Overpaneling durch eine einfache Balkonsolar Akku-Lösung [abgetrennt]

Die im "Ursprungsthread" gestellte Frage, ob man Hoymiles mehr Strom anbieten kann (Overpaneling), beantworte ich mit "ja", und dass man sie sogar an eine sogenannte Stromquelle (einen Akku oder hunderte Solarmodule) anschließen kann.
Einen Akku dazwischenzuschalten verbessert zusätzlich die Nutzung des Stroms für den Haushalt (Wirtschaftlichkeit) und für das Stromnetz (Umwelt/Volkswirtschaft). Ich gehe also tatsächlich neben der Antwort ein klein wenig über Deine Interpretation der Frage sinnvoll hinaus, denn die meisten Balkonkraftwerke schaden dem Netz beträchtlich, wenn sie keinen guten Akku haben. Meine Form von Overpaneling mit WR macht einfach viel mehr Sinn.

Verrate doch bitte mal deine Lösung, wie man das zwischenschalten des Akkus macht.

Zu meiner Lösung zum optimierten Zwischenschalten von Akkus plane in ein paar Wochen Youtube-Videos zu machen. Vorab aber gerne hier ein Beispiel. Grundsätzlich kommt es zunächst auf die Gegebenheiten und Ziele an. Sehr viele Tests, Messungen und Berechnungen habe ich vorgenommen. Die Lösungen werden zwar meist "genial einfach" werden, aber es gibt dabei wichtige und auch unerwartete Details zu beachten.

Machen wir also gerne ein Beispiel für eine solche optimierte Akku-Integration in eine Steckersolaranlage. In Deutschland kann dies (seit 2024 durch die letzte Regierung hart begrenzt/warum eigentlich?) bis zu 2000Wp Solarmodule haben, also 1 bis 5 Solarmodule in der 400Wp-Klasse. Um etwas Mitwirkung für das Beispiel darf ich bitten. Damit versuche ich gerne hier "kostenlos" entsprechend zu beraten.

(1) Wie viele Module wollen wir in dem Beispiel verwenden?
Overpaneling beginnt beispielsweise ab 3 Modulen.
(2) Welche Module wollen wir konkret in dem Beispiel verwenden?
(3) Wie lässt sich die Verschattungssituation nach Jahreszeiten grob beschreiben?
(4) Welchen Jahresverbrauch und welche Grundlast hat der Anschluss (grob geschätzt sofern möglich)?
(5) Ist das Zählermodell bekannt oder zumindest analog/digital?
(6) Welche Kombination von Zielen wollen wir mit dieser Solaranlage anstreben?
Einfach jeweils bitte 0 (ist mir egal) bis 100 (sehr wichtig) also in "Prozent" dazuschreiben.
Beispiele zu den Zielen:
[Umweltschutz,
private Wirtschaftlichkeit,
geringe Investitionskosten,
schnellstmögliche Amortisation,
höchste Einsparung jedes Jahr nach der Amortisation,
möglichst wenig Solarstrom verschenken,
"Nulleinspeisung",
volkswirtschaftlicher Nutzen,
Netzdienlichkeit,
technische Sicherheit,
hohe technische Wirkungsgrade,
Erfüllung möglichst aller Gesetze und verbindlichen Vorschriften,
andere und sonstige Ziele]
Wenn Euch alles gleich wichtig erscheint, setzt alles auf 100%,
obwohl sich natürlich einige Ziele widersprechen,
ich versuche dann einen geeigneten Trade-off vorzuschlagen.
Als "Belohnung" gibt es eine Akkulösung, die in wesentlichen Kriterien und Zielen die meisten bisherigen kommerziellen Lösungen schlagen kann, oft sogar deutlich.
Auch mehrere Beispiele, insb. wenn sie von verschiedenen Usern kommen, versuche ich gerne zu beantworten.
Hinweis:
Meine Antwortzeit beträgt derzeit ca. ein bis drei Tage, weil ich viel unterwegs bin.

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Ein DC gekoppelter Speicher an dem dann ein Microwechselrichter als reiner Akkuwechelrichter betrieben wird ist was komplett anderes als Overpaneling an Microwechselrichtern.
Natürlich macht so eine Nulleinspeisung auch in legaler BKW-Größe schon Sinn ist aber entweder rel. teuer (Fertiglösung) oder mit einigem Aufwand verbunden (diy).
Einfach je ein zweites Panel parallel an jeden WR Eingang hängen ist, wenn der Platz da ist, bei den aktuellen Panelpreisen ein nobrainer. Wenn man einen kompatiblen WR verwendet (Hoymiles OHNE W) kann man auch später problemlos auf die OpenDTU-onBattery Lösung mit Akku und Nulleinspeisung hochrüsten.

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Das ist fast alles richtig.
Aber BKW mit Akku geht, wenn wir es richtig machen,
auch preisgünstig und via DIY mit relativ wenig Aufwand.
Viele hunderttausende BKW ohne Akku schaden massiv dem Stromnetz und machen den restlichen Netzstrom jetzt immer teurer.
BKWe erzeugen am Mittag den Großteil der Leistung,
wenn die meisten Menschen dies kaum benötigen
und wenn es sowieso bereits regional zu viel Stromüberschuss im Netz gibt.
Am Abend, wenn Licht, TV und PC, Waschmaschine, Trockner am häufigsten eingeschaltet werden,
liefert BKW kaum noch etwas und für die Grundlast und in der Nacht liefern
die BKWe nichts.
Reines Overpaneling ohne Akku macht die Netzbelastung zur falschen Zeit leider noch schlimmer.
Erst mit dezentralen, guten und preisgünstigen Akkus funktionieren BKWe für eine sinnvolle Energiewende und auch viel besser für die private Wirtschaftlichkeit.
Warum nicht gleich oder zeitnah richtig machen.
Außerdem macht es allen, die es bei uns nutzen, viel Spaß
alle Daten auf dem Handy zu beobachten und sich zu freuen,
weil der Solarstrom nicht mehr verloren geht.
Es ist motivierend zu sehen, wie auch in der Nacht die Grundlast gespart wird und wie viel Solarenergie noch im Akku liegt (und sogar Insel-Notstrom wird ganz leicht möglich).
Also wenn schon BKW und dann noch Overpaneling, dann bitte es möglichst bald richtig machen, meiner bescheidenen Meinung nach. Die meisten BKWe werden, sind und bleiben sonst leider mehrfach schädlich und eigentlich sehr wenig nachhaltig.

Ich hab das Thema Akku-Lösung mal abgetrennt, weil es nichts mit Overpaneling zu tun hat.

Stell deine Lösung vor, dann lässt sich drüber diskutieren.

In der Regel ist die Reihenfolge im Forum so herum: Man stellt was vor und stellt es zur Diskussion. Und nicht erst zahlreiche Fragen beantworten, bevor irgendwas kommt.

Größter Kostenfaktor und damit auch größte Einsparung durch DIY ist der Akku. 3-5 kWh solltens auch bei BKW dann schon sein.
Würde ich auf keinem Fall jedem NOOB empfehlen sowas "mal schnell" selber zusammenzutackern...
Fertigakku (19" o. ä) kostet gleich mal das doppelte, komplette Fertiglösungen noch mehr.
Klar lohnt sich auch irgendwann. Insgesamt ist der Einstiegsinvest aber immer mindestens 3-4x höher als für ein einfaches BKW.

Sinnvoll ja, auf jeden Fall. Aber nicht für jeden und sofort als Einstieg.

Ja, 3-5kWh gehen oft in die richtige Richtung,
aber fast alle kommerzielle Angebote bieten viel weniger an.
Natürlich kann nicht auch jeder Anwender jede Variante selbst optimieren.
Beispiele für preisgünstige Fertigakkus:
(1) https://www.mydealz.de/deals/512-kwh-solarspeicher-fur-balkonkraftwerke-bei-aliexpress-2368778
(2) Basengreen 51.2V 300ah Wandmontierter Akku nur 1728.17€ bei uns! | mydealz
Aber es geht noch deutlich besser.
Richtig gemacht, rechnet sich ein Akku ähnlich schnell wie ein
Balkonkraftwerk und bietet danach mehr Einsparungen, also wirtschaftliche Vorteile idR. im größerem Umfang.

Ich verstehe unter Overpaneling etwas anderes: Dass man bei einem Mikrowechselrichter mehrere parallel geschaltete Module anschließt, die in Summe mehr Strom liefern können, als das Limit des Wechselrichters.

Was Overpaneling mit einer Akkulösung zu tun hat, verstehe ich nicht.

Naja, wenn der akku voll ist dann sollte der WR sich daran nicht verschlucken können.
Mein HM-350 erwürgte sich an 500 Wp bei 16A, dürfte inzwischen aber gelöst sein da man eigentlich nix hört.

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Clickbaiting oder so ein neumodischer Quatsch?

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Die handelsüblich angebotenen Speicherlösungen, an die man die Solarpanel direkt anschliessen kann, abgangsseiting einen normalen bkw wechselrichter speist, kann man genauso mit overpaneling betreiben. Denn was ist denn der eingang des Akkus anderes als ein mppt ? Der hat genauso eine max leistung, die er verarbeiten kann. Für mich ist das thema overpanneling für diese Akku besser als direkt beim wechselrichter. Gerade weil der Akku auch zwischenspeichern kann.

Man sollte leute gut aufklären und gleich die vorteile eines plug and play Akkus heraus stellen. Wenn denn der platz für viele Solarpanel vorhanden ist, empfehle ich das als Einstieg . Die erfahrung zeigt, dass jeder jeden Tag auf seine App guckt, was erzeugt/gespart wurde. Und in absehbarer zeit dann wieder Solarpanel und ggf. Akku bestellt.

Mag sein, dass ein diy Akkusystem günstiger ist. Dabei muss man dann aber auch ne regelung dazu machen, der Akku alleine reicht nicht. Mindenstens openDTU on battery.
Ich finde die plug and play Akkus sehr gut für die grosse Masse. Die wenigsten wollen oder können sich einarbeiten.
Dass ein diy Akku günstiger ist, ist für diesen Personenkreis nicht relevant. Es zählt rein die investitionskosten und nach wie vielen jahren das amotisiert ist.
Ein bkw mit Akku und overpanneling rechnet sich auf jeden Fall in wenigen Jahren.

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Du meinst einen Speicher mit MPPT, an den man mehr Module anschließt, als man eigentlich dürfte? Also sowas, wie Growatt Noah?

Hallo ,
ich würde mich freuen um Info wie ich es umsetzen kann.
Habe derzeit 6 Module angeschlossen parallel. an 2 HMS 800W-2T aufgestellt Gartenschuppen (Trina Vertex+ 440W) ,2xSüd 90Grad, 1xSW30Grad,1xSO30Grad,1XSüd 20Grad,1Süd 45Grad .Digitalzähler ,Shelly3 MPro gekauft ,Noah 2000 bestellt. Hatte mit 5 Modulen ca 1500Kwh laut App ca 11 Monate.
Kann man an den Noah andere Speicher anschließen ? ohne Probleme ?
Mein Ziel 4-6KW Speicher mit Nulleinspeisung . .Tagesverbrauch 8-10KW ,Jahr 3300-3600kwh .
Sorry für die Schreibweise

Danke

Schönes Beispiel, eine interessante Konstellation. Wahrscheinlich nicht untypisch für manchen Aufbau in Deutschland und für Overpaneling.
Ok, schaun wir uns mal Deine Infos im Detail an:

Die guten Nachrichten:
Deine Solarmodule sind gut. 1500 kWh in 11 Monaten aus 5 Modulen
ist dafür ein wirklich guter Wert. Verschattung hast Du kaum, bzw. wirkt sich
kaum aus, weil Du parallel geschaltet hast.

Aber Warnung #1:
Diese sechs Module könnten bei kaltem Wetter zusammen bis über 70 Ampere Stromstärke liefern. Ok die Ausrichtungen sind nicht gleich, aber viele Stecker können nicht mehr als 30 Ampere und dann besteht die Gefahr von Erhitzung, Schmelzen und Brandgefahr. Prüfe bitte nach, ob Deine Stecker und Kabel für die Stromstärken geeignet sind. Da Du zwei Wechselrichter verwendest, nutzt Du wahrscheinlich vier getrennte Eingänge. Wenn nicht mehr als zwei Module gleichzeitig parallel geschaltet werden, sollten dann Stecker mit 30 Ampere Belastbarkeit ausreichen. Ich bevorzuge aber die stabileren Stecker mit typ. 60A.
Auf gute Trennschalter und Sicherungen bitte jedenfalls achten.
Zwei Wechselrichter solltest Du nach dem Gesetz an zwei Stromzähler anschließen (gell) und nach VDE zumindest an unterschiedliche Phasen.
Zur Info 1:
Für mehr als 2000 Watt müsstest du bei einem Zähler eigentlich vor Mai 2024 aufgebaut (Solarpaket I) und angemeldet haben und 600 Watt WR nutzen. 800 Watt erst danach, aber dann gesetzlich begrenzt auf 2000Wp oder mehrere Stromzähler. Außer Du bist woanders in der EU, denn dort ging 800Watt schon immer, nur in Deutschland nicht. VDE will BKWe in Kürze, also ca. Q2 2025 auf nur noch 960Wp begrenzen. Das wird also in Kürze sehr heftige Diskussionen beim Thema Overpaneling geben.
"Ich sag dies alles ja nur mal" Die Verantwortung dafür, was Du selbst machst, trägst natürlich primär Du selbst.

Du hast Digitalzähler Shelly3 MPro gekauft und Noah 2000 bestellt.
Wie man dies anschließen könnte, findest Du wahrscheinlich hier:

Ob man Noah mit anderen Speichern problemlos erweitern kann, kann ich leider nicht sagen, da ich Noah nicht nutze.
4 bis 6 kWh Speicher erscheint mir eigentlich erfahrungsgemäß etwas wenig.
8 bis 16 brutto, also gut ca. 6 bis 12 netto wären wahrscheinlich besser.
Damit der Speicher lange hält, solltest Du nicht mehr als 80% davon ständig nutzen. Sonst geht er nach ca. 3 Jahren in die Knie statt ca. 20 Jahre oder
mehr durchzuhalten (siehe LiFePo4 Zellchemie).
Den Shelly 3 Pro darf wahrscheinlich eigentlich nur eine Elektrofachkraft anschließen (Elektriker), weil "Eingriff" ins 240 Volt Stromnetz/Hausnetz.
Daher hätte ich eher einen Bitshake, "Volkszähler" usw. via Infrarot am Digitalzähler verwendet. Diese darf man selbst anschließen.
Dies hätte ich kombiniert mit openDTU-on-Battery.
Deine Hoymiles HMS-800W sind zwar technisch recht gut,
aber funktionieren bisher und absehbar nicht mit openDTU.
Schuld ist das neue und technisch schwächere / inkompatible WLAN-Protokoll.
Daher hätte ich eine der älteren Serien genommen (z.B. HM-600/HM-800), welche openDTU kann.
Dann würden auch die Speicher günstiger und könnten flexibler erweitert werden.
Als Speicher müsstest Du besser 24 oder 36 Volt verwenden,
wenn Du die Module parallel lassen willst und keine hohen Umwandlungsverluste wie beim Noah haben willst. Ober Du müsstest jeweils zwei in Reihe schalten,
um 48 Volt beim Speicher zu verwenden. der Noah verwendet 48V nominal
bzw. ist gleich Nennspannung von 51,2 V (beides gleich, je nach Lesart). Noah muss also deine geringere DC Spannung mit Verlusten erst mal auf die Spannung des Zellenpacks anheben.
5 bis 10 Prozent Wandlungsverluste via "Step up" DC-DC sind dies typischerweise, wenn es einigermaßen gut im Noah gemacht ist. Mit einem Laderegler stattdessen könntest Du locker auf nur 3 bis 1 Prozent via "Step down" kommen, also mehr als dreimal so gut (Bsp. Victron Smartsolar oder PowMr).
Deine Grundlast in der Nacht schätze ich auf rund 100 Watt und auf ca. 25 Prozent des Jahresverbrauchs. Deine Teillasten bis 600/800Watt könnten weitere 25 bis 30 Prozent ausmachen. Deine Erträge kannst Du mit einem Speicher dann großteils wirksam unterbringen.
Du kannst Deinen Ansatz mit Noah und Shelly natürlich durchaus erfolgreich aufbauen und auch etwas weiter optimieren. Ich wünsche Dir viel Glück dabei und hoffentlich keinerlei Probleme,

Selbst hätte es jedoch eher deutlich anders aufgebaut/umgebaut:
Die Module jeweils zwei in Reihe und zusätzlich alle gleichen Spannungsebenen verbunden (das verbindet verschiedene Ausrichtungen und Verschattungen in der Praxis recht genial, findet sich aber wohl noch in keinen Lehrbuch).
Laderegler als klare Empfehlung Victron Smartsolar 150/35A ca. 130 Euro mit hohem Wirkungsgrad (passiv gekühlt):

Auch für 24V und 36V kann man die Laderegler hier ermitteln:

Aktive Kühlung (Lüfter) wäre in der Regel bei BKW-Akkus übrigens ein recht sicheres Zeichen für schlechte Wirkungsgrade (unnötig viel Abwärme).
Akku 48V ca. 15 kWh unter 1.700 Euro fertig in etwa so wie hier:

(oder günstiger und etwas besser auf dieser Basis mit JKBMS DIY, wer es sich zutraut)

Ca. 40 Euro je ca. 1 kWh Grade B 300Ah sehr gut

Ca. 46 Euro je ca. 1 kWh Grade A
Das bisher bestellte Material würde ich selbst eher stornieren oder einfach wieder verkaufen.
Steuerung mit openDTUoB, dann aber passenden Wechselrichter. Da helfe ich dann gerne etwas bei den optimierten Parametern. 24 V Akkus und 48 Volt Akkus passen zu den Hoymiles HM-Eingängen, insbesondere wenn man die Leistung über openDTU steuert. Dies sollte man aber ebenfalls mit Sicherungen versehen.
Hoffentlich waren ein paar hilfreiche Anregungen für Dich dabei.
Entscheide Du was Du machts und halte uns bitte mit Deinen Resultaten auf dem Laufenden.
Frage gerne bei Bedarf bei mir nochmal nach. Noch mehr Details für alle gerne dann in Kürze.

Man schliesst mehr module an, als der hersteller als standard vorgibt. Das ist das gleiche wie bei jedem bkw wechselrichter. Auch hier geben die hersteller eine standard belegung vor.
Die plug and play Akku wie growatt noah sind zum nachrüsten. Man installiert sie zwischen Solarpanel und wechselrichter. Mit den speichern wurde das rad nicht neu erfunden. Ich denke, dass da "normale" mppt ihren dienst tun, die spannung dann nicht auf 230 V AVC hoch tranformiert weird, sonden in einen Akku gegeben wird. Am Akku hängt dann ne regelung, wie viel leistung an den wechselrichter abgegeben wird. Ich habe das auch mal wo gelesen, dass in den Akku normale mppt verbaut sind. Warum sollte man da auch was neu erfinden ? Growatt wird die mppt der wechselrichter verwendet haben.
Die mppt arbeiten auf einer vorgegebenen linie, suchen sich den besten betriebspunkt. Das bedingt, dass der strom von sich aus begrenzt ist, die der mppt "einstellen" kann. Das wird sich von Akku zu wechselrichter-mppt nicht ändern. Hinter dem mppt gehts anders weiter.
Das ist meine sicht der dinge, man kann die mppt eingänge der Akku genauso überbelegen wie die am wechselrichter. Es kommt nicht zu einem massiven strom am mppt.

Genau, solche Speicherlösungen wird man auch überbelegen können. Meinte der Threadstarter aber nicht. Inzwischen ist klar, was er gemeint hat.

Das zeigt mir: Besser gleich mal konkret zeigen, worum es gehen soll, dann muss man nicht ellenlang herumrätseln.

Sehr oft führt ein thread von einem zum anderen. So auch hier. Wenn man die post nacheinander liest, ist alles logisch und klar. Für mich gehört das auch zusammen. Wenn man ein bkw kauft und dabei overpanneling betreibt, sollte man gleich einen kleinen Akku kaufen, das overpanneling auf dem akku machen. Man kann es auch unterlassen, gute andere möglichkeiten zu erwähnen, weil nicht danach gefragt wurde. Das kann jeder halten wie er will.

Hallo ,
vielen Dank für die so ausführliche Antwort ,top mit viel Kompetenz .
Ich wollte halt im Plug &Play Komfortzone bleiben mit überschaubarem Invest.

Vielleicht traue ich mich später auf DIY zusätzlich fürs Garagendach wo je Ost
-West 4-6 Module am First entlang gehen würden ,dann natürlich angemeldet da mit 5x2,5m2 andere Leitung 3x16A LS +FI + 3 Phasig und über 5kW .
Ich frage mich ob Titan Solar usw. ,Felicity Hybridwechselrichter 2 MPPT 10 kW mit 5er oder 10 KWh Speicher da auch Plug & Play Nulleinspeisung mit Shelly möglich ist ? ,da recht günstig .

Danke

@taymoon
Da gibt es ein Teil das zwischen Module und Wechselrichter kommt, an dem kann man auch 51,2er Akkus anschließen.
Macht dann mit dem mitgelieferten Smartmeter/optischer Lesekopf sogar Nulleinspeisung.
Mir fällt nur grad der Name nicht ein.