Noch nie so früh so lange so heiß.
Auch die größe der Gebiete mit Hitze und die länge der Hitzewelle waren wohl fast einzigartig.(Nur 1976 länger aber kühler)
In Leipzig schmolz das Fugenmittel der Straßenbahnschienen, bei einem immerhin seit 150 Jahren betriebenen Netz.
Upps, der Link war etwas unscheinbar. Die Anzeige der letzten Links finde ich besser, du scheinbar auch. Deinen letzten Link gab es übrigens schon einmal, wurde aber in Offtopic verschoben. Ich wollte auch ein wenig vorfühlen, was hier überhaupt erlaubt ist.
Ich finde die Linksammlung hier von LichtQuant (gerne natürlich auch anderen) recht gut und möchte vermeiden, daß sie wie ein frühere wieder durch Diskussionen unleserlich wird. Haben wir ja genug Platz und auch schon entsprechende Themen entweder hier im moderierten oder auch im unmoderierten Bereich. Daher hab ich da vorhin Diskussionen verschoben. Den Link im Offtopic hat LichtQuant dort angelegt (oder ist mir versehentlich mit reingerutscht?).
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jensdecker
(JensDecker)
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Das ist regional sehr unterschiedlich- ich würde sogar sagen, dass die heiße Zeit dem Getreide mehr geschadet hat, als die fehlenden Niederschläge. Letztes Jahr war eine recht gute Niederschlagsverteilung, aber dafür nicht so viel Sonneneinstrahlung für die Photosynthese.
Im schnitt würde ich derzeit schätzen 15-20% weniger Getreide als letztes Jahr.
Interessant ist aber auch, dass nach 2023 dieses Jahr das El Ninjo Phänomen wieder verstärkt auftritt. Das Erdwetter ist ja ein Multikausales System- sieht man ja derzeit an den Wetterprognosen: die stimmen teilweise schon für die zweite Tageshälfte nicht mehr...
Niemand braucht wissenschaftliche Analysen zur Hitzewelle 2026. Es reicht ein Blick in ein Dokument von 1994, das damals unseren politischen Interessenvertretern vorgelegt wurde.
Schlußbericht der Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre" zum Thema
Mehr Zukunft für die Erde - Nachhaltige Energiepolitik für dauerhaften Klimaschutz -
Setzt sich der Anstieg der atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen aufgrund der vielfältigen Aktivitäten des Menschen ungebremst fort, ist bereits vor der Mitte des nächsten Jahrhunderts mit einer Verdopplung des äquivalenten CO 2-Gehalts gegenüber dem vorindustriellen Wert zu rechnen. Die globale Durchschnittstemperatur wird dann gegen Ende des nächsten Jahrhunderts um etwa 3°C über dem heutigem Wert liegen, wobei jedoch die Unsicherheit dieser Angabe wie bisher mit 2 bis 5°C Erwärmung groß bleibt. Ein solcher Temperatursprung ist von der Größenordnung her gesehen vergleichbar mit der Temperaturdifferenz zwischen der Eiszeit vor 18 000 Jahren und der jetzigen Warmzeit (4 bis 5°C), mit dem Unterschied daß sich diese, anthropogen ausgelöste Änderung des Klimas in 100 Jahren vollzieht, während der Übergang von der letzten Eiszeit zur jetzigen Warmzeit rund 5 000 Jahre Zeit brauchte.
In den letzten 32 Jahren hat sich der Sachverhalt nicht verändert. Überrascht kann also niemand wirklich sein.
Zum Stichtag 1 August meldet die österreichische Hagelversicherung bereits angemeldete Dürreschäden von 1 Mrd. €, gut die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen sind versichert.