Nachtspeicheröfen werden durch Splitklimas ersetzt- Warmwasser?

Wenn man die Wärmeverluste bei BWWP mit betrachtet , kann DLE sogar günstiger im Verbrauch sein.

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Wenn definitiv PV geplant ist - macht bei Euch in jedem Fall Sinn - dann würde ich die Nachtspeicheröfen nicht unbedingt entsorgen. Zumindest noch 1 oder 2 stehen lassen, denn die lassen sich gut von kostenlosem Sonnenstrom aufheizen - wenn im Winter mal ordentlich die Sonne scheint - und die geben dann vielleicht 24h noch gute Wärme ab, wenn ihr sie braucht. Ich weiß nicht wie effizient die sind beim längerfristigen Speichern von Heizenergie, aber solange ihr PV-Überschuß habt (wird allerdings im Winter nur eher selten sein), lohnen sich die Teile noch.

Wenn ihr die PV großteils in DIY plant, dann soviel wie irgend möglich und sinnvoll. Also alle Dachseiten, Carport und Garagen etc. nutzen, ggf. auch West- und Ostseiten. 16 oder 32kWh Speicher dazu, dann kommt ihr 2-3 Tage auch bei Schlechtwetter über die Runden.

Jetz stehn doch noch die Nachspeicher. Da hast üblicherweise 5x2,5 und 5x1,5 als Leitungen drin. Des passt gut zu LLWP: 3ph Zuleitung + Steuerleitung. Brauchst dafür also kaum was aufhacken, hast hat in den Räumen jeweils Klemmdose.

Dein Dach erlaubt ca 12kWp. Das erzeugt dir im sommer grob 50kWh, im Winter ca. 10-20.

Letztes Jahr wurde hier ein Projekt vorgestellt, unter der PV aufm Dach wurden Rohrschlangen verlegt um Wärme für ne WP enzusammeln. Wenn du Keller hast, könntest eine solebetriebene BWWP hinstellen

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Okay, das war mir so nicht klar- dachte, dass es da effizientere DLE mittlerweile gibt....

Naja, im Erdgeschoss sind alle asbesthaltig und so bleiben nur die Nachtspeicheröfen im Obergeschoss und die sind ja alle an den Nachtstromanschluss angeschlossen und müssten dann umgeklemmt werden und sie stehen auch an ganz anderen Stellen, als die Innengeräte verbaut werden.

Ich wäre froh die Geräte los zu werden und den Nachststromanschluss kann ich auch nichts mehr abgewinnen- zumal es ja auch kaum noch Nachtstromtarife gibt und es eine ganz teure Art zu heizen ist.

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Ich dachte ja eher an einen 5 kWh-Speicher für den Haushaltsstrom primär, falls das so möglich ist- den Heizstrom würde ich ja mit Modul 2 der Netzdienlichkeit quersubvebtionieren irgendwie, wenn ich hier nicht falsch rechne und das technisch irgendwie so möglich ist.

Dass man im Winter soviel PV Überschuß hat, dass das ggf was bringt, dürfte eh selten sein … Und die Minimalleistung ist ggf auch nicht PV tauglich.

aber doch nicht mit PV-Strom-Überschuss?

Kommt vielleicht nicht so oft vor, aber wenn, dann hast Du einen extra Wärmespeicher :wink:

Ich habe, nachdem ich meine NSH vor über 10 Jahren rausgeschmissen habe, gerade ein 5 kW Speicherofen neu eingebaut.

Damals hatte ich keine PV ... heute habe ich eine, die so groß wie irgend möglich ist/wird.

Es gibt auch im Kernwinter Spitzensonnentage, wo man den Strom dann unnötig einspeisen oder abregeln muß.

Genau bei der Leistung der Durchlauferhitzer liegt die Krux.

Die aufgenommene Leistung muss ein Wechselrichter auch erst einmal stemmen können. Und wenn dann auch noch mehrere Geräte da sind, wird der Wechselrichter spätestens dann kotzen, wenn mal drei davon am Rennen sind.

Ich habe genau aus dem Grund meinen 24kW Durchlauferhitzer rausgeworfen und jetzt einen 300l Pufferspeicher da stehen. Da ist's dann auch nicht schlimm, wenn mal eins zwei Tage keine Sonne scheint - das hält der ganz gut und er kann ebenso ganz gut Überschuss der PV aufnehmen.

Bei meiner Mutter habe ich hingegen einen - ebenfalls 300l Speicher - durch einem MyPV SolThor, 8 PV-Modulen und einer Heizkapsel erweitert. Ganz ohne übers Netz zu gehen. Die Bedingungen für die Module sind nicht optimal und dennoch hat die Konstelation seit Juni bereits 400€ an Strom eingespart.

Falls Du irgendwie die Möglichkeit siehst, die Bäder / Küchen notfalls von ihrer Rückseite aus zu erreichen, dann würde ich das Verlegen von Warmwasserleitungen in jedem Fall in Erwägung ziehen. Dadurch kannst Du nämlich auch z.B. einen Warmwasserpuffer mit Luftwärmepumpe in Erwägung ziehen.

Gibt's eigentlich noch einen sekundären Heizweg oder waren in dem Haus nie Heizungsrohre drin? Wie läuft das dann mit den Luftwärmepumpen?

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Danke, vielleicht werd ich die schadstofffreien Nachtspeicheröfen der neuen Generstion mal wirklich aufheben, man kann sie ja noch immer entsorgen und gerade an knackig kalten Tagen ist es ja oft supersonnig

Die Bäder liegen fast übereinander und Platz und hohlraum wäre ebenfalls vorhanden und ich überlege irgendwo eine brauchwasserwärmepumpe mit Luftkanälen zu installieren, beispielsweise eine altherma von daikin - aber da bin ich noch unschlüssig wegen dem Standort und ob das mit den Luftkanälen so funktioniert....

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Es gibt noch einen hocheffiziente Kachelofen in dem Haus, der uns übrigens vor dem finanziellen Ruin wegen der Stromkosten der Nachtspeicheröfen rettet und fast das ganze Erdgeschoss beheizt...

Angeblich sind im Haus Leerrohre verbaut und es ist alles darauf vorbereitet irgendwann bei Bedarf eine "richtige" Heizung einzubauen- ehrlich gesagt, weiß ich aber nicht wo und wie ich danach suchen soll und nach was ich überhaupt suchen soll und diesbezüglich stochere ich im Nebel.

Mit den klimas läuft es so, dass jeweils das Außengerät auf einem Bodenfundament montiert wird und die drei Räume in direkter Ungebung werden von außen mit einem Aufputzkanal angesteuert, Luftkanäle gebohrt und das Innengerät kann in den meisten fällen direkt dort montiert werden und sehr kurze Leitungswege entstehen. Vielleicht wird an der Fassade später auch noch Vollwäreschutz montiert und dann wären sie sozusagen unsichtbar Die Stromversorgung der 4 Außengeräte erfolgt durch einzeln abgesicherte Stromkreisläufe und die Kabel werden hierfür an der Wand entlang in diesem Kiesstreustreifen verlegt.

Okay.
Dass die WPs hier Klimasplittgeräte sind, hatte ich überlesen.

Thema Leerrohre:
Bei einem Haus von 1974 wäre das vorstellbar ... Zentralheizungen waren da ja bereits gut im Kommen. Allerdings denke ich auch, dass so etwas eigentlich kaum zu übersehen sein sollte. Zumindest im Keller wären "Leerrohre" ganz sicher nicht unter Putz verschwunden, dort sollten sie also zu finden sein.
In den Räumen würde ich insbesondere links und rechts unterhalb der Fenster einmal schauen. Heizungen wurden ja ansich immer unter den Fenstern angeordnet - wenn, dann sollte sich dort etwas finden lassen. Ein Leitungsspürgerät kann helfen, das reagiert oft auch auf Metallrohre.
Ebenso einmal abklopfen. Ggf. lässt sich dadurch etwas finden.

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, würde aber schätzen, dass 1974 noch Eisenrohre und kein Kupfer verlegt wurde. Wobei die Aussage "Leerrohre" finde ich etwas ungewöhnlich, denn bei Leerrohr denke ich in erster Instanz eigentlich immer nur an Rohre für elektrische Leitungen.

Wenn ihr noch Vollwärmeschutz angedacht habt, dann ist ggf. sogar eine Leitungsführung von außen fürs WW denkbar. Einziges Problem: Zirkulation ist dann Pflicht, denn auch bei der dicksten Isolierung kommen Minusgrade u.U. irgendwann an den Leitungen an.

Ach und ... ist ein Kamin drin?
Dann auch in dessen Nähe nach Rohren suchen. :slight_smile:
Könnte auch sein, dass der Ofen im EG als Zentralversorger angedacht war und dort die Einspeisung stattfinden sollte.

vielleicht findest die rohrenden, wenn die nachtspeicher rauskommen

Bei vielleicht 10-12 kWp die Du auf Deinem Dach unterbringst, sehe ich nicht, daß da ein sagen wir 32 kWp Akku da im Winter überläuft, wenn gleichzeitig die vier LWWP mehr oder weniger voll laufen. Aber wenn die Dinger nicht im Weg sind, kannst Du sie ja später entsorgen.

Müsste man aber wohl genau recherchieren; als ich mir das das letzte Mal angeschaut habe (zugegebenermaßen recht oberflächlich), hatten solche Splitgeräte recht bescheidene Performance-Werte und wenn ich mich recht erinnere schien es so, als ob die auch bei Minusgraden nicht wirklich was bringen.

Habe aber wirklich nicht lange gesucht. Wenn jemand einen Link hat gerne.

Die Hitachi Yutampo hingegen fand ich von Preis her recht sportlich.

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Ja, ich habe da auch nicht lange gesucht.

Es gibt aber zb. von Daikin die Möglichkeit mit einem Aussengerät sowohl ein Split Klima Innengerät

als auch einen „Boiler“ für WW zu betreiben. Das erschien mir interessant - aber leider viel zu teuer.

Es hätte aber große Vorteile:

Man könnte diese Art Boiler bzw. Split BWWP dann wirklich problemlos im Innenraum - auch Bad - aufstellen. Denn ohne Kompressor im Innengerät ist die leise und kühlt auch den Raum nicht ab.

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Ich würde auch überlegen (so haben wir das gemacht) ob alles alte Warmwasser 1:1 auf modern und energieeffizient umgebaut werden muss.

Oder kann man an seinem Benutzungs-Verhalten etwas "optimieren"? Z.b. ein Hauptbadezimmer wo das Warmwasser effizient und kostengünstig bereitet wird. Das andere so lassen und nur im "Notfall" benutzen.

Muss ja nicht gerade der vielzitierte Waschlappen sein, aber kann man anders, schlauer oder sogar woanders duschen (z.b. beinder Arbeit).

Kann ich beim Sport duschen? Hier ist es sogar nicht unüblich, dass die Eltern in der Badeanstalt duschen, wenn die Kinder Schwimmunterricht haben. (Hehe... kostenlos versteht sich)

Wir haben solch eine Split-BWWP. Gibt es aber nicht mehr. Funktioniert sehr gut auch bis -15.

Habe danach aber recht viel PV installiert. Daher macht für uns eine teure BWWP nach heutigem Stand keinen Sinn mehr. Da wir mehr als das halbe Jahr mehr als genug PV-Überschuss haben. Ich lade dann einfach immer den 300L Speicher mit dem Heizstab auf 65 Grad.

Das Sparpotential im verbleibenden Halbjahr ist dann aber so klein, dass sich teure Anlagen nicht wirklich rechnen.

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