An der Schukosteckdose? Da habe ich ernsthafte Bedenken, dass ich mit 1,8KW (das Auto regelt angeblich soweit runter) die Kiste voll bekomme.
Das Auto sollte bis auf 6A einphasig regeln können. Warum sollte das Auto mit 1,8kW nicht voll werden. Dauert halt etwas länger und die anteiligen Verluste werden relativ größer.
Puh. Das ist jetzt alles sehr relativ. Wenn die Sauna über Drehstrom 7KW gezogen hat ist das ok. Du aber möchtest ja 7,4KW über eine Phase laufen lassen.
fragt auch keiner danach ob er etwas regulieren darf, sie können es ja nicht mal messen da auf unserer Oberringleitung insgesammt 11 häuser angeschlossen sind, davon 3 mehrfamilien häuser mit je 8 Wohnungen, da kräht niemand nach irgendwelchen regelungen.
Die Folge davon, dass keiner danach kräht ist die massive Überbelegung die deswegen ausgeführt werden muss. Nimm nur mal an, alle würden dann mit 13KW auf einer Phase, 1KW auf den beiden anderen Phasen mit 15KW insgesamt aus dem Netz nudeln. Der Trafo würde dann aber eine Phase mit 11*13KW laufen müssen, also ausgelegt für 143KW. Insgesamt auf alle drei Phasen sind es jedoch 165KW. Das bedeutet wiederum, dass jede einzelne Phase im Trafo viel höher abgesichert sein muss für den Fall, dass nun auf einmal ALLE einphasige Last erzeugen. Dann findet im Trafo ggf. die Umlegung (mit Verlust) auf die anderen Phasen statt. Das ist dann auch der Grund für den massiven Netzausbau.
Nicht dass das ggf. nötig wäre. Würdest du den Verbrauch mit einem Akku normieren, kämst du mit einem Tagesverbrauch von geschätzten 72KWh auf eine Leitung die nur 3kW liefern muss. Weil aber die Wallbox mit 22KW läuft und dann der DLE und dann… muss die Leitung 50KW abkönnen. Dafür reicht die Leitung nicht, dafür reicht der Hausanschluss nicht, dafür reicht der Trafo nicht, und dafür reicht dann ggf. die Anbindung zum Netz nicht. Und nicht, weil es nicht anders möglich wäre, sondern weil man das Maximum aus dem Netz nehmen will, wann und wie man es will, und zwar ohne dafür zu bezahlen, sondern nur solidarisch jeder zahlt das mit.
Das mag nun übertrieben sein bei einem. Aber das ist m.u. ein Problem bei der Kalkulation von Vielen. Gleichzeitigkeitsfaktor etc.
Nur mal in meinem Fall. Ich könnte mein E-Auto auch mit Schieflast 7,4KW laden, wenn ich das bräuchte. Ich könnte in meinem Fall im Wechselrichter auf Asynchronmodus stellen und dann würde der Wechselrichter, mit Verlust, die 7,4KW aus allen drei Phasen gleichzeitig ziehen. Also 2,47KW auf jede Phase. In dem Fall würde ich es nicht melden. Weil ich die 7,4KW durch den Wechselrichter auf 2,5KW pro Phase lege und daher keine Schieflast erzeuge.
So würde sie aber erzeugt, und nach dem Motto: “Naja, ist dann halt so. Wenn ich den Herd anmache und den Heizlüfter und und und dann hab ich auch Schieflast.”
Ja, aber wenn das Viele machen, dann bekommen wir mit dem Netz eben Probleme. Und das wird dann wieder von allen bezahlt. Bis zu einem gewissen Grad ist das dann gegenüber den Anderen … unfair.
Naja, wenn ich um 22 Uhr nach Hause komme, weil ich mit den Kollegen noch einen trinken war, ist morgen früh um 6 Uhr nicht unbedingt das Auto voll.
Ist das nicht egal, über wie viele Phasen ich den Strom aus den Netz ziehe?
Im Endeffekt ist nur relevant, dass ich 7KW pro h gezogen habe. Über wie viele Phasen und wofür sollte doch eigentlich uninteressant sein, oder?
Also wenn du mit 4kw lädst, würdest du die Wallbox nicht anmelden? Selbst wenn sie theoretisch 22KW könnte?
nein, bis 4,2 kw Leistung muss kein Großverbraucher angemeldet udn steuerbar gemacht werden.
Die hohe Leistungsabnahme über nur eine Phase ist eben doch relevant, hat ja RoterFuchs oben beschrieben. Und zwar relevant für den Fall, daß das mehrere im Bereich des örtlichen Trafos machen. Der Trafo vom kann nur eine gewisse Leistung und wenn 50 Leute auf derselben Phase Last ziehen, während die anderen beiden Phasen nichts zu tun haben, reißt der die Hufe hoch und es wird für alle dunkel.
Und die Phasen sind auch nicht verbunden. Die entstehen durch den Generator im Kraftwerk - 3 rotierende Spulen im 120 Grad Winkel im Generator ergeben das “Drehfeld” und damit “Drehstrom”
Und den Neutralleiter haben alle drei Phasen gemeinsam...
Dann präzisiere doch beim nächsten Mal die Frage.
Warum?
Er will eine Wallbox mit 22KW. Die muss nunmal gemeldet werden. Dann steht die da. Damit er das darf sagt der Netzbetreiber, will der sich das angucken.
Der TE könnte sich eine mobile Wallbox kaufen für die CEE. Die Mobile muss er auch melden, weil die ebenfalls 22KW hat und Schieflast. Hier wäre es aber vom Netzbetreiber schwierig, weil es keine Neumontage gibt an der CEE Buchse. Wo er nun die Mobile Wallbox dann ansteckt, das hat mit seiner Anmeldung nicht zu tun.
Und dass er mit 7,4KW laden will war auch gegeben. Wir versuchen das als Forum immer zu optimieren, manchmal kann man nicht optimieren.
Frage: muss das so? Den Aufwand müsste ich ja jedesmal betreiben, wenn ich die Wallbox an einem anderen Standort betreiben will, oder?
Überall wo du laden willst an einer CEE, bei nem Freund oder so, müsste der (Freund) die mobile Wallbox dort anmelden. Ob der das macht oder der Arbeitgeber oder der Aldi seine Wallbox angemeldet hat. Wenn der Kumpel sagt: “Steck an” kann man nur davon ausgehen, dass das legal ist. Ich frage ja auch nicht wenn ich zu Besuch bin, ob der Kuchen gebacken oder geklaut ist, ich gehe davon aus, dass der legal ist….
Meinst Du mich mit der Frage nach dem Warum? Meine Antwort bezog sich auf die konkret geschilderten Umstände, nach dem Trinken…, von denen vorher nicht die Rede war. Sondern nur von….Bedenken mit 1,8kW…
Die Ursprungsfrage war bereits hinreichend beantwortet.
Naja es ist ein deutlicher Unterschied ob man 7,4 kw auf eine Phase zeiht oder auf 3 Phasen,das eine kann die die hausanschlussleitung warm machen das andere nicht je nach auslegung, ich Frage mich immer warum will man unbedingt mit 22kw laden? macht eh keinen Sinn, wenn dann würde ich es so einstellen das nur soviel Strom in den akku geladen wird das er am nächsten morgen voll ist, gehen wir von 12 Std aus also abends um 18 uhr anstöpseln morgens um 6 absstecken, sind 12 Std bei 4 kw wären das 48kWh in den Akku (rechnerisch) das sollte für jeden doch reichen ,und wenn man nicht Tag täglich den Akku leer fährt, und jeden Abend gleich ansteckt braucht man nur minimal Strom bzw kw um den Wagen wieder voll zubekommen.
Er kann wahrscheinlich gar nicht mit 22kW laden, weil das Auto keinen dreiphasigen Bordlader hat und dafür halt die Option einphasig 7,4kW anbietet. Für die allermeisten Fahrzeuge gibt es nicht für Geld und gute Worte dreiphasig 22kW. Da ist bei 11kW Ende Gelände.
Mal eine allgemeine Anmerkung:
= nach Regualieren für das 230/400V Netz ist nach meiner Kenntnis die Schieflast in Deuschland auf 4,2kW begrenzt.
Natürlich geht mehr aber unabhängig ob anmelden oder nicht mit 7,4 kW auf einer Phase ist man da schon nicht mehr sauber.
Anderseits zeigt es die Unfähigkeit unserer Administration welche Fahrzeuge für den Straßenverkehr mit Parametern zulassen die von der Seite Stromnetz nicht zulässig sind.
Schieflastgrenze D ist 4,6 kW
Das ist Quatsch.
Ich bin bei weitem nicht der einzige mit einem Eiphasigen Hausanschluß, einer Insel oder einer ausreichend großen PV, die problemlos 7,4 kW oder mehr einphasig zulassen.
Gut, das Tesla sich nicht um die deutschen heiligen 3 Phasen kümmert und millionenfach und weltweit Autos mit 7,4 kW einphasigen Onbordladern verkauft.
Immer die “German Schieflast Angsthasen”.
Richtig, ich kann nicht mit 22KW laden, sondern nur einPhasig mit 7,4.
Aber wie bereits erwähnt ist der Markt mit einphasigen 7,4KW Wallboxen doch sehr eingeschränkt, weshalb ich zu einer 22KW Wallbox tendiere, um auf die 7,4KW zu kommen.
Genemigen lassen muss ich sie ja offensichtlich trotzdem, auch wenn ich nur 7,4 KW nutzen kann, die ich ja nur anmelden müsste.
@schwarzermann : sind beim langsamen laden nicht auch die Ladeverluste wesentlich höher, weil die Ladeelektronik länger arbeiten muss, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
32A Steckdose 1phasig
32A Ladesteckerding zu 150€
Fertig.....
Es ist nicht die Frage ob es geht oder jemand Angst hat es ist die Frage ist es rechtens und kann mich jemand gegebenenfalls gelangen.
Mit 4,2 kW war etwas falsch, hier die Werte für den deutschsprachigen Raum
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Schieflastgrenze in Deutschland: 4,6 kW (230 Volt, 20 Ampere)
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Schieflastgrenze in Österreich: 3,7 kW (230 Volt, 16 Ampere)
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Schieflastgrenze in der Schweiz: 3,7 kW (230 Volt, 16 Ampere
Aber “legal” “illegal” “scheißegal” geht immer
Aber nicht hier. Daher schließe ich das, die Frage wurde ja zur genüge beantwortet.