Aktuell nutze ich den Modbus Proxy für die Steuerung der AC gekoppelten Batterie. Die soll von EVCC gesteuert werden, aber Home Assistant soll gleichzeitig auch Lesezugriff haben.
Meinen PV-Wechselrichter habe ich aktuell als Home Assistant Sensor in EVCC integriert, möchte ich aber zukünftig vielleicht auch per Proxy abgreifen, dann hätte ich aktuellere Werte (1s statt 10s), und einen kabelgebundenen EM. Wobei der Shelly Pro 3EM auch über Wlan gut läuft aktuell..
Das mit dem Home assistant ist echt gut, so spare ich mir in die ESPhome Geräte noch MQTT einzubauen... die neue EVCC ist echt super gemacht, alles per GUI...
Nur meine WB bekomme ich noch nicht richtig rein... teilweise wird sie erkannt, meldet aber noch im log einen Fehler. mal schauen.
So, der April ist fast rum und ich bin begeistert! Konnte zu 95% zuhause laden, davon 80% eigenen PV Strom. Und das schon im April, hätte ich nicht gedacht
Im Mai bisher 183 kWh geladen für 1.045km Strecke. Mit allen (Lade)verlusten sind das 17,5 kWh/100km. Im Auto steht glaube ich was um die 15 kWh/100km.
So, der Mai ist fast rum. Nach drei Monaten E-Auto muss ich sagen - meine "Range Anxiety" Ängste waren echt unbegründet. Bin gerade heute wieder 250km gefahren, gestern auf 80% geladen, zuhause angekommen mit 29%. Easy! Im Winter muss ich dann halt vollladen für so eine Strecke, das habe ich im März schon gemerkt dass er dann mehr braucht.
An dem folgenden Bild sieht man sehr schön den veränderten Stromverbrauch zum letzten Jahr. Monatlich nun ca. 730 kWh Verbrauch, und somit deutlich mehr PV Eigenverbrauch und weniger Einspeisung im Sommer.
Für Frühjahr und Herbst hoffe ich mit dem PV Zubau nun noch etwas besser weg zu kommen.
Danke für Deine Berichte. Habe mir den Thread näher angesehen.
Welche Version des EV3 hast Du? Mit der 58,3-kWh oder der 81,4-kWh-Batterie? Bei letzerem mit oder ohne Allrad? Habe ich im Thread nicht gefunden.
Wie schnell fährst Du normalerweise bei dieser Strecke auf der Autobahn bzw. die ist der Autobahnanteil? Hintergrund. Bei meinem Model Y ist der Verbrauch extrem davon abhängig, ob man geruhsam fährt (also normalerweise auf der rechten Spur), gemäßigt 100-120 km/h fährt oder auch häufiger auch mal 160 km/h oder drüber. Wird aber bei jedem Elektroauto der Fall sein.
Ein Sparwunder ist mein e-Up im Sommer, der nur in der Stadt und auf der Autobahn normalerweise bis zu 100 km/h gefahren wird.
Das trifft auch die Verbrenner, die dazu nur 30% von ihrer gekauften Energie nutzen können...
Das steigt nun man Quadratisch an, je schneller du bist. Aber es macht Spaß 200 über die freie linke Spur zu fahren... zumindest kurzfristig... normal fahr ich eh max. 130 lang hin, bist auch nicht langsamer am Ziel. Vorkühlen kostet auch ordentlich, aber das muss, gerade weil der Strom aus der PV kommt.
Genau. Deshalb möchte ich auch gerne wissen wie @frankdrebin den EV3 auf der Strecke bewegt hat bzw. was das für eine Strecke war (Autobahn, Landstraße Stadt, Mix).
Hi! Ich habe den EV3 mit 59 kWh. Meine typischen Strecken sind wohl sehr günstig fürs E-Auto. Bei der letzten Fahrt war die Durchschnittsgeschwindigkeit 107km/h. Ich würde sagen 70% Landstrasse/Bundesstrasse (100km/h), 20% Autobahn (100-130km/h), 10% flüssiger Stadtverkehr. Momentan sind wohl viele im Urlaub
Ich bin aber auch sparsam gefahren, wobei wie gesagt das meiste halt 100km/h Tempomat war. Auto hat 13,3 kWh Verbrauch angezeigt.
Ja, ist auch hier so. Allerdings weniger schlimm als ich dachte. Je nach Wetterbericht und geplanten nächsten Fahrten weiß ich manchmal dass ich eh Strom im Überschuss habe, dann fahre ich manchmal auch etwas flotter. So riesig ist der Unterschied nicht mal, ein paar Prozent hin und her.
Ok. Danke für die Info. Bei nur 20% Autobahnanteil und EInsatz von Tempomat (also wenig Verkehr), kann ich die Reichweite und den Verbrauch verstehen.
Probier es mal bei einem Autobahnanteil von 95% auf Langstrecken aus.
Bei den typischen Langstrecken in meiner Gegend in NRW (wohne in der Nähe einer Autobahnauffahrt und es gibt fast keine Landstraßen mehr), komme ich auf einen Autobahnanteil von 95%. Da ist der Verbrauch extrem abhängig davon wie schnell man fährt. Tempomat mit 100 km/h ist da bei den zweispurigen Autobahnstrecken nicht drin. Zu viel Verkehr und unterschiedliche Fahrzeuggeschwindigkeiten.
Das Model Y hatten wir vor kurzem probegefahren. Der EV6 meiner Frau wird 4 Jahre alt und mir gefällt das Y-Facelift optisch richtig gut. Nach der Fahrt, vor dem Blick auf den Rechner, haben wir aus unserer mittlerweile mehrjährigen BEV-Erfahrung, ich fahre aktuell den EV3, den Tesla Verbrauch geschätzt. Wir lagen beide rund 2kWh unter dem tatsächlichen Verbrauch, 16 vs. 18 kWh/100km. Die KIA sind im Alltag definitiv sparsamer, was ich so nicht erwartet hatte. Die zwei Motoren des gefahrenen Tesla können da eine Rolle spielen, die KIA haben nur einen
Klar. Model Y LR DualDrive ist ziemlich groß und schwer. Das macht einiges aus. Kollegen mit Model 3 und Hinterradantrieb haben durchweg 2 kWh/100km weniger Verbrauch. Dual Drive und größeres Auto macht halt einen Mehrverbrauch.
Ja wobei Verbrenner durch den höheren Wirkungsgrad bei besserer Zylinderfüllung (sprich Autobahn) das teilweise kompensieren.
Sprich Luftwiderstand geht bei höheren Geschwindigkeiten hoch aber der Wirkungsgrad des Motors auch. Deswegen schlägt das nicht voll im Verbrauch durch
Glaube der Mehrverbrauch kommt auch vom mehr "fordern" denn so ein Auto fährt man anders, sonst hätte man sich ja den RWD zugelegt. Schade das es mit LFP nur noch die abgespeckte Version gibt, zwar günstig, aber damit wäre Tesla jetzt raus.
Ne ne ne, die Geschwindigkeit hat keinen Einfluss auf den Wirkungsgrad beim Verbrenner, nur der Drehzahlbereich in diesem der betrieben wird. Dazu gibt es ein Getriebe... aber selbst im optimalen Betriebspunkt vom Motor ist und bleibt der Verbrenner dem Elektromotor haushoch unterlegen.
Beim Verbrauch auf de Autobahn spielt einzig die Geschwindigkeit (geht quadratisch ein) eine Rolle und der Luftwiederstand.
In meinem Fall nicht. Gekauft habe ich den LR (Long Range) 2022 wegen der höheren Reichweite. Den gab es damals nur als Dual-Drive. Als LR RWD gab es den damals nicht. Auch nicht mit LFP-Akkus.
Ich fahre den nur im “lässig”-Modus. Der “normal”-Modus ist mir zu stressig. Kollegen mit Model 3 mit ähnlicher Fahrweise verbrauchen weniger.
Es ist nicht nur beim Model Y normal, dass ein RWD weniger verbraucht als ein Dual-Drive. Einfache Physik. Dazu kommt das ein Model Y ein höheres Gewicht als ein Model 3 hat und auch einen größeren Luftwiderstand. Tesla kann nicht zaubern.
Ich habe nicht behauptet das der Verbrennungsmotor einen besseren Wirkungsgrad als ein E-Motor hat. Die Zusammenhänge sind mir bekannt.
Nope.
Du hast recht der Luftwiderstand ist dominant (Rollwiderstand können wir vernachlässigen). Das bestimmt aber die benötigte Leistung die du brauchst. Diese Leistung muss über den V-Motor erbracht werden. Der Motor hat einen Spezifischen Kraftstoffverbrauch um diese Leistung zu erbringen und der wird durch den Mitteldruck bestimmt.
Wenn du schneller fährst nimmt der Mitteldruck zu (weil man mehr Gas gibt), deswegen bekommst du im V-Motor einen besseren Wirkungsgrad. Der dämpft den Effekt. Deswegen merkt man den prozentualen Mehrverbrauch im E-Auto mehr als im Verbrenner.
(Ich gehe davon aus das man im höchsten Gang fährt; Autobahn halt)
noch mal, egal wie schnell du fährst, hat damit nix zu tun... einzig die F´Drehzahl des Motors bestimmt, auf welchem Punkt der Kennlinie er sich befindet. Bei xx Drehzahl hat ein Verbrenner sein max. egal wie schnell er fährt. Wenn du den Verbrenner im optimalen Drehzahlbereich fährst, läuft er optimal, ob mit 50km/h oder bei 100 oder... das Getriebe hilft dir diese Geschwindigkeiten zu erreichen bei der Drehzahl. Wenn du aber schneller fährst, wird der Motor minimal effektiver, weil er mehr Leistung abgeben muss. Das ganze ist zwar der beste Arbeitspunkt für den Motor, trotzdem spielt der steigende Luftwiderstand die entscheidende Rolle bei allem. Und du merkst es beim Verbrenner nur nicht, weil du mit 50l halt einen 425kWh "Akku" mitführst. Wenn du beim BEV aber nur 60kWh hast, zeigt sich der Mehrverbrauch halt sehr früh. Ist wie im Leben, wenn du als Arbeiter 3000€ zum ausgeben hattest und als Rentner nur noch 1500€, kann jede Ausgabe schnell die letzte sein.