Nutzen statt abregeln: Kostenloses Überschußladen!

Naja war unglücklich ausgedrückt.

Ich meine den reinen Strompreis ohne Netzentgelte.

Und ja trotz der Schwierigkeiten mit dem Smart Meter halte ich es für die einfachste Lösung

Ja, denke, wenn der Börsenstrompreis minus Netzentgelte beim Endkunden und bei den Firmen ankommt, ist das Problem des Überschusses gelöst. Dann laden zu den Zeiten die Kunden Ihre Akkus voll und laden ihre Elektroautos mit der eigenen Wallbox. Und können den Strom zu den teuren Preise wieder aus dem eigenen Akku oder Elektroautos (V2G) bereitstellen.

Da brauchen wir dann keine Ladeanbieter nerven ihre teueren Investitionen (Schnelllader) bereitzustellen.

Dann löst der Markt das Problem auf elegante Weise. Bis auf ein Problem. Da wir keine Strompreiszonen in DE haben, ist der Börsenstrompreis in DE überall gleich, auch wenn man von Süd nach Nord oder umgekehrt den Strom nicht transportieren kann, weil die Leitungen fehlen.

Unterschiedliche Strompreiszonen wären in DE sinnvoll, so wie es auch viele andere Länder in Europa haben. Ansonsten müssen zu negativen Strompreisen unter Umständen Gaskraftwerke im Süden der Republik angeworfen werden, was für den Steuerzahler teuer ist.

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Deswegen der Gedanke das man das auch nur in bestimmten Regionen anbieten könnte. Wenn es eine optionale Leistung ist geht das. Auch ohne Strompreiszonen

Negative Preise hat man übrigens oft nachts und am Wochenende in Sommer. Also in Zeiten in denen das Netz eh nicht zu 100% genutzt wird.

Wo hast Du negative Preise “oft nachts” gefunden?

Bei der Durchsicht der Börsenstrompreise EPEX Spot habe ich in diesem Jahr nachts keine negativen Börsenpreise gefunden. Lediglich am 1. Januar, 2. Januar und 13. März und 25. März gab es nachts Strom für 0 EUR bzw. in der Nähe von 0 EUR.

Könnte natürlich damit zusammenhängen, dass bei nur einer Preiszone das nachts nicht funktioniert, weil man den überschüssigen Strom nicht aus dem Norden in den Süden bekommt.

Oder es liegt daran, dass wir bzgl. Windkraft in den letzten Jahren nicht viel Zuwachs hatten.

Ich meine nachts im Winter. Zumindest erinne ich mich da an meine tibber Zeiten von vor zwei Jahren.

Ich bin da aber seit einem Jahr nicht mehr

Du hättest hier im Forum die Möglichkeit, transparent zu machen, was passiert, wenn man dort seine Mailadresse einträgt. So im Sinne "konstruktiv aktiv werden"...

Also erzähl mal, wie die Petition genau abläuft und auch, warum ihr keine anerkannte Petitionsplattform nutzt. Das an sich empfinde ich schon als unseriös bzw. da schrillen bei mir die Alarmglocken, dass vielleicht ganz andere Zwecke verfolgt werden.

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Unseriös vielleicht nicht, aber ungefähr so sinnvoll wie ne Unterschriftensammlung zum Geburtstag der Grundschullehrerin deines Kindes.

Oliver

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Hallo,
ich wüsste zu gern, ob der Verfasser der Petition (Petent) unter uns ist. Wenn nicht, dann könnte ich ihn einladen, sich hier mal nach dem für unf wider umzuschauen.

Die homepage verspricht ja tolle Sachen, wie:

Bundesweite Geltung. Was heute für Industriekunden in Schleswig-Holstein gilt, muss auch an der Speditions-Ladestation in Bayern gelten.

Wenn der Wind in Flesburg kräftig weht, kann er nur dann nach Bayern kommen, wenn "das" Netz es hergibt.

Weil das Netz aber recht komplex ist, aus dünnen und dicken Fäden und zahlreichen Knoten besteht, kommt es immer wieder zu redispach Maßnahmen der Netzverantwortlichen.

Dann wird die Windkraft entschädigt, da der Strom nicht bis Bayern transportiert wird. Damit dann genügend Strom im "bayrischen" Netz zur Verfügung gestellt wird, wird "Ersatz" Energie aus fossilen Kraftwerken abgerufen, bezahlt und über die Netzentgelte auf alle Kunden verteilt. Der Steuerzahler zahlt die Entschädigung der abgeregelten Windkraft und der Netzkunde zahlt die Kosten des Fossilkraftwerkes und die Menschheit zahlt die Kosten des unnötigen CO2 Ausstoßes.

Bin gespannt, ob der Petent die Diskussion hier verfolgt.

L.G.

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Das drin steckende Wort “petit” ist Programm..

Wie wärs wenn wir selbst mit machen?

Siehe hier aus goingelectric:

Ich habe ausgerechnet, dass am ersten Mai circa 10% der im Bestand befindlichen Elektroautos gerreicht hätten, die notwendige Regelleistung von 2,5 GW zur Verfügung zu stellen.

Oder anders gesagt: Wir hätten vermutlich nicht die -500 Euro/MWh gesehen, wenn 10% der Elektroautos zu den Zeiten mit 11 kW geladen hätten.

Daher will ich da mit machen:

Ein anderes Angebot, das ich gefunden habe:

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Auf keinen Fall. Das würde das Zeichen setzen, dass träge Kraftwerke oder fossile Kraftwerke einfach weiter laufen können wie bisher, und Privatpersonen sollen ihren Strom herschenken. Desweiteren muss ja Strom weg. Nicht PV-Strom. Wenn diese Anlagen weggeregelt werden ist immer noch viel Strom vorhanden und der soll doch aus dem Netz. Den Strom nun nicht wegzuregeln würde das Netz mehr belasten. Klingt absurd.

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Und wie soll das gehen? Kalorische Kraftwerke sind nun mal nur begrenzt dynamisch zu regeln.

Und das ändert doch nichts daran, dass wir dennoch mehr PV als Last hatten.

Und Strompreiszonen, was helfen würde, sehe ich aus politischen Gründen nicht kommen.