Es gibt eine obere und eine untere Temperatur. Kurzlich erst gesehen, dass man Schienen auf eine definierte Temperatur dazwischen bringt, wenn man sie schweisst.
Grund die Warmeausdehnung. Ein mue pro 10 cm und Grad bei Eisen.
Hier in Westsachsen bisher keine auffälligen Hitzerecorde, selbst 30°C wurden bisher kaum erreicht. Nicht mal typische Juniunwetter sind bisher durchgezogen. Nachts reichen geöffnete Fenster, also noch nicht mal laufende Klima nötig.
Von meiner Seite her ein ganz normaler Juni. Was fehlt ist aber ein wenig Wasser.
Das würde die endlosen Verzögerungen an den Bahnbaustellen erklären, wenn da nur an den wenigen Tagen im Jahr geschweißt werden darf, an denen die Schienen die passende Temperatur haben
Nordbayern geht langsam in Richtung extrem. Mal schauen was die Woche noch so kommt….aber unter anderem Dank diesem Forums hier, ist die Hütte konstant auf 23°. Strom dafür kommt mit freundlicher Unterstützung ebenfalls aus DIY Lösungen.
Klimaanlage wird wohl die Nacht durchlaufen, muss noch gespeicherte Wärme rausschaffen. Läuft aber auf Minimal-Modulation bei 110 W. Innentemperatur gerade 24 Grad.
Also ich hab ja mittlerweile schon fast 60 Sommer miterlebt und heisse Tage/Wochen gab es schon immer. Was hier in Sachsen seit etwa Corona fehlt ist aber das Wasser. Besonders Juni war eigentlich immer bekannt für seine extremen Regenmengen, fast jeden Abend gegen 16-17Uhr konnte man drauf warten das sich Hitzegewitter entluden. Auch mal 10-15°C und Dauerregen im Juli waren nicht ungewöhnlich.
Das hat sich völlig verändert, Wetterlagen dauern jetzt meist 14 Tage oder länger und es regnet das ganze Jahr zu wenig. Kommen mal Wetterfronten von Westen, dann lösen sie sich spätestens in Thüringen auf. Von 2-3Meter Schnee auf den Bergen ist nur noch zu träumen. Ein Bach durchs Dorf trocknet seit 2022 jeden Sommer aus, das gab es Früher auch nicht.
Wir können hier nur Froh sein ein dünn besiedeltes Hochland mit reichlich Mooren auf Tschechischer Seite zu haben, so führen wenigstens die Flüsse noch halbwegs Wasser und füllen die Trinkwassertalsperren.
Trotz aktuell recht warmen Wetter schaut es da Oben auf 900-1000m Morgens so aus wie im Foto und Wälder und Wiesen sind klatschnass vom Tau.
Heute daueren die Wetterlagen längern. Da fehlt der regelmäßige Regen bzw. das Hitzegewitter das für Abkühlung sorgt und taktisches Lüften ermöglicht. Führt dann auch dazu, dass die Natur austrocknet. Den Unterschied merkst du dann wenn du im Garten sitzt. Ein 20cm hoher saftiger Grasbestand der die Feuchte eine Weile hält heizt bei weitem nicht so stark auf wie ein paar kurze vertrocknete Stängel.
Niederschlag an sich passt mehr oder weniger aufs Jahr gesehen. Kommt halt nicht mehr schön verteilt übers Jahr, sondern relativ viel auf einmal.
Gut kann natürlich auch nur meine lokale Beobachtung sein. Kann hier durchaus auch am deutlich gestiegenen Verkehrsaufkommen des nächsten Flughafens liegen. Wir liegen in der Einflugschneiße.
Also doch, einen sehr heißen Sommer gab es hier im Süden Bayerns (und auch bundesweit) mal. Das ist 23 Jahre her, es war der Juli 2003. Etwa vom 10. Juli bis Monatsende gab es damals jeden Tag Sonnenschein von früh bis spät und tagsüber mindestens 35 Grad. Regen und Gewitter gab es im gesamten Zeitraum gar keine, es war komplett trocken. Eine dermaßen lange und stabile Schönwetterphase hatte ich zuvor noch nie erlebt. Das war in meinem Leben der Punkt, an dem der Klimawandel für mich erstmals erlebbar und spürbar wurde.
Bislang haben wir den Sommer-Rekord von 2003 noch nicht erreicht. Aber wenn die Temperaturen noch etwas steigen und die Wetterlage dann noch 2 Wochen anhält, könnte sogar dieser alte Rekord gebrochen werden.
Bei meinen Eltern in Unterfranken ist es auch mit dem fehlenden Regen extrem (muß ich mal nach Zahlen suchen). Ist zwischen Rhön, Steigerwald und Spessart wo es eher abregnet vielleicht auch extrem im Schweinfurter Raum.
Focus mal wieder. Dass man mit dynamischem Tarif trotzdem spart, insbesondere wenn man seinen Verbrauch brauchbar takten kann (oder einen Batteriespeicher hat) – geschenkt.