ich würde hier mal abbrechen und einen Praktiker kontaktieren.
Fehler H 23 wurde zwar noch nicht genannt, aber die Pseudoabtauungen scheinen ja hier eher das Thema zu sein
daher mein Rat für eine fundierte Lösung: @dnoermann über Youtube kontaktieren, der hat zusammen mit Kollege Weissnich eine ziemlich rührige Community für Panasonic Aquarea laufen.
Wenn die 7,1 kW Heizleistung macht und alle 30min abtaut, hast du vielleicht nur noch 5kW im Durchschnitt. Bei 10kW Heizlast kann es durchaus sein, dass das schon nciht mehr reicht.
Müsstest mal schauen, ob die wirklich schon am Limit ist oder ob sie noch mehr Leistung könnte.
Wie @thaistatos schrieb: Frequenz des Verdichters anschauen, wo der läuft, ob der schon auf Maximum ist.
Tja nur, das liegt daran, dass die nicht mehr kann?
Die kann nur bei -7°C Außentemperatur mit 2,8KW elektrisch 7KW mit 35°C bereitstellen. Andernfalls muss man noch den Heizstab einschalten. Der kann nochmal 3KW bereitstellen. Also: Heizstab einschalten.
Den Heizstab für die Heizung hatte ich auch schon an.
Hatte. Lass ihn mal an.
Einfach nur so grob in den Raum geworfen:
Die Wärmepumpe liefert mit 2,8KW 7KW Wärme. Nun läuft die auf volle Möhre, das ist nicht unbedingt gut und ideal, aber sie läuft. Weil aber das Außengerät “klein” ist, friert die dann bei viel Luftfeuchtigkeit sehr schnell zu. Weil sie ja auf volle Kraft läuft. Ergo, sie vereist. Nun muss sie abtauen. Das entnimmt sie nun dem Heizungswasser und taut auf. Wenn sie das nun “alle 30 Minuten” macht, hast du nur noch 3,5KW UND entnimmst zum Abtauen Energie aus dem Haus.
Das bedeutet du kommst aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Wenn sie dann wieder im normalen Modus ist ballert sie wieder volle Kanne, weil die Temperatur des Heizungswassers gefallen ist. Läuft sie volle Kanne, vereist sie wieder eher….
Ergo: Erst einmal Heizstab permanent wieder einschalten damit du es warm hast. Dann muss das Ganze besser eingestellt werden. Und ja, die Thermostate sind ein Killer für die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe soll ja regeln und du regelst mit den Thermostaten die Wärmepumpe ab. Damit kämpft permanent deine Wärmepumpe gegen die Thermostate und die Wärmepumpe kann niemals den optimalen Betriebspunkt für deine Heizungsanlage finden. Deswegen macht man normalerweise einen hydraulischen und dann thermischen Abgleich und lässt die Ventile so stehen wie sie sind.
Du kannst auch nicht einfach einen Raum abdrehen. Wenn du das machst, dann stimmt die Vorlauftemperatur nicht mehr, der Durchfluss stimmt nicht mehr, die anderen Räume können dann überhitzen oder zu kalt werden. Wenn du einen Raum abdrehen würdest, müsstest du wieder einen vollständigen Abgleich machen. Das ist der Grund, warum man mit so einem System dazu neigt es einmal einzustellen und dann so zu lassen. Also die gesamte Wohnung beispielsweise auf 21°C, im Bad vielleicht 24°C und das wars. Die Thermostate würgen aber permanent ab.
Der Abtauvorgang entnimmt ca. 0,4-0.6kWh dem Heizungswasser, also weder die Hälfte noch komplett. Bei 35 min mit 7kW werden ca. 4.1kWh erzeugt. Also eher 1/10.
sehr gute Idee. Die Anlage läuft damit deutlich ruhiger und somit sparsamer durch. Gerade bei wechselnden Temperaturen um den Gefrierpunkt sehr wirksam. Jetzt nur noch die Ventiele rauswerfen und die Vorlauftemperatur kann dadurch nochmal deutlich gesenkt werden. Das führt dann langfristig zu weniger Vereisen …