So wie du das beschreibst renoviert ihr Stück für Stück?
Macht ihr dann gleich die Bäder schon neu?
Ich würde an der WW Versorgung nur etwas grundsätzlich ändern wenn die Bäder offen sind und ihr an Steigleitungen rankommt. Dann kann man irgendwas zentrales bauen. Sonst ist das aber eine Krücke.
Wenn nicht würde ich nur Sachen am WW ändern die tatsächlich kaputt sind.
Wenn es dir ums Geld sparen geht. Normalerweise hat Warmwasser am gesamten Energieverbrauch einen kleineren Anteil. Dazu kommt das Wärmepumpen bei WW einen eher schlechten COP erreichen. Mit dem Geldeinsatz erreicht man daher nur in Grenzen was
Mit begrenzten Mitteln holst du an anderen Stellen daher mehr raus
WW hängt natürlich auch von der Anzahl der Leute im Haushalt an. Wie viele seid ihr?
Von den Ideen mit PV im Winter zu heizen halte ich nichts. Da kommt zu wenig, und es ist nicht sicher genug. Lösungen zu bauen die für die Tage wo mal die Sonne scheint, Energie dann in irgendeiner Form speichern kommen hier halt von Leuten für die das ein Hobby ist, oder die viel mehr PV haben. Allgemein tauglich ist sowas nicht.
PV baut man aus anderen Gründen. Überlege ob du WW so lässt und schneller PV angehst
Was mir ja überhaupt ein Rätsel ist in dieser pv sache ist die Dinensionierung des speichers- der eine hat einen riesigen Speicher, was mir grundsätzlich völlig logisch erscheint. Andere setzten auf Minimalismus in der Speichersache oder verzichten notfalls ganz darauf. Darüber muss ich echt noch gründlich nachdenken...
Ich könnte beispielsweise mit 50 qm Dachfläche beginnen und einen kleineren Speicher wählen oder ohne Speicher sogar 100 qm Dachfläche mit pv belegen- mehr ist momentan aus Kostengründen nicht möglich- es stehen noch so einige Modernisierungsmaßnahmen an und finanzielle Puffer sollen derweil verfügbar sein.
Speicher braucht recht lange, bis er sich amortisiert. Die ersten kWh amortisieren sich deutlich schneller, als die nächsten kWh. Jede kWh, die du zusätzlich installierst, amortisiert sich länger. Insofern muss man da seinen Kompromiss finden. Es hängt auch davon ab, wieviel Energie du auch ohne Speicher direkt nutzen könntest, das hängt am persönlichen Lastprofil.
Schau dir mal oben hier im Forum unter Unsere Tools > PVTool an, da kannst du etwas mit spielen.
Ja, wir gehen raumweise vor und beide Bäder sind ganz am Anfang dran- wir versuchen auch hier übrigens irgemdwie minimalinvasiv vorzugehen, also sogar Seite für Seite und jede Art der Großbaustelle zu vermeiden.
Das Vorgehen stammt übrigens daher, dass vor Jahrzehnten ein anderes Haus saniert wurde- auch mit maximaler Eigenleistung und hier anfangs richtig umfangreiche Entkernungsarbeiten stattfanden. Allerdings wäre allen dann anschließend, beim Wiederaufbau fast die Puste ausgegangen und der wohnfertige Zustand wurde gsd noch auf den letzten nervlichen und finanziellen Metern erreicht.
Im Idealfall erzeugst du an einem Sonnentag genug Strom für ca. 48h. Der muss in Batterie. Natürlich stößt dieser Wunsch meist an Grenzen wie verfügbare Fläche oder Unterdruck im Sparschwein
Ökonomische Überlegungen:
Eingerüstete Dachseite voll belegen. Reservekabel für andere Dachseite einziehen.
Falls die eingerüstete Wand SO - S - SW und frei Sicht ist, ggf. noch paar "Winterpanels" an die Wand, solange das Gerüst steht.
Batterie sollte Überschuss von einem durchnittlichen vollen Sonnentag einfangen.
WR und Leitugen zum Hauptverteiler so gross wählen, dass später Vollausbau und Maximallast möglich sind. Spart doppelt kaufen.
Überschuss reduzieren spart Batterie. hier z.B. BWWP bei PV laufen lassen.
Der Idealfall wäre "Aprilwetter" ohne grossartig Bezug 1 Tag gut 1 Tag schlecht. Das dürfte bei aktuellen Preisen wirtschaftlich sein, jedenfalls für eine Anlage mit DIY-Anteil
Könnte mit Blick auf die Änderungen/Kahlschlag beim EEG vielleicht auch sinnvoll sein, dieses Jahr noch die 100 qm zu machen und später den Akku dazu. Gleich nen Hybrid-WR für günstige LV Akkus nehmen.
Warum ist das genau ideal und alles darüber oder darunter nicht ideal? Ich kann den Punkt des Idealen da nicht erkennen und würde das ganz nüchtern berechnen, wann sich welche Speichergröße amortisiert. Was man auch noch sehen muss, dass Speicher vom Preis her noch sinkt. In 3-5 Jahren nochmal nachzukaufen, kann insgesamt günstiger sein.
Ist natürilch auch eine Frage, ob @Anfaenger1 was selbst bauen will oder fertige Speicher kauft. Und auch, ob er die selbst kaufen kann oder ein Solateur was liefert. Die Preisunterschiede je nach Szenario sind da extrem.
Ich gehe davon aus, daß Batterien nicht mehr stark sinken im Preis. Das geht höchstens mit schlechterer Qualität. Was noch kommen könnte, sind Speicher mit 1100-1200Ah Zellen. Die wandern bislang hauptsächlich in chin. Eigenbedarf.
Solateur-Fronius-BYD-Fertigkauf dürfte der sweet spot noch bei ungefähr 1 Nacht Autarkie und belegen der einen besten Fläche liegen. Ich hab für viel DIY geschätzt:
Batterie für 2. Tag Autarkie amortisiert sich nach 5-12 Jahren, für 3. Tag nach 10-20 Jahren
Das gilt für hauptsächlich Eigenverbrauch. Wer Strom spot verkaufen will, muss anders kalkulieren.
Das hatte ich auch gedacht, und wir sind momentan bei knapp der Hälfte an Kosten nach 2 Jahren.
Man muss auch überlegen wofür man den Akku braucht. Vielleicht kann man den zum einen nutzen um den Eigenbedarf zu erhöhen. Und um die Einspeisung zu verzögern. Und um bei Leistungsmessung den Zeitraum zu strecken. So einfach ist das einfach nicht, dass man nur für den Eigenbedarf nutzt.