizen im Winter mit 2KW aus dem Netz ziehen zu müssen ist bei mir schlichtweg kochen. Wenn ich das mit diesem System nicht hinbekomme muss ich auf Gasflaschen im Winter umsteigen und ein autarkes Gaskochfeld. Wie oben beschrieben, das liegt am Preis.
Ohne Leistungsmessung 36€im Jahr egal wieviel Peak ich dem Netz entnehme.
Mit Leistungsmessung ca. 40€ PRO KW, wenn ich also koche sind es mind. 5KW also 200€ und im Winter wenn ich heize ca. 7KW also 280€. Um dem zu entgehen im Sommer Peak-Shaving auf 2KW, sollte sich locker ausgehen, weil vor allem auch zur Mittagszeit bei mir der Peak ist.
Im Winter dann fraglich. Nun schreibst du:
Das Bild von Auric sagt:
"The Power of the main GRID charges Batteries and Supplies power to the load, which is within (Pmax)".
Wenn ich also 7KW nutze, dann kommen 2KW aus dem Grid und 5KW aus dem Akku. Genau das, was ich will. Es wird eben NICHT mit 2KW der Akku geladen wenn meine Last auf 1,7KW sinkt. Sondern auf 2KW Peak begrenzt. Der Akku wird mit 0,3KW geladen.
Dass dazu der Wirkungsgrad kommt ist mir klar. Siehe oben, ich muss an dem einen Tag ungefähr 5KWh ausgleichen insgesamt. Also auch der Akku dürfte dann nicht leer sein nach solch einem Tag. 3 Tage hintereinander könnte eng werden. Deswegen auch der Plan den Akku nachzurüsten. Das sehe ich jetzt auch im Februar, da haben wir minimal eingespeist, mal einen Tag 10kWh (und das auch, weil wir nur mit 4KW einspeisen dürfen! sonst wäre es noch mehr gewesen) und mit einem weiteren 15kWh Speicher wäre also noch mehr für uns drin gewesen. Bedarf ist vorhanden.
Das mit dem Strompreis ist daher Suppe. Wenn ich davon ausgehe, dass ich an vielleicht 30 Tagen Peak-Shaving in dieser Art machen muss, und daher ca. 5kWh ausgleiche mit einem Wirkungsgrad von 75% sind das 6,67kWh*30 = 200kWh * 31ct = 62€. Und das in Relation zu 36€ (jetzt ohne Leistungsmessung); 80€ 2KW (mit Leistungsmessung) und 280€ 7KW (mit Leistungsmessung).
Ich kaufe mir also für 62€ ca. 200€ Netzgebühreneinsparung.
eigentlich ganz einfach:
wer mehr ziehen will als der WR kann, wer ziehen will wenn die Batterie leer ist, der bekommt seinen Blackout.
Bei Solis ist da z.B. ein Schalter der das absichtliche Entladen auf 80% begrenzt, also spätestens dann wird die Batterie wieder mit Strom aus dem Grid geladen sofern Verbrauch kleiner erlaubtes Peak ist.
Das man Hütten die so ein kleines Strom Limit haben nicht mit DLEs und Wärmepumpen ausrüstet sollte.... sollte offensichtlich sein.
Ok, jetzt haben wir mehr oder weniger Peak Shaving durch, werde ich wohl demnächst mal einen Testlauf fahren.
Ein anderes Thema hier im Forum hat mich darauf gebracht.
Nun das nächste Thema:
Da ich noch PV-Module übrig habe, wenn ich an diesen Modulen einen 48V-Wechselrichter anschließen würde, und diesen an den Akku, dann könnte ich den Akku mit weiteren Modulen laden aber ich hätte KEINE Erhöhung meiner bisherigen Anlage. Ist das dann eine Insel? Sie ist nicht direkt am Netz des Netzbetreibers angeklemmt, sie ist nicht mit dem WR mit der Haupt-PV-Anlage verbunden, sie kann nicht ans bestehende Hausnetz angeschlossen werden, aber sie kann den Akku laden. Ist das dann eine Insel bzw. ginge das so? Jaja ich weiss, Netzbetreiber fragen. Aber der will noch nicht einmal meine normale Anlage...
Was willste denn hören?
Wenn am Akku ein Wechselrichter hängt, der irgendwo irgendwie mit dem Netz verbunden ist, dann ist das keine Insel. Wenn nicht, dann doch.
Das ist alles so schwammig dass ich nicht weiss, wie das nun legal eine Insel ist und wie nicht.
PV1 und WR1 sind mit Akku1 am Netz.
PV2 und WR2 sind mit Akku2 nicht am Netz.
Ein Lastumschalter wird von mir am abend betätigt und trennt PV2+WR2 von Akku2; Akku2 wird nun mit WR1 verbunden.
Die PV2 ist ansich ne Insel und nicht mit dem Netz verbunden. Kann wegen 48V nicht mit dem Netz verbunden werden.
Ich hatte diese Antwort nach deiner ersten Antwort schon vermutet. Du kannst mir leider nicht helfen daher bitte ich dich, dieses meine Thema zu meiden.
Mit manchen Wahrheiten muß man halt leben. Ignorieren nutzt da nichts.
Die BNA hat eine ganz einfache Definition: wenn das Grundstück einen Stromanschluß hat, kann es keine Insel geben. Es reicht schon die Möglichkeit einer mittelbaren Verbindung. Ende der Diskussion.
Ob diese Definition tatsächlich rechtlich in Ordnung ist, weiß niemand so richtig, weil noch niemand das bis zu einer ausreichend hoher Instanz durchgeklagt hat. Insofern sind auch alle Antworten, die du hier bekommen wirst, völlig nutzlos. Das sind unverbindliche Meinungen.
Allerdings sieht das mancher Netzbetreiber doch etwas großzügiger als die BNA. Daher wird dir nichts anderes übrig bleiben, als deinen zu fragen.