Sie modulliert herunter und wenn die Temperatur erreicht ist schaltet sie ab.
[Quote]Alle 3 IGs sind im Standby (Lüfter aus), das AG geht aus. Die Temperatur an einem IG sinkt unter die Einschaltgrenze. Das AG muss also starten, um Wärme zu produzieren. Jetzt sehe ich zwei Möglichkeiten, die Regelung zu programmieren:
- Der Lüfter des IGs wird gestartet, um die Wärme in den Raum zu bringen. Alle anderen IGs bleiben im Standby. Der Raum ist warm genug. IG schaltet in Standby, AG schaltet ab. Das nächste IG fällt unter die Einschaltgrenze, das AG läuft wieder an, der Raum wird aufgeheizt, ...
- Ein IG sinkt unter die Einschaltgrenze. Alle anderen IGs, deren Solltemperatur über der Isttemperatur liegt, starten ebenfalls, damit der gestartete Wärmeerzeugungsprozess optimal für alle anderen Räume, die sonst in naher Zukunft ebenfalls nachgeheizt werden wollen, genutzt werden kann.[/Quote]
Und das wäre vollkommen i.O. Wenn sie dann bei 21°C + 2K in den Standby gingen. Aber wenn er in dem Anlaufmodus ist, dann heizen die Dinger durchgehend. Sie schalten NICHT in den Standby wenn die eingestellte Temperatur +2K erreicht ist. In dieser Anheizphase ballern die einfach weiter in die Räume. So wäre das auch ok. Das erste Szenario würde mehr takten bedeuten. Wird man wohl vermeiden wollen. Aber selbst wenn, eine simple An/Aus-Wärmepumpe würde die Raumtemperatur besser halten, als das was ich hier habe.
Ohne Scherz nimms mir nicht krumm aber: Ich kaufe mir einen 1000W Heizkonvektor. Diesen stelle ich mit einem Thermometer auf 21° Raumtemperatur. Bei 20°C schaltet er die Heizung ein, bei 22°C schaltet er die Heizung aus. Ich könnte genausogut einen 2000W Heizkonvektor hierhin stellen. Oder einen 10 000W Heizkonvektor. Oder 100 000W. Er müsste nur vernünftig schalten.
Und in dem Fall weiss ich: Das Gerät KANN es, weil wenn es nur ein Raum ist, also die IG nicht auf Standby, dann klappt es auch. Nur wenn die im Standby sind und das AG anfährt, DANN geht der Lüfter mit an und die Räume überheizen. Damit kann doch keiner rechnen. Da wäre das o.g. Szenario 1 besser, aber selbst bei 2 muss bei der Soll-Raumtemperatur (+/-2K) der Lüfter abschalten. Tut er aber nicht. Und damit soll ich jetzt rechnen? Ich programmier die Dinger doch nicht. Ich bin noch nicht einmal ansatzweise in dem Segment belesen oder angelernt sondern verstehe wohl in groben Zügen das System. Ich verstehe sogar, wenn das Kältemittel angesaugt werden muss aus allen IGs damit die Schmierung des Kompressors läuft. Aber was das mit meiner Auslegung zu tun hat ist mir schleierhaft. ICH habe doch nie behauptet, dass man 3 IGs mit 3 unterschiedlichen Temperaturen fahren kann. Der Hersteller macht das möglich. Sonst könnte er auch nur eine Fernbedienung mitgeben und die 2 anderen IG besitzen noch nicht einmal schaltbare Sensoren.... Dann KANN ich nur an einem Gerät z.B. 21°C einstellen und das gilt für alle drei. Stattdessen bekomme ich sugeriert, dass ich 3 verschiedene Temperaturen fahren kann. Ohne auf die Steuereigenschaften zugreifen zu können (was ich auch nicht brauche, aber ich muss mich darauf verlassen, dass es annähernd den Wert erreicht, den ich will, sonst bräuchte ich keine Steuerung).
Und klar, hätte ich das Ganze vorher gewusst, ich hätte 3 Split Systeme genommen. Ich habe auch schon 2 Split-Systeme von Fujitsu. Die modulieren tief runter und dann dümpeln die vor sich her. Wenn wirklich gar nichts gebraucht wird, schalten die ab. Wie geschrieben, ich dachte wirklich, dass ich bei 3 IG pro IG schalten kann wie weit ich geheizt haben will und die anderen IG sich dann in den Standby begeben...... Und das wäre ja quasi ein An/Aus System ohne Modulation....