Bei Gelegenheit kann ich mal das Netz trennen und schauen was er noch zieht. Jetzt ist grad schlecht. Hatte ich mal am Anfang gemacht, aber weiß nicht mehr wieviel es war. Aber da gibt es keinen spürbaren unterschied zwischen den Modellen. Wenn das so wichtig ist, dann eher ein anderer Hersteller. Aber das geht es um wenige Watt. Dann lieber in mehr Module und Batterie investieren.
Für mich die ausschlaggebende Punkte für den Deye waren All in One, platzsparend, Preis/Leistung und Niedervolt wegen DIY Batterie.
Hi Toni, das waren auch für mich die entscheidenden Punkte. PV liegt bei 14 kWp, mehr geht kaum, Akku wird 15 kWh - das reicht auch für 80-90% des Jahres. Kritisch wird es halt ab Mitte Nov. - Mitte Febr. - da kommt es dann schon auf den Verbrauch des Deye an. Und wenn der die ganze Nacht am Akku saugt, der vielleicht nur noch bei 20% steht, dann wird es irgendwann eng. Überlege daher, den Deye im Winter nachts ganz abzuschalten, wenn der Akku knapp ist. Da spart man dann 1 - 1,5 kWh am Tag! Ab Frühjahr ist das dann wieder egal.
Mein kleiner 1200 W Phoenix Inverter zieht gerade mal 10-11 W im Leerlauf, ohne Eco-Mode. Letzter funktioniert nicht bei geringer Grundlast, sonst wären es nur ca. die Hälfte.
In der Größenordnung wird es vielleicht ein paar Modelle geben die 20 bis 30w weniger verbrauchen. Dann sind es ein paar hundert Watt am Tag. Wenn du z.b. 500 € mehr dafür bezahlen musst, wird es sehr lange dauern bis es sich lohnt. Oder machst noch ein BKW mit 4 Platten als Zaun PV. Super für den Winter geeignet. Das habe ich 1 Jahr vor meiner großen Anlage gemacht indem ich 4 Platten nach SO an meinem bestehenden Stabmattenzaun geschraubt habe. Abschalten kannst du natürlich auch machen.
Der 14kW / 15 kW kostet nur ca. 100 Eur mehr als der 12 kW - von daher lohnt es sicher, die Reserve zu haben. Interessant wäre wirklich zu wissen, ob sich die Elektronik im Inneren geändert hat und ob die tatsächlich etwas sparsamer sind oder besseren Wirkungsgrad haben? Ausser SiC- und GaN-Mosfets hat sich ja nicht allzu viel getan auf dem Gebiet, denke ich...
Vom Standby sind der 12 kW und 15 kW auf einem Level. Da gibt es keinen Unterschied der eine spürbare Stromersparnis bringt. Damals war der 20k 1000€ teurer. Heute 500. Heute würde ich den 20k nehmen
Paar hundert Watt am Tag Ersparnis? Ich brauche jetzt, wo quasi nur der Wechselrichter das Minimum aus dem Netz zieht, am Tag 250W. Also 10W die Stunde. Aber ihr bringt mich auf die Idee, ich muss noch das WLAN-Modul abschrauben und dann sehen wir im Juni sofort welche Auswirkungen das hat.
PS: In Österreich würde ich den 12K nehmen weil man mit dem 15K eben auf jene 15kwp käme und dann in die Leistungsmessung fällt.
Diese 250w die du meinst sind die Regelungsverluste wenn das Haus über den Speicher versorgt wird. Das ist normal und bei mir auch in derselben Größenordnung. Paddy geht es um den Verbrauch des Wechselrichters wenn die Batterie im Winter leer ist und Strom aus dem Netz bezogen wird. Dann ist der Deye ein Verbraucher mit 100 bis 120w.
Also ich will mich nicht stark aus dem Fenster lehnen. Aber wenn man in einem Wintermonat 150kWh aus dem Netz zieht oder es 200kWh sind.... Ja, unnötige 15-20€. Aber es geht ja wirklich nur um Tage wo wirklich nix von oben kommt. Selbst bei Nebel hat unsere Kiste mehr erzeugt als 2kWh am Tag.
Es gibt ja hier im Winter auch immer nochmal Schnee! Und manchmal bleibt der auch 2-3 Wochen liegen - kommt allerdings immer seltener vor.
Ich habe bisher nur Erfahrung mit einer kleinen 1,6 kWp PV auf Gartenhäuschen.
Im Januar war der schlechteste Tagesertrag bei 140 Wh gelegen. Rechne ich das hoch auf 14,4 kWp bin ich ca. bei 1,3 kWh - das deckt also nicht die Tagesverluste des Deye.
Im Schnitt habe ich allerdings knapp 1 kWh/Tag geerntet (im Januar) - also im Durchschnitt werden die Wandlerverluste mehr als abgedeckt. Gab aber auch keine besonderen Schneetage, wenn ich mich recht erinnere...