im BKW → Nulleinspeisung hab ich leider keine passende Antwort gefunden.
(Die Threads dort sind übersichtlich. Habe sie mir alle durchgelesen)
Mit diesem Thread würde ich gerne eure Meinung und Ideen zu meinem Problem erfahren.
Zum Setup:3 Panele je 225 W, Hoymiles HMS-800W-2T, HomeAssistant
Da ich nun kein Ferraris mehr habe, verschenke ich Geld und das würde ich gerne eindämmen.
Gerne würde ich die Einspeisung, welche über den Tag erfolgt, speichern.
Mein Thema ist, dass die Einspeisung nicht immer gleichmäßig ist. Diese kann schwanken. So kann es sein, dass ich mal 10 min in der Einspeisung bin, dann 30 min wieder nicht, dann wieder Einspeisung. An anderen Tagen können auch mal 2h komplett Einspeisung sein. Je nach Sonne, Last, etc. Siehe Beispielbild.
Ich suche daher nach einem passenden Akku, welcher solche zyklischen Ladungen mit macht und über HomeAssistant steuerbar ist.
Den Strom aus dem Akku möchte ich erst dann nutzen, wenn der Akku zwischen 90-99% geladen ist.
Kann auch ein Akku mit 3 bis 4 MPPT sein, dann fliegt der Hoymiles raus.
Gibt es hierzu Empfehlungen? Hat das schon jemand umgesetzt?
Ich speise nur die Grundlast ein und lasse den WR schon am Vormittag bei ca. 50-60% Kapazität einspeisen. Dann kann der Akku weiterhin Überschuß aufnehmen. Heute kamen vom Laderegler 125Ah, der WR hat davon bisher 68AH gezogen, also trotz Dunkelheit noch Akkukapazität.
Ist etwas her, da suchte ich Ähnliches und bin nicht fündig geworden, da die Lösungen irgendwie gebastelt waren.
Meine Vorstellung:
Die PV geht unmittelbar in den Akku. Der WR reagiert auf ein Meßsystem, das den Energiefluss des WR zum Netz reguliert und im Bereich der Möglichkeit diesen auf so wenig wie möglich ins Netz verschwendet.
Das ist "Grundlegend" und funktioniert automatisch ohne eigenes Zutun.
Erst jetzt kommt Software mit zusätzlicher Hardware zum Einsatz, um Energie die *über ist irgendwie zu verwursten.
Dazu gibt es zwei Punkte - DC und AC, denn AC ist legal genutzt begrenzt.
Selbstgefrickelte Regelversuche für grundlegende Funktion und Optimierung - wäre nicht meins.
Ich vergleiche das mit einem SAX Speicher. Der misst den Energiefluss und entnimmt im Rahmen seiner Möglichkeit Energie um Einspeisen zu verhindern und pumpt diese im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit zurück, um den Netzbezug zu verhindern/minimieren. Das ist die "grundlegende Funktion" - funktioniert ohne eigenes Zutun ....
Ist für ein BKW nicht wirklich optimal, wegen der 800W Grenze und preislich kaum attraktiv - dient nur zum Funktionsprinzip, wie ich es mir von einem BKW Speicher wünschen würde.
Ich habe das Thema nicht weiter verfolgt, bin aber überzeugt, inzwischen gibt es solche Lösungen.
Gefrickelt werden muss dann bei Überschuss das Einspeisen zu verhindern. Selbst daran zu scheitern ist unkritisch, 80% der Aufgabe erfüllt sich ohne eigene Aktivität, sofort mit Einschalten des BKW.
Durch Überschwingen bei Lastreduktion verliere ich nur ca. 1kWh im Jahr ans Netz. An optimalen Sonnentagen (Mitte Mai bis Mitte Juli) nutze ich ca. 6kWh am Tag aus dem BKW. Bei meinem Grundlastprofil bringt ein 800W Wechselrichter nicht an an Einsparung.
erstmal danke für die Antworten und ein Sorry von mir wegen der späten Rückmeldung.
Nachdem ich mich nun weiter und weiter in dem Thema versunken habe, wird es wohl tatsächlich ein Speicher mit WR. Da ich Home Assistant nutze wird es wohl der Solakon One.
Shelly ist schon in der UV, so dass die Nulleinspeisung machbar sein sollte.