Meine Powerwall

Hallo Nick
der Type: STW120NF10 - Leistungs-MOSFET, n-Kanal, 100 V, 60 A, 0.009 Ohm, TO-247
hat 0,009Ohm
So, ich bin jetzt nicht wirklich fit in diesem Bereich. Maschinenbau und Maschinenprogrammierung geht besser :wink:
Ein Überschlagsversuch … bitte korrigieren wenn falsch.
Gehen wir von 100A Last aus dann müsste es bedeuten, bei 50 V das dies einem Widerstand von 0,5 Ohm entspricht (bitte nicht bös sein, ich habe perfektes Halbwissen).
0,5 Ohm = 500 mOhm Wenn 10 Mosfet zum Einsatz kommen sind das 9mOhm/10 = 0,9mOhm
100A / 500 x 0,9 = 0,18A X 50V = 9W Verlustleistung => 0,9 W je Mosfet => das könnte mit einem kleinen Blech gehen oder sogar ohne.
Bei 50A entspricht das 1 Ohm = 1000mOhm
50 A /1000 x 0,9 = 0,045A X 50V = 2,25W Verlustleistung => 0,2 W je MosFet .
Ich hoffe, dass das überschläglich stimmt. Ich habe diese hohen Ströme noch nicht geschaltet.
Ich schalte mit einem 60-70V mit etwa 5 A und sie sind eiskalt UND das bei 400Hz PWM … ist noch mal mehr mit Verlusten sprich Wärme verbunden.
Bedeutet, je geringer deine Last ist, umso wesentlich geringer ist der Verlust.

Das kann doch bestimmt einer hier im Forum besser berechnen als ich!!!
So, in dem Sinn … blamieren gehört zum weiterkommen :wink:
Gruß Manfred

Wenn ein MOSFET einen Widerstand von 0.009 Ohm hat, dann haben zehn parallel geschaltete MOSFET einen Widerstand von 0.0009 Ohm.

Bei 100A hat man dann einen Spannungsabfall von 100x0.0009=0.09 Volt. Mal 100A wären das 9 Watt Wärmeabgabe.
Soviel zur Theorie, wenn ich mich nicht täusche.


EDIT: Du hattest ja die korrekte Rechnung, die vielen Werte dazwischen haben mich irritiert :lol:

Also 9 Watt verteilt auf 10 Mosfets. Das ist ja nicht viel.

Hallo Nick,

9 Watt bei 100A. Wann hat man die schon mal. Bei 20A oder 40A sind es wesentlich weniger Watt.
Meinen letzten Absatz lösche ich, das war wohl Blödsinn.
Gruß Manfred

Hi zusammen,

Die Anfänge zum Dashboard sind gemacht. Da muss aber noch das BMS rein. Aber wichtiger war mir einen Verlauf zu sehen, wie die Auslastung ist und wo ich noch nachbessern muss. Aktuell ist die Batterie voll und meine Frau verbraucht zu wenig :joy:
https://emoncms.mybergmann.net/dashboard/view/solar

Hallo Nick,

ja super, ist direkt in meiner Liste aufgenommen. Kannst du noch so ganz grob die Gegend verraten??? War das Großraum Dortmund ?

Gruß Manfred

Hi Manfred. Die Ecke Dortmund passt in etwa. Sind 25 Minuten.

Sieht ganz gut aus. Sehr übersichtlich.
Das mit den Verbräuchen zur "Unzeit" kenn ich. :smiley:

Hallo Nick,

ich wollte gerade schreiben, gleich ist dein Speicher voll ( und das morgens um 9) und schups ist ein 2kW Verbraucher an. E-Auto? Waschmaschine?
Wie du siehst … du stehst unter Beobachtung ;-).
Aber im ernst. Wie regelst du die maximale Entnahme aus dem Speicher?
40A x 60V ergeben 2400W und das ist die Hälfte der Leistung die der Wechselrichter kann.
Mal angenommen, du hast tolle Sonne mit 1,8kW Ertrag und der Speicher fast voll. Also werden Verbraucher eingeschaltet.
Waschmaschine = 2kW dazu dann die Spülmaschine mit 1kW und der Staubsauger mit 0,7kW macht 3,7 kW und rund 70A. Soweit so gut.
Jetzt zieht eine Wolke vor die Sonne und die Solarleistung bricht drastisch ein bis auf ein paar kleinen 100 Watt. Dann ist in diesem Moment die Stromentnahme
aus deinem Akku deutlich mehr als 40A. Wird dann die PW gekappt ??? Oder wie geht's ?
Was anderes, Hast du eine Warmwasser Versorgung mit Speicher? Könntest du dort nicht per Heizstab deine Überschüsse einleiten wenn auch das E-Auto voll ist?
Man könnte ja auch Energie in massenhaft frisch gewaschener Wäsche speichern die man dann trägt wenn es regnet und der Ertrag nicht reicht.
Gruß Manfred

Moin Manfred,

ich glaube eher dass meine Frau in der Badewanne lag und den Heizlüfter an hatte. E-Auto steht an der Firma, das Ladekabel reicht leider nicht bis nach Hause :joy:

Ich regel die Entnahme gar nicht. Der WR kann 5KW Dauerlast und kurzzeitig 10KW. Die Leitung vom WR zum Verteiler ist aber mit LS auf 25A begrenzt, also 5,7KW, dann wird es dunkel. Meiner Frau habe ich aber erklärt, welchen Knopf Sie drücken muss, damit das Licht wieder angeht :blush: Die höchste Entnahme, die ich bislang mitbekommen habe, waren kurzzeitig 4,2KW. Aktuell schaltet der WR die Powerwall bei 51V ab und schaltet dann in den Bypass Modus.

Wenn ich mal von 5KW kurzzeitig ohne PV Leistung ausgehe, würde bei 51V (also kurz bevor der WR die Powerwall abschaltet) knapp 100A fließen. Das wäre dann je Zelle 1,25A. Das ist zwar schon viel, aber damit habe ich noch keine dollen Bauchschmerzen. Da hilft nur eins, ich brauche mehr Batterien :rofl: Eine Abschaltautomatik der Powerwall ist bei mir nur zum Schutz vor Tiefenentladung/Überladung gedacht.

Es gibt mehrere Ideen, was ich mit dem überschüssigen Strom machen könnte. Warmwasser läuft bei mir über zwei Durchlauferhitzer, da könnte ich vor dem Zulauf mit einem Speicher+Heizstab das Wasser vorwärmen. Allerdings ist der Wasserzulauf nicht getrennt verlegt, sondern wurde im Bad einfach von der Kaltwasserleitung genommen. Wenn ich mal das Bad renoviere (das ist auch notwendig), dann werde ich den Zulauf trennen und im Keller zusammenführen, dann könnte ich da auch einen Speicher installieren. Daran könnte ich auch die Waschmaschine anschließen. Aber erst muss ich das Bad renovieren.
E-Auto laden macht natürlich auch Sinn, allerdings sind die PV Module auf der Ostseite. Wenn ich nachmittags nach Hause komme, liefern die nicht mehr so viel. Am Wochenende geht das gut (ich kann ja auch aus der Ferne den Ladevorgang starten), aber in der Woche bringt das nicht viel.
Da die PV Anlage natürlich bei schönem Wetter am meisten bringt kamen auch noch weitere Ideen auf: Klimaanlage fürs Haus, Pool bauen (Pumpe/Heizung), Brunnen bauen (Pumpe). Die Idee mit dem Brunnen ist wahrscheinlich noch die erschwinglichste Lösung. Ansonsten muss ich meine Frau dazu erziehen, dass sie morgens die Waschmaschine anschmeißen soll da die Nachmittags Tabu ist, aber ich glaube das findet sie nicht so gut :joy:

Jaja, die lieben Frauen... :wink:

btw, du wirst doch aber deine PW nicht bis 60V laden oder?
Ich habe aktuell eine Range von 47 bis 57V.
Jedes Modul ist mit einem 2pol. LSS mit 32A abgesichert.
Das geht im Moment ganz gut.

Hallo Nick,
deine Frau könnte hier im Forum für Gesprächsstoff sorgen … über eine Stunde!! ;-).
Ein super Controlling ist das... ich lasse alles stehen und liegen und baue jetzt auch so was... ;-).
Aber zurück …
Ich dachte dein Relais hat nur 40A und das wäre dann eine Begrenzung.
Schönen Abend.
Manfred

@manfred: ja, ich habe einen 40A Schütz 4-polig angeschlossen. Also von dem 35mm2 Kabel auf 4x 10mm2 Kabel zum Schütz. Also müsste der 160A vertragen können.

@schmue: meine Grenze für die Powerwall ist 51-56,6V. Nach unten ist noch Platz und nach oben ist auch noch etwas Luft.

Bei mir hat heute ein FI ausgelöst, der vor dem WR hängt. Das war zu der Zeit, als der WR auf Bypass geschaltet war und eine Last von über 4 KW anlag. Der Bypass war aber schon eine zeit lang aktiv, also hat der nicht direkt ausgelöst. Im Fall eines Bypass sind zwei FI hintereinander aktiv, einmal vor dem WR und nach den WR im Verteiler.
Hat da jemand eine Idee?

bei 160A hast du ja genug Reserven... hatte ich nicht sofort kapiert.

Hi Nick. Das klingt als hättest du den PE im Byoass mitangeklemmt.
Das geht nur wenn der Bypass vor dem FI abzweigt.
Das ist leider ein haken vom Pip.

Spätestens wenn ich mal 8 oder mehr kw aus drm Akku ziehe werd ich auch auf 50V als Untergrenze gehen mpssen.
Mehr als 200A sind dann nömlich schon sehr ordentlich.

Hi schmue,

kannst du das etwas genauer erklären? Ich bin mir zwar grundsätzlich darüber bewusst, wie ein RCD funktioniert, aber ganz verstanden habe ich deine Aussage noch nicht. Zumal ich die Rolle des PE in dem Zusammenhang nicht ganz verstehe. Der Potentialausgleich im Haus ist überall im Haus gleich. Ich habe zwar den PE am Input und auch am Output des PIP angeklemmt, aber der ist im Verteiler sowieso verbunden. Ich würde zudem vermuten, dass der PE am Input und Output im PIP sowieso gebrückt ist (habe aber nicht nachgesehen).

Ich weiß, das man RCD's nicht in Reihe anschließen soll, wobei es da wohl auch Ausnahmen gibt (z.B. Wallbox für Gleichstrom-RCD). Aber den genauen Grund kenne ich auch nicht. Ich könnte natürlich den Input des PIP auch ohne RCD anschließen, also direkt an die Schmelzsicherung, ich würde es halt nur gerne verstehen, warum das passiert sein könnte.

Rückblickend würde ich vermuten, das der RCD ausgelöst haben könnte, als der PIP wieder auf Inselbetrieb umstellen wollte.

Moin Nick,

das liegt am Summenstrom. Ich nehme mal an das alle Verbraucher, egal ob ongrid oder offgrid, am selben PE hängen?
Ist bei mir auch so und ist ja auch logisch wenn man zwischen Netz und Insel umschalten.
Wenn nun der Inselbypass hinter einem FI hängt, dann weiss der FI ja nichts von dem Strom den die Insel generiert.
Folglich ist der Summenstrom bei Erdschluss unterschiedlich und der FI löst aus.

Zumindest meine laienhafte Erklärung hierzu.

Hi Schmue,

das kann ich alles nachvollziehen, aber ich verstehe immer noch nicht was der PE damit zu tun hat. Der PE (grün/gelb) hat doch gar keine Verbindung zum RCD. Der kann zwar bei Fehlstrom (z.B. zwischen Phase und PE) auslösen, aber nur weil der Summenstrom der drei Phasen und der Strom am Null-Leiter (blau) einen unterschied von min. 0,03A aufweisen. Wenn es den PE nicht geben würde und der Strom anderweitig "fehlgeleitet" wird, also nicht über den PE, löst der RCD doch auch aus, oder sehe ich das falsch?

Hallo Nick,

der Strom kann durch den verbundenen Erdleiter auch zum Spannungserzeuger zurückfliessen.
Dann stimmen die Summenströme am FI nicht mehr und er löst aus.

Danke für die Erklärung, unabhängig davon werde ich die Zuleitung zum Input vom Wechselrichter ohne den RCD anschließen. Dann sollte das Problem nicht mehr auftreten.