Negative Strompreise

Das Problem mit den Energiekosten hatte ich ja beschrieben. Das liegt eher an der falsch signalisierten Steuerung der Kosten auf die Endverbraucher.

Ansich IST der Strom günstiger geworden, das sieht man eben auch an diesen negativen Stromkosten, worum es in diesem Thema geht und das es eher zu diskutieren gäbe. Nur wälzt man dann die Grundkosten auf den Endkunden, den Bürger ab, weswegen auch die ganze Zeit davon gesprochen wird, dass der private EE-Strom (zumeist nunmal PV-Strom) "über" wäre. Obwohl es dafür nirgends belegbare Fakten gibt. Sondern nur Aussagen der Netzbetreiber oder Stromversorger.

Das verhindert man aber nicht, indem man weiter verschandelt. Ich hatte schonmal geschrieben es würde global mehr bringen statt den ganzen Ausstieg Deutschlands aus bestimmten Energiequellen Technologie herzustellen die Abgase reinigt und diese Technologie samt Filter für andere Länder KOSTENLOS zur Verfügung zu stellen. Das kostet sicher weniger, als wenn Deutschland aus allem aussteigt und der Rest der Welt weiter pufft.

Die logische Konsequenz ist das Land zu verlassen in der Hoffnung, es wäre woanders besser. Die negativen Strompreise sind aber sicher nicht nur in Deutschland so, also ist das ein europaweites Problem.

Parteien wurde mehrfach genannt. Direkt und Indirekt. Jammer bring nichts. Wir leben in einer Demokratie. Also machen und die Mehrheit der Bürger von den eigenen Ideen überzeugen. Das müssen aber Lösungen sein und keine Phantastereien wie zurück zum Alten. Wenn man da überhaupt eine Mehrheit findet.

Ein Schritt in die richtige Richtung wären mehrere Strompreiszonen in DE wie es auch die EU fordert. Dann kommt niemand im Süden auf die Idee Strom zu negativen Preise einzukaufen, obwohl der Strom dort überhaupt nicht ankommt. Der Börsenpreis so wie er ist zeigt nicht die Realität.

Wenn die Bundesländer im Süden sich gegen Strompreiszonen einsetzen, dürfen Sie den Netzausbau (z.B. Nord-Süd-Trasse) nicht behindern. Und es müsste festgelegt sein, dass einzelne Bürger keine Hochspannungstrassen verhindern können. Es macht keinen Sinn, dass alle Bürger dafür zahlen müssen, dass Leitungen zwangsweise unter die Erde verlegt werden. Hat man früher auch nicht gemacht.

Aber wir leben halt in einer Demokratie. Bürger können auch etwas verhindern, was die Mehrheit anders haben will.

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Ich 2014, was hat das aber mit Guido zu zu? "Ansage wie die Welt jetzt zu funktionieren hat"

Was meinst du damit? Irgendwie kommt das für mich rüber als würdest du alle vermeintlichen Schandtaten der Grünen und der Ampel auf Guido projizieren, weil du irgendwie rausgelesen zu haben meinst, dass er ein Unterstützer ist.

Eigentlich soll hier so allgemeine Politik überhaupt nicht Gegenstand der Diskussion sein, wenn ich die Forenregeln richtig verstehe.

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Die Überspannung im Netz liegt sicher nicht an seinem Balkonkraftwerk, noch an den ggfs. in Nachbarschaft vorhandenen Balkonkraftwerken. Dass bei im Netz vorhandener Überspannung der Microwechselrichter aussteigt, ist richtig und gut. Warum eine Überspannung vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden.

Ja, klar die Politik ist Schuld. Ist die einfachste Lösung. Was haben die Politiker böses getan? Ja, sie haben die Balkonkraftwerke mit vereinfachter Anmeldung erlaubt. Und Sie haben erlaubt, dass auch eingespeist wird und die anderen Bürger zahlen müssen, wenn der Börsenstrompreis negativ ist. Das hätten Sie lieber nicht machen sollen. :wink: Haben Sie jetzt Mitte Februar zum Teil korrigiert.

Kann in der Realität viele Ursachen haben.

Wenn das nicht bei den anderen Wechselrichtern in seinem Wohngebiet passiert, kann es sein, dass die Leitung von seinem Balkonkraftwerk zum Hauptverteiler zu lang oder einen zu geringen Querschnitt hat. Spannungsverlust ist die Folge. Das versucht sein Balkonkraftwerk auszugleichen. Generell erhöhen Wechselrichter die Spannung, um den Strom loszuwerden. Geht ja physikalisch auch nicht anders. Lösung wäre dann eine neue Leitung mit größeren Querschnitt zu legen.

Kann er einfach testen. Spannung am Hauptverteiler messen, wenn sein Balkonkraftwerk eingeschaltet ist und wenn es ausgeschaltet ist.

Bei mir kann ich das auch feststellen. Beim Balkonkraftwerk zeigt der Wechselrichter gerade aktuell eine Spannung von 242 Volt an. Beim Hauptanschluss sind es aber nur 230 Volt. Spannungsverlust von 12 Volt.

Es kann in seinem Wohngebiet auch der Ortstrafo überlastet sein, weil zu viel eingespeist wird. Klar ist es nicht das einzelne Balkonkraftwerk.

Ich sprach nicht von netto null, das warst du. Ich möchte persönlich so wenig wie möglich von irgendjemandem und irgendwas abhängig sein. Egal wovon und denke auch, dass niemand gerne abhängig ist. Da wir alle weder Öl-,Gas-,Kohlekraftwerkbesitzer sind, erreicht man das am einfachsten über Strom.

Naja was genau wird denn jetzt auf meinem privaten Dach platt gemacht, wenn ich da was hinbaue? Was wird überlastet wenn ich das hinbaue? Die Konklusion wenn ich meinen Export auf 0 stelle ist, dass ich in den Zeiten in denen die Sonne scheint keinen Strom mehr beziehe. Damit schade ich jenen, die doch Strom brauchen. Aber das gilt immer. Nur als Beispiel, wenn wirklich alle nur noch vegan und Insekten essen, wird Fleisch und Gemüse teurer werden. Fleisch weil weniger produziert wird, und daher teurer hergestellt, und Gemüse weil mehr verbraucht wird.... schuld ist nun wer genau?

Ich habe auch mit meinen unter 40 Jahren was dagegen, wenn Probleme auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Nicht umsonst schreibe ich hier immer wieder meine Meinung, und ich poche auch auf die BEWEISE dafür, dass die privaten BKW und PV-Anlagen überhaupt Probleme machen. Solange ich dafür nur Aussagen der Netzbetreiber/Stromanbieter habe glaube ich das nicht. Du kennst aber auch einen Fall. Aber welchen Fall genau? Du hast doch überhaupt keine Ahnung WARUM der abgeschaltet wird oder warum dort 253V anliegen. Denkst du wirklich, dass 800W den Braten bei solch einem Netz fett machen? Denn genau darum geht es. Alle Anlagen zusammen sind immer noch Peanuts wenn man den Strombedarf und die Peakleistung von Industrie/Handel/etc. zusammennimmt. Und alle Kraftwerke. Groß- und Grundlastkraftwerke.

Du musst auf deinem Dach nichts machen, das ist doch dein Dach.
Ihr könnt dahinten messen was ihr wollt, es geht um Gesamtzusammenhänge und diese kann man nicht anhand eines, oder 66 oder 200 PV-Anlagen ziehen. Dafür müsstet ihr wissen wie vorher die Lastprofile waren, wie vorher die Spannung im Netz war, vor dem BKW mit 800W oder von mir aus 2000W. Da fließt ne Menge mehr drüber und solange er nicht alleine an dem Ortstrafo angeschlossen ist, ist das nicht aussagekräftig sondern nur ein Ausschnitt.

Selbst ich bin hier auf dem Land mit 4KW einspeise begrenzt. Aber schon 5km weiter kann ich nicht soviel auf meine Dächer klatschen wie in den Hochhäusern verbraucht würde.... Das glättet sich einfach weg.

Ich schreibe nicht, dass du oder er keine Ahnung im Sinne von keine Kompetenz besitzt, sondern dass euch genauso wie allen Anderen schlichtweg die reproduzierbaren Daten fehlen. Ihr habt das, was ihr selbst messen könnt. Der Rest sind Schlussfolgerungen und genau jene Schlussfolgerungen machen ja auch die Netzbetreiber. Aber ohne Fakten zu genau dem, was ich schreibe.

Also du magst entschuldigen, aber ich schätze dich, genauso wie mich selber, für jemanden ein, der nicht alles glaubt, was die Presse schreibt und sagt. Was also darüber berichtet wird, sehe ich immer als kritisch an. Und noch einmal: Es gibt zuwenige Daten und Fakten, wir haben keine Ahnung was wirklich dafür sorgt, dass was überlastet ist. Das bedeutet NICHT, dass der Netzbetreiber oder wer auch immer für sich dann RECHT hat, weil er BEHAUPTET, die einzige Änderung im gesamten Stromnetz wären doch nur die neuen privaten PV-Anlagen und Balkonkraftwerke und WEGEN DENEN muss das ganze Netz neu ausgelegt und gebastelt werden....

Mit solchen Aussagen tust du genau das, was du ihm vorwirfst. Du sagst damit, dass alle hier im Forum seine Beiträge nicht interessieren.

Umgedreht wirfst du ihm vor, dass er mit dem Wort "wir" andere in seine Ideen eingeschlossen hat.

Ich möchte dich hier nochmal um einen respektvolleren Umgang bitten und politische Themen weitestgehend rauszuhalten, insofern sie nicht direkt das Thema betreffen. Und wenn sie das Thema betreffen, dann sachlich und konkret. Das sind die Forenregeln.

Du bringst hier eine Aggressivität in den Austausch und machst einen Rundumschlag, den wir hier nicht wollen. Das ist auch nicht das erste Mal, dass du mit der Forenkultur in Konflikt gerätst und Grenzen des höflichen Umgangs überschreitest.

Also bitte sachlich und freundlich.

Dein Job ist Deine Qualifikation für dieses Forum? Interessant. Da brauchst Du gar keine Argumente mehr.

Du solltest nicht darüber jammern was andere falsch machen, sondern Lösungsvorschläge machen. Fang an und hilf Deinem Freund oder Bekannten, dessen Balkonkraftwerk abschaltet, finde den Grund und suche nicht die Schuld bei der Politik. Die Politik ist sicherlich nicht Schuld, dass es abschaltet. Dahinter stecken technische Dinge. Klar, ist die einfachste Lösung, der Politik die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Da fällt mir eine gute Lebensweisheit ein, über die Du nachdenken solltest:

There are three solutions to every problem: Accept it, change it or leave it . If you can't accept it, change it. If you can't change it, leave it.

In meiner Jugend hat man in den 70ern gegen die Gefahren der Atomkraft protestiert. Passiert ist nicht viel. Endlager wurden nicht geschaffen. Alles weiter so. Tschernobyl hat nicht zum Ausstieg geführt. Erst nach Fukushima hat man endlich reagiert.

Mach Vorschläge, was man besser machen kann. Zurück zur Atomkraft ist sicherlich nicht die Lösung. Die Atomkraft war politisch aus dem kalten Krieg motiviert und hat uns mehr Geld gekostet als alle anderen Alternativen gekostet hätten. Und kostet uns immer noch viel Geld, um die alten Fehler zu beseitigen.

Es war vor einigen Jahren möglich, das GEG zu umgehen indem man darlegen konnte, dass es wirtschaftlich nicht praktikabel ist, ausgeführt zu werden. Wie der Stand heute ist kann ich nicht sagen, ich befinde mich nicht in Deutschland und weder baue ich dort, noch baue ich um.

Ich stelle nicht in Abrede dass dein Kumpel das gemessen hat, ich stelle in Abrede, dass die Anlage deines Kumpels SCHULD DARAN trägt und daher abgeregelt wird. Wenn er nun die 800W bezieht wird das Netz mit absoluter Sicherheit nicht stabilisiert.

"Logischer Schluss" , "gesunder Menschenverstand", "haben wir immer schon so gemacht" , "das ist doch offensichtlich". Sind mir alle bekannt. Es fehlt an den Daten.

Es musste schon immer neu ausgelegt werden, aber die Kraftwerksbetreiber haben jahrzehntelang ihren Überschuss reingepumpt und weggeschafft. Das ist heute nicht praktikabel, weil sie dann zahlen müssen aufgrund von negativen Preisen. Es ist also kein neues Problem, damals haben sie ihren Stromabfall doch auch entsorgt. Neu ist einzig, dass sie dafür blechen müssen. Und wer ist schuld? Na das Netz ist schuld, ist nicht ausgebaut genug. Private PV sind schuld. Das ist wirklich nur absurd. Und solange es keine nachvollziehbaren Lastprofile gibt, die genau jene Überlastungen anzeigen, und zwar nach Gebiet also Lage, nach Art (nur Siedlung ohne Handel, ohne Industrie, ohne Unternehmen; oder in der Stadt; oder auf dem Land, oder.. oder...) oder auch nach Art der Überlastung (punktuell oder strukturell auf dem Land, in EFH/MFH Siedlungen etc. pp.) solange ist das eine Behauptung und kein Fakt.
Das draufloswurschtln ist richtig und da hat man den Salat. Aber nu ist das je wie geschrieben nichts Neues sondern neu ist, dass Stromanbieter oder Kraftwerkbesitzer weniger verkaufen können und ihre Grundlast nur dann loswerden, wenn kein EE vorhanden ist. Ist EE vorhanden, wohin mit dem Strom? Aber das ist eher den großen EE geschuldet als den kleinen privaten Minianlagen in der Netzebene 7. Es sei denn natürlich, irgendwer könnte das BELEGEN. Da warte ich schon lange drauf. Die 66 Anlagen waren, weil Herr Schmitz, der diese Seite hier betreibt, auch ein Lastprofil anhand von ca. 60 Anlagen erstellt hat als es um Einspeiseverzögerungen und Akkuladung zur Mittagszeit geht. Dann könnten die Ortsnetze überlastet werden obwohl nicht nötig weil einfach durch andere Akkuladezeiten gestreckt wird. Setzt aber eben voraus, dass ALLE PV-Anlagenbesitzer dies täten. Und setzt ebenfalls voraus, dass es in der Ortschaft nur Erzeuger gibt, und keine Verbraucher. Womit wir wieder bei der Glättung der Lastprofile sind. Da kann es sein, dass die Anlagen eher noch das Netz entlasten als belasten weil gar nicht erst aus Netzebene 6 nach Netzebene 7 geliefert werden muss.
Das so etwas natürlich ein Dorn im Auge derjenigen ist, die damit Geld verdienen sollte klar sein.

Man sieht du trägst dein Unwissen frei vor... Wenn du doch ohne Strom nicht klar kommst, warum hast dann eine PV Anlage gebaut? Ist di nur für dich gut? Für andere/die Gesellschaft nicht?

Na ja, die Umweltkosten wirst du aber auch noch zahlen müssen, da bleibt von deinem kleinen Einsatz nix über.

So was kommt meist von Leuten, die die Zusammenhänge auch Zeitlich nicht erkennen oder erkennen wollen.
Angenommen wir würden dem rechten Trumpismus fröhnen... wie schaut dessen Wirtschaft gerade aus? So etwas kommt, wenn man Leute entscheiden lässt, die komplexe Zusammenhänge nicht verstehen und sich für unfehlbar halten.

Ja, genau.

Na ja, weil bisher bis auf eine kurze Episode die Energiewende immer mit der Handbremse (Lobbyismus) verhindert wurde. Hätten wir wie z.B. Dänemark mal einen weg eingeschlagen und weiter verfolgt und nicht ständig vor und zurück und Schlingerkurs sowie Leute Verunsichert, wären wir viel weiter.
Wenn aber Lobbyisten durch ihre BILDungszeitungen verhindern, das es vorwärts geht, gewinnt die Wirtschaft. Mit der Energiewende hätten viel, sicher nicht alle, profitiert, zumindest mehr als wenn Energiekonzerne die Preise bestimmen. Warum ist die Energie so teuer geworden? Wie wäre der Preis, hätten wir 2022 schon 80% EE gehabt... aber wollen einige halt nicht verstehen, oder können sie es wirklich nicht?

Jetzt hat man schon eine Person aus der Wirtschaft und nun ist es auch nicht recht zwinker

Sehe ich auch als Problem, sicher gibt es irgend wo Probleme, gerade von Nord nach Süd... aber da ist auch die Lobby stark um zu verhindern das es Strompreiszonen gibt.

  1. kann das auch an der internen Verkabelung liegen
  2. Nicht wirklich, wozu haben wir Jahrelang Netzentgelte gezahlt, warum wurden die nur an die Aktionäre ausgeschüttet und nicht in das Netz investiert? Warum können Netzbetreiber Gewinne machen? Das sollte ein Nullsummenspiel sein.

Hast du dazu Zahlen?

In Stendal wird sicher nicht zu viel PV sein... max. lokal, weil Neubaugebiet und alle am Trafo haben PV auf dem Dach. Sonst sind die Dächer eher leer in der Gegend.

Man Plant aber wie es gehen soll, dabei war immer die Prämisse der Ausbauweg wird fortgesetzt. Am schlimmsten hat doch die Merkelära nicht gehandelt, dort wurde der Kohleausstieg beschlossen aber die EEE gebremst. Warum die Abregelung privater PV nicht gleich mit aufgenommen wurde am Anfang, verstehe ich auch nicht so recht, aber der Zubau hat halt alle überrascht. Da musste jetzt gehandelt werden. Einfache Regeln hätten es auch getan bis hin zur günstigen Direktvermarktung nach Börsenpreis.
Aber wenn man seine BILDungslücken so auffüllen will, wird das leider nix.

Jetzt denken wir mal kurz nach... Wenn denn mal die 800W aus dem WR kommen und 320W selbst verbraucht werden, bleiber gerade mal noch 480W über, das wären nicht mal 2 weitere Haushalte ohne BKW. Da errinnere ich mich immer an die Argumente, es kann ja nicht jeder ein BKW bauen... also in Stendal gehe ich mal von 1:100, wenn nicht noch viel mehr aus. Also Müsste jeder zweite ein 800W nach Süden zeigenden Balkon haben mit 2000Wp Modulen um in dem Städtchen einen PV Überschuss zu generieren.

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@linuxdep
Du schreibt selbst, dass der wirtschaft, unternehmen, politiker etc. Das klima im grunde egal ist. Und wenn deutschland voran geht und jedem weltenbürger zeigen will, dass man das klima/ unsere Weltn och ein bischen länger vor dem kollaps rettete kann, dann geht es nur darum, dass wir bürger dieses bezahlen. Win win situation für aktionäre. Das klima wird weniger belastet und man macht mehr gewinn dadurch.
Wenn hier leute was schreiben, weil sie deswegen gefrustet sind, kann ich das nachvollziehen.
Viele wären bereit, mitzumachen. Dass der planet später kollabiert, noch paar generationen hier leben können. Wenn sich aber konzerne bereichern, die "klimawende" ausgebremst wird, sind viele post durchaus verständlich.

Ich denke er wäre weitaus niedriger gewesen - es macht auch volkswirtschaftlich in Europa Sinn, auf soviel wie möglich ee zu gehen, weil uns ausser Kohle die benötigten Rohstoffe nicht in den Mengen zur Verfügung stehen, wie wir sie brauchen.
Wir europäischen Trottel fahren Öl-Autos, heizen mit Gas und Öl, erzeugen den Strom mit Uran - alles Dinge, die wir zum Großteil teuer importieren müssen- und das alle Jahre wieder. Ee sind in der Regel Investitionen über 20-50 Jahre - deswegen ist das in der Regel günstiger über die Laufzeit. Da ist der „Klimaschutz“ noch nichtmal eingerechnet- der kommt obendrauf.

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Das versteht der BILDungsferne Michel irgend wie nicht oder passt nicht in den eigenen Egoismus mit rein.

Wie immer von bildungsfern gesprochen wird, wenn jemand das Konzept von "solidarisch" eher versteht als jener, der es sich erhofft. Solidarisch bedeutet in der Rechtssprache was? Genau. Verantwortlich. Verpflichtend. Und genau jener Verüflichtung müssen dann ALLE nachkommen. Da kann es nicht sein das auf Kosten der Rücken der Bürger alleine auszutragen. Die Bürger sind nämlich nicht "der Staat" oder "die deutsche Wirtschaft" oder "das durchschnittliche Vermögen der Deutschen". Das sind alles nur Begriffe wenn am einen Ende Superreiche und am anderen Ende Superarme stehen. Wenn diese Schere weiter auseinander klafft dann mag man Umweltschäden verhindert haben, und in gutem Gewissen gehandelt, geht aber über einen riesigen Haufen von Menschen während gleichzeitig ein kleiner Teil extrem davon profitiert. Der hat. Und hat noch mehr. Und immer mehr.

Das ist nicht nur ungerecht, es ist unsolidarisch, es ist falsch, weil man damit eben aasen erlaubt aber im Kleinklein sparen und behüten propagiert. Wasser predigen von Medien und Politik, aber Wein trinken. Das zieht sich durch unfassbar viele Lebensbereiche durch und diese Doppelmoral wurmt natürlich.

Was einem weniger auffällt, wenn man noch zu jenen gehört die irgendwelche Privilegien haben. Sei es durch selbst erarbeitet (als man das konnte) wie auch durch erben. Dieses Phänomen habe ich ich im übrigen in sehr vielen Foren (in denen ich m.u. deswegen gesperrt wurde) beobachtet. Hier sind wir auch in einem Forum in dem sich eher Viele auch mit PV-Anlagen tummeln. Es wird auch Balkonkraftwerke geben und es gibt Akkubesitzer ohne beides. Aber das wird nur ein kleiner Teil. Daher eher präsent jene die sich zum einen damit auseinandersetzen, aber auch die Fläche und Möglichkeiten für Akkus haben. Eher EFH und MFH Besitzer. Und die geben gerne eine Scheibe ab, sie haben ja. Wer aber gerade so kratzen muss, Miete und Auto, keine oder kaum Lademöglichkeit für E-Auto, kein oder wenig Platz für PV-Anlage, keine Möglichkeit die Heizung zu tauschen sondern einzig und alleine entscheiden kann: "Dusche ich heute mit der Gasheizung im Haus oder lass ich es", also "Konsum" oder Verzicht, der kommt sich schlichtweg verarscht vor wenn alle Maßnahmen letztlich sein Leben nur noch teurer machen. Und das gilt für Millionen Menschen.

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Na ja, Energiewende in Bürgerhand ist ja genau das gegenteil, fast jeder kann davon Profitieren, selbst Bewohner einer Nordkellerwohnung, indem sie in Energiegenossenschaften ihren Strom außerhalb erzeugen und günstigen Strom bekommen.

komisch, diese Leute wählen dann genau die, die sie weiter schlechter stellen werden, nur weil sie haltlose Parolen posaunen... Das hat was mit BILDung zu tun, mal versuchen Dinge zu verstehen und zu hinterfragen und nicht alles nachplappern was Lobbyisten immer und immer wieder raus hauen... ohne mal Fakten gelten zu lassen.
Klar sind Hausbesitzer in Bezug auf PV besser gestellt, mit der richtigen Politik könnten aber auch andere davon profitieren. Gäbe es genug PV und deren Langzeit-/Speicher, sinkt auch der Strompreis. Denn Akkubetreiber müssen einen geringeren Preis anbieten als Kohle/Gaskraftwerke um zu verkaufen. Weitsicht und nicht das klein klein sind das Problem.

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Die meisten wählen "was anderes" weil die bisherigen parteien nichts hin bekommen.
Im prinzip wird jede neue Regierung nicht wegen ihres Programmes gewählt, sondern weil man mit der amtierenden Regierung total unzufrieden ist. Die FDP hat die letzten 50 jahre davon extrem profitiert. Kam wie phönix aus der Asche aus der versenkung. Auch nicht wegen ihres programmes, sondern weil die Menschen von der grossen Koalition die nase voll hatten. Da gilt dein satz genauso, "die leute wählen dann genau die, die sie weiter schlechter stellen". Nochmal, die parteien werden nicht wegen ihres programms gewählt, sondern weil die aktuellen Parteien/Regierung keine Politik für das Volk machen.

Richtige Politik von der jeder profitiert ?
Sieht man an der Beruhigungspille "Klimageld". Es wurde gesagt, dass jeder einen kleinen Betrag rückerstattet bekommt. Die Ampel hat es vertagt, nix ausgezahlt. Black Rock Lobbist Merz hat dies jetzt gleich einfach so beerdigt. Mich wundert, dass es überhaupt keine Aufruhr gegeben hat.
Die Mittelschicht bezahlt den ganzen kram. Weiter unten werden die leute unterstützt, bekommen Geld. Weiter oben bezahlen die leute weniger Steuern (prozentual, nicht in summe - ungerecht ist es trotzdem) . Es wird weiter so laufen, dass die Mittelschicht weiter belastet wird.
Jeder Hausbesitzer muss selbst sehen wo er bleibt, sich wie Münchhausen selbst aus dem Sumpf ziehen. Mit PV Anlage und Split-Klimaanlage bzw. Wärmepumpe hat man eine gute Möglichkeit, sich bischen aus Griff des "reichen" Teils der Gesellschaft zu befreien. Der reiche Teil der Gesellschaft bestimmt, wie viel steuern erhoben werden und wer dann dieses Geld bekommt. Hilft nur, weniger steuern zu bezahlen.
Und das kann jeder, der Platz für 4 Solarpanel und den kleinen Akkuspeicher hat. Stromsteuer ist auch steuer. "richtige Politik" wird es nicht geben, es gibt nur ein "selbst richtig machen".

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Ok, ich grau das aus, weil es Österreich und nicht Deutschland ist:

Zusammenfassung

Wir haben eine 14,9kwp PV-Anlage gebaut. Ab 15kwp wird auf "Leistungsmessung" umgestellt. Da wird also im Monat der 15 Minuten Peak genommen und danach dein Strombezug berechnet. Das bedeutet: Vorher 4KW Anschlusswert beim Netzbetreiber = 48€ Jahresgebühr. Danach: 36€ PRO KW. Du kannst aber auch vorher schon deinen Herd betreiben etc. pp. also ist kalkulatorisch genug Platz für eine Lastspitze. In dem Moment wo du eine 15kwp Anlage hast ist das nicht mehr egal. Ab dem Moment bezahlst du. Was dann also im Winter mit Wärmepumpe gemessen wird und wenn du kochst, muss ich dir nicht schreiben.

Nun ist man vom Netzbetreiber bei der Einspeisung jedoch auf 4KW begrenzt. Weil die Leitung nur 4KW hat. Selbst wenn man bei ungemessen 22KW mit einem Durchlauferhitzer zieht ist das egal. Aber bei gemessen geht es um den BEZUG. Ziehe ich also weiter mit 22KW zahle ich für 22KW. Kann aber dennoch keine 22KW einspeisen sondern nur 4KW. Denn mehr ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Willst du mehr, zahlst du mehr, und musst neue Bestimmungen unterschreiben. Du willst also 15KW einspeisen? Dann musst du deinen Hausanschluss auf 15KW bezahlen. Von 4KW auf 15KW (obwohl du vorher schon 22KW ziehen konntest, aber das ist egal). Also Einmalzahlung von 2200€ und du bekommst 15KW gemessen. Bist du drüber, zahlst du nach. Bist du drunter schulterzuck. Dazu kommen dann, wenn du 15KW hast die 36€*15 = 540€ jährlich. Im Vergleich zu den pauschalen 4KW mit 48€ (insgesamt!).

Nun kannst du einspeisen. Mit 4KW kommt dann ungefähr bei einem sonnigen Tag im Sommer auf 40kWh am Tag * 20 Tage = 800kWh Einspeisung. Dafür bekommt man hier in Österreich Marktpreis, mit Glück in den Sommermonaten 4-5ct die kWh. Das sind bei 6 Monaten 4800kWh *5ct = 240€. Also die oberen 500€ Aufpreis bei den Netzgebühren - 240€ Einspeisung.... Macht man im Jahr 260€ minus, bei 4800kWh Einspeisung...

Nun gibt es die Marktprämie. Die soll Anlagen fördern. Aber: Bei negativen Strompreisen von 6 Stunden auch keine Förderung. Also genau dann, wenn die PV Strom erzeugt, bekommt man nichts.

Gleichzeitig überlegt der Netzbetreiber, ob er nicht JEDEN Anschluss auf Leistungsmessung umstellt. Also jede Oma die kocht oder backt zahlt dann mehr. Weil sie jetzt pauschal 48€ im Jahr bezahlt und dann 36€ pro KW....
Desweiteren sollen PV-Anlagenbesitzer auf die Einspeisung bezahlen.
Bei 6 Stunden Negativpreise sollen sie überhaupt keine Vergütung mehr bekommen.
Wenn man die neuen Netzbetreiberbedingungen unterschreibt ist der Netzbetreiber berechtigt, den Wechselrichter auf 0% zu schalten. Nicht die PV, nicht die Einspeisung, den Wechselrichter inkl. des Akkus. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass WENN das passiert, es im Sommer passiert wenn die Netze eben sehr ausgelastet sind. Dann hat man PV auf dem Dach, der Strom wird nicht abgenommen UND man kann den eigens hergestellten Strom nicht nutzen.
Auch im Gespräch sind neue Preismodelle bei den Stromanbietern. Wer nur im Winter Strom benötigt, soll mehr bezahlen.

Am Ende zahlen also alle MEHR und nicht WENIGER. Es gibt keinen der verschont wird. Argumentativ wird das mit den steigenden PV-Privatanlagen, es sind soviele, der Aufwand, blabla. Die EVN derweil (denen das Netz NÖ gehört, welche dem Bundesland gehört) hat im ersten Quartal 2025 den GEWINN um 25% erhöht.....

Die Preise KÖNNTEN sinken. TUN sie aber nicht! PV KÖNNTE was ändern. TUT es aber nicht. Speicher KÖNNTEN was bringen, TUN sie aber nicht.

Wie man sieht, ich bin leicht verärgert, und da kommst du dann und unterstellst Unwissenheit oder BILDungsferne? Ich sehe am eigenen Leib, dass PV mit der falschen Politik und Umsetzung alles nur teurer macht. Theoretisch müsste es günstiger werden, für PRIVATE ENDKUNDEN wird es jedoch sukzessive teurer und teurer mit den ausgeklügelsten Argumenten. Ohne Fakten. Wir sollen dem Netzbetreiber glauben, es gibt da nichts zu glauben. Das IST alles so. Und wenn private dann weiter PV bauen, während der Netzbetreiber, pardon, der größte Stromerzeuger weiter PV zubaut, wird das mit den negativen Strompreisen immer so weiter gehen. Und private PV-Anlagen bekommen dann NICHTS. Der Stromerzeuger indes wird richtig dicke Speicher bauen, um das dann zu verschieben. Einige Speicher hat er ja schon. Da es auch den Bundesländern gehört, wird der SEINEN Strom, wenn der 0ct oder drunter ist, dort speichern. Nicht der "überschüssige" Strom der Bürger. Bedeutet, er wird dann noch mehr Speicher bauen. Ja, gut, ja, der richtige Weg. Und dann wird der den negativen Strom speichern. Seinen, den von privaten und den noch aus anderen Ländern. Er bekommt den Strom doch geschenkt, ja noch Geld dafür. Für ihn ist das ein perfektes Geschäft. Und dem liegt ansich auch nichts das Netz zu entlasten, der WILL 0ct-Zeiten, damit er dann da seine Speicher füllen kann.

DAS ist die Zukunft. Egal wie schön man sie haben will. Hier ist das einfach Realität.

Und da gehe ich nicht auf die ganzen Seitenhiebe der Politik ein. Das ist hier im Forum nicht erwünscht und ich zeige nur die Folgen die daraus resultieren, die Gefahren dahinter, und der momentane Kurs. In Deutschland sieht es mit den Regeln nicht anders aus. Abschaltbedingungen und Nullpreise, Wärmepumpen und Großverbraucher anmelden etc. pp. Das ist nicht erfunden oder unterstellt sondern das alles passiert.

Was hingegen nicht passiert ist ein günstiger Strompreis für Endkunden. Das ist nur im Sommer so bei flexiblen Tarifen und dafür wird der Rest des Jahres teurer.

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"Neben internen Problemen setzt Bayer die zunehmende Billigkonkurrenz aus Asien zu.
Vor allem aus China würden zunehmend patentfreie Nachahmer-Pflanzenschutzmittel zu Preisen importiert, die teils unter den Herstellungskosten in Europa liegen, heißt es bei Bayer. Auch Konkurrent BASF ist davon betroffen und legt eine Herbizidproduktion in Knapsack bei Köln still."
Um mal Gründe ins Spiel zu bringen.
By the Way, mit Strompreisen hat hier im Faden vieles schon länger nichts mehr zu tun.

Das hat halt dann doch was mit BILDung zu tun oder anders rum Dummheit. Wenn man wählt, nur weil sie gerade nicht in der Regierung sind, ein Parteiprogramm unwichtig ist und nicht gelesen wird. Wer nicht alle Parteiprogramme lesen will, dazu gibt es den Wahlomaten...

Energiewende in Bürgerhand wird nicht gewollt, weil dann die großen Energiekonzerne überflüssig werden. Stromspeicher verdienen am Anfang sicher gutes Geld, wer früh dabei ist, hat seine Kosten bald wieder drin, dann werden die Preise aber sich angleichen und die Margen geringer werden. Das wird aber noch etwas dauern, so große Speicher brauchen halt ein paar Jahre.