Meine Powerwall

Hallo Nick,

du schreibst " bei gleicher Leistung, nur 1/3 der Zellen " wie soll das gehen bei 21700er?
Oder meinest du 32700er? Die haben in etwa die 3fache Kapazität.
Es ist aber deutlich schwieriger die aktuelle Restkapazität des Akku's zu bestimmen als bei 18650 Li Zellen
Gruß Manfred

Ich habe eine durchschnittliche Kapazität meiner gebrauchten 18650er von knapp 2400mAh, ich habe jede einzelne getestet.
Die Liitokala LiFePo4 21700er haben 6500 - 7000mAh.
Ja, ich habe etwas gerundet :wink:

Hallo Nick,

ich bin sehr überrascht.
Ich habe jetzt mal nach "Liitokala LiFePo4" gegooglt ... es wurden mir nur 32700er angezeigt.
Warum ich auch verdutzt bin ... das spezifische EnergieVolumen ist in der Regel bei LiFePo4 geringer. Meint ... bei gleicher Energiemenge mehr Volumen.
Hast du sie bereits getestet? und wie ist es mit der maximalen Leistungsabgabe... würde mich sehr interessieren ... ich hatte mit den 32700er Gedanken gespielt.

Hi Mabfred,

Du hast natürlich vollkommen recht. Ich meinte natürlich die 32700er.

Nun habe ich das eine Pack kontrolliert. Da ist keine Zelle defekt, das pack hat einfach nur deutlich weniger Kapazität. Beim messen sind mir 6 Zellen im Pack aufgefallen die nicht richtig verbunden sind. Optisch konnte man das nicht erkennen. Wenn das pack morgen wieder halbwegs geladen ist, werde ich die Lötstellen an den Betroffenen Zellen reparieren. Aktuell hat das Pack 3,3V und die 6 Zellen 4,1V.

... ich hatte mit den 32700er Gedanken gespielt.
Vlt. kennst du den Kanal schon, Dmitri hat diese Akkus im Betrieb und detailiert beschrieben:

https://www.youtube.com/c/Solaranlage

-rass-

Hallo Rass,

durch diesen Kanal bin ich auf diese Zellen gekommen :wink:
Vielen Dank dennoch für die Info.
Gruß Manfred

Gestern Abend habe ich das eine Pack kontrolliert und echt 8 Zellen nochmal löten müssen. Kein wunder warum das pack schneller entlädt als die anderen. Die defekte Verbindung konnte man aber mit bloßem Auge nicht erkennen.
7 der Zellen waren noch voll aufgeladen, also waren die nie mit dem Pack verbunden und eine Zelle muss sich zwischendurch gelöst haben.

Gestern Abend habe ich das eine Pack kontrolliert und echt 8 Zellen nochmal löten müssen. Kein wunder warum das pack schneller entlädt als die anderen. Die defekte Verbindung konnte man aber mit bloßem Auge nicht erkennen.
7 der Zellen waren noch voll aufgeladen, also waren die nie mit dem Pack verbunden und eine Zelle muss sich zwischendurch gelöst haben.
Deshalb kann ich nur bleihaltiges Lot für solche arbeiten empfehlen.

Viele Grüsse
Mark

@Mark: Danke für den Tipp. Vielleicht sollte ich mir mal anderes Lot anschaffen.

Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, die Verbindung vom Lot zur Zelle war bislang immer super gewesen. Die Verbindung zur Busbar war meist das Problem oder manchmal der Sicherungsdraht, der noch Lackrückstände drauf hatte. Ich habe ja einen lackierten 0,2mm Draht benutzt und mit Schleifpapier bearbeitet. Aber die Fehler waren mehr an der Busbar (6x 1,5mm2 verdrillt). Zudem war das das Pack Nummer 1, also mein erster Versuch :wink:

Hallo,
ich lese gerade " Lackrückstände" ... ich hatte dazu mal was geschrieben ... ABER ich weis nicht mehr mit wem ... da wurde mein Einwand, dass das nicht so einfach
zu entfernen wäre (zumindest früher ... ) ... wie schreib ich das jetzt nur .... egal ;-))
Das ist ja echter misst mit den Fehlstellen ... aber gut zu wissen, dass man das nachträglich noch nachprüfen muß.
Gruß Manfred

Hey Manfred, kann sogar sein, das ich wir geschrieben haben. Von den 8 Zellen gestern, musste ich bei einem die Lackreste nochmal schleifen und dies war auch bislang die einzige Zelle die das Problem aufwies. Natürlich bin ich bei allen 8 neu gelöteten mit dem Schleifpapier nochmal dran gegangen, aber nur bei einer Zelle war es tatsächlich auf Lackreste zurückzuführen. Also auf 1120 Zellen gerechnet bin ich also "aktuell" bei einer Fehlerrate von 0,9% wegen Lackrückständen. Und die Entfernung des Lacks war total easy, zwischen Schleifpapier dreimal durchziehen und damit ca. 1/2 der Pluspole löten. Die meisten Probleme habe ich mit den Lötstellen an der Busbar gehabt.

Also sooo ein großes Problem ist es bislang nicht :slight_smile:

Ich schreibe ja nur über meine aktuellen Erfahrungen.

Hallo Nick,

die " Fehlerrate von 0,9% " überzeugt mich absolut und ich versuche auch nicht mehr davon anzufangen :wink: wie gesagt ... versuche :wink:
Bei der Programmierung habe ich eher eine Fehlerrate von 99,9% ... und das spricht jetzt eindeutig für dich und dein Verfahren.
Aber mit dem Löten ... bin ich etwas unsicher ob bei mir alle Zellen arbeiten. Noch ist aber nichts festzustellen allerdings fahre ich auch nur einmal in der Woche
einen Zyklus.

Hi zusammen.

Ich wollte mal ein Update posten. Meine Anlage läuft nun seit ein paar Wochen wieder. Die Powerwall scheint auch keine Selbstentladung gehabt zu haben. Die Differenz war vor wie nach dem Winter unter 20mV.
Nun ist es mir aber zwei mal vorgekommen, das eine 35A Schmelzsicherung durchgebrannt ist. Szenario: Zwei Durchlauferhitzer 3-phasig und Waschmaschine und Spülmaschine über die gleiche Phase bei aktiven Bypass. Klar, da sind 8KW schnell erreicht. Jetzt weiß ich, das hier doch jemand vor dem Bypass einen „Phasenkoppler“ (oder so ähnlich) installiert hat, damit man als Zuleitungen alle drei Phasen nutzt und auf eine Phase zusammenführt. Kann mir hierzu jemand mal ein paar Hinweise geben? Kosten? Leistung? Verluste?

Hi zusammen,

nach langen mal von mir ein Statusupdate.

Meine Anlage lief bislang eigentlich problemlos. Zwischendurch habe ich zwei Packs nochmal prüfen müssen, da die Kapazitäten unterschiedlich waren. Da hatten sich an manchen Zellen der "Sicherheits-Schmelz-Draht" von der Busbar gelöst. Also nachlöten und gut war. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen mit einem weiteren Pack ein Problem. Bei dem Pack verringert sich im Laufe der Zeit die Spannung. Zwischenzeitlich habe ich das Pack nachgeladen und an die Spannung der anderen Packs angeglichen, aber das pack verliert weiterhin. Ich habe das Pack also ausgebaut, den Pluspol abgelötet und einen halben Tag stehen lassen, keine der Zellen ist wirklich auffällig und verliert die Spannung.

Jetzt ist meine Vermutung, das mindestens eine Zelle sich durch den IR nur beim be- und entladen entlädt/erhitzt. Oder habt ihr noch eine andere Vermutung?

mmh, vielleicht reicht ein halber Tag Standzeit auch nicht aus? Weil wenn Du einen Heater hast dann verliert der Ladung nicht nur beim Be- und ENtladen sondern permanent

Alternative:
Du hast ein paar schwache Zellen (niedrige Kapazität) dabei, die bei Belastung (Entladen) dafür sorgen, dass das Pack schneller leer wird als die anderen 13 Packs und dementsprechend die Gesamtspannung dann abfällt.
Das könntest Du testen indem Du die Gesamtkapazität des Packs testest, z.B. mit einer elektronischen Last

mmh, vielleicht reicht ein halber Tag Standzeit auch nicht aus? Weil wenn Du einen Heater hast dann verliert der Ladung nicht nur beim Be- und ENtladen sondern permanent

Alternative:
Du hast ein paar schwache Zellen (niedrige Kapazität) dabei, die bei Belastung (Entladen) dafür sorgen, dass das Pack schneller leer wird als die anderen 13 Packs und dementsprechend die Gesamtspannung dann abfällt.
Das könntest Du testen indem Du die Gesamtkapazität des Packs testest, z.B. mit einer elektronischen Last
Ja, das ist es ja. Wenn es ein Heater wäre, müsste man das eigentlich recht schnell merken, was ich nach dem halben Tag aber bislang nicht feststellen konnte. Aber ich messe heute Nachmittag nochmal.
Den zweiten Punkt sehe ich nicht als gegeben. Wenn die Packs unterschiedliche Kapazitäten haben aber ge-top-balanced sind, dann unterscheiden sich die Spannungen im leeren zustand zwar, im wieder geladenen Zustand gleicht sich die Spannung aber wieder an, beim Pack mit der geringeren Kapazität steigt die Spannung ja wieder schneller. Bei mir ist es aber gefühlt eher so, als wenn das Pack die Spannung kontinuierlich verringert in "jedem" Ladezustand. Irgendwie komisch.

Ohne das ich einen Gedanken dazu habe, nur die Frage.
Verliert der Pack beim Laden und/ oder auch beim entladen?

Moin,
Du hast doch große 120er oder 160er Packs oder ?
Also ich denke auch ein halber Tag reicht nicht - lade das Pack einmal voll und lasse es eher 5 oder 7 Tage stehen und messe dann nach.
Hast Du ein Ersatzpack ( kann ja auch etwas kleiner sein ) für solche Wartungsfälle ?

Sollte die Spannung nach einer Woche unverändert sein , also identisch oder eventuell 0,01V oder 0,02V weniger ... ja dann ???

... dann passiert es nur bei Last ...oder es ist ein Verbindungsproblem ...

Nachtrag: Oder Du tauscht dann mal ein DIYBMS_ZellModul von diesem Pack mit einem anderen und beobachtest das Ganze
eine Weile und machst hinterher einen Kreuztausch zurück ...

gruß
sunap

Ohne das ich einen Gedanken dazu habe, nur die Frage.
Verliert der Pack beim Laden und/ oder auch beim entladen?
Das Pack hat nach einiger Zeit (Tage) eine merklich geringere Spannung als die anderen Packs. In der Zeit gibt es natürlich mehrere Be- und Entladungen. Aus dem Bauch würde ich sagen, dass sich die Spannung pro Tag um ca. 10mV verringert (gegenüber der anderen Packs).
Du hast doch große 120er oder 160er Packs oder ?
Also ich denke auch ein halber Tag reicht nicht - lade das Pack einmal voll und lasse es eher 5 oder 7 Tage stehen und messe dann nach.
Hast Du ein Ersatzpack ( kann ja auch etwas kleiner sein ) für solche Wartungsfälle ?
ich habe 80er Packs (steht übrigens in meiner Sig ;-) ). Ich habe ja die Parallelität aufgelöst (plus von der Busbar abgelötet), sodass ich jetzt technisch kein 80p mehr habe, sondern 80 einzelne Zellen. Damit möchte ich die einzelne Zelle finden, die sich entlädt.
Nachtrag: Oder Du tauscht dann mal ein DIYBMS_ZellModul von diesem Pack mit einem anderen und beobachtest das Ganze
eine Weile und machst hinterher einen Kreuztausch zurück ...
Die Idee wäre eigentlich gut gewesen, daran hatte ich aber auch vorher schonmal gedacht und hatte das Board auch schon getauscht. Die Messung habe ich übrigens auch mit einem Multimeter gemacht.
... dann passiert es nur bei Last
Das könnte durchaus sein. Aber wie soll ich dann die Zelle finden, die bei last besonders viel verliert? Durchs stehenlassen der Zellen passiert dann ja nichts.
ich habe 80er Packs (steht übrigens in meiner Sig ;-) ). Ich habe ja die Parallelität aufgelöst (plus von der Busbar abgelötet), sodass ich jetzt technisch kein 80p mehr habe, sondern 80 einzelne Zellen. Damit möchte ich die einzelne Zelle finden, die sich entlädt.
so findest Du den Übeltäter garantiert, warte einfach noch paar Tage ab.
Im Moment verpasst Du eh keinen Sonnenertrag

noch eine Idee: Schau mal ganz genau hin, ob Du nicht mittlerweile eine undichte Zelle hast. Bei meinem letzten Pack mit Spannungsverlust in der Wartung hatte ich einen undichten Zellenboden.