Hab auch schon Sammler gebaut für 33V Panels wie für 800V Strings. Oberhalb 3 Panels brauchst Sicherungen pro panel / string. Und wenn deine 3 Panels z.B. max. 50A liefern können und der WR nur 16 verträgt, kommt da natürlich ne sicherung vor. Die ist der Schutz daß dir ein hinniger WR nicht die Hütte anzündet
Verzieh mir, aber diese Aussage bildet deinen Kenntnisstand ab. Sie ist extrem falsch (auch wenn man falsch nicht steigern kann)
"Pseudoschlaumeier" findest du auf YT, hier eher nicht. Deshalb fühle ich mich da jetzt mal nicht angesprochen.
heyhey hey … was ist das denn
Hab ich Dir irgendwas getan, ich war freundlich, höflich.
Und mein Kenntnisstand ist sicher verbesserungswürdig, aber doch nicht durch solche Posts.
Ich hab konkrete Fragen gestellt. Und dann bekomme ich keine beantwortet nur etwas zu meinem falschen Kenntnisstand. Sorry, auf dem Level mag ich nicht. Ist Dir was über die Leber gelaufen?
Hab mir gerade nochmal Eure ForenRules durchgelesen. Deine Antwort passt da irgendwie nicht.
Ganz ehrlich - ich empfinde Deine Antwort gerade als Moderator eines so angesehenen Forums als fast unterirdisch.
Auch in Sachen YouTube muss ich den Kopf schütteln.
…. was soll denn bitte dieses generelle YouTube Bashing.
Da gibt es so Klasse Wissensträger, wie ja z.B. auch Euren wunderbaren Andreas Schmitz.
Ich hab für die Hauptanlage mit ca 18 kW Peak auch nen Sammler.
Die haben alle Sicherungen an den seriellen String bei jeweils ca150V. LG, Markus
Ok, dass ist dann aber eher eine Sache von “Markenmaterial vs. Chinaware bei Verteilereinbauten” und hat mit:
…nichts zu tun.
Ich habe damit wie gesagt 0 Erfahrung.
Ich habe aber kürzlich Verteilereinbauten usw. gekauft und angesichts der (gefühlt) ständig mehr werdenenden Elektrobrände ausnahmslos Markenware gekauft. Ich denke egal ob ABB, Siemens, Hager usw. - die werden sich alle nix nehmen. Und “so oft” wie man sowas dann am Ende benötigt und wie lange diese Geräte dann ihren Zweck erfüllen - lohnt es sich denke ich nicht hier zu sparen…
Ist doch selbsverständlich, dass diese wichtige Angabe auch dort steht?!? Ist doch bei einem zb. Ladegerät nicht anders? Deshalb geht es ja auch nicht kaputt, selbst wenn die “Quelle” aus der es betrieben wird i.d.R. ungleich mehr Leistung abgeben kann.
Ich denke das liegt einfach daran, dass es im einen Fall (abschalten / anschalten) eine “harte” Trennung / Aufschaltung ist - bei der Sonne aber eine “weiche”. Die Sonne ist ja nicht innerhalb eines Sekundenbruchteil da und liefert “Leistung” - wenn du aber zb. bei voller Sonneneinstrahlung schaltest ist es eher schon so.
Genau, LEITUNGSschutz und so gesehen auch ein Schutz VOR (eher nicht für) den WR. Denn der zählt je in gewisser Weise auch zur Leitung - ist dann ja ggfs. egal was vorher brennen würde…
Vorweg, ich habe dir als normaler Nutzer und nicht in meiner Funktion als Moderator geschrieben. Aber ich verstehe deinen Punkt.
Ich habe es als Beleidigung aufgefasst, dass du "Pseudoschlaumeier" in Abgrenzung zu "echter Elektriker verwendet hast. Elektriker ist in dem Fall auch nicht unbedingt die beste Qualifikation.
Mir ging es nur darum, dich von einem Irrweg abzubringen, der dir nur Probleme bringt. Stattdessen möchte ich dich einladen dein Wissen hier zu vertiefen.
Ich bleibe dabei, dass 80% der Beiträge auf YT zum Thema PV falsch/fehlerhaft sind. Eine solch unterirdische Quote haben wir hier nicht.
Ja ist ok lassen wirs gut sein mit Empfindlichkeiten Deine Message ist angekommen.
Und, wenn Du Dir die Formulierung meines Satzes der Dich entzündet hat nochmal in Ruhe durchliest, wird sich Deine Verärgerung wohl weiter auflösen können.
Wobei …. ein klein wenig irritiert bin ich ja schon wieder.
Wer hat denn dann eine bessere Qualifikation als ein Elektriker?
Auch die Schätzung 80 zu20% halte ich für gewagt.
Anyway, nen schönen Abend trotzalledem - BG, Marco
Viele Elektriker haben sehr wenig Kenntnisse über die Funktion von Wechselrichtern, weil es nicht Teil ihrer Ausbildung war und sie sich dieses Wissen nicht nachträglich fundiert angeeignet haben. Aber bloß nichts gegen Elektriker, das hat damit nichts zu tun.
Deinen Satz lese ich immer gleich, kann ihn jetzt aber einordnen.
Danke für dein Verständnis
BG
Nachdem ich ja meine Posts immer in der ich Form geschrieben hatte. Und andere Parteien namentlich genannt hab bei Aussagen dazu, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, wie Du das verstehst.
Gemeint war - hier nun nochmal - ganz ausgeschrieben -
tja nu, das kann nicht Elektriker (wie mich) schon leicht verwirren. Denn da gibt es auch jede Menge anderer Stimmen.
Letztlich gehts ja um die Kernfrage: Kann Overpannelling dem Wechselrichter schaden oder nicht - und wenn ja, was kann man dagegen tun ohne darauf zu verzichten. Am Besten mit HA für mich, weil ich das nutze. Und da gibt es widersprüchliche Aussagen.
Nochmal Servus - Marco
Das ist der Satz.
Und ich verbürge mich dafür: Overpanneling kann einem (Hoymiles) Wechselrichter nicht schaden.
Halte mich jetzt raus.
Das etwas überlastet wird im Normalbetrieb, ist eine Erfindung, gibt es so nicht. Es gibt so viele Leute, die direkt einen Akku am DC-Eingang des WR hängen haben, der wenn er will, auch 500 A liefern kann. Passieren tut nichts.
Der max. Kurzschlussstrom muss z.B. deshalb angegeben sein, weil irgendwann die Steckverbinder wegschmoren, aber auch nur im Fehlerfall, wenn die Eingangsstufe im WR einen Kurzschluss hat.
Das ein 16A SI-Automat auslöst, wundert mich. Es ist aber so, dass die Dinger recht empfindlich auf schnell ansteigende Ströme reagieren. Da braucht also nur mal ein kurzer Stromimpuls sein, dann lösen die evtl. aus. Sowas hast du mit einer Schmelzsicherung nicht. Die muss dann etwas über dem Normalstrom liegen. 16A sind da schon ganz sinnvoll bei 12-13 A Maximalstrom im Normalfall.
Ja - kann ich bestätigen, in meinem Sammler für das Südwest-Dach hab ich Schmelzsicherungen.
Da hat seit fast 10 Jahren bisher keine einzige ausgelöst. Danke. BG, Marco
Es gibt eine Möglichkeit wie man die Eingangsstufe des WR mit Überstrom überlasten kann. Wenn man sehr schnell den Innenwiderstand der Stromquelle verringert dann kann das dazu führen das ein zu hoher Strom in die Eingangsstufe des WR fließt. Das ist dann ein Versagen des Regelverhaltens des Wechselrichters der nicht auf solch schnelle Impedanzänderungen der Stromquelle ausgelegt ist.
Das sollte mit entsprechenden Vorkehrungen in der Software der Regelung des WR verhindert werden, aber wer kennt schon die Software der WR.
Insofern: unter Last bei besten Sonnenschein sollte man niemals noch zusätzliche Panele am Eingang hinzuschalten. Damit erübrigt sich meines erachtens die Eingangsfrage. Die Idee ist überflüssig, hat keinen Nutzen, erhöht die Fehleranfälligkeit, erhöht die Kosten und führt mit hohem Risiko zur Zerstörung des WR wenn dieser schlecht konstruiert wurde.
EDITH: oben schrieb ich das man den Innenwiderstand der Stromquelle sehr schnell erhöht. Das ist natürlich falsch. Es muß heisen: verringert. Denn nur so könnte ein schlagartig höher Strom aus der Stromquelle fließen falls der WR nicht schnell genug abregeln kann.
Ich kanns mir technisch nicht vorstellen. Der Eingangsstrom wird permanent gemessen über einen Shunt und sollte der auch nur ein paar µs über das Limit steigen, kann der Transistor abgeschaltet werden. Müsste schon ein Firmware-Fehler sein, wenn der auf das Limit nicht achtet.
korrekt, sagte ich ja oben. Aber jede Regelstrecke hat eine Verzögerung bzw. Totzeiten besonders wenn sie in Software implementiert wird. Ein Dc Schaltkontakt eines Reials kann viel schneller schalten. Meine Erfahrung mit chinesischen Produkten und deren Softwareimplementierung sagt mir in diesem Falle das die Regelzeitkonstanten eher im Bereich einer vorbei fliegenden Wolke sind. Also eher im Millisekunden Bereich. Ich würde ja diese Überstromabschaltung mit dem Eingangsshunt komplett in Hardware bauen. Aber sowas sind wertvolle Sub-Cents an Materialkosten die man sparen könnte.
ja das klingt logisch.
Allmählich verabschiede ich mich von der Idee mein Overpannelling via HA bzw überhaupt steuern zu wollen.
Der Leitungs-/Steckverbinder Schutz via Schmelzsicherung in Sicherungshaltern auf Hutschiene hat sich ja bei einer Teilanlage auch bewährt ohne dass die ständig auslösen. Damit sollte ja bei einem Versagen des WR-Eingangs alles im grünen Bereich sein.
Und - damit kann ich ja auch - zumindest manuell trennen. Dagegen spricht ja nichts.
In diesem Fall werde ich - nun nach Deinem Post - zukünftig nur noch bei Dämmerung oder Dunkelheit abgeschaltete Strings wieder auf den Wechselrichter Eingang zuschalten.
Danke Dir & BG, Marco
Und Strings trennen auch besser dann, bei Dunkelheit.
(Oder sicher sein, dass keine Last am WR ist und er nicht einspeist. Also vorher "230V Stecker" ziehen/ abschalten per DTU)
ok, beides mache zwar eh selten und wenn dann zu Dämmerungszeiten recht früh, wenn sie gerade angesprungen sind. Für die dort verbauten 10 Jahre alten reinen Laderegler an der Süd-West Insel gab es damals natürlich keine Dinge, wie DTU, WLAN oder Bluetooth Anbindung oder gar eine HA Integration. So checke ich die Strings dieser Sammelschiene ab und zu einzeln.
Der Inverter dort hängt direkt an den Akkus. Reine Insel, Nix geht zum Netz. Aber auch da kann ich ja die Verbindung zum Laden der Akkus vom Laderegler auch abschalten. Der Inverter selbst hängt ja nur an den Akkus. Auf den sollte sich bei String-Aktionen nix auswirken können.
Bei den 3 Hoymiles - 3 EInzelversorger Anschlüsse jeweils 1-phasig in Spain bin ich da schon ab und zu nachlässig gewesen. Wenn es hilft die Geräte zu schonen und zu schützen kann ich da natürlich auch vor dem Ausschalten von Strings den Netzstecker ziehen, danke & BG, Marco
Es schützt wahrscheinlich beides.
Den Menschen wegen Lichtbögen die bei Trennung von Leitungen unter Last auftreten können und die Geräte beim Verbinden wenn Spannung mit hohen Strömen dahinter anliegt. Falls ich nicht noch andere Sachen vergessen habe.
Buenas Noches
Frage gelöst.
Ich danke allen, die mir hier geholfen haben ![]()
Meine Irritation in Sachen paralleles Overpanneling für HMS2000 und eine ev. nötige
Steuerung / Reduzierung der As von den Pannels bei höherem Ertrag als der, den der
WR-Eingang verarbeitet war ja durch widersprüchliche Infos dazu im Netz entstanden.
Mit div. Warnungen vor Beschädigungen vs. “egal, der WR nimmt nur das was er braucht und kann”.
Ich selbst hatte das ja auch so gesehen, das die Stromstärke keine Auswirkungen haben sollte.
War aber durch die Falschaussagen im Netz etwas verunsichert.
Dank Eurer übereinstimmenden Aussagen dazu habe ich das Vorhaben einzelne Pannels am ParallelString via HMS abzuschalten nun endgültig abgeblasen.
Sehr hilfreich war auch die Dikussion zur Absicherung der Pannels/Strings.
Hier habe ich mich für Leitungsschutzschalter mit 16A Schmelzsicherungen am Sammler entschieden. Das habe ich bei einer extra Insel schon länger im EInsatz und die Sicherungen lösen im Gegensatz zu 16A SI Automaten, die mich echt genervt hatten, nicht aus, wenns mal an diese Grenze ran geht oder Spitzen entstehen, Danke an WIN & Lichtquant für Eure EInschätzungen dazu, auch in Sachen Sicherheit, An-/ABschalten ohne Last.
Und auch ein versönlicher Gruß an Asathor in Sachen Mißverständnis.
”Und zwar nicht von irgendwelchen Pseudo-Schlaumeiern, sondern von anerkannten Elektromeistern.”
Wenn Du das ganze liest, bezog sich das auf die Schlaumeier die ja auch bei Youtube unterwegs sind. Jedenfalls war das genauso, wie der “Nicht-Elektriker Satz” der sich ja auf mich bezog. Jedenfalls war es keinesfalls auf Dich gemünzt. Lies es bitte nochmal im Zusammenhang, danke.
So spart mir alle Eure Hilfe, Zeit, Geld und viel Fricklerei. Herzlichen Dank dafür.
Euch allen einen schönen Tag und Beste Grüße, Marco