Was meinst du mit "Control-Seite"? Ich habe das JK an einem Deye 12K. Aber heute hat es auch funktioniert. Werde es mal weiter beobachten.
Genau so war es bei mir auch. RCV-Time hatte ich auf 0,2h, RFV-Time auf 5h. Die Spannung war aber 2-3h bei allen Zellen über der 100%-SOC-Spannung und trotzdem ist das BMS nicht auf 100% gesprungen und hat auch nicht in den Float-Mode gewechselt.
Nachdem ich dann BEIDE Timer auf 0,1h gesetzt hatte, gings nach 6 Minuten direkt.
Mir ist noch was anderes aufgefallen, keine Ahnung, ob das was damit zu tun hat:
Benutzt man die PC-Software mit Kabel, statt die App, um die Parameter einzustellen, dann lassen sich die beiden Timer nicht einstellen. Es kommt jedesmal ne Fehlermeldung.
Schlimmer:
Setzt man die RFV-Time auf einen Wert, bekommt man eine Fehlermeldung.Wechselt man dann kurz die Seite des BMS und springt wieder zurück, dann steht die RCV-Time genau auf dem Wert, den man in die RFV-Time eingetragen hat.
Vermutlich ein Fehler in der PC-Software, aber vielleicht doch in der App? Sind die beiden Zeiten vielleicht vertauscht? Das fällt nur auf, wenn man sie unterschiedlich setzt, was Andy in seinem Testvideo nicht gemacht hat.
Im JkBms wo man charge, discharge u. Vieles mehr aktivieren oder deaktivieren kann u. a. auch Float Charging
Nein, bei mir ist es schon auf 100% gesprungen, obwohl die Bedingungen nicht erfüllt waren.
Wie auch immer, scheint irgendwie nicht immer gleich zu funktionieren.
Die Parameter scheinen mir aber korrekt. Ich habe RCV auf 1h und RFV auf 10h und heute hat er die RFV Spannung gemeldet. Das hat mit der 1h gepasst.
Ja, hat heute auch so funktioniert.
Ich hatte nur die RCV Zeit auf 0.1h gestellt, dann ging sofort der soc auf 100% die float zeit hab ich nicht angefasst, die steht auf 10h
Und wie gesagt, da bei 99% schon ein reset der Kapazität erfolgt, ist es mir egal, obs später auf 100 springt .
Hi, muss noch mal nachfragen, Andy hat ja immer mal wieder neue FW vorgestellt, aber nutzt hier einer die auch mit 2 oder 3 Pack's ? Am besten auch noch mit dem BSC?
Würde kurzfristig gerne mal hören ob es reibungslos läuft. Das der SOC nicht passt, ist mir klar, da würde ich dann auf einen Shunt von Victron setzen um den SOC verlässlich zu haben.
Ich benutze 2x JK-BMS in Master-Slave an Deye/SunSynk 12k. Es funktioniert gut. Bisher hatte ich nur eine Merkwürdigkeit. Ich habe über ModBus mit der Aktivierung/Deaktivierung der Charge/Discharge MOSFETs gespielt, für par Tests. Dabei sind mir zwei Punkte aufgefallen:
- der Akku trennt nicht zu 100% wenn man Discharge auf OFF stellt. Der Deye kann immer noch seine par Watt Eigenverbrauch aus dem Akku ziehen. Erst wenn größere Leistungen abgefordert werden meldet der Deye eine Fehler das die Akkuspannung an seinen Klemmen zusammenbricht. Es scheint mir das das BMS an den MOSFETs vorbei kleiner Ströme durchlässt. Ich hätte erwartet das, wenn ich Discharge & Charge MOSFEt's ausschalte, ich den Akku damit komplett vom WR abtrenne. Ist aber nicht so!
- Nach diesem Test habe ich wieder alles zurück gestellt und beim nächsten üblichen Ladevorgang meldete das Master-BMS nur noch 50A Ladestrom zum WR, es sollten aber 100A sein. Also habe ich nachgeschaut und beim Slave BMS gab es einen Fehler "Charge MOSFET abnormal" und der Charge MOSFET war auch OFF. Also habe ich über die BT-Software (Android) versucht den Charge MOSFET wieder einzuschalten, aber der Schalter dafür war schon ON. Erst durch das komplett Aus- und wieder Einschalten des BMS (Knopf am Display) ging wieder alles korrekt.
Dieser Fehler hatte zur Folge das nun der Master Akku immer weiter geladen wurde der Slave-Akku aber eben nicht. Bei SOC's trifften also auseinander. Beim Wiedereinschalten des Slave-Akkus entstanden somit größere Ausgleichströme zwischen den Akkus. - schalte ich den Slave Akku im Betrieb aus so läuft alles normal und richtig. Das Master BMS meldet die geänderten Lade/Entladeströme an den WR, also alles super. Aber wenn man das Master-BMS ausschaltet dann nimmt der WR an das garkein Akku mehr vorhanden ist. Denoch ist der Slave Akku noch komplett in Funktion. Über dieses Verhalten kann man sich steiten, da es logisch ist das das Master BMKS keine Daten senden kann wenn man es ausschaltet. Aber wie sollte sich der Slave Akku korekt verhalten?
Interessanter Fakt am Rande, ich kommuniziere am Master-BMS über alle Schnittstellen:
- CAN Bus am WR
- RS485 zum Slave Akku
- RS485 zu Home Assistant-VM
- RS232 zu einer Windows-VM für die Nutzung der BMS Windows Software
Also über alle Schnittstellen gleichzeitig.
Ist das bei beiden BMS so?
Wie würde das BMS denn dann den Akku gegen Tiefentladung schützen, oder verändert sich das Verhalten in Abhängigkeit von der Spannung?
Mich würde mal grundsätzlich interessieren, wie diese Charge-MOSFET und Discharge-MOSFET verschaltet sind.
Ein MOSFET kann nämlich nur in eine Richtung sperren, in die andere Richtung gibts die Body-Diode, die ein Sperren verhindert.
Wenn jetzt der Charge-MOSFET abschaltet, dann ist zwar theoretisch kein Laden mehr möglich, schlimmer ist aber, dass dann das Entladen über seine Body-Diode läuft. Da fallen dann 0,7V ab und bei 100A Entladestrom würde das jedes BMS in Sekunden grillen.
So einfach kanns also nicht sein.
Alle Schaltungen, die mir dazu einfallen haben irgendwelche Nachteile:
- sehr teuer
- höhere Verluste, weil mehrere MOSFETs in Reihe
- nicht eigensicher
- ...
Deshalb traue ich der Sache insbesondere bei China-BMS nicht und möchte die Steuerung außenrum so machen, dass ein Öffen des Charge/Discharge-MOSFET wirklich nur die last Line of Defense ist. Im Regelbetrieb haben sich der Wechselrichter bzw. die MPPTs darum zu kümmern, dass das BMS niemals trennen muss.
Üblicherweise sind die beiden seriellen FETs so verschaltet, dass alle Drains auf einem gemeinsamen Potential liegen.
Der Discharge FET liegt dann Last-seitig und der Charge FET Batterie-seitig.
Wenn ein FET geöffnet ist und ein Strom > z.B. 1A durch seine Body-Diode fließt, muss der FET wieder geschlossen werden. Wenn der Strom kleiner ist, wird wieder göffnet, also in etwa das Verhalten einer idealen Diode.
Bei BMS-Lösungen, die auf BMS-ICs setzen, ist diese Logik typischerweise vollintegriert.
Beim JK ist das vermutlich diskret umgesetzt oder die verwenden ICs für "Ideale Dioden".
Normalerweise legt man Source aufs gleiche Potential.
Die Schaltungen zu idealen Dioden kenne ich. Da gibt's verschiedene Implementierungen, alle mit Vor- und Nachteilen. Und wenn man es nicht richtig macht, sind die FETs schneller hinüber als man schauen kann.
Habe bei so einem China-ideale-Diode-PCB-Modul mal die Versorgungsspannung des Moduls gezogen, während Strom floss. Da wars einfach hin, dauerhaft leitend in beide Richtungen. Duchlegierter MOSFET halt.
"Common-Source" hat den Vorteil, das man beide Gates vom selben Potential aus ansteuern kann. Das Seplos scheint das z.B. so zu machen.
Bei BMS, die rund um ein BMS-IC aufgebaut sind, findet man aber ansonsten fast nur "Common-Drain", unter anderem bei TI, ST, MPS, Qorvo ...
Bei allen JK, von denen ich Photos der Leiterkarte kenne, kann man auf einen Blick sehen, dass sie "Common-Drain" sind.
Eine ideale Diode, die sich nur über die paar mV Spannungsabfall über den FET versorgt, also keine Hilfsspannung braucht, ist aber auch wenig praktikabel.
Zwei antiserielle ideale Dioden hingegen ( also grob wie bei einem BMS ) sind gegenüber einem Hilfsspannungsausfall eigensicher, wenn der Entladewiderstand fürs Gate nicht zu hochohmig ist.
Wieder was gelernt.
Zwei antiserielle ideale Dioden hingegen ( also grob wie bei einem BMS ) sind gegenüber einem Hilfsspannungsausfall eigensicher, wenn der Entladewiderstand fürs Gate nicht zu hochohmig ist.
Genau das war bei dem China-Teil vermutlich der Fall.
Nimbus 4 ? Auch Segelflieger?
Hatte bei meinem BMS auch zunächst aus Gewohnheit die FETs als Common-Source im Schaltplan. Ein Abgleich mit den Datenblättern/Application Notes hat dann aber schnell gezeigt, dass das bei dem IC von TI so nicht funktioniert.
Nimbus 4 ? Auch Segelflieger?
Früher Modellbau.
Ich konnte heute wieder vollladen ![]()
Hatte die RCV Time noch auf 0,2h stehen und die Float Zeit auf 10h.
Hab einfach nichts gemacht und einfach beobachtet, es hat erstaunlicherweise sehr gut funktioniert, sogar etwas zu früh, die Zellen waren noch nicht ganz auf 0,01V ausbalanciert. Hab jetzt die RCV Zeit auf 0,5h gestellt.
Also von mir ist die 15.35 FW freigegeben ![]()
Ich bin mal gespannt, obs bei mir das nächste Mal auch funktioniert. Beim ersten Versuch hat es ja auch nicht geklappt.
Aber das kann noch dauern, wenn es so weiter geht. Heute nur 500Wh PV, noch 13kWh bis voll ![]()
Habe 4 Batterie Packs auf 15.35 mit Victron Multiplus. Nachdem ich heute mit hohen Strömen entladen habe ist eine Batterie auf Block Charging gegangen. Nach herstellen des Normalzustandes ist eine Batterie nicht mehr selbstständig aus dem Block Charging Modus gegangen. Es wurde mit ca 10 Ampere geladen/entladen. Keine Fehlermeldung im Display. Erst nach einem Neustart des BMS lief alles wieder normal. Hat jemand eine Idee was das sein kann?
Verstehe ich dich richtig, dass du nach sehr hohen Entladeströmen eine Sperrung des Ladens vom BMS als Reaktion bekommen hast?
Ich frage nach, weil ich das unverständlich finde. ![]()
Die Sperrung des Entladens wäre jetzt nicht unerwartet
Die Sperrung des Ladens schon.
Das Problem besteht darin, dass die Sperrung nur zu beseitigen war, in dem ich das BMS rebooted habe. In Victron hat er keinen Block mehr angezeigt aber tatsächlich konnte ich nur die 10 A laden. Im BMS gabs auch keinen Alarm mehr. Dh er hat sowohl Charge als auch Discharge geblockt