der “goldene November” ist vorbei. Die 100 € für den MIC holst du mit dem wenigen PV Strom gewiss nicht mehr rein. Und der HMS 800 (ohne W) ist für ein wenig mehr sehr schnell im Versand. Den kannst du schon nächste Woche haben. Wenn du die Y Weichen unter´s Dach bringst, kannst du einfach von 4s auf 2s2p umstecken. Ein paar Meter PV Kabel kosten nicht die Welt. Mach es so, wie es dir beliebt, bzw. wie es auf und durch das Dach machbar ist.
Danke für die Infos! Ich werde mal recherchieren und weiter hier posten, was ich so finde.
Der Plan ist, jetzt erstmal einen Wechselrichter zu kaufen und damit die Anlage erstmal läuft.
wie sonst? Auf dem Dach werden je 2 Module in Reihe geschaltet und von jeder Reihe + und - unters Dach geführt. Dort werden mit Y Weiche die beiden + und - Pole verbunden, so dass dann nur noch am Abgang je ein Pol zur Verfügung steht.
Führst du von jedem Modul ein gesondertes Kabelpaar unter das Dach, dann kann man auch ohne Laderegler und Akku einen HMS 800 anschließen, braucht halt nur Mehrfach Weichen 4:1 oder viele Y Stücke, weil der HMS 800 nur 2 Eingänge hat. Im Winter macht das sogar einen gewissen Sinn, weil es sehr wenig Sonne und viele Wolken gibt. Dann bringen 2 kWp noch 200 W und das auch nur über wenige Stunden, denn die Sonne steht ja nur noch 8 Stunden über dem Horizont und 16 Stunden ist es Nacht.
So die Module sind auf dem Dach. Poste bei Gelegenheit noch Fotos
Heute ist auch die openDTU gekommen und ich habe gerade alles eingerichtet.
Ich habe jetzt erstmal nur zwei Module angeschlossen, da wir die Unterkonstruktion nicht geerdet haben. Haben vergessen, das mit einzuplanen...
Bei zwei Modulen braucht man das scheinbar nicht zu machen, da man sich im Bereich der sicheren Kleinspannung befindet (SELV). Es sind weniger als 120V.
Außerdem hatten wir auch nicht genug Stecker um die Module an den Wechselrichter anzuschließen, weil wir alle 8 Kabel nach innen gezogen haben.
Wie Win schon sagte - die Spannung addiert sich nur bei Reihenschaltung. Du wolltest aber doch einen Hoymiles WR nutzen, da wirst Du die Module nicht in Reihe schalten (sonst grillst Du den WR) sondern jeweils ein Modul pro Eingang / MPPT bzw. 2 Module per Y-Kabel parallel pro Eingang / MPPT.
Daher ist auch keine Erdung der Module oder Unterkonstruktion nötig, da Du nie an die Grenze der sicheren Kleinspannung kommen wirst.
Das Balkonkraftwerk ist seit November auf dem Dach und habe seitdem schon ca. 160 kWh erzeugt.
Ich habe mittlerweile auch Home Assistant mit den Shelly Pro 3em zum laufen gebracht um alles zu überwachen. Der Eigenverbrauch ist leider nicht so hoch, auch wenn wir versuchen, viel in die Sonnenstunden zu legen.
Deswegen will ich mich jetzt nochmal mit einem Speicher beschäftigen, gerne auch Selbstbau. Ich denke, dass 4-6 kWh reichen. Ich habe auch nochmal bei den fertigen geschaut und bin da nicht so ganz zufrieden, sowohl vom Preis als auch von der Anbindung zu HA. Ich will nichts über irgendeine Cloud machen.
Bei Selbstbau blicke ich nicht wirklich durch, welchen Laderegler und welchen Akku ich nehmen soll. Könnt ihr was empfehlen?
schau doch mal nach opendtu on batterie.
Das nutze ich seit Jahren und bin zufrieden. Der Tarifzähler hat eine IR Schnittstelle, die mittels Lesekopf (Hichi) ausgelesen wird. Die Daten stellt der Hichi ins Heimnetzwerk (WLAN). Die OpenDtu liest die Daten, berechnet, was zur Nulleinspeisung benötigt wird und steuert den HMS 800 (ohne W) über deren 868 Mhz Schnittstelle.
Der Stromlaufplan sieht so aus:
PV -> Mpp Ladegerät -> Akku -> WR
Du kannst aus vielen MPP Ladereglern aussuchen, sie sollten nur LPF kennen und ansteuern können. Wenn 2 kW von den Modulen kommen, dann gehen die auch in den Akku, wenn der Lader richtig gewählt ist.
Die Akku Spannung sollte gut gewählt werden. Mein 8S Akku (25,6V) läuft, besser wäre aber ein 48V Akku. Der HMS kann bei 26V nicht die vollen 800W AC Strom produzieren. Bei mir kommen nur 680W raus (bei 700 W Aufnahme).
Dazu würde ich zwei klassische Bkw-Akkus nehmen. Bekommst du für ~150 - 200€ je KWh. Kannst sie einfach dazwischen stecken und brauchst keine Laderegler, Verkabelung, etc.
Probleme mit hohen Einschaltströmen oder Tiefentladung sind auch nicht akut,bzw. brauchen keine extra Hardware.
Die OpenDTU on Battery habe ich schon und läuft. Der Shelly ist auch schon damit verbunden.
Als Fertigakkus finde ich preislich eigentlich nur den Marstek B2500 oder Jupiter C-Plus interessant.
Ich habe bei Victron geschaut. Der Assistant spuckt mir mit meinen Modulen und 48V-Akku den SmartSolar MPPT 250/60 MC4 aus. Als Alku käme sowas in Frage. Dazu dann noch eine Sicherung.
Den Jupiter kannst du nicht nehmen. Der hat einen eingebauten WR.
Marstek Saturn, Growatt Noah, Anker 1600 Gen1 würden gehen. Gibt noch einige andere Akkus ohne WR Ausgang die du mit deinem Hoymiles nutzen kannst. Vor und Nachteile des jeweiligen System findest du genug im Netz.
Wenn du mehr KWp hättest würde ich auch auf 48V und Mppt Laderegler gehen.
Bei deiner Leistung, was ist da sinnvoll an Speicher?
5KWh kostet dich mit dem verlinkten Akku, mir allem Zubehör wieviel?
Reichen da 1000€?
Da bekommst du mehr KWh ohne die Bastelei.
Selbst mit dem APsystems EZHI, zwei Module am Hoymiles lassen, zwei am EZHI, und 5KWh 48V Speicher kommst du unter 1000€, und musst nur anstecken.
Mir würde für die Einrichtung der Zugriff per Browser reichen und ihn über HA steuern wollen.
Bei den Shellys brauche ich ja auch keine App und kann alles per Browser machen und muss kein Benutzerkonto beim Hersteller anlegen.