Danke fürs "Gespräch".
Die geringen regenmengen und das niedrige Grundwasser in AT sorgen für Notreife beim Getreide. Die Ernte wird auf <60% eines normalen Jahres fallen, viel ist schon eingebracht einen Monat zu früh
War vor paar Tagen im TV, wahrscheinlich Mittagsnachrichten. Ich finds nicht wieder
AT: Mais ca 20% vom Durchschnitt. Getreide ca. 40%, Kartoffeln ca. 30%. War vorhin in den Spätnachrichten. Die meisten Weiden 2 Monate zu früh leer, man versucht Heu zuzukaufen aber z.B. Frankreich hat nix. Viel Vieh wird notgeschlachtet.
Ich denke, einige Bauern müssen zum Winter hin dichtmachen. Was den schutz der Umwelt angeht, ist der Farbton von "blau" am Wahlzettel egal. Dem Bauernpräsidenten auch, ihm reichts wenns paar Milliarden vom Staat für die Ausfälle gibt
Mais ist noch gar nicht abschätzbar; könnte aber für die BGA -die sowieso kaum rentabel laufen- ein größeres Problem darstellen. Aber dann kann das große Geld die dran hängenden Betriebe miteinsammeln.
Heu war 1. Schnitt gut, der zweite schon mau, und je nach Region geht das so weiter.
Der Bauernpräsident hat auf der Internetseite seines Verbandes Vorträge, pdfs,.. die das Ende der jetzigen Landwirtschaft propagieren. Dem ist das also egal. Und den anderen auch. Wenn da ein bisschen Wahlkampfgeplänkel ein paar Stimmen einbringen hilft, dann wird das genutzt. Aber die Bauern wählen ja stoisch immer das Gleiche. Insofern wird ihnen auch keiner helfen.
Welche Region meinst du?
Quelle zum nachlesen?
Hab das Feld vom Bauern direkt vor mir. Da war Frühjahr schon nich so gut. Im Moment fast nix da ist der Rasenmäher unterfordert. Und das ist (war) Feuchtgebiet. So feucht dass ihn die Wurzeln der Obstbäume weggefaut sind weil die schon im Wasser waren.
Ich werd im Herbst noch ordentlich Spass haben, wenn die Brunnen für die WPen trocken fallen. Das hatte ich kurz vor Ende Heizperiode schon 2x.
Rheinland; aber das sind ausgesprochene Erfahrungsberichte und keine Statistiken.
1540 war's schlimmer.
nein doch... natürlich. Und die Tatsache, dass sich die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen fast alle in der jüngsten Vergangenheit befinden, ist bestimmt nur ein außergewöhnlicher Zufall. ![]()
WISSENSCHAFTLICHE ANALYSEN ZUR HITZEWELLE
Danke!
Hier war es OK, da spät gemäht. Das Frühjahr war lange kühl, und damit eher wachstumshemmend. Wenn Du das Mähfenster erwischt hast bei aufkommender Wärme und noch vorhandener Bodenfeuchte war auch der 2. Schnitt noch einigermaßen machbar. Aber woher will man im voraus, nach diesem kühlen Frühjahr, wissen wann die Niederschläge ausbleiben. Du hast immer Jahre die herausstechen, und dann viele durchschnittliche, und auch Jahre wo der Bauer wirklich schauen muss wie er alles zB geerntet bekommt, weil es alle furzlang regnet. Da sind die günstigen Erzeugerpreise dieses Jahr, außer bei Raps, sicher nochmal schwieriger.
Was erwartet die Menschheit eigentlich am Ende einer Eiszeit? Wir werden uns alle darauf einstellen müssen. Im Bundestag scheint es aber noch kein Thema zu sein. Neulich las ich, daß Frankreich erstmal spontan eine große Anzahl Klimageräte für Schulen gekauft hat. Das ist sicherlich nur ein kleiner Tropfen auf einem heißen Stein, aber immerhin schon mal ein Anfang. Kliniken, Altenheime, Kindereinrichtungen...da gibt es noch diversen Bedarf.
In Deutschland tut sich in der Richtung leider noch gar nichts.
Die Kausalität ist ohne jeden Zweifel nachgewiesen, sie als Narrativ zu bezeichnen, zeugt von offensichtlicher Ablehnung wissenschaftlicher Arbeitsweise und Ergebnisse.
Von den Zahlen und Fakten abgewendet eine andere Geschichte erzählen wäre wohl ein "Narrativ".
Verifiziere doch bitte vorher deine Aussagen vor dem Posten.