Danke fürs teilen der vielen nützlichen Infos. Hat schon Mal jemand ausgewertet, wie viel Netzbezug aufgrund zu kleiner Leistung des Wechselrichter kommt?
Grundlast lässt sich mit dem Modell ja gut abdecken, aber Aufheizen von Wasch und Spülmaschine, sowie Kochen wird ja nur der "Sockel (600W als Balkonanlage, 800W ab 2024?, 900 mit dem Soyosource) abgefedert.
@5v3n Gerade erst deinen Post gesehen, hatte hier Januar mal was zum Soyosource 500 gefragt Link entfernt Plan war, dem MCU etwas auf den Zahl zu fühlen (geht aber nur beim STM32). Wo bekommt man die Platine bzw. Firmware für den ESP8266 zum Steuern des Soyosource 500?
Danke und Grüße
die PCB mit dem ESP am Soyo500 is von mir und hochexperimentell. Schaltet zwar über Optokoppler aber Pegelanpassung ist über Transistoren. Die Leiterbahnen hehen sehr unordentlich kreuz und quer, war als Unisex Llatline angelegt.
Wollte irgendwann mal die Software ergänzen das er mein Shelly3EM ausließt und ggf. runterregelt.
@uschi Über dieses Dilemma zwischen teuer kaufen oder viel einarbeiten und basteln grübel ich auch ständig. Hier im Forum sind wir natürlich fast alle mehr oder weniger erfahrene Bastler/Entwickler die immer irgendwie eine Lösung finden und wahrscheinlich auch Spaß dabei haben. Aber was die Energiewende braucht sind halt günstige Systeme, die stabil und einfach genug sind, sodass man sie auch guten Gewissens Bekannten selber weiterempfehlen bzw. einbauen könnte.
Was ist der Stand zu den Wechselrichtern von Deye, die deiner Meinung Game Changer sein könnten. Ich hab von denen noch nichts mitbekommen, gibt's dazu irgendwo Infos, sind die mittlerweile schon erhältlich, gibt's Datenblätter oder sowas?
Hab mal eine neue Version der "Firmware" für meinen SoyoSource 500 (12 Volt) gebaut, die liest die Daten von meinem Shelly 3EM und regelt sich dann selbst.
Hie das regelverhalten des Soyosource an batterie mit "50W target". Die regelung versucht einen verbrauch von 50W zu erreichen, magenta kurve, gemessen mit shelly 3EM. Die vom soyo geforderte leistung is die grüne kurve. Rot oben batterie spannung.
Man sieht er regelt den gefrier und kühlschrank und grundlast sauber auf 50W aus.
Die Zacken sind ganz normal und nicht zu verhindern; keine Regelung der Welt ist schnell genug dafür. Ich regele auf 15W Rest-Verbrauch statt auf 0W, damit die kleinen Zacken nicht zu viel unbeabsichtigter Einspeisung werden.
Super interessanter Thread hier. Ich hab jetzt noch nicht alle Seiten durch, aber eine grundsätzliche Frage: So wie ich das sehe, wird hier ein Balkon-Solar-Anlage (offiziell bis 600W) mit doch durchaus leistungsstärkeren Batteriewechselrichtern betrieben, und das ganze per Zählerinformation im 1-Sekunden Takt möglichst auf 0 Einspeisung/Bezug geregelt. Soweit so gut.
Aber jetzt wird die 2000W Espressomschine angeschaltet. Bei der nächsten Zählerinfo wird das erkannt und der WR hochgefahren, so dass eine Sekunde später die (Netz)Leistung wieder möglichst null ist. Jetzt wird die Espressomaschine wieder ausgeschaltet. Der WR wird aber erst mit der nächsten Zählerinfo, die dann sagt "2000W zu viel erzeugt" wieder runter gefahren.
Das heisst der Zähler hat die 2kW erzeugte Leistung gesehen Und das merkt er sich bestimmt, in Form von irgendwelchen Max-Wert Speichereien.
-->> Kommt mann dann nicht in Erklärungsnot, wo die 2.000W erzeugte Leitung bei einem Balkonkraftwerk mit max 600W herkommen?
I) Das heisst der Zähler hat die 2kW erzeugte Leistung gesehen Und das merkt er sich bestimmt, in Form von irgendwelchen Max-Wert Speichereien.
Mein angemeldetes 600er-BKW produziert gelegentlich auch mehr, da meine Steuerung eine 9 Sek. Schleife fährt um "Stromvernichter" beim Ein/Ausschalten zu schonen. Meine Hoymile Wechselrichter sind zu langsam. Sie brauchen 20 Sek. ehe der Limit-Befehl ausgeführt wird. Jetzt kommt's: Gestern kam jemand vom Netzbetreiber vorbei, um meinen Smart-Meter abzulesen; Verbrauch & Einspeisung, obwohl ich vor Wochen per Postkarte die Werte mitgeteilt hatte. "Man könne die Werte noch nicht fernablesen" meinte die Dame und fotografierte meinen Zähler, der einen von mir aufgesetzten Funk-Optokoppler hatte. Bin mal gespannt, welche Post ich von denen erhalte. Bist du sicher, dass die Netzbetreiber bei Kleinanlagen einen "Max-Einspeisewert Überwacher (pro Phase)" haben und einsetzten ODER glaubst Du das nur?
II) Kommt mann dann nicht in Erklärungsnot, wo die 2.000W erzeugte Leitung bei einem Balkonkraftwerk mit max 600W herkommen? [/quote]
Erklären kann man & frau alles. Z.B. Werden kräftige Motoren ausgeschaltet, "erzeugen" manche kurzfristig Energie. Bei Null- bzw. dynamisch limitierte Einspeisung (300W) haut jeder Regelkreis mal kurz drüber.