es ist alles beschrieben
Keine Sorge. Übertemperatur Abschaltung brauchen wir nicht. Dieser 1500w Heizstab wird ja nur mit 4 Modulen befeuert, die noch dazu nicht optimal laufen wie wir festgestellt haben und der steckt noch dazu in einem 290 Liter Fass. Wenn nicht irgendwann plötzlich die Sonne eine Woche lang kontinuierlich scheint, dann passiert da nichts.
Ich werde auch das Amperemeter zuerst einbauen, um vorher zu messen und danach den DC DC Wandler, um danach zu messen. Dann kann ich euch ziemlich genau sagen, wie viel mehr die Konstruktion für ihre 30€ bringt.
Bin ganz froh, daß ich mir den Temperaturbegrenzer dazugebaut habe. War 4 Tage unterwegs, Batterie voll und Boiler 90° ![]()
Stellt man den mpp am boost regler mit dem Stromstärke Poti ein oder muss ich die Spannung senken/erhöhen?
Mit dem Unterspannungs Regler. Strom und Spannungsregler dienen nur als Schutz vor Überbelastung des Heizelementes. Oder zur Reduktion der Ausgangsleistung, Strombegrenzung, falls der Regler zu sehr glüht. Stromaufteilung bei mehreren Parallel Reglern.
einstellen
- Spannung 95-100V ohne Last
- Strom auf max
- bei voll Sonne Eingangsspannung auf etwa MPP
- bei voll Sonne Strom auf ca. 15A für deine Heizung
Puh ich denke mal 90°C würde ich noch nicht einmal verwenden wenn eine Frischwasserstation da wäre. Die Kalkablagerungen müssen heftig sein.
Achso, mit dem dritten Poti, der “input undervoltage protection”. Und was muss da eingestellt werden? Worauf muss man da achten?
Die anderen beiden einfach auf 96V und 16A, das wäre dann klar.
Eben auf Vmpp lt. Datenblatt der Module bzw. f. 2s voreinstellen.( Ca. 0.8 x Voc) und dann nach Amperemeter am Heizstab die Feinjustierung bringt vielleicht noch etwas. (Vmpp Einstellung - Voltmeter am Wandler Eingang bei Belastung mit Heizstab). Dann sollte aber auch die Modul Temperatur berücksichtigt werden. Sommer/Winter Unterschiede der Vmp. Denn diese Wandler optimieren nicht selbst. Das sind dann Feinheiten.
Alles klar, in dem Fall durch die Reihenschaltung wären das statt 31V vmp dann wohl ungefähr 62V mit Feinjustierung und die anderen beiden Regler einfach auf 95V / 16A, kapiert. Wird noch ne Weile dauern, bis das verbaut ist aber ich melde mich zurück.
MPP sinkt bei warm, feinjustierung wird dich im Sommer auf ca 55V bringen.
Wenn du wenig lösten willst bau dir wenigstens eine Sicherheitsabschaltung ein. Rote LED und Temperaturschalter (KSD9700 75° NO) zwischen Pin 14 vom Regler und dem Punktt auf der Platine, an dem die LED für Strom und Spannung zusammenlaufen. Den Temperaturschalter an den Boiler.
Kurzes Zwischenfazit: Das Amperemeter ist eingebaut. Bei voller Sonne und 32 Grad haben wir 62V und 625 Watt. Der DC-DC Regler kommt demnächst hier an, dann bauen wir den ein und ich berichte, was das Ding dann real mit Optimierung bringt. Man kann aber gut sehen, dass 2x2 Module nur knapp 40% ihrer Leistung bringen, wenn sie direkt am Heizstab hängen.
So, finales Fazit. Mit dem Regler kommen wir gut und gerne auf die im Bild gezeigten Werte, also fast 1000 Watt statt 650. Das entspricht gut 65% der nominellen Leistung statt nur 40%. Das ist schon ein Unterschied!
Nachtrag:
Es gibt mittlerweile 140V auf 96V DC-DC Wandler für kleines Geld bei AliExpress und Konsorten. Mit diesen wäre es doch theoretisch möglich, 6 Module zu nutzen (2x3 in reihe und dann parallel), sodass man auf ca. 2400W und 123V input kommt und so könnte man den step-down Regler dann auf 96V stellen. Dann wäre eine Heizleistung der vollen 1600W nahezu konstant möglich, oder? Wesentlich effizienter als eine step-up Lösung. Vorausgesetzt, man hat natürlich Platz für 6 Module. Wobei selbst 3 Module, wenn sie stark genug sind, an die 1400w heran kommen müssten.
Nein. Du muss die Eingangsspannung einstellen können als Ersatz für echten MPPT. Hab noch keinen step down gefunden, der das kann
Kann man selbst umbauen bzw. erweitern wenn Elektronik nicht fremd ist.
Meiner läuft schon ein paar Jahre.
Dieser günstige und gut erhältliche step down hier wirbt 140V @ 2000W inklusive mppt und Low voltage protection:
das funktioniert nicht.


