Die Problematik bleibt aber. Meines Wissens sind z.B. in den USA 114g zulässig, was eigentlich R290 ausschließt. Es besteht schon ein gewisses Risiko, dass man in der EU zukünftig gar keine klassische Multisplit mehr anbieten wird.
Könnte man denn eine solche kleine LWWP Monoblock mit z.B. 2kW Heiz-/Kühlleistung in Verbindung mit einem Wasser-Glykol Gemisch konstruieren, das einen einzigen Wärmepumpen-Konvektor versorgt. Hauptproblem dürfte vermutlich der hohe Volumenstrom sein.
Gehe auch davon aus, das etwas anderes als R290 eingesetzt werden wird.R454c besteht zu 78.5% aus R1234yf und 21.5% R32. Und hat einen GWP von 148.
In den USA wird R410a erst jetzt aus dem Betrieb genommen und es konkurrieren als Ersatz im Moment R454B und R32.
R454B besteht zu 68,9 % aus R32 und zu 31,1 % aus R1234yf, mit einem GWP von 466.
R1234yf allein hat einen GWP von 4 (Einsatz in PKW, auch brennbar).
Wenn wir nun Zukünftig den GWP senken (und Brennbarkeit erhöhen), indem wir den Anteil von R1234yf schrittweise erhöhen, würde ich mich dezent auf den Arm genommen fühlen. Wenn wir uns immer mehr mit brennbaren Kältemitteln anfreunden wollen, kann man direkt zu R1234yf oder R290 springen, statt alle paar Jahre ein großes Theater wegen der Kältemittel zu machen...
Ich denke das ist genau das Dilemma für die Hersteller. Gibt es nicht ab 2035 ein komplettes F-Gas Verbot? Somit wäre dann auch R454C für Split-LLWPs raus.
Da das Thema ja stark Getrieben durch Gesetzesvorgaben ist (EU F-Gase Verordnung) könnte ich mir Vorstellen das wir über kurz oder lang beim R290 betriebenen Kaltwassersatz landen - sprich eine LWWP im kleinen Format. Aktuell technisch klar aufwendiger da mehr Bauteile aber bei entsprechender Stückzahl (mehr Nachfrage -> Skalierung der Produktion) ist so etwas denke ich möglich (wir haben das ja bei der Batterieproduktion der letzten ~15 Jahre gesehen). Der erste Hersteller der damit auf dem Markt kommt verscherzt ist sich natürlich ganz ordentlich mit der Handwerkszunft der Kältetechniker
Gibt es eigentlich eine Statistik,wie viel R32 in Europa durch unvorschriftsmäßige Installation ausgetreten ist? Hat das überhaupt einen Effekt auf das Klima oder ist das nur mit hoch auflösenden Rechnern darstellbar? 0,00000001 Schaden von irgend etwas her philosophiertem?
Ein neues Kältemittel muß her. Kein R290. Das ist aber scheinbar überhaupt nicht geplant. Oder doch?
Kaltwassersätze wären schon ein gewaltiger technischer Rückschritt, die Jahrzente an technischem Fortschritt zurück drehen (VRFs?). Das Propan ist im Freien zwar keine Gefahr, doch die Effizienz ist insgesamt deutlich schlechter. Solange wir noch Gaskraftwerke brauchen, um Spitzenlasten zu decken, kann man so die Umwelt und das Klima nicht schützen.
Sind Kaltwassersätze, wie z.B. dor von MundoClima propritär, passen dort z.B. nur die Innen-und Aussengeräte des selben Herstellers zusammen? Oder kann ich beliebig Geräte verschiedener Hersteller kombinieren, da diese womöglich garkeine Steuerleitungen zum Außengerät benötigen?
Und kann man als Außengerät einfach eine billige LWWP verwenden, solange sie auch kaltes Wasser erzeugen kann?
Wäre interessant, eine günstige China-Wärmepumpe mit beliebigen Kaltwassersatz-Innengeräten kombinieren zu können. Bisher habe ich nichts gefunden, was dagegen spricht, aber ich habe halt auch absolut keine Ahnung davon.
Wenn ich das bei der MundoClima richtig sehe gehen da keine Steuerleitungen zu den Innengeräten. Scheint wie eine LWWP zu sein. Vermutlich wäre aber mit Steuerleitungen die Regelung besser.
Die Innengeräte scheinen ganz normale Wärmepumpenkonvektoren zu sein. Solche gibt es auch von Daikin.
Problem ist aber weiterhin man bräuchte kleine, günstige LWWPs mit ca. 2-4kW Heiz-/kühlleistung, die auf unter 1kW heruntermodulieren können. Dazu noch effizient und sich an die Leistungsanforderung der Innengeräte anpassen. So etwas gibt es aber meines Wissens nicht.
Vielleicht. Aber andererseits wäre es mir lieber, Geräte verschiedener Hersteller kombinieren zu können. Etwas, was bei normalen Klimaanlagen ja nicht geht.
Ich würde so etwas für eine Multisplit-Anlage wollen, und da wären höhere Mindestleistungen zu verschmerzen.
Wäre halt eine Möglichkeit, eine Multisplit-Anlage komplett legal selbst aufzubauen. Ist vermutlich alles kalter Kaffee für Heizungsbauer, die ja ganz natürlich an einen einzigen Wärmeerzeuger mehrere Heizkörper anklemmen.
Aber aus sicht von jemandem der DIY ein Haus mit Klimaanlagen ausstatten will, und damit dann auch heizen will... Und LWWP werden immer billiger, da gibts ja schon den ein oder anderen China-Billigheimer für unter 2000 Euro.
Es gäbe die Vaillant aroTHERM plus VWL 35/8.1 A mit 3kW. Leider nicht gerade günstig. Das andere Problem ist noch, wo soll der Pufferspeicher hin, in den Garten?
Pufferspeicher eher ins Haus. Also, das wäre halt eine normale Wärmepumpeninstallation. Nur Gebläsekonvektoren / Fan-Coils / wie auch immer statt Heizkörpern.
Wo ich herkomme: Ich habe keine Heizkörper oder Fußbodenheizung, und heize seit ein paar Jahren rein mit Single-Split-Klimaanlagen. Aber das Wohnzimmer ist etwas unterversorgt, und ein Zimmer wo eine Klimaanlage hängt soll geteilt werden, so daß dort ein weiteres Gerät notwendig wird.
Ich könnte jetzt mehr Single-Splits hinhängen, aber langsam geht mir der Platz für Außengeräte aus.
Dann halt Multisplit, aber momentan ist es unklar, wie bei denen die Zukunft aussieht, wenn R32 verboten ist. Wäre ärgerlich jetzt mit viel Aufwand Leitungen zu verlegen, die man dann vielleicht nicht mehr nutzen kann, wenn das Gerät in vielen Jahren getauscht werden muss.
Daher vieleicht doch LWWP, mit Gebläsekonvektoren an der Wand. Und dann könnte ich künftig vielleicht auch Warmwasser mit machen, oder doch einzelne Heizkörper in Badezimmer.
In den Wohnräumen kommen Heizkörper nicht in Frage, wegen der schlechten Kühlleistung.
Und das macht das ganze viel zu teuer. Neben Puffer kommt dann noch Hydraulikeinheit und Ausdehnungsgefäß hinzu. Dann braucht man im ganzen Rohrnetz noch ein Frostschutzmittel.
Meiner Meinung macht das ganze so keinen Sinn. Vielleicht kommt ja doch noch als Zwischenlösung R454C insbesondere für Multisplit oder die Hersteller verzichten auf den EU Markt.
Multisplit-Gerät für zwei Zimmer kostet etwa 2000 Euro von MHI, dazu Anschlusservice von breeze24 für ungefähr 800 Euro, dann noch "Kleinkram" für auch mehrere hundert Euro, kommt man auch ohne Weiteres auf 3500 Euro insgesamt.
Zu dem Preis bekommt man natürlich noch keine gute LWWP, erst recht nicht inkl. der Innengeräte.
Aber sagen wir mal man kriegt den Preis der LWWP runter auf 2000 Euro, durch warten, oder durch Kauf eines China-Billigheimers, dazu zwei Fan-Coils für insgesamt unter 1000, währen dann 3000 Euro insgesamt.
Ausdehnungsgefäss und Pumpe sind in der LWWP wohl meist schon eingebaut.
Fehlen noch Puffer, jedemenge Leitungen, und Kleinkram wie Entlüfter, Magnetitabscheider, usw. Die kriegt man nicht für die restlichen 500 Euro, aber viel fehlt vielleicht nicht mehr?
Wäre sehr auf Kante genäht und sehr positiv gerechnet. Aber andererseits hat man dann ein System was man leichter um weitere Innengeräte erweitern kann. Und wo sich Komponenten leicht in DIY austauschen lassen bei defekten oder Situationsänderungen. Beim R32 Multipsplitsystem kann ich garnichts selbst machen, jeder Gerätetausch benötigt einen Klimatechniker.
Wie löst man das Problem mit dem Mindestvolumenstrom und die minimale Wärmeabgabe bei den Wärmepumpen-Konvektoren. Die LWWP soll ja nicht ständig auf Störung gehen.
Naiv gesagt: wenn ich mehrere Geräte gleichzeitig betreibe, dann sollte das doch kein Problem sein, oder? Die Geräte entnehmen ja dem Wasser mehr Wärme als Heizkörper. Was bei Heizkörpern geht, muß bei Fan-Coils doch erst recht gehen?
Wie schon gesagt, ich habe nicht wirklich Ahnung. Ich habe noch nie eine wassergeführte Heizung besessen, nur in Mietwohnungen gehabt (und dort ignoriert).
wenn man die Gastherme / Ölkessel durch eine Wärmepumpe ersetzt sowie die Heizkörper durch Fan-Coul könnte es funktionieren . Natürlich müssen einige Bauteile wie Filtersysteme , Ausdehnungsgefäß und Pufferspeicher verbaut bzw. ersetzt werden . Bei Fan-Coul-Geräte müsste der Durchmesser der Rohr vermutlich nicht geändert werden . Da das Rohrsystem eindweder ein Ringsystem ist oder ein Überströmventil hat , sollte die Mindestflussmenge kein Technisches Problem sein . Für mich stellt sich die Frage wie groß die VL-Temperatur sein müsste . Vermutlich auf der gleichen Höher oder niedriger als bei Nutzung der Heizkörper da die Fan-Coul das Wasser beim Heizen besser runterkühlen .
Vorteil : Das R290 würde ja nicht ins Gebäude kommen . Man kann sowas wie ein Multisplit mit R290 bauen . Im Sommer hat man eine Kühlung die besser als über die Heizkörper oder Fussbodenheizung wäre , Im Winter könnte man gezielter heizen .
Nachteil : Man muss zuzätzliche Kabel und Kondensatleitungen sowie ggf Temperaturfühler und Kondensatpumpen verbauen , Recht Teur und Aufwendig . Schnelles umschalten von warm auf kalt und umgekehrt ist nicht möglich .
Wie schon geschrieben, ich habe all das bisher nicht. Es ginge um eine Ergänzung zu meiner bestehenden Klimaanlagen-Heizung, um einen weiteren Raum zu erfassen, bzw. in einem anderen die etwas überforderte Klimaanlage zu unterstützen.
Ich würde ein neues, dickes Rohr (Hauptverteilung? da gibt es sicher einen Begriff für) vertikal vom Keller, durchs Erdgeschoss, in den ersten Stock legen. Ist nicht allzu schwer, die Decken lassen sich leicht anbohren. Und dann von der Hauptverteilung aus im Erdgeschoss eine relative kurze Strecke zu einem Fan-Coil, und genauso im ersten Stock.
Alles natürlich gut luftdicht isolieren. Kondensatablauf schreckt mich nicht, ist ja bei normalen Klimaanlagen auch nicht anders. Ich gehe davon aus, daß die Fan-Coils selbstständig eine eingestellte Temperatur halten können, würde sie aber - wie meine anderen Klimaanlagen auch - in Homeassistant integrieren.
Teuer ist es, teurer als eine normale Dualsplit-Klimaanlage. Aber dafür leichter DIY zu reparieren, und ergänzen.
Ja, denke ich auch. Ich würde hier aber eher mit meinen Klimaanlagen vergleichen, und da dürften sie ein Stück ineffizienter sein als die Klimaanlagen, wegen dem doppelten Wärmetauscher.