Ja meines Wissens ist es auch so, dass es nur ein Stromanschluss sein darf. das ist so ne sache. Vielleicht kannst dud ich da noch anderweitig mal erkundigen falls du hier nicht ganz fündig wirst auf die Antworten.
[quote data-userid="14695" data-postid="139928"]
Wie machen die das dann von Pionierkraft.de ? In deren FAQ steht folgendes:
@rasti Das kann ich Dir nicht beantworten, mit diesem Thema habe ich mich noch nicht so ausführlich beschäftigt um Dir da einen Ausweg zu nennen. Ich weis das es Ausnahmen geben muss, da Serverfarmen zwei Anschlüsse bekommen um Stromredundanz zu haben.
Ich kann nur mutmaßen, das Pionierkraft einen Schaltung hat, die eine Art NA Schutz hat und die Stromversorgung hinterm Zähler verbindet. Jeder Zähler müsste dann einen Wurzelzähler haben um zu gewährleisten das nichts an Strom in die falsche Richtung läuft. Technisch ist diese machbar Zwei Schütze, zwei Phasenüberwachungsrelais und fertig. Aber das ist nur meine persönliche Mutmaßungen, wie es in Wirklichkeit ist und wie es legalisiert wird, mit welchen Warnschildern wegen Rückstrom gewarnt werden muss und weitern Auflagen, weis ich nicht.
In der Beschreibung steht, das ein Leistungskabel und Kommunikationskabel verlegt werden müssen, das würde für meine Vermutung sprechen.
Noch mal zu dem Thema VPN. Das war nur eine Idee meine Einspeisung und die Ladung zu synchronisieren.
Sprich ich starte bei mir eine Einspeisung von zb 5 kW und schicke nach 30sec. Einen Befehl an den Wr meines Nachbarn er soll mit 5kw laden.
Wenn sein Akku voll ist dann Befehl zurück an mich Einspeisung stoppen.
Abrechnung wäre meiner Meinung nach über Zähler möglich die Werte speichern alle 15min oder so.
Funktioniert bei mir auf der Arbeit mit zwei groß bhkw auch.
Gute Nachrichten: Das BMWK plant mit dem Solarpaket II eine Gesetzesänderung um genau das zu ermöglichen! https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/photovoltaik-stategie-2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Stichwort: Energy Sharing
Das soll spätestens Ende 24 kommen
Vergiss es.
Beim offiziellen Weg über die EVU-Zähler wirst du wohl offiziell zum Stromversorger. Mit allen massiven Nebenwirkungen und Zusatzkosten.
Mal eben eine Leitung rüberlegen ist auch nicht, normal ein Netzanschluss pro Grundstück.
Vergiss die legale Lösung.
Privat einfach eine Leitung legen und gut ist.
Je nach Verhältnissen dann einen Lastumschalter oder Netzteil+WR verbauen.
In dem Fall hier würde ich mal zu letzterem raten.
Du schaltest auf deiner Seite ein Hochvoltnetzteil bei Überschuss (z.b. über SG-Ready deines Speichersystems) ein. Auf der anderen werkelt dann ein Wechselrichter mit Nulleinspeisung. Verbrauch wird über einen Zwischenzähler vor dem Hochvoltnetzteil abgerechnet.
Such mal im Photovoltaikforum, da hat das mWn. jemand mit einem Growatt samt SDM630 umgesetzt, allerdings weitaus ausgetüfelter, da nicht stupide Netzeil An/Aus bei Überschuss, sondern mit zusätzlicher Drosselung des WR je nach Höhe des Überschusses.
ich sehe es auch wie @pvstrom - man könnte es ja ad absurdum führen indem der Akku im Haus geladen wird um danach, physisch zum Nachbarn (Bruder) gebracht wird.
Dabei sollte sichergestellt werden das sich die beiden AC Netze nicht berühren sondern alles via dem Akku (als Puffer bzw. DC) läuft. Es wäre dann so als ob der Akku über eine zusätzliche Quelle (wie zB. einen Generator) geladen wird.
Könnten sich nicht beide Nachbarn einen Akku teilen?
Jeder meldet ein Balkonkraftwerk mit 600W an, die Wechselrichter bedienen sich über openDTU-onBattery azs dem gemeinsamen Akku.
Laden tut jeder mit bis zu 2kWp Pannels und MPPTs.
technisch sicherlich realisierbar aber hier würde ich die praktische (menschliche) Komponente nicht vernachlässigen: wer, wie viel lädt vs. wer wie viel verbraucht - das Diskussion- Potential ist da recht groß.
Und wie rechnest du das fair ab?
Das endet nur mit Streitereien.
Den Umschalter habe ich ins Spiel gebracht, weil es Konstellationen gibt, in denen der PV-Besitzer eh die Stromrechnung zahlen muss.
Ist im kaputten Rentensystem in der Landwirtschaft z.b. üblich, dass der Hofübernehmer für sämtliche Kosten der Eltern (inkl. Stromrechnung) aufkommen muss, weil die Rente eh hinten und vorne nicht reicht. Da spielts dann eh keine Rolle, da gibts nichts aufzuteilen.
Hat auch Vorteile bei der Notstromversorgung. Da hängt dann gleich alles am Zapfwellenaggregat.
Bei 2 getrennten Haushalten fahr über eine DC-Zwischenlösung und lass den jeweiligen Hausanschluss unberührt.
Prio dann für den PV-Besitzer und den Überschuss für den Nachbarn.
(Das geht theoretisch auch bei AC-Anschluss über eine private Zählerkaskade, siehe z.b. bei Wärmepumpen > Messkonzept Power to Heat)
Der kann dann selber seinen normalen Bezugspreis (Stromanbieter) wählen, und auch zusätzlich ein BKW betreiben.
Akku geht natürlich auch, ob da jetzt ein normaler WR oder ein Hybrid WR zum Einsatz kommt ist egal, nur sollte halt auch genügend Überschuss zur Verfügung stehen, dass sich der rechnet.
Hat natürlich (im Gegensatz zum Umschalter) nette Nebeneffekte:
-
Lastspitzen des Nachbars beeinflussen dich nicht
-
Abschaltung (Wartung/Umbau/Fehler) bei dir beeinflussen den Nachbarn nicht.
-
der Nachbar kann selber noch ein BKW betreiben (sollte er wegen dem WR auch anmelden damit 2RZ verbaut wird)
-
du kommst evtl. unter 10.000kWh Bezug > du landest beim Anbieterwechsel nicht in der gewerblichen Ersatzversorgung die mal eben 50% teurer ist. Und glaub mir die lassen sich für einen Anbieterwechsel mal absichtlich eben 3 Wochen Zeit um >60ct/kWh abrechnen zu können.
-
der Zähler vom Nachbarn sammelt auch ein paar kWh (quasi Nullverbrauch fällt auf).
Ich würde das so wie angesprochen mit angesteuertem Hochvoltnetzteil und Wechselrichter mit Nulleinspeisung lösen.
Dürfte das praktikabelste und fairste sein.
Anders geht das in De aktuell gerade leider nicht wirklich.
Wenns legal einfach möglich und finanziell intressant wäre, würde ich meinen Nachbarn PV-Strings vermieten.
Für z.b. 3 Nachbarn jeweils einen 10kWp Süd + 10kWp Nord String.
Da dürfte sich ein EFH freuen, sobald mal WP und BEV im Einsatz sind.
Über der Grenze (Österreich) ist man da glaub schon weiter, da geht das über Smartmeter und Energiegemeinschaften.
Da brauchts wohl keine unglaublich hohen Einstiegshürden wie bei uns, die das unbrauchbar und unwirtschaftlich machen.
Hallo könnte man nicht auch auf der AC Seite einige komplette Stromkreise des Nachbarn selbst übernehmen. Mit einen Zähler der ermittelt wieviel PV Strom du lieferst und wieviel Netzstrom. Ich habe sowas ähnliches vor.
Das mit DC verstehe ich nicht so recht. Bitte könnt ihr mir das mal erklären.
DANKE
@nargon AC Seitig hat der Nachbar dann das Problem, wenn nicht geliefert wird kann auch nichts betrieben werden bzw. "das Licht geht aus". Und da wir über eine Überschuss-Einspeisung bzw. Laden der Batterie sprechen ist diese großen Fluktuationen unterworfen (Wolken, Eigenverbrauch im Erzeugerhaus usw.).
Zu der DC(aka Gleichstrom) Geschichte: die Batterie dient hier als Puffer (eigentlich als Speicher) für die Energie. Unabhängig ob jetzt Strom beim Nachbarn benötigt wird oder nicht kann diese, in der Batterie, gespeichert (solange bis die Batterie voll ist) und vollkommen unabhängig entnommen werden.
->AC -> Ladegerät(mit Steuerung um nur mit Überschuss zu laden)-> DC >Batterie -> WR (mit Null Einspeisung) -> AC (ins Haus)
Hallo ich möchte den kompletten Stromkreis des Nachbarn auf meinen Zähler legen. Das heißt wenn ich keinen PV Strom habe dann bezieht der Stromkreis eben über mich Netzstrom. Ich muss nur einen Zähler dazwischen schalten damit ich weiß wieviel vom Strom PV und wieviel Netzstrom war. Wegen der Abrechnung.
Zum Gleichstrom:
- Der Speicher hängt an meinen Wechselrichter entweder DC (hybrid WR) oder AC extra Speicher WR. Dann braucht der Speicher doch einen 2. Anschluss an dem dann der Nachbar hängt und den Strom aus den Speicher zieht. Also einen Eingang und einen Ausgang aus dem Speicher. Verstehe ich das richtig? Und welcher Speicher kann das meiner nicht der hängt am Hybrid WR und nur über diesen WR kann ich auch wieder Strom aufspeichern. Irgendwo habe ich da einen Denkfehler???
Wenn ich das mit meinem Nachbarn umsetzen wollte, würde ich ihm empfehlen, sich einen eigenen Akku, ein AC-Ladegerät und einen an sein Netz gekoppelten Batteriewechselrichter (MP2) zuzulegen. Von meiner Anlage ginge dann ein AC-Kabel zu ihm rüber, nur an sein Ladegerät. Sobald meine Anlage nun Überschuss liefert (mein Akku ist voll) würde per interner Relais Steuerung diese Leitung mit Strom versorgt, und sein Ladegerät lädt seinen Akku. So lange, bis bei mir der SOC von 100% auf z.B. 95% gefallen ist, dann schaltet das Relais wieder aus. Den Strom aus dem Akku kann er dann nach belieben über seinen MP2 im Haus verbrauchen.
Ist schon klar: mehrfache Wandlungsverluste... Würde sich bei kleinen Anlagen natürlich niemals rechnen. Bei größeren Anlagen und steigenden Bezugspreisen evtl. schon. Wenn der Nachbar zusätzlich eine eigene kleine Solaranlage baut, wird das natürlich besser, weil er dann einen Teil der Hardware schon hat. Zentraler Punkt bei dem Konzept ist, dass der Nachbar einen eigenen Akku betreibt, in dem mein Überschuss aufgenommen werden kann.
Oder seiner in meinem... kann man schön weiterspinnen. Angenommen mein Nachbar hat nur west-Ausrichtung, und ich nur süd... ein dritter vielleicht nur Dachflächen nach Osten? Da könnten sich die Anlagen ganz gut ergänzen.
AC-Kabel Stromlieferung abrechnen wäre kein Problem.
[quote data-userid="15418" data-postid="145947"]
- Der Speicher hängt an meinen Wechselrichter entweder DC (hybrid WR) oder AC extra Speicher WR. Dann braucht der Speicher doch einen 2. Anschluss an dem dann der Nachbar hängt und den Strom aus den Speicher zieht. Also einen Eingang und einen Ausgang aus dem Speicher. Verstehe ich das richtig? [/quote]
Die angedachte Lösung hat mit deinem Speicher absolut nichts zu tun.
Ist schlichtweg AC>DC durch Hochvoltnetzeil >> Leitung zum Nachbarn >> WR vom Nachbarn.
Ob der Nachbar jetzt einen stinknormalen WR mit Nulleinspeisung betreibt, oder einen Hybrid-WR mit Speicher ist für dich unrelevant.
Dein Hochvoltnetzteil gauckelt dem Nachbar seinem WR eine PV vor und du regelst wann und wieviel die nicht vorhandenen PV-Module liefern.
Ist für dich wie, wenn du einen myPV-Heizstab mit einem E3DC Hauskraftwerk betreibst und den Heizstab auf "nur ansonsten einzuspeisende Leistung" einstellst.
Zuerst wird dein Hausbedarf gedeckt, dann die Speicherladung und was dann noch übrig ist und ansonsten von dir ungenutzt ins Netz eingespeist wird darf der Heizstab verwerten.
Nur das in dem Fall der Heizstab dann halt ein Hochvoltnetzteil ist, dass deinen Nachbarn versorgt.
Zudem wirst du vmtl. das Netzeil nicht steuern können (außer du programmierst selber etwas), das heißt du schaltest dass erst bei z.b. -1000W ein.
@saugnapf Danke für die Erklärung jetzt habe ich es verstanden. Ich liefere AC über ein Ladegerät wird sein Akku geladen und über einen WR wandelt er wieder in AC und versorgt sein Haus. Das wird aber recht teuer wenn ich das aus z.B. SMA Komponenten baue. Würde das überhaupt gehen oder benötige ich da andere Komponenten.
Oder würde das auch mit einer Powerstation gehen?
Ja, das wird teuer. In meinem Fall und für meinen Nachbarn unrentabel. Anders schaut es aus, wenn meine Anlage groß ist, ich also viel Überschuss abzugeben hätte, und mein Nachbar vielleicht auch eine (kleinere) PV-Anlage betreibt. Und natürlich wird das mit steigenden Strom-Bezugspreisen interessanter.
SMA-Komponenten... meinst du damit deine eigene Anlage? Ich würde das mit Victron bauen, mit dem Vorteil, dass der Nachbar seine Komponenten dann auch ggf. für seine eigene Anlage nutzt.
Mit einer Powerstation würde das natürlich auch gehen. Die ist halt üblicherweise nicht netzgekoppelt. Aber klar kannst du der eigenen (Victron) Anlage sagen: Wenn Akku voll und Überschuss vorhanden, lade jetzt die Powerstation. Wo die steht, bei dir oder beim Nachbarn ist ja dann egal.
Alles klar. Ist es dann so das das Hochvoltnetzteil immer eine gewisse Volt zahl liefert oder passt er die Spannung an. Ein WR kann ja z.B. 110V bis 500V verarbeiten.
Hallo habe den Text nochmal gelesen und habe mir die Frage selbst beantwortet. Immer eine Spannung. Dann lieber eine niedrige Wählen?
Was für Teile von Victron würde ich denn brauchen ?
Sorry für die vielen vielleicht dummen Fragen aber ich suche seid 2 Jahren nach einer Lösung für unser Problem.
Also ich würde den SMA Sunny Boy 3.0 als Wechselrichter beim Nachbarn nehmen der hat 2 MPP Eingänge mit je 2 Anschlüssen. Also könnte man mehrere Hochvoltnetzteile anschließen min 2 um eine 2 Stufige Lieferung zu erreichen.
Daten vom WR
MPP-Spannungsbereich 110 V bis 500 V
Max. Eingangsstrom Eingang A / Eingang B 15 A / 15 A
würde sowas gehen und welche Netzteile würdet ihr empfehlen?
