Neue E- Auto Förderung - neu

Der normale Haushaltsstrompreis reicht. Es muss ja auch überall was hingebaut werden, Steckdosen und Schnelllader.

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Dacia Spring kostet 17000€. Ist jetzt so semi-erfolgreich. Preis ist es nicht (nur).

Rund 1/3 der Fzg. werden als Firmenwagen gekauft. Preis ist da untergeordnet.
Vermutlich können sich die meisten Privatleute die sich ein neues Auto kaufen auch etwas mehr leisten.

Ich denke gebrauchte E-Autos müssen gegenüber Verbrennern als der bessere Deal erscheinen um in die Breite zu gehen. Die meisten gebrauchten E-Autos sind aber gerade diese Dinger mit 100km Reichweite. Wenn du in einer Mietwohnung und nicht nur zum laden lebst sind Verbrenner die bessere Wahl.

Kauf den Spring in Belgien:

Das Problem ist nicht, dass sich die Leute teure neue E-Autos leisten können. Sondern wenn nur teure E-Autos neu gekauft werden gibt es auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt nur teure E-Autos. Immerhin verlieren die zwar an Wert, aber eben nicht soviel wie ein günstiges E-Auto.

Wir brauchen MEHR E-Auto, und nicht mehr teure E-Auto.
So wie man Mopedautos legal fahren darf und Mopeds etc. pp. sollte man einfach E-Autos auch imt 50kmh begrenzt in Sicherheitsaspekten verkaufen können. Dann sind wir bei knappen 10 000€. Als Stadtautos oder Landstraßen noch möglich. Als Nische.

[quote="RoterFuchs, post:39, topic:25608, username:roterfuchs"]
Daraus schließe ich (ich!), dass die meisten sich keinen Neuwagen leisten können. Die fahren ältere Autos ... [/quote]

Ich vermute stark, dass wir das bald hinter uns haben.
Die Reparaturkosten für die alten Teile gehen seit ein paar Jahren steil aufwärts.
Vor allem vermutlich durch die stark steigenden Brutto-Lohnkosten.

Ich habe 2024 meinen fast 20 Jahre alten BMW zu einem, in Grunde unvorstellbar hohen, Preis verkauft. Und das war kein Glückstreffer sondern der Normalfall.
Zum nächsten TÜV in 2025 werden Reparaturen von mehreren Tausend Euro fällig.
Das wird bei Millionen Gebrauchtkäufern in den nächsten Jahren zu einem bösen Erwachen führen. Das läuft dann zwingend auf ein großes Nachholpotential an Neuwagen hinaus.

Und wenn der CO2 Wahnsinn für Neuwagen weiter geht wie geplant, werden das E-Autos werden.

Für mich war das Ersatzauto für den BMW ein wunderschöner gebrauchter Tesla.
Ein Verbrenner mit ähnlichen Fahrleistungen / Alter / km wäre um viele Tausender teurer gewesen.
In dem gehobenen PS-Bereich sind die EV also nicht nur konkurenzfähig, sondern haben inkl. Wartung, Verbrauch und Steuern die Nase schon weit vorne.
Hilft aber dem Berufsanfänger leider nichts.

Dann erkläre doch bitte erstmal, WARUM sich jemand jetzt ein E-Auto kaufen sollte.
Es muss doch irgendeinen Sinn machen.
In den Zeiten wo um einen herum alles teurer wird geht kaum jemand los und kauft sich einfach mal eben ein neues Auto, sofern man ein funktionierendes hat.

Um dann draufzuzahlen? Oder ein Dacia Einstiegsmodell mit 200 km Reichweite zu haben? Der noch einem deutlich höheren Wertverlust unterliegt?

Ich würde gerne verstehen woher der Hype überhaupt kommt. Die Industrie hat nicht abgeliefert, chinesische Fahrzeuge durch Strafzölle verteuert, Stromkosten hoch.

Welchen rationalen Grund gibt es denn?
Mir ist das übrigens auch zuwider das durch Abgaben und Steuern alles mitzufinanzieren.

Es hat so gezeigt das Förderungen nicht funktionieren, dafür sind die Beträge zu hoch und nicht tragbar. Sollte man vielleicht akzeptieren?

Mitläufer werden auch hier nicht belangt werden. Aber wer im Besitz aller benötigten Informationen ist und trotzdem das Abfackeln fördert, wird Probleme bekommen. Ob das zu Lebzeiten passiert, lasse ich bewusst offen.

Nach heutigem Wissensstand ist sie eindeutig besser. Noch besser wäre es, auf motorisierten Individualverkehr ganz zu verzichten. Zwischen den Zeilen gelesen, scheint das dein ultimativer Ansatz zu sein - den du aber wohl nicht umsetzt - warum wohl ? :wink:
Aber lassen wir es an dieser Stelle gut sein - ich bin sicher, dass keiner von uns beiden seine Meinung je korrigieren muss/wird :wink:

Also nur bei uns, und wir sind wirklich Wenigfahrer:
7000km kosten uns im Jahr bei einer 69PS Gurke:
200€ Steuern, 706,5l1,5€ = 680€ = 880€
E-Auto:
0€ Steuer (dafür mehr für Vollkasko, sagen wir die 200), Sprit ist geschätzt 70150,32€ = 336€. Für uns noch günstiger weil wir im Sommer quasi immer den Strom zur Verfügung haben werden. Sind grob 170€ statt 336€. Sparen wir also pro Jahr 700€. Der Wagen kostet uns mit erweiterter Garantie und jedwegen Service ca. 20 000€ für 7 Jahre. Mit unserem Verbrenner der jetzt 10 Jahre um hat sind wir bei 27 000€ mit Allem. Also es wird weder günstiger noch teurer....

Ich habe vor fast drei Jahren ~14.000 für eine Spring Comfort Deluxe bezahlt. Da gab es noch 6000€ Förderung.
Mit 18000KM und Allwetterreifen bekomme ich zum Spaß 8900€ bei WirverkaufendeinAuto,de geboten.
Das 45PS Modell mit Schnickschnack und 33kW CCS gibt es nicht mehr.

Seit Monaten beobachte ich drei andere Hyundai und Kia Modelle.
Die Leasingrückläufer (2020-2021)) stehen wie Blei. Im Prinzip seit langem die gleichen Angebote. Zu teuer. Verkauft sich nicht mehr. Nicht zuletzt scheinen die, die Förderung ein zweites Mal kassieren zu wollen.
Sie kalkulieren als hätte es keine Förderung gegeben.

Sie jammern aber auch als würde ein Spring 11.100€ anstatt 5.100€ in drei Jahren verlieren.

Interessant ist auch, wie die letzte Förderung gelaufen ist. Nach Ablauf der Mindeshaltezeit von 6 Monaten sind die Fahrzeuge mit ordentlich Profit nach Skandinavien verkauft worden.
Doppelt kassiert.

Der öffentliche Nahverkehr könnte besser eine Förderung gebrauchen, fände ich persönlich sinnvoller. Wäre auch viel billiger.

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Richtig. Bin ich auch für. Und alle aufm Land dürfen Taxi fahren. Über Steuergelder. :wink: Aber das hat ja jetzt nichts mit E-Auto-Förderung zu tun.

Förderung lt. Habeck - NEIN DANKE
Ausschlaggebend für eine seriose Förderkultur ist Verläßlichkeit und Glaubwürdigkeit.
Beides ist bei Habeck und Co. nicht gegeben oder wer hat "über Nacht" die Förderung gestrichen?

@stocki1
Das ist zwar richtig, lässt aber den Grund der Streichung unbeleuchtet.
Das Urteil des BVerfG zum Haushalt im November 2023 führte zu akuter Mittelknappheit und einer Haushaltssperre des Finanzministers.
Stellt sich die Frage, was hätte man machen können?
Abgesehen von vorher solide die Finanzierung, nicht nur der Förderung, durchkalkulieren.
Mein Fazit, Habeck hat gestrichen, konnte aber wohl kaum anders.
Wer jetzt kostenlosen oder stärker geförderten Nahverkehr fordert oder andere finanzielle Wohltaten, der muss auch klar sagen wer das bezahlen soll und wo das Geld herkommt.
Die Ziele sind meist ehrenvoll, aber bezahlen sollte dafür wie in der Kneipe, wer die Musik bestellt hat.

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Diese Mindestlaufzeit war viel zu kurz. Ein Bekannter von mir hat während der Förderung 4 Teslas gekauft und nach Holland verkauft und dabei insgesamt 20.000€ Gewinn gemacht. Das darf so nicht wieder ermöglicht werden.

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Aber das E-Auto sollen andere bezahlen. Nicht die, die die Musik bestellt haben. Aha.

Ich erkläre mal kurz warum ich überhaupt dazu schreibe. Aus meiner Sicht gab es nie wirklich Förderungen.

Den Preisnachlass kassiert der Hersteller.
Der Staat kassiert durch höhere Steuern und Abgaben. (Stromverbrauch erhöht sich, mehr Einnahmen).
Die Energieversorger steigern massiv Gewinne z. B. durch Ladesäulen und Mehrverbrauch.

Was ich damit sagen will ist, du zahlst es doch sowieso selbst. Von mir aus über 3,5 oder 10 Jahre verteilt. Ist das eine Förderung?

Für mich würde eine Förderung die Bereitstellung von billiger Energie bedeuten, dann kommt alles von alleine in Gang. Schaffen andere Länder doch auch.

Zumindest in diesem Punkt muss ich widersprechen: ich denke, dass die Mehreinnahmen des Staates durch den höheren Stromverbraucht überkompensiert wird durch Steuer-Mindereinnahmen durch weniger Spritverbrauch.

100% Zustimmung. Dazu braucht man sich nur mal in Holland umsehen, dann sieht man wie man es richtig machen könnte.

... und bleibt auch richtig, alles andere sind nur Ausreden. Habeck hat gewußt, das dies ein Schattenhaushalt war, dann den Überraschten zu spielen ist scheinhaltig.

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Zu kurz gesprungen:
Förderrichtlinie 21.10.2020
Damals hatte der amtierende Minister noch keine Entscheidungsgewalt. Die Förderung war in dieser Richtlinie bis zum 31.12.2025 geplant.

„Ich bin eher dafür da, den Strom günstiger zu machen, das bringt mehr als die E-Auto-Subventionen. Profitieren tun nur die großen Firmen und Menschen, die genug Geld haben, sich ein E-Auto zu kaufen, jenes, das 80.000 bis 120.000 € kostet.“

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Das ließe sich mit einer Höchstpreisgrenze einfach unterbinden. Gab es früher schon.
Ab xx.xxx€ gibt es kein Geld mehr vom Staat und darunter eine zweistufige Regelung oder sowas ähnliches.

Ich hoffe wirklich die Entscheider in der Politik kommen nicht auf die Idee wieder so eine Förderpolitik für den Kauf eines Elektroautos wie früher einzuführen. Schon als diese existierte hat man gesehen, dass die Elektroautos in DE teurer waren als die im Ausland ohne diese Förderung. Und nach Wegfall, sind die Elektroautos nicht teurer geworden. Die Hersteller haben Ihre Preise entsprechend gesenkt.

Das Hauptproblem, warum viele kleine günstige Elektroautos wie e-Up weggefallen sind, liegt nicht am Wegfall der Förderung, sondern die Vorgaben der EU z.B. bzgl. der Assistenzsysteme. So konnte die bestehenden günstigen Autos (sowohl E-Autos als auch Verbrenner) nicht weiter produziert werden. Ist aber kein reines Problem der Elektroautos. Günstige Verbrenner wie z.B. Ford Ka oder Renault Twingo gibt es auch nicht mehr........

Unser Lieblingsauto in der Familie ist trotzdem unser 3 Jahre alter e-Up. War günstig und fährt als Stadtauto super. Gibt es gebraucht auch zu guten Preisen und mit Garantie auf den Akku 8 Jahre / 160.000km und wenig Mängeln ist es auch fast risikolos zu fahren.

Auch bei der Wärmepumpe ist die Förderung sinnlos. Wir zahlen in DE wesentlich höhere Preise als z.B. in Frankreich oder England. Gibt viele, die kaufen sich Ihre Daikin-Klimanlage in Italien, obwohl diese dort nicht hergestellt wird.......

Wichtig wäre, dass dieses Ladechaos aufhört. Es darf nicht sein, dass die Ladeanbieter durch Monatsabos das Laden günstiger machen, das Roaming extrem teuer (wie z.B. bei EnBW) machen und somit die Kunden an sich binden.

Ich habe keine Lust mehr vor dem Laden erst einen Preisvergleich zu machen, mit welcher Ladekarte ich wo und wann laden kann. Und alle 2 Jahre die Ladekartenverträge neu anschließen muss. Das ist Steinzeit wie früher beim telefonieren, als es in der EU noch nicht gesetzlich festgelegt wurde, dass Roaming nicht teurer als im eigenen Netz sein darf.

Stelle sich jemand vor, dass man Benzin von Aral günstiger bekommt, wenn man vorher ein Monatsabo mit Aral abschließt und ansonsten das Doppelte bezahlt. Oder weniger bezahlt, wenn man pro Monat mehr als 100 Liter bei Aral tankt.

Daher einheitliche Preise bei den Anbietern, auch wenn man keinen Monatsvertrag abschließt.

Ich lade jetzt seit 8 Jahren an Ladesäulen. Leider ist es in diesen Jahren nicht besser geworden, sondern mit jedem Jahr schlechter.

Mit Milliarden schafft man es nicht die Situation nicht zu ändern. Man muss ähnlich wie damals bei den Mobilfunk- und Telekomprovidern mit gesetzlichen Vorgaben vorgehen. Das hat die EU schon einmal geschafft. Warum nicht noch einmal? Und wenn das wegen verlorener Gerichtsprozessen Milliarden kostet, ist das m.E. besser angelegt als eine Kaufförderung für Elektroautos.

Solange bleiben Elektroautos die Autos für Eigenheimbesitzer. Die stört es nicht sonderlich, wenn man mal auf der Langstrecke mal das Doppelte oder Dreifache zahlt wie zu Hause. Zumindest, wenn man wie ich nicht viel Langstrecke fährt. Zumal für die Laternenparker schlecht ist, dass nach und nach die günstigen AC-Ladesäulen verschwinden. Statt dessen mehr teure und für die Anbieter profitablere DC-Lader, die es nach und nach den Mietern schwer machen ein Elektroauto zu fahren.

Ich selbst kann mich zurücklehnen, da ich zu den priviligierten Eigenheimbesitzern zähle, die jetzt sogar eine PV-Anlage auf dem Dach haben und zwischen März und Oktober überschüssigen Solarstrom nutzen kann. Und außerhalb dieser Zeit zu einem wesentlich günstigeren Preis auf Basis des Stromvertrages laden kann.

Ich finde das jetzige Ladechaos aber sehr ungerecht.

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