Da es abzusehen ist, dass in den nächsten Jahren eine Leistungsmessung kommt habe ich folgendes "Problem". Der Akku soll eigentlich dazu genutzt werden am Tag aufgeladen zu werden und die Energie dann nach und nach bereitzustellen. Aber im Winter ist damit natürlich fast Suppe. Es macht also kaum einen Unterschied ob ich den Akku voll habe oder nicht.
Was aber einen Unterschied machen würde ist, wenn wir nach Leistung bezahlen müssten. Da ich mittags koche gerate ich dadurch natürlich über die Leistung von vielleicht Dauer 2KW. Der heftigste Tag im Winter lag bei 44kWh Verbrauch. Das sind gemittelt 2KW Leistung pro Stunde.
Meine Frage lautet nun:
Akku ist voll. Peak Shaving ist aktiviert auf 2000W. Von der PV kommt nix. Ich koche nun mittags. Das benötigt 5KW. Die kommen nun vom Akku. Eine Stunde später hat der Akku nur noch 10kWh (jaja, lassen wir Verluste mal außen vor). Nun soll der Akku wieder geladen werden, aber es sollen die 2000W nicht überschritten werden. Geht das generell mit Akkus dass die auch mal nur mit 250W laden? Bzw. macht der WR das generell oder lädt der dann einfach volle Möhre den Akku wenn ich eingestellt habe 100% und Grid-Load?
Könntest du das bitte erklären? Ich verstehe deine Ausführung nicht.
Es geht nicht darum wofür das geschaffen wurde. Sondern dass ich später bei mehr Leistung die ich ziehe mehr Netzgebühren bezahlen muss. Das möchte ich natürlich nicht und daher soll der Akku den Peak glätten und danach wieder den Akku laden.
Plakativ: 1Std. mit 5KW abgeben und dann 5Std. mit 1KW laden.
Bei meinen beiden Deye (5k und 12k 1ph) kann ich in 1A-Schritten, unabhängig voneinander, Lade- und Entladestrom eingeben. Sollte bei allen Deye Hybrid so sein.
@roterfuchs : Du meinst, dass der Strom vom Netzbetreiber nach max. Leistung und nicht mehr hauptsächlich nach kWh bezahlt wird? Wäre ja ein ganz neues Tarifmodell, dass es noch nie gab in Deutschland, zumindest für private Verbraucher. Kann ich mir auch nur als Kombi vorstellen, also kWh * Std-Preis + KWh*Leistungsfaktor oder so ähnlich. Damit würde man dann die Gänsebratenspitze bei Elektroherden bestrafen! Ungleichbehandlung zu den Gaskunden....
Dieser gilt dann auch dafür, wenn nun doch von der PV was runter kommt, oder? Also wenn was vom Dach kommt könnte ich mit 50V 100A laden (5KW) aber wenn ich generell 40A einstelle lädt er den Akku auch nur mit 40A vom Dach, richtig? Oder greift auch hier Peak Shaving?
Ich bin nicht in Deutschland, ich bin in Österreich und die Netzbetreiber arbeiten daran dieses Modell hier einzuführen. Es ist nur eine Frage der Zeit, dieses oder nächstes Jahr wird es kommen.
Ungleichbehandlung gibt es auch ab diesem Jahr bei vielen Netzbetreibern. Wer dieses Jahr eine PV installiert muss im Zählerschrank eine Möglichkeit für eine Steuerbox zulassen. Diese Steuerbox darf den Wechselrichter von 100% auf 0% drosseln wenn das Netz überlastet ist.
Nein, nicht den EINGESPEISTEN Strom, sondern auch den SELBST VERBRAUCHTEN. Die drehen den Wechselrichter auf 0 und sagen, das Netz wäre am Limit.
Also was kommt und was nicht, ich vertraue da auf nichts.Deswegen würde ich vorher in jedem Fall mal jede Möglichkeit austesten um umstellen zu können. Was ich schon gemerkt habe, jetzt im Februar habe ich schon ein wenig eingespeist trotz Eigenverbrauch. Ein weiterer 15kWh Speicher ist in Planung, ich warte aber den Run noch ab mit der Abschaffung der 0% Förderung.
Man kann dem Deye sagen mit welcher Leistung er die Batterie aus dem Grid laden soll (sofern < als das was das BMS erlaubt)
der Deye wird im Normalbetrieb alles was das BMS erlaubt in die Batterie laden, was nicht reinpasst geht ins Grid oder wird abgeregelt sofern es von den eigenen PV Modulen kommt.
Nochmal, deine PV Anlage könnte 15 kW liefern das BMS erlaubt dem Deye 13 kW, der Deye 12K kann nur 12 kW und die packt er in die Batterie, dann braucht das Haus 800W und bekommt sie vom Deye, von der PV Anlage und da Du Nulleinspeiser bist melk der Deye nur 12.8 kW von den möglichen 15 kW
Wenn Du deinem Deye sagst das Deine Hütte aus dem Grid nur 4 kW ziehen darf, dann macht er das
Wenn Du Deinem Deye sagst dass er von 22:00 bis 5:00 mit 30A oder ungefähr 1500 Watt deine Batterie laden soll, dann macht er das.
Ok verstehe. Also stelle ich ein im Batteriemenü das Maximum. Das gilt dann für die PV-Einspeisung in den Akku.
Dann stelle ich ein Peak Shaving 2000W.
Dann stelle ich ein:
Grid Load 1:00-5:00..... etc. pp. Leistung 2000W; Batt 40%.
Und dann lädt er bei Batt 40% mit 2000W oder lädt er dann mit 2000W-CT-gemessene Leistung?
Das kann ich mir so kaum vorstellen. Wie könnten sie dir verbieten, den selbst erzeugten Strom auch selbst zu nutzen? Im Zweifel baust du eine Nulleinspeisung oder gar eine reine Inselanlage. Letzteres geht den NB gar nichts an!
Da würde es einen massiven Aufschrei aller PV-Betreiber geben, wenn der NB auch den Eigenverbrauch herunterregeln könnte.
Regelbarkeit ist auch hier in D gefordert, ab 25 oder 30 kWp meine ich, soll aber weiter heruntergesetzt werden, glaube auf 7 oder 10 kWp. Damit darf aber nur die Einspeisung ins Netz heruntergeregelt werden, nicht der Eigenverbrauch. Evtl. hast Du da etwas falsch verstanden?
Die verbieten dir das nicht, die schalten den Wechselrichter auf 0%. Und damit ab. Und dann kannst du Strom beziehen. Das kann man, laut ihm, (noch) umgehen, indem man dann die gesamte Anlage vom Netz nimmt und dann als Insel nutzt. Wie du schreibst.
Alles ab 01.01.25 bei Netz Niederösterreich und in anderen Bundesländern.
Erstaunlich, aber wenn ich es richtig verstehe noch nicht amtlich als Gesetz sondern nur als Vorlage? Und meiner Ansicht geht es nur darum, zu verhindern, dass ins Netz eingespeist wird, aber das will der NB über das Steuern des WR machen. Das kann man ja auch auf andere Weise verhindern, wie z.B. Nulleinspeisung! Wenn die realisiert ist, hat der NB m.E. gar kein Recht, den eigenen WR zu steuern, denn er hat dafür gar keine Gründe mehr. Was hinter dem unteren Teil des Zählerschranks passiert geht den NB nichts an.
Wenn es hier dazu käme, würde ich mir direkt eine autarke Lösung überlegen und im Winter mit Dieselgenerator zuspeisen
P.S. Wir haben in Ostdeutschland eine große PV-Anlage mit 92 kWp als reine Einspeiseanlage. Da sie über 30KWp hat, braucht sie auch die externe Steuerung zur Abregelung. Ist m.W. in 10 Jahren noch nie zum Einsatz gekommen. Und wenn, dann gibts entsprechend Entschädigung. Bei neuen Anlagen will man diese Kosten natürlich verhindern.
Das sind die neuen Parallellaufbedinungen in Niederösterreich und anderen Bundesländern. Du musst entweder sowas einbauen oder Platz lassen für eine kommende Regelungseinrichtung die es dem Netzbetreiber ermöglicht deinen Wechselrichter von 100%-0% zu regeln.
Nein das will er nicht. Das Argument lautet, dass das Netz entlastet wird indem Strom entnommen wird. Und daher wird die private Kundenanlage gänzlich auf 0 geschaltet.
Siehst du doch. Parallellauf. Also parallel zum Netz. Der schaltet den WR ab und du darfst dann Strom kaufen. Der Strom kostet dann vielleicht 0-3ct aber die Netzgebühren darf man voll bezahlen. Während man den eigens erzeugten Strom nicht nutzen kann.
Das Video ist von einem Unternehmen die so etwas einbauen, ich gehe nicht davon aus, dass die dort lügen.
Ja, enercab, das ist allerdings nicht der Gesetzgeber.
M.E. wäre so etwas rechtswidrig und Eingriff in die Privatssphäre! Allerdings gibt es auch den sog. 'Anschluß- und Benutzungszwang' beim Wasser und Abwasser - auch in Deutschland. Du kannst dich nicht entscheiden, den Wasser- und/oder Abwasseranschluß zu kündigen, selbst wenn du einen eigenen Brunnen und Sickerschacht hast! Das wäre jetzt das Pendant beim Strom!
Der Bürger zahlt für die Inkompetenz der Regierung bzw. alle Gemeinkosten werden sozialisiert! Bei der Krankenpflichtversicherung ist das ja auch so - Du hast keine Wahl (ggf. noch PKV oder GKV), es sei denn, du gehörst zu den Freiberuflern mit Ausnahme (Rechtsanwälte, Ärzte etc. - die haben eigene Versicherungen).
Man kann bald nur noch auswandern!
P.S. Wieso wird das Netz entlastet, wenn man Strom bezieht? Da wird doch die Leitung belastet, nicht entlastet. Wenn man nicht einspeist und nichts bezieht, werden die Leitungen entlastet. Das wäre ein vorgeschobenes Argument für mangelhafte Regelung und Stromüberproduktion. 'Weil im Norden die Windräder laufen, müssen die im Süden den Strom abnehmen!'??? Und die Kraftwerksbetreiber können oder wollen nicht regeln - muß sich ja amortisieren.
äääh Bahnhof...
Im Batteriemenue stellt man ein mit welchen Ampere man vom Grid laden würde wenn man den ganzen Time Of Use Kram nicht braucht
Was von PV in die Batterie geht entscheidet das BMS
Grid Peak shaving? sorgt dafür dass der Gridanschluss nicht überbelastet wird.
Grid Load im der Time of use Tabelle macht das was da drinsteht, dazu braucht es keine externen CTs
Doch, das ist die Ausgangsfrage. Was hat bei den Einstellungen Priorität. Ganz simpel. Kann man eine simple Antwort geben. Wenn man sie kennt. Man kann auch so lange drum herum reden, bis daraus 30 Antworten werden. Aber dann ist die Frage immer noch nicht beantwortet.
Ich möchte maximal 2000W aus dem Netz ziehen. Bei mir ist alles an GRID.
Selbst mit Akku soll nur max. 2000W gezogen werden.
Wie stelle ich das ein, oder geht das nicht?