Nein. Das ist doch das im ersten Thread referenzierte Dokument.
Für den Netzbetreiber sind zwei Zertifikate relevant:
Certificate – VDE-AR-N 4105:2018-11 EZE - All MultiPlus-II and MultiPlus-II GX Certificate – VDE-AR-N 4105:2018-11 NAS - All MultiPlus-II and MultiPlus-II GX
Anmelden können ja oder nein bleibt somit weiterhin Glückssache.
Der Faden hier hat bei der Planung mein inneres Pferd scheu gemacht, deshalb habe ich etwas rumgefragt: Der nächstgelegene Victron-Händler hat von seinen Kunden noch nie von Problemen bei der Anmeldung gehört, wollte mir aber verständlicherweise keine "problemfrei-Garantie" geben.
Eben kam der Rückruf von meinem VNB (Westfalen-Weser Netz). Der nette Mann sagte, welche Geräte in der Kundenanlage verbaut werden, interessiert sie nicht wirklich - entscheidend ist der Installateur, der den Speicher-WR anmeldet. Dessen Verantwortung ist es, die Konformität der Anlage zu prüfen und gegenüber dem Netzbetreiber zu bestätigen. Mit einem aufgeschlossenen Elektriker, der sich mit der Materie auskennt, sollte es also keine Probleme geben. Im Zweifel sollte der mit einem Hinweis auf die aktuelle Firmware zu überzeugen sein, Zertifikat hin oder her...
Der Faden hier hat bei der Planung mein inneres Pferd scheu gemacht, deshalb habe ich etwas rumgefragt: Der nächstgelegene Victron-Händler hat von seinen Kunden noch nie von Problemen bei der Anmeldung gehört, wollte mir aber verständlicherweise keine "problemfrei-Garantie" geben.
Eben kam der Rückruf von meinem VNB (Westfalen-Weser Netz). Der nette Mann sagte, welche Geräte in der Kundenanlage verbaut werden, interessiert sie nicht wirklich - entscheidend ist der Installateur, der den Speicher-WR anmeldet. Dessen Verantwortung ist es, die Konformität der Anlage zu prüfen und gegenüber dem Netzbetreiber zu bestätigen. Mit einem aufgeschlossenen Elektriker, der sich mit der Materie auskennt, sollte es also keine Probleme geben. Im Zweifel sollte der mit einem Hinweis auf die aktuelle Firmware zu überzeugen sein, Zertifikat hin oder her... ;)
Update folgt, wenn alles durch ist.
Gruß, pvpax
Bin gespannt, ich werd meinen Multiplus 2 5000/48 erstmal nur parallel zum Netz anschließen, einspeisen tut dann weiterhin noch mein Kostal.
... Bin gespannt, ich werd meinen Multiplus 2 5000/48 erstmal nur parallel zum Netz anschließen, einspeisen tut dann weiterhin noch mein Kostal.
Was ist da jetzt anders? Auch dann müsste der ja angemeldet werden weil es ein Erzeugungsgerät ist... Aber wenn du schon angemeldet bist, so long...
Dadurch das ich die Phase nicht durch den Victron schleife und durch diesen einspeise (in reihe mit dem Netz), Speist mein Kostal weiterhin ein und dadurch sollte die Netzbetreiber das nicht interessieren!
Der Faden hier hat bei der Planung mein inneres Pferd scheu gemacht, deshalb habe ich etwas rumgefragt: Der nächstgelegene Victron-Händler hat von seinen Kunden noch nie von Problemen bei der Anmeldung gehört, wollte mir aber verständlicherweise keine "problemfrei-Garantie" geben.
Eben kam der Rückruf von meinem VNB (Westfalen-Weser Netz). Der nette Mann sagte, welche Geräte in der Kundenanlage verbaut werden, interessiert sie nicht wirklich - entscheidend ist der Installateur, der den Speicher-WR anmeldet. Dessen Verantwortung ist es, die Konformität der Anlage zu prüfen und gegenüber dem Netzbetreiber zu bestätigen. Mit einem aufgeschlossenen Elektriker, der sich mit der Materie auskennt, sollte es also keine Probleme geben. Im Zweifel sollte der mit einem Hinweis auf die aktuelle Firmware zu überzeugen sein, Zertifikat hin oder her... ;)
Update folgt, wenn alles durch ist.
Gruß, pvpax
Klare Sache ist, dass das wieder ein Gemauschel und Einzelfall Lösung für Deinen Ort ist, die wieder ein Haufen falsch verstehen wird. Wer allein zum VNB rennt, ist eh dem ausgeliefert, von daher besser gleich den eigenen Elektriker den Stein anstoßen lassen, denn er wird nur das bauen, was er vertreten kann und das, was er dann vorschlägt, das wird er auch durchboxen wollen - nicht die Wünsche des Kunden 1:1 erfüllen, wenn da Dinge dem im Wege stehen.
Und vergiss nicht, dass Dich Dein Zertifikat hin oder her übelst einholen kann, denn wechselt der Sachbearbeiter, dann ist die Genehmigung plötzlich wieder offen und eine Ortsbegehung kann dann anstehen, die in einem Grauen enden kann, weil dann sofort die Anlage vom Netz gehen könnte. Beim Kollegen war das auch 2018 so, worauf er dann umdrehte und sagte, dass er in 3 Monaten keinen Stromanschluss mehr wolle, sondern zur Not mit Diesel seinen Strom autark erzeugen werde, dass sie aber dann nix mehr auf seinem Grund zu suchen hätten und nun gehen dürften.
Er hat dann aufgerüstet, solartechnisch mit neuen 275 Watt Module für 77€ , als es die noch 2019 günstig gab. PV hat er und ein stationäres Dieselaggregat mit Wärmerückgewinnung, was so ab November bis Februar rennt. Die Heizung ist nun aus, der Heizöltank wurde mit 36Cent Diesel gefüllt und wird nun zur Stromerzeugung genutzt, weil es ein stationärer Diesel ist. Ach ja, sein Anwalt war der Entscheidende Auslöser, der ihm sagte, dass ohne korrektes Einheiten Stammzertifikat im Klagefall nix gehen würde. Das stellte die weiteren Weichen.
worauf er dann umdrehte und sagte, dass er in 3 Monaten keinen Stromanschluss mehr wolle, sondern zur Not mit Diesel seinen Strom autark erzeugen werde, dass sie aber dann nix mehr auf seinem Grund zu suchen hätten und nun gehen dürften.
das habe ich der energie mafia auch gleich klargemacht stromanschluss weg und tschüss, die haben geglotzt.
aber normal gibt es ja keine probleme bei victron die haben doch für jeden furz ein zertifikat...
bei mir gabs halt keinen elektriker der so eine anlage im stande war aufzubauen. die meisten von denen machen das was die schon 30 jahre gemacht haben alles andere ist nicht möglich da die kompetenz fehlt und es war sowiso unmöglich einen zu finden weil die gnadenlos ausgebucht waren und immer noch sind
worauf er dann umdrehte und sagte, dass er in 3 Monaten keinen Stromanschluss mehr wolle, sondern zur Not mit Diesel seinen Strom autark erzeugen werde, dass sie aber dann nix mehr auf seinem Grund zu suchen hätten und nun gehen dürften.
das habe ich der energie mafia auch gleich klargemacht stromanschluss weg und tschüss, die haben geglotzt.
aber normal gibt es ja keine probleme bei victron die haben doch für jeden furz ein zertifikat...
echt 2018 für 36ct? krass
nee, das letzte Auffüllen war im Oktober 2020, da haben wir zu zweit oder dritt einen ganzen Tanklastzug abgenommen und vor den Gemeinschafts Rabatten war der Preis damals 36 cent inkl. Märchensteuer und ich meine 50€ für jeden Rabatt wegen 3 Lieferstellen in 1 Auftrag. Das waren über 24000 Liter, rechne mal nach, was unsere aktuell noch 6000 Liter im Tank an Wert gewonnen haben. glob 150 Cent aktuell, also das 114 Cent Wertzuwachs, oder anders über 300% . Einziger Haken: es wird immer weniger, aber im Juli kommt Nachschub, also kein Öl, sondern Buche aus unserem Wald, denn ist der Ölpreis hoch, können wir grob 70% des Öls substituieren, weil der Kaminofen ab 12 Uhr brennt bis Mitternacht. Die Pumpen laufen auf OffGrid PV Strom bzw. aus dem Akku.
Klare Sache ist, dass das wieder ein Gemauschel und Einzelfall Lösung für Deinen Ort ist, die wieder ein Haufen falsch verstehen wird. ...
Was ist missverständlich daran, seinen VNB zu fragen, bevor man EINEN 5000er Multiplus kauft? Solange Victron kein passendes Zertifikat veröffentlicht, wird das immer eine Einzelfallgeschichte sein. Mit der Aussage kann ich zum Eli gehen. Es hat noch nie geschadet, vorher mit den "zwangsweise" Beteiligten über seine Pläne zu reden. Schlimmstenfalls muss der Plan angepasst werden, das war hier nicht nötig. Was du als Gemauschel bezeichnest, ist für mich ein Teil des Planungsprozesses...
Wenn der Installateur nix von Victron kennt, wird er dir das verkaufen, was er kennt - das beinhaltet dann ganz gewiss keinen DIY-Akku. Als mündiger Selbermacher muss man ihm halt den Weg ebnen. Dann kann er guten Gewissens das passende Kreuzchen machen und die Anmeldung unterschreiben:
Quelle Das kann dann gerne ein beliebiger Sachbearbeiter durchwinken.
Gab bei der Gruselgeschichte deines Kollegen die Vorab-Abstimmung mit Eli und VNB? Vermutlich nicht, er scheint mehr der Kopf-durch-die-Wand-Typ zu sein. Das dann immerhin konsequent.
Viel Spass dabei Monate auf eine Antwort zu warten, meine damals kleine Balkonkraftanlage hat fast ein Jahr gebraucht bis alles durch war, will nicht wissen wie lange die erst für eine unverbindliche Anfrage benötigen.
Aber das ist natürlich von Betreiber zu Betreiber unterschiedlich.
Klare Sache ist, dass das wieder ein Gemauschel und Einzelfall Lösung für Deinen Ort ist, die wieder ein Haufen falsch verstehen wird. ...
Was ist missverständlich daran, seinen VNB zu fragen, bevor man EINEN 5000er Multiplus kauft? Solange Victron kein passendes Zertifikat veröffentlicht, wird das immer eine Einzelfallgeschichte sein. Mit der Aussage kann ich zum Eli gehen. Es hat noch nie geschadet, vorher mit den "zwangsweise" Beteiligten über seine Pläne zu reden. Schlimmstenfalls muss der Plan angepasst werden, das war hier nicht nötig. Was du als Gemauschel bezeichnest, ist für mich ein Teil des Planungsprozesses...
Wenn der Installateur nix von Victron kennt, wird er dir das verkaufen, was er kennt - das beinhaltet dann ganz gewiss keinen DIY-Akku. Als mündiger Selbermacher muss man ihm halt den Weg ebnen. Dann kann er guten Gewissens das passende Kreuzchen machen und die Anmeldung unterschreiben: AnmSpeicher.png Quelle Das kann dann gerne ein beliebiger Sachbearbeiter durchwinken. ;-)
Gab bei der Gruselgeschichte deines Kollegen die Vorab-Abstimmung mit Eli und VNB? Vermutlich nicht, er scheint mehr der Kopf-durch-die-Wand-Typ zu sein. Das dann immerhin konsequent. :-)
Gruß, pvpax
Es gibt die eine Art der Abstimmung und die andere Art der Abstimmung. Der eine Meister hat dem anderen klar die Statuten gelesen, was Schieflast heißt, wo sie beginnt, wie man sie meidet und wo sie endet, jeweils auf dem Papier der Normen und am Live Beispiel.
Das Ergebnis ist bekannt. Leider, hätt es liebend gern auch anders gehabt, allein schon um einen MPP Solar 5K unterzubringen, aber drüber ist nun mal drüber und wo das drüber für die beginnt und wie man es misst, hat er unmissverständlich an so einer Demo Anlage gezeigt. Er nannte auch die Toleranzen, wo bei 4600 Watt schon 3% was ausmachen können, aber eben auch keine 400 Watt ergeben, wobei ich nicht mehr sicher bin, ob die an dem Punkt über die 3% sprachen oder bei einem anderen Punkt.
Ist so wie mit anmelden oder nicht anmelden, denn letzteres ist Cool, aber wird zum GEgenteil, wenn die Frau die Tür in Deiner Abwesenheit aufmacht und Herrschaften der Elektrizitätswerke sich ausweisen und gern den Zählerschrank sehen und inspizieren möchten und dabei Fragen, was das da auf der Luftaufnahme sei und wie lange die schon da sei. 2 Tage später war das Thema rum durch eine Entscheidung zwischen "sollen wir sie weiter versorgen oder nicht ?" Endete in ersterem und der Trennung der PV vom Netz, bis dann alles abnahmefähig umgebaut und angemeldet war. Das ist aber schon ein paar Jahre her und war lange vor der Schieflastfrage.
Was wäre denn, wenn man in den Hausanschlusskasten 20A-Sicherungen einbauen und diesen verplomben lässt? Dann hat man doch schon seine 4,6kW-Begrenzung. Vielleicht kann man damit den einen oder anderen Elektriker überzeugen. Hat das schon mal jemand versucht?
steht die Wirkleistung PEmax 4,43 kw und Scheinleistung SEmax 4,8 kva.
Ich konnte nicht herrausfinden ob sich die Schieflastgrenze auf die Scheinleistung oder auf die Wirkleistung bezieht. wo steht es wirklich und verbindlich? mfg Andreas
Ich habe auch einen Multiplus II 48/5000/70-50 einphasig am laufen. Bei uns in Köln stellt man zuerst eine Anfrage ob noch Kapazität im Netz ist. Hier habe ich eine Anschlusszusage erhalten. Mit dieser Anschlusszusage kamen ein Stapel Formulare, die schon etwas älter sind. Das meiste ist angehendes Altpapier. Man will dem Kunden Arbeit abnehmen und hat Jahreszahlen schon mit 201_ vorausgefüllt. Eins der Formulare nennt sich Kundendaten- und Inbetriebnahmeblatt Photovoltaik und ist in meinen Augen das Zentrale. Auf den vier Seiten trägt man alle wichtigen Daten der Anlage ein und der Elektriker unterschreibt. Nachdem ich eine Anschlusszusage habe und ein Inbetriebnahmeformular, habe ich selbiges mit zwei Zertifikaten und der Registrierungsbestätigung Stammdatengedöns per Mail an den Versorger geschickt. Für mich ist damit die Sache erledigt. Der Netzbetreiber, als Monopolist kann Vorgaben machen, was eine Anlage zu erfüllen hat. Er kann aber nicht entscheiden dieses Gerät ist OK, dieses nicht, wenn die Geräte den Vorgaben genügen. Ich denke auch, dass ihn nicht zu interessieren hat ob Speicher installiert ist und wie die Module angeordnet sind. Datenkrake
Ich habe auch einen Multiplus II 48/5000/70-50 einphasig am laufen. Bei uns in Köln stellt man zuerst eine Anfrage ob noch Kapazität im Netz ist. Hier habe ich eine Anschlusszusage erhalten.
Genau an dem Punkt bin ich gerade auch, aber was trägt man da denn am besten ein? Die fragen nach der Leistung der PV Module (kWp) und nach dem Wechselrichter (kVA). Modulleistung ist klar, aber was trägt man als WR Leistung ein? Die vom MP2 (4,6kVA?) oder von den WR in Summe? Nur die AC oder auch DC? Ich plane aktuell mit 1-2 MPPT DC seitig und dann noch AC an ACOut1.