Moment mal..... Wohnmobil?

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Ich weiss, der erste April ist leider gerade vorbei.... aber

Wohnmobil? Die Dinger mit einem Panel obendrauf, und einem Wandler an der Batterie ?

Das sind doch nicht etwa unerlaubte Inseln ? Hundertausende?

Und sie Bringen sogar noch die Stellplatzbetreiber in die Illegalität ?

Im Ernst, wen dass erlaubt sein soll, nur weil es Mobil ist - warum ist es ortsfest verboten ?

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Hallo Carolus,

weil die Gesetzgeberei nichts mit Logik zu tun hat? Schau dir doch mal an was da oft an Ergüssen vom Gesetzgeber kommt und frage dich dann mal was da hinter den Kulissen gelaufen ist oder ob die Beteiligten vielleicht doch Stoffe konsumiert haben die sie selber der Bevölkerung verboten haben.

Grüße

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Was ist denn jetzt genau die Frage?

Natürlich gibt es unzählige Wohnmobile mit PV oben drauf, aber die speisen alle niemals ins Netz ein. Im verlinkten Beitrag dagegen geht es um eine Einspeiseanlage auf einem (fest stehenden) Wohnwagen. Äpfel und Birnen, auch am 3. April.

Oliver

Ich stimme dir da vollkommen zu. Ich frage mich nur - wenn irgendeine Vorschrift eine solche Unlogik enthält, wird sie im Zweifelsfalle leicht angreifbar sein und für nichtig erklärt werden können.

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Ich sage ja auch nur, dass mich der Link inspiriert hat. Und die angesprochene Gesetzgebung hebt nicht nur auf Enispeisen, sondern auch auf indirekte Verbindung - zum Laden - einer Insel ab. Schau dir doch die Vorschriften mal an....

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Hallo Oliver

Die erste Aktion nach der Ankunft mit meinem Womo ist die Installation des Landstromkabels.

Dann ist nichts mehr mit Insel, Äpfeln oder Birnen.

Das es egal ist, ob ich Einspeise oder nicht weisst du selbst.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

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Als ich das Thema neulich ansprach wurde ich als "albern" abgetan. Also geh lieber schonmal in Deckung.

Andreas hatte das Thema in einem seiner Videos auch schonmal angedeutet.

Hab's schon gemerkt.

  • Duck und weg -

Also ich weiß ja nicht was ihr für Dachflächen auf euren WoMo‘s habt. Bei mir gehen nur zwei Module aufs Dach - flachliegend.

Bis ich aus dem bisschen Saft 220V gemacht hab bleibt da nix mehr über zum einspeisen. Da lohnt sich der Modul WR nicht……

Darum geht es nicht.

Das Womo ist keine Insel, weil es ja angeschlossen wird.... Und damit meldepflichtig.

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Hallo Carolus,

das Gesetze in letzter Zeit eher schlampig zusammengeschustert sind ist doch der Normalzustand und von daher ist es doch auch normal, dass sie irgendwann kassiert und dann durch noch schlechter gemachte ersetzt werden. Also wo ist das Problem, außer das ich jegliches Vertrauen in die Politik verloren habe?

Grüße

Dass das vertrauen in rechtsstaat und gerichtsbarkeit auch noch verloren geht.

Hallo Carolus,

das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit ist doch eigentlich auch schon weg, denn wenn man nicht ganz viel Glück oder einen unglaublich fähigen Rechtsvertreter hat, dann kann man sich sein Recht kaufen in dem man die Gegenseite mit einem langen und teuren Prozess ruiniert.

Grüße

@carolus Nur zum Teil richtig.
Ja, es wird angeschlossen aber:

  1. die „Gesetzgebung“ spricht, wenn ich mich richtig erinnere, von ortsfesten Anlagen - das ist ein Wohnmobil per Definition nicht.

  2. wer wäre denn der zuständige VNB bei einem WoMo?

  3. ist bei WoMo‘s nicht davon auszugehen dass netzgeführte WR‘s verbaut werden die einspeisen könnten

  4. ist die zur Verfügung stehende Dachfläche so gering das nicht mehr als ein BKW möglich ist

Nimmt man alle vier zusammen ist das für ein Schulterzucken des Regulierers ausreichend

Zu 1) Vollkommen richtig, wenigstens einer der es merkt. {green}:sweaty:

zu 2) Ebend.

zu 3) Die Normung sprich AUCH von angeschlossenen Reinen Inseln, deren Akku mit Ladegerät nachgepuffert wird.

zu 4) Ich habe schon 800Wp und mehr auf nem Womo gesehen. Grund ist, dass man ab etwa 600 Wp daran denken kann, einen Kompressorkühlschrank sata Absorber einzubauen.

Ich mache den Vergleich deswegen: Wenn es TECHNISCHE Probleme mit irgendwelchen unerträglichen Rückwirkungen ins Netz gäbe, könnte man ortveränderliche Anlagen nicht aussen vor lassen.

Ich hätte ja auch drauf gewettet, daß nur ortsfeste Anlagen gemeint sind, aber leider ist das nicht so.

Zumindest im Marktstammregister sind „Einheiten, ihre EEG- und KWK-Anlagen“ zu registrieren. Einheiten sind ortsfest, aber EEG-Anlage umfasst lt. EEG jede Anlage, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt ?

Oliver

Ein Wohnmobil mit Dach-PV-Anlage und Einspeisewechselrichter - dieser Gedanke gefällt mir. Damit lassen sich Konstellationen erzeugen, für deren abschließende rechtliche Bewertung ganze Heerscharen von Juristen bestimmt auf Jahre beschäftigt sind. Man stelle sich nämlich folgendes vor:

  • Das Einspeisen ist nicht auf den Campingplatz beschränkt. Du kannst das Wohnmobil ja auch mal bei Dir daheim vorm Haus parken und dort den Einspeise-Stecker in Deine Außensteckdose stecken. Schon wird in Dein Hausnetz eingespeist. Anmeldepflichtig?

  • Du kannst mit dem Wohnmobil auch mal einen Freund besuchen und ihm an einem sonnigen Tag Strom als "Geschenk" mitbringen, indem Du den Stecker bei ihm reinsteckst und in sein Hausnetz einspeist. Vielleicht hast Du 20 Freunde, die Du im Laufe eines Jahres besuchst. Ob Du ein und die selbe PV-Anlage dann 20-fach im Marktstammdatenregister melden musst...? Oder die besuchten Freunde? Oder gibt's eine Bagatellgrenze bei weniger als 2 Stunden Besuchszeit pro Jahr...?

  • Du könntest an das Wohnmobil statt einem Schuko- oder Wielandstecker auch einen Typ2-Stecker für E-Fahrzeuge dranbauen. Was wohl passiert, wenn man an eine öffentliche E-Auto Ladesäule fährt und dort Strom reinspeist, statt welchen zu verbrauchen? Haben deren Zähler eine Rücklaufsperre? Und falls nicht, bekommt man dann eine Einspeisevergütung gutgeschrieben? :slight_smile:

  • Du könntest womöglich einem unbescholtenen Bürger eine Straftat anhängen, ohne dass der viel dagegen tun kann: Du fährst in eine wildfremde Grundstückseinfahrt, wo gerade das Garagentor offensteht, und steckst Dein Wohnmobil dort an eine Steckdose an. Wenn der Hausbesitzer dann noch einen rückwärtsdrehenden Ferraris-Zähler in seinem Keller hat - oh weh!

Kurzum - eine mobile Balkon-PV-Anlage auf Rädern wäre der perfekte "Bürokraten-Schreck". Da lassen sich Fälle generieren, über die noch nie ein Richter zuvor Urteile gesprochen hat...

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Ich nummeriere deine Punkte durch.

Zu 1) Vollkommen richtig. Die Idee gab es schon vor 3 Jahren im Wohnmobilforum, sorry. Das besonders hübsche daran ist - wer kommt bei einem Wohnmobil, das am Kabel neben dem haus steht, darauf dass es EINSPEIST ?? :slight_smile:

zu 2) Wenn man mich jemals ärgert, das werde ich machen, und alle dazu aufrufen, es mir gleichzutun. Dann bricht das Gesamtsystem zusammen.

zu 3) Ich fürchte, das geht nicht. Hängt aber sicher vom Typ der Ladesäule ab.

zu 4) Wie 2, ich werde jeden anschwärzen, dem ich nach 2) Strom geschenkt habe.

zu 5) Besonders deswegen, weil bei uns nicht verboten ist, was nicht ausdrücklich verboten ist....

Ich find's genial, ist die perfekt verborgene "Incognito-Einspeisung" ins Stromnetz.

Zur Frage der Einspeisung in E-Auto Ladesäulen: Der Typ2-Stecker ist 7-polig. L1, L2, L3, N und PE, sowie zwei Leitungen für eine low-level Kommunikation, die im Wesentlichen über ein PWM-Signal erfolgt. Die drei Phasen werden über ein Relais getrennt und erst dann durchgeschaltet, wenn über die Datenleitungen Ladesäule und Fahrzeug sich auf die Höhe des Ladestroms verständigt haben. Sobald das Relais angezogen hat, hast Du Zugang zu den 3 Phasen und kannst ungehindert einspeisen. Es kann höchstens sein, dass nach gewisser Zeit abgeschaltet wird, wenn nicht der erwartete Strom fließt. Hängt wohl auch davon ab, ob die Strommessung vorzeichen-sensitiv ist oder nicht. Nachdem kaum ein Konstrukteur einer Ladesäule auf die Idee gekommen sein dürfte, dass jemals irgendwer auf solchen Unfug kommen könnte, kann es aber gut sein, dass dieser Fehlerfall nicht sauber erkannt wird und das Relais an bleibt.

Wenn Du es probieren magst - geht ganz einfach: So einen Adapter kaufen (Typ2 auf SchuKo, um z.B. Renull Twizzy, Opel Rocks-E oder auch ein Pedelec an der Ladesäule zu laden), und in die Schuko-Dose den Mikrowechselrichter reinstecken. Schon müsstest Du in die Ladesäule einspeisen. Aber vergiss' nicht, das Balkonkraftwerk am Standort der Ladesäule vorher im Marktstammdatenregister anzumelden :slight_smile:

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@alexx

Eure Ideen sind beeindruckend ? ?.

Nach meinen derzeitigen Kenntnisstand können sogar sämtliche Victron Multiplus (die ja oft in Wohnmobilen zum Einsatz kommen) einspeisen.

Also alles ab 500VA aufwärts... man muss nur den Grid Code für DE setzen und einen ESS Assistenten einrichten.

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