derzeit Plane ich meine Anlage. Darum möchte ich hier mal in die Runde fragen wie ihr eure Anlage angemeldet habt. Hier ist es in erster Linie egal ob es der MP 3000, MP 5000, 1MP oder 3MP.
Mich würde Interessieren ob ihr nur den MP angemeldet habt ohne angaben zum Speicher und zu den Modulen oder ob ihr weitere angeben gemacht habt.
Im MaStR sollen ja theoretisch auch Speicher angemeldet werden. Reicht es dann den MP mit Speicher anzumelden? Die Module hängen ja nicht direkt am Netzt sondern am Speicher.
Ich habe den Multiplus mit Modulen und ohne Speicher angemeldet. Über die Module lässt sich die installierte Leistung belegen, diese wird für die Berechnung der Einspeisevergütung benötigt. Ich finde Batterien sind Privatsache und sind Teil meiner Hausinstallation die den Netzbetreiber nichts angeht.
Ich würde gerne meine Module Stück für Stück erweitern. Derzeit habe ich 600Wp im Garten aufgeständert, auf das Dach darf ich leider nicht wegen Kunstschiefer.
Deswegen verwende ich jede zur Verfügung stehende freie Fläche.
Zuerst sollen einige Module an die Hauswand, im Frühjahr dann auf die Terrassenüberdachung (wird noch gebaut) und später im Herbst auf das Carport (in Planung). Des Weiteren sind noch kleinere Flächen wie eine Überdachung der Haustüre und eine Gartenhütte später geplant.
Jetzt stehe ich vor der Überlegung wie ich dies am Besten angemeldet bekomme. Geplant ist ein MP 48 / 5000
Eine Idee von mir war den MP mit 2x Pylontech US3000C (7kWh) als ESS anzumelden. Später dann Stück für Stück die MPPTs mit Modulen zu ergänzen.
Aber wie du schon sagst das Thema mit der Einspeisevergütung steht dann noch im Raum.
Ich halte mit und mit Module nachmelden für keine so gute Idee. Ich würde abschätzen wieviele Module in Frage kommen und alle direkt anmelden. Hierbei ist es wichtig unter 10 kWp zu bleiben. Bis dahin bekommt man eine einheitliche Vergütung.
Abschätzen bringt doch nichts, du kannst nur anmelden was du gebaut hast. Der Elektrikeer muss das ja abnehmen, ausserdem musst du ja auch Photos von der Installation vorweisen.
Warum unter 10 KWp? Das ist doch sinnfrei. Warum sollte mann keine 20KWp bauen wenn man Platz dafür hat?
Betreiber von Anlagen zwischen 10 kWp und 40 kWp erhalten ebenfalls 8,2 Cent pro kWh auf die ersten zehn kWp.
Für den Anlagenteil ab 10 kWp gibt es dann 7,1 Cent pro kWh
@stromsparer99
Du schreibst es doch selbst. Wenn mehr als 10 kWp angemeldet werden gibt es Mischvergütung. Wenn man 20 kWp anmeldet bekommt man 7,65 ct. Ich habe das eher so verstanden, dass so viel Platz nicht ist. Der Elektriker der meine Anlage abgenommen hat hat die Module nie gesehen. Hat ihn auch nicht interessiert. Den Anschluss des Multiplus hat er sich genau angesehen. Und wenn es dann mehr als 10 kWp werden kann man nachmelden.
Die Anmeldepflicht für PV und Batterien ist nicht theoretisch, sondern für beides ganz praktisch offiziell verpflichtend. Dabei ist es egal, wo die PV-Module wo angeklemmt werden.
Ob man sich an die Anmeldepflicht hält, muß jeder für sich selber entscheiden. PV-Module sind halt schwierig zu verstecken.
Dem Markenstammregister ist die Größe deiner Anlage egal. Da kann man Änderungen einfach eintragen, und gut ist.
Problematischer ist der Netzbetreiber. Wie du mit dem umgehen willst, ist auch deine Entscheidung. Wenn du anmeldest, würde ich beim dem allerdings auch das Nachmelden vermeiden, und gleich die volle Größe anmelden. Die Realisierung dauert dann halt etwas länger.
@stromsparer99 Du kannst hier gerne Dinge unterstellen. Aber meine Anlage ist ohne Lageplan angemeldet. Das wurde auch durch den Netzbetreiber bestätigt. Wie die Module angeordnet sind hat den Netzbetreiber nicht zu interessieren. Das ist Hausinstallation. Hier gibt es schon wieder eine Überbürokratisierung. Was soll das? Sieht sich das jemand an? Ich habe eher den Eindruck als wären die überlastet.
Hier geht es um den Nachweis der Installation. Damit kann der Netzbetreiber auch Veränderungen kontrollieren.
Es gibt leider viele die vor 15 Jahren eine klein PV mit 50Cent Vergütung installert haben und nachträglich erweitern und somit hohe EEG Vergütung erschleichen.
@stromsparer99 Was hat der Netzbetreiber davon? Die Vergütung kommt aus dem EEG. Von einem Mitarbeiter und Drohneneinsatz entstehen nur Kosten die niemand bezahlt. Der Netzbetreiber macht Umsatz mit Durchleitung von Strom. Wer viel einspeist macht viel Umsatz.
Die hohen Einspeisevergütungen sind zudem Vergangenheit.
@stromsparer99 Ich stimme dir zu. Wir kommen nicht weiter. Bei meinem Netzbetreiber gibt es eine Liste mit Formularen die bei einer Anmeldung einzureichen sind. Und dort steht nichts von einem Lageplan.