@endurance Keine Zufahrt zum Garten ist natürlich Käse. Für den Abtransport des Aushub aus dem Garten gibt es sehr schicke Förderbänder. Hatte ein Nachbar mal. Aushub drauf und einfach ab durchs Fenster zum Container. Für nen Minibagger ist auch kein Platz? Die passen ja durch Türen durch. Garage oder Gartentor?
Man gewinnt so Abstand zum Außenluft berührten Boden. Auch unter dem Haus regeneriert sich der Boden im Sommer und kühlt im Winter aus.
Bohrt man sehr tief ist das übrigens ähnlich, von daher die Publikationen zur Regeneration, weil es einem da passieren kann, dass der Boden jedes Jahr kälter wird, weil nicht genug Wärme im Sommer von alleine nachströmt (zu viel Boden isoliert zu gut sozusagen).
Das ist halt so ein Trade-off. Will man mehr als fünf Grad, muss es gut abgeschirmt sein, weil man sonst die Wärme im Winter zu leicht verliert. Dafür strömt dann im Sommer natürlich von alleine nicht großartig was nach, wenn man selbst am Winterende 12 Grad im Boden hat (die Temperatur habe ich von einem YouTube Kommentar Poster mit DIY E-tank). Man muss dann aktiv einlagern.
So Bohrer meine ich übrigens.
So ähnl. habe ich es damals gemacht. Mit Wasserleitungsrohr als Schraub Verlängerung gebastelt. Heute hätte ich den Beton Handmischer als Antrieb, natürlich nur bei kleinem Durchmesser.
Ich glaube ja gar nicht daß der innere kalte Zufluss den Rückfluss zu stark abkühlt, Oberfläche, und umgekehrt. Sonst bringt man halt im oberen Bereich um das Innenrohr ein Isolierrohr an.
Du musst da mal die Preise mit einrechnen und den Aufwand. Mit ner normalen Wärmepumpe bist du bei 5000kWh und mit ner Wärmepumpe mit Eisspeicher oder Aktivierung von Bodenplatten etc. hast du nen höheren COP und dann vielleicht nur 4000kWh Strombezug. Mal im ernst: Ist den Aufwand nicht wert...
direkte Zufahrt nicht aber ein kleiner Laster kann (den eigentlich nicht erlaubten "landwirtschaftlicher Verkehr frei" weg) zum Grundstück fahren und dann könnte ein Minibagger direkt über die Bordwand (Garten liegt 1.5m höher als der Weg) und durch die Hecke in den Garten. Muss man halt die Hecke an der Stelle neu machen, aber das wäre dann das geringste Problem. Die Straßennutzung kann man sicher auch mit der Stadt genehmigt bekommen, dann könnte der Aushub auch mit kleineren Lastern weggekahrt werden.
Bleibt die Statik bei einem tieferen Loch - es darf halt nichts nachrutschen, da Stützpfeiler in der Nähe d.h die Grube müsste abgespriesst werden. Senkrechter Grabenkollektor scheint da einfacher - nur schmales Loch deutlich weniger Aushub. Einziges Problem ist Verdichtung vom Erdreich beim wieder zuschütten. Unser Lehmboden klumpt extrem und verdichten mit Rüttler neben einem Rohr ist nicht, d.h. entweder andere Erde rein, oder man bräuchte einen Erdzerkleinerer der dann mit Schlämme den Graben wieder füllt, damit da nicht Zuviel Luft bleibt, sonst setzt sich das Jahre.
Also, wenn das mein Problem mit dem "Weg" wäre würde ich gucken, ob über den Weg die Zisternen angeliefert und eingesetzt werden könnten und dann einfach machen. Das dauert fürs buddeln und wegfahren einen Tag. Dann noch mal einen Tag fürs Liefern und Einsetzen der Zisterne.
Wie hoch ist das Risiko, dass da wer den Rüssel reinsteckt und gucken kommt?
Habe eben mal wieder bei Latent Salz oder Hochtemperatur Sand Eisen o.ä. Speicher rumgewühlt. Ich weiß schon warum ich daß damals verworfen habe.
Grob 10 Tonnen machen sich nicht gut im Wohnzimmer als Zusatzheizung.
Bewegt sich wohl alles um 50 Wh pro kg. Da fehlt mir mindestens eine Null dahinter damit ich mich dafür erwärmen könnte.
Strom der aktuell nicht produziert wird unter dem Hang Erdkeller in Heiz Rohre zu versenken kommt aber ins Versuchs Stadium.
Nutzts nix schads auch nicht und ist einfach realisierbar.
Der Boden wird mit Glück etwas wärmer.
Erdboden ist halt umsonst, da sind 500 m3 kein Problem und liegen ja eh schon vor der Haustür bzw. unter dem Haus.
Wie sieht da mit dem "versickern" der Wärme aus? Das wird ja nach und nach nach unten strahlen die Wärme und in die Umgebung abgegeben. Und wie weit kommt das dann? In ner Woche ist die Wärme dann verpufft.
@roterfuchs versickert wird ja nur in den wachsenden Speicher. Allerdings wächst auch die abstrahlende Oberfläche. Styropor kann mangels Masse nicht speichern da bekommt man nix mehr zurück.
Ich bin kein Mathematiker, denke so ein einfaches kugelförmiges Gebilde ließe sich recht einfach auch zeitlich simulieren um ein grobes Ergebnis zu bekommen und gibt es vermutlich irgendwo im Netz für ein ähnliches Problem.
Sonst müsste ich mich mit (p) Spice, Elektronik Simulation, mal näher befassen, vermutlich könnte man auch damit so ein Gebilde basteln.
@hopfen Was soll da groß simuliert werden? Erdreich hat einen U-Wert von 2W/m²K. Aus Faulheit einen Quader mit 8m³ und entsprechend 24m² Oberfläche angenommen.
48W pro K Verlustwärme oder falls die Speichertemperatur unter Erdreichtemperatur liegt, auch Gewinn. Der tägliche Verlust / Gewinn pro Grad Differenz liegt also bei ca. 1,15kWh.
So lange der Speicher nicht über der Temperatur vom Erdreich liegt passiert wärmemäßig nix, im Sommer, zu Kühlzwecken eingesetzt kann es einem egal sein und im Winter gewinnt man Energie hinzu.
Pro Grad Temperaturänderung benötigt der 8m³ Speicher ca. 9,3kWh. Für den Übergang fest zu flüssig und umgekehrt sind es schon 733,3kWh.
@thorstenkoehler Danke für die guten Rohdaten.
8m3 behalte ich auch mal im Kopf. Reicht vermutlich auchv völlig, die richtige Größe aus dem Gebilde zur Berechnung auszuwählen wenn man die Erfahrung hat.
Raumkühlung ist vorerst nicht vorgesehen, auch wenn das viel Start Wärme in den Boden bringen könnte. Da werden erst mal nur e Heizstäbe in die Rohre versenkt, umbaubar auf ev. spätere Wasserzirkulation.
Wie stark darf man Erde unter dem Haus bzw. Mauer Bereich etwa erwärmen ohne das Schäden durch Austrocknung usw. entstehen. Kann dazu jemand vielleicht was sagen.
Gedanklich, um nur 1 MWh zu verheizen müsste ich so einen Würfel einmalig etwa um 100 Grad aufheizen. Mehr solche Würfel mit Abstand nebeneinander gedacht gingen natürlich auch.
Die Graphiken von Wikipedia für das Temperaturniveau je nach Tiefe und Tages/Jahreszeit geben da eigentlich einen ganz guten Indikator.
So ein Würfel von 8 m3 ist ziemlich klein und ein Großteil der Masse ist ziemlich nah an der Oberfläche. Nur 1 m3 von den 8 m3 ist weiter als 50 cm von der Oberfläche und ja da könnte das mit der Woche ziemlich gut hinkommen, wenn in alle Richtungen Wärme abfließen kann.
Im Erdreich im saisonalen Austausch mit der Außenluft fließt aber Wärme nur nach oben und die 2 W/mK müssen mit mehr Metern multipliziert werden als der eine Meter vom Zentrum des 8 m3 Würfels. Für 5 Meter Tiefe fließen also pro K nur 0,4 Watt oder 0,01 kWh pro Tag. Das relevante Volumen dürfte etwa den 5 Meter Tiefe entsprechen, also bei 0,6 kWh pro m3 und K etwa 3 kWh pro K. Im Winter fließen über 100 Tage etwa 10 K mal 0,01 kWh pro K und Tag, also etwa 10 kWh und damit sackt die Temperatur um etwa 3 Kelvin über 100 Tage mit 10 K Temperaturdifferenz. Das ist wenig überraschend etwa das, was man auch in den Wiki Graphiken zum saisonalen Temperaturverlauf im Erdreich sieht.
Beim Erdreich unter einem 100 m2 Haus hast du 500 m3 in den ersten 5 Metern unter der Bodenplatte. Der Quader hat eine Oberfläche nach außen von 300 m2 (100 m2 nach unten je 10*5 zu vier Seiten).
Nehmen wir an, es sind 20 Grad am Anfang der saisonalen Abkühlung und 10 am Ende. Da überschlage ich mal 5 Meter relevanten Abstand und 5 Grad durchschnittliche Temperaturdifferenz für Verluste gegen 10 Grad warmes Erdreich.
10 K mal 500 m3 mal 0,6 kWh pro m3 und K sind 3000 eingespeicherte kWh Wärme.
Verlieren über 100 Tage tun wir da 0,01 kWh pro m2 K mal 5 K mal 300 m2 mal 100 Tage. Das sind 1500 kWh Verluste.
Dass das prinzipiell funktioniert sieht man ja auch daran, dass der E-tank erfolgreich kommerziell eingesetzt wird.
Und auf Kita Niveau nett erklärt (ist zum Beispiel bei einer Kita verbaut worden)
@hopfen Wozu auf 100° erwärmen? Bei o.g. Beispiel steigen die Verluste eines ungedämmten Speichers ins Unermessliche. Der Würfel würde am ersten Tag ca. 106kWh oder ca. 20K, jedenfalls, wenn ich meinen kleine Dreisatz richtig beherrsche, ans Erdreich verlieren. Ich prophezeie, spätestens nach zwei Wochen kannst Du auf dem Kellerboden Gras züchten, wenn Du noch Licht und Wasser zugibst. Der Boden ist dann vermutlich steinhart und furztrocken.
Der Trick ist halt der Eisspeicher mit "Energiegewinnung" aus dem Phasenübergang flüssig fest und retour.
Der Eisspeicher ist nett, wenn man minus 10 Grad Außenluft durch 0 Grad Eis ersetzt, immerhin etwas besser beim COP.
Beim E-Tank System kommt man grob auf 15 Grad statt 5 Grad im Erdreich durch die Einlagerung. Dafür ist so ein Eisspeicher natürlich deutlich leichter regeneriert.
Wenn es wirklich saisonal und ohne viel teure Isolierung ist dürften viel mehr als 10 Grad Erwärmung des Bodens wenig bringen, weil die Verluste zu hoch werden.
Und jetzt überlege mal. Diese 3000kWh Wärme erzeuge ich im Kernwinter mit vielleicht 1000kWh Strom. Bei Nutzung einer anderen Wärmepumpenart bist du da bei COP5 also 600kWh Strom. Der Aufwand irgendwas da unten zu verbuddeln... Da ist der Ringgrabenkollektor in Kombination mit nem Erdwärmekorb interessanter. Oder 2 Brunnen. Oder ne Sonde. Oder... oder ..... Ich bin ja auch für Verbrauchssenkung aber nicht über alle Leichen. ![]()
Aber nur mal ein irrer Vorschlag: Das ganze Haus nach unten verlegen. Oben gar kein Wohnbereich sondern unter der Erde. Im Sommer muss man heizen, aber PV-Strom sollte genug vorhanden sein. Im Winter hat die Umgebungs-Erde vielleicht minimal 10°C, also muss man wenig zuheizen. Lichtschächte in den Keller damit das Tageslicht runterkommt, an unzugänglichen oder komplizierten Ecke Kameras hinstellen und dann nen Bildschirm (z.B. Toilette oder Bad), damit es so aussieht, als wenn man aus dem Fenster guckt....
Oben könnte man auch nen Garten hinmachen mit kompletter Glaskonstruktion und in der Mitte ein großer Wintergarten. Der ist dann Sommer wie Winter warm.
Also an Ideen mangelt es nie, aber realistisch? Günstig oder DIY? Eher nicht.

So ein Erdhaus kannst du mieten ![]()
"Das Haus ist energieeffizient und verbraucht keine fossilen Brennstoffe."
Die E-Tank Leute vertreiben ihr System kommerziell. Die machen das, weil es im Sommer bei Solarthermie riesige Überschüsse gibt, die man ja nun auch nicht ins Netz einspeisen kann.
Die schreiben von Jahresarbeitszahlen von 7 oder 8 für die Wärmepumpe, habe aber nicht genau geguckt, wie die das berechnen, wenn ein Teil der solarthermischen Wärme nicht saisonal gespeichert wird, sondern direkt zur Beheizung genutzt wird.
10000 kWh Wärme aus 1250 kWh Strom und einigem an Solarthermie statt 2500 kWh Strom müsste bei dem System drin sein, oder so ähnlich.
Super viel verkauft haben die anscheinend nicht, aber ein paar Referenzen stehen da schon auf der Webseite, also komplett unsinnig wird es nicht sein.
Meine eigenen Gedanken kreisen darum, wie Spitzenlasten im Stromnetz und bei Backup Kraftwerken vermieden werden können und auch um sinnvolle Nutzung von Überschuss Strom.
Wenn man absolut in Zukunft nicht weiß wie bei 400 GW PV an ca. 30 Sommertagen der Überschuss sinnvoll genutzt werden soll, dann wäre billig speichern für den Winter nett.
Noch netter wäre das, wenn der Speicher im Winter auch für Wind Überschuss genutzt werden könnte. Also an Tagen mit 10 Grad draußen im Dezember mit richtig viel Wind, die Luft Wasser Wärmepumpe Wärme für ein paar Tage Kälte im Januar einspeichern könnte, so dass dann am 5. Januar bei minus 20 Grad und Windstille die Luft Wasser Wärmepumpe nicht zu viel Strom ziehen muss.