Wenn der Mieter vorher einen eigenen Zähler hatte, hat der eigentlich Anspruch auf freie Wahl des Stromversorgungsunternehmens. Wenn der Mieter problemlos ist, kein Problem, einfach machen. Wenn schon immer ein "Zwischenzähler" drin gewesen wäre, wäre es auch kein Problem
Das ginge natürlich. Aber du hast kein Platzproblem, sondern ein Problem, wenn Elektriker und/oder Netzbetreiber auf einem Zählerschrank neuester Norm bestehen. Im Worst-Case hast du dann evtl. noch eine 4-adrige Leitung vom HAK zum Zählerschrank, die gegen eine 5-adrige getauscht werden muss.
Den einen Zähler kannst du einfach beim Netzbetreiber abmelden, dann kommt ein beauftragter Elektriker des Netzbetreibers und baut den aus. Der Mieter soll seinem Stromversorger mitteilen, dass die Stromversorgung endet, bzw. er über den Zähler des Vermieters mitversorgt wird. Das ist kein Problem.
Vorher solltest du halt mit dem Mieter klären, dass das OK für ihn ist und die Stromversorgung für ihn über einen Zwischenzähler (Hutschiene) laufen lassen.
Mit 100 cm Höhe hast Du, so fürchte ich, die Vorgaben der neuesten TABs schon gerissen. Wie Du hier nachlesen kannst, müssen die nach heutiger Norm 110 oder 140 cm hoch sein. Zitat:
"Zählerschränke sind in einer Größe von 1100 mm und 1400 mm erhältlich. Geräte mit den Abmessungen 950 mm und 1250 mm sind nach heutigen Regelungen nicht mehr zugelassen."
Liegt wohl daran, dass oberer und unterer Anschlussraum eine gewisse Mindesthöhe haben müssen.
Ich danke Euch sehr! Tatsächlich laufen beide Zähler über uns, hatten wir damals aus Vereinfachungsgründen so gemacht. Wir rechnen das dann direkt mit dem Mieter ab. Wenn wir einen Anschluß kündigen, merkt der Vermieter das gar nicht, bzw. dann wenn der Elektriker umklemmt. Ist aber auch sicher kein Problem mit dem Mieter, wird für ihn ja nicht teurer, sondern billiger (Anschlußgebühr/Serviceleistung fällt weg bzw. nur noch 50%).
Wenn alle Stricke reißen und kein Elektriker mitspielt, wäre Dein Vorschlag Ulli (mit 2 BKW) auch noch eine brauchbare Lösung - dann müßten wir den 2. Anschluß aber drin lassen.
Was nach dem Zähler auf unserer Seite passiert - wie rasti sagt - geht den NB ja nichts an, solange die Anschlußleistung nicht verändert wird.
Wer kann denn zu den 2 anderen Fragen noch was sagen: also ab wann muß Abregelung möglich sein (welche PV-Größe) und wie sieht es konkret mit Förderung/Zuschüssen aus bei PV und Dachsanierung mit Dämmung?
Hier bei uns NUR 1400mm Was auch nur in der Nähe der Kabelenden schon mit der Deckenhöhe und den Abständen oben, unten, vorne nix wird.
Kanal umlegen, Kellerboden tiefer legen, alle Kabel umlegen?
Mein ex Nachbar hat auf seinem neuen Gebraucht-Domizil eine Handvoll kWp für ~28.000€ installiert bekommen.
Wenn er mir verträumt die App zeigt spricht er nie davon wie viel Ertrag die 4-5k€ Zählerkrempel heute brachten.
Auch nicht davon, warum noch Platz auf dem Dach wäre.
Du meinst einen Rundsteuerempfänger? Meines Wissens ab 25 kWp Modulleistung. Folglich sollte man erst mal 24,9 kWp installieren und dann ggf. nach 1 Jahr erweitern. Habe mal gehört, dass man sich so daran vorbeimoglen kann.
Jetzt bräuchten wir noch einen brauchbaren Work-Around für den Zählerschrank. Könnte man einen minmal-Zählerschrank, wo wirklich nur SLS-Schalter und Zähler drin sind, neben den vorhandenen setzen und den Rest so lassen, wie er ist? Zweimal 5x16mm² Kabel rüberziehen ist allemal einfacher, als alle Sicherungen etc. neu zu verdrahten.
Leider müssen trotzdem alle bescheuerten Mindestabmessungen eingehalten werden, auch wenn das Ding zu 95% leer bleibt.
Dazu müssen Mindestabstände zu allem eingehalten werden.
Bei uns fordert der Netzbetreiber sogar ein Kabel zum HÜP der Telekom.
Ich habe in der Verwandtschaft jemanden, dessen Netzbetreiber sich besonders asozial verhält. Hier wird ein neuer Zählerschrank samt allem unnützen Schrott, die Erneuerung des HAK und der Zuleitung vom HAK zum Zählerschrank gefordert. Da es sich dabei um eine erhebliche Änderung der Anlage handele, würde dann kein Bestandsschutz mehr gelten und sämtliche Unterverteilungen und der ganze Rest der elektrischen Anlage bis zur letzten Steckdose müsse auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden.
Da der Keller leider nur 1,95m hohe Decken hat, werde dort kein neuer Zählerschrank genehmigt. Dann muss der Kunde wohl für viel für Geld eine Zähleranschlusssäule vor dem Haus bezahlen. Und auch die darf der böse Kunde sich nicht einfach in den Vorgarten stellen, denn es werden vor, hinter, links und rechts neben sowie 45 Grad über der Säule gepflasterte Flächen gefordert, damit der arme Netzbetreiber sicher daran arbeiten kann.
Was ist passiert? Die für die PV gesparten 20k wurden zu 50% für steigende Energiekosten in der Zukunft zurückgelegt und mit den anderen 50% wurde eine anständige Fernreise gemacht.
Das ist das neue Deutschlandtempo bei der Energiewende!
PS: Besagter Netzbetreiber beglückt die Kunden auch mit Zwangs-Fernwärme, die größtenteils durch erdgasbetriebene KWK-Anlagen gespeist wird.
Auf den Punkt gebracht.
Wenn man wenigstens Gemüse oder Getränke in den Hohlräumen lagern dürfte.
Den Rest der Altersvorsorge holen sie mit der SMARTmeter- und Fernwärmeanschlusspflicht
oder zum geringen Restwert einer bis dahin unveräußerlichen Hütte.
Überall hieß es, wir müssen die Bürokratie abbauen und die Bürger entlasten. Was passiert, genau das Gegenteil. Es wird alles nur noch teurer, komplizierter, es ist eine bodenlose Frechheit. Es wird nicht geliefert, siehe Stecker-Solar mit 800 W, nicht mal das bekommen sie wie vorgesehen hin. Jetzt wird das eine von Ar..s.h..ern wohldosierte monatelange Zitterpartie. 100.000 Leute verarscht.
Bei der letzten B-Wahl hab ich noch grün gewählt. Ab jetzt wähle ich aus grenzenloser Enttäuschung alternativ blau. Hätte ich mir vor einem halben Jahr selbst noch nicht vorstellen können.
Mir ist dieses durch Lobbyisten, korrumpierte und zermürbte Deutschland egal geworden. Mein Geld kann ich auch woanders lassen.
@ulli Aus Enttäuschung Nazis wählen? Bestimmt ne gute Idee. Mann, Mann, Mann. Falls Dir Deutschland wirklich egal ist, mir nicht. Dann geh doch einfach dahin wo Du eh Dein Geld ausgeben willst.
ich habe von dieser Regierung nichts erwartet und wurde dennoch enttäuscht…
Egal wie man nun zur AFD steht, aber zu behaupten das wären alles Nazis oder Rechtsextremisten ist falsch. Das sind vielleicht Rechtspopulisten.
Ich hoffe aber, dass alle, die hier den Zeigefinger erheben, früher nicht schon mal die „etablierten“ Parteien gewählt haben, denn dort drin gab es sogar echte Nazis. Filbinger z.B.
Das artet hier jetzt leider in eine ganz andere Richtung aus - das wollte ich nicht. Bitte keine polarisierende Diskussion, auch wenn das bei dem Thema aktuell sehr schwierig ist.
Nochmal zurück zur Installation: wie man an meinem Bild des ZS sieht, kommen da von unten nur 4 Adern heraus, d.h. ich gehe davon aus, das die Hauptleitung vom Ansschlußkasten in der Garage zum ZS im Keller auch nur 4-adrig ist (4x16mm2 vermutlich). Was soll man auch mit 5 Adern, kommen doch nur 4 vom Trafohäuschen, oder? Der PE wird doch direkt am Haus durch Fundament- oder Ringerder und der Pot.ausgleichsschiene hergestellt. Sehe nicht den Zweck eines 5adrigen Kabels, warum wird das also jetzt vorgeschrieben?
Naja, wir müssen schauen, ob wir einen freundlichen Eli in der Nähe finden, der bereit ist 1-2 Augen zuzudrücken.
Das ist im Grunde egal, ob du mit 4 oder 5 Leitungen in den Zählerkasten gehst. Das zu ändern, ist auch nicht wirklich zeitaufwendig. Interessanter ist, was sich unter dem Deckel befindet. Neue Kästchen sehen so aus: VDE-AR-N 4100:2019-04: Norm und Auswirkungen erklärt (Multimediakram solle man da nicht einbauen)
Üblicherweise steckt auf den Schienen noch ein Überspannungsableiter, man braucht dafür dann noch ein Erdungskabel.
Über den Zähler sind üblicherweise Abzweigklemmen und 'ne leere Hutschiene. Mit etwas Glück und gesunden Menschenverstand aller Beseitigenden könnte das klappen.
Ansonsten bleibt nur das Balkonkraftwerk und hoffen, dass der Irrsinn mal aufhört
Der Supergau wäre es, wenn man ein Förderprogramm für Zählerschrankwechsel auflegt.
Danke. Ja, man kann natürlich alles dramatisieren. Viel schlimmer sind China-Charger fürs Smartphone die u.U. Netzspannung am Ausgang haben weil der Superbilligtrafo darin nicht sauber isoliert ist.
Wenn ich mit beiden Händen und Augen zu in den ZS greife und da noch offene Leitungen herumhängen (was sie nicht sollten) - dann habe ich Pech gehabt, ob da jemand Augen zugedrückt hat oder nicht. Aber wir leben in der deutschen Bürokratie und dreifachen Sicherheit, jeder muß mind. 10 Pflichtversicherungen haben, ob er sie je braucht oder nicht. In Laos kannst Du Höhenführungen machen, wo es rechts und links 30 m nach unten geht, ohne Beleuchtung, ohne Geländer und der Führer läuft mit Badelatschen. Wäre in Deutschland undenkbar wg. Haftungsansprüchen etc. Dort interessiert das niemanden und alle können Spass haben.
Bei paddy72 ist das nicht so egal?
Er braucht 5 Adern von der Garage in den Keller.
Dann hat er aber keinen Erder beim HAK in der Garage?
Mit gesundem Menschenverstand oder Fachwissen kommt man da nicht weit.
Der Fachkräftemangel erzwingt wohl, dass die Kenntnis der Norm reichen muss.
Das wird wohl nicht aufhören.
Jeden Tag erwischt es Leute und so kommen immer mehr Befürworter hinzu.
Wie DIE mir so bitte auch dir.
Die Norm, die SMARTmeter und die heilige Allianz ist doch bereits DAS Förderprogramm für Zählerschränke.
Höchstens, dass man mit Steuergeldern den Zählerschrankpreis noch ein weiteres Mal verdoppeln könnte.