Du hast im Dach keine Hinterlüftung ?
Ich denke, das sich der Dampfdruck im Sommer ja umkehrt. Heist, der Feuchtigkeitseintrag sollte im Sommer entweichen.
Was fällt mir noch ein? Was hältst du davon, wenn man unter den Balken eine Isolierschicht aus gefalstem XPS einbaut die Fugen aber mit Silikcon dichtet und darunter zum Raum hin eine Spannbahn.
Ich bin auch nicht sicher ob 2 Folien den Wert verdoppeln würden.
Bis jetzt habe ich keine. Ich habe bisher mit einer Dampfsperre im inneren des gedämmten Baukörpers geplant.
Genau diese Sperre, mit sd wert >1500, scheint es aber nirgendswo mehr zu geben.
Vielleicht verstehe ich da ja auch was falsch. Weil viele Folien mit nem Sd Wert ab 100 als Sperre verkauft werden. :?: :?:
Hallo,
ich bin auch nicht sicher diese Werte richtig einzuschätzen.
Mich erinnern diese Angaben an die Dichtigkeit von Funktionskleidung. Dort wird die Dichtigkeit in Meterwassersäule auf die "Folie" angeben.
Wenn ich mir die Tabelle so ansehe wirst du vermutlich keine Folie finden, denn ich denke, das KEINE Folie diesen Wert >1500 erreicht.
Da hilft wohl nur ein metallisches Blech! Ist jetzt nicht so ganz ernst zu nehmen
.
So wie Wasserstoff durch praktisch alles hindurch diffundiert wird vermutlich Wasserdampf durch jede Kunststofffolie hindurch diffundieren!
Es kommt halt auf die Menge an.
Aber,
im Gegensatz zu deinem Bodenaufbau macht mir die Decke weniger sorgen. Bei der Decke sorgt der Sommer für eine Umkehrung des Prozesses und die eingetragene Feuchtigkeit
entweicht. Es muß dafür gesorgt werden, dass der Eintrag im Winter nicht so hoch ist das sich Wasser (oder nur gering) bildet. Ansonsten hilft nur ein Material das keine Feuchtigkeit aufnimmt.
Bei deinem Boden sieht es aus meiner Sicht anders aus. In diesem Bereich gibt es keine Umkehrung im Sommer. Der Sommer ist sogar noch schädlicher (siehe Feuchtegehalt im Keller) . Hier wird es zu keinem Zeitpunkt zum trocknen kommen!
Na dann …
Manfred
Wahrscheinlich werde ich eine relative Dichtheit durch eine Kombination von Materialien erreichen müssen.
Im Boden mache ich mir keine Gedanken weil a die Abdichtung nach unten durch die Schweißbahn erfolgt ist, und b der Fußboden eine 2. Lage OSB erhält. Die 1. wird an den Stößen mit entsprechendem Klebeband abgedichtet. Dieser Aufbau ist in aller Regel diffusionsdicht. Zumal noch ein Bodenbelag oder eine Versiegelung der OSB Platten erfolgen soll. Und ein bischen kann die Luft ja unter der Dämmung zirkulieren.
Die Unterspannbahn ist dort diffusionsoffen.
Moin Leute,
hab am langen WE mal meine übrige Hardware, PCM60X und BMV700, verbaut, sowie einen PV String von 9s auf 3s3p umgeklemmt.
So ganz zufrieden bin ich noch nicht.
Vorher hatte ich jeweils 2 Strings aus 9 Modulen parallel am PIP und etwa 2,2-2,3KW max.
Da mein Haus keine direkte Ausrichtung nach Süden hat, sondern eher etwas südwestlich, habe ich ab ca 15 Uhr Schatten auf den Modulen vom Carport und dort ab ca 17.30 wieder Sonne auf 6 von 9 Panelen so das sich zumindest diese Hoffnung erfüllte hier etwas rauszuholen in Zeiten wo vorher nix mehr ging weil die anderen 3(bzw 12) Panele im Schatten die restlichen runtergezogen haben.
Womit ich noch nicht zufrieden bin ist das die Gesamtausbeute deutlich runtergegangen ist was hauptsächlich an diesem String liegt der am Ladecontroller hängt. Max 450W hab ich bisher gesehen. Bei 1,6kwp, auch wenns alte Module sind, etwas mager.
Habt hier ebenfalls mal einer festgestellt das hohe PV Spannungen den Ertrag begünstigen?
Nächster Punkt, ich habe eine Ladeschlussspannung von 57V im PIP eingestellt. Ich kann direkt sagen, mein PIP misst hier Mist. Euer auch?
Der BMV ist da mit dem Laderegler und meinen Multimetern schon eher auf einem Level. Hier muss man dann noch etwas nachjustieren.
btw, die Stromschienen sind für 300A spezifiziert. Wenn jemand hier welche mit mehr Anschlüssen empfehlen kann wäre nicht schlecht.
Wenn weitere Wechselrichter oder Laderegler installiert werden sollen, habe ich da ein Platzproblem zu lösen.
PS. gerade kommt ein Angebot eines Solarteurs rein. 2 Seiten, SO und NW werden mit je 6 350W Modulen, als 4,2KWP zu 6100€ abgeboten...
Reine Montage bis Verteilung, Kein WR oder ähnliches. Ich hab da bisher noch keine Vergleichswerte. Aber gefühlt find ich das schon teuer oder?
Hi Schmue,
Ich kann nicht bestätigen das die Leistung an der Spannung gebunden ist. Habe selbst zwei Strings mit je 3 Modulen mit 2,04KWp und habe damit auch schon 2,2KW rausgeholt. Die Max. Spannung der Module ist ca 120V, wenn der aber viel zieht reduziert der MPPT Regler die Spannung und erhöht die Stromstärke.
Vielleicht kann man am laderegler noch etwas einstellen?
Mein PIP misst die Batteriespannung auch nicht ganz korrekt. Aber bei meinen Grenzen zwischen aktuell 49-57,2V ist noch genügend Puffer. Stört mich also nicht wirklich. Zudem zeigt der PiP bei hoher Last auf die Batterie einen Spannungssturz an. Wenn die Last wieder weniger wird, steigt auch direkt wieder die Spannung. Das wird aber normal sein.
Zu deinem Angebot. Ich würde mal mit 0,35€/W rechnen. Das sind für die Module ca. 1500€. Das Installationsmaterial würde ich mit etwa 600€ veranschlagen (je nach Weg und Anforderung vielleicht auch mehr) Den Rest sind Arbeitslosen. Alles brutto Preise.
Ich habe für das Material für die dachmontage ca. 250€ bezahlt inkl Kabel und InstaRohre. Und Erdung nochmal 50€.
Edit: ist da noch ein Gerüst geplant? Das würde natürlich auch noch die Kosten nach oben treiben.
Hallo Schmue,
wenn die Arbeitspunkte der Einzelkomponenten eingehalten sind brauchst du bei geringerer PV-Spannung mehr Kupfer …
Der Wirkungsgrad könnte sich ändern ABER keinesfalls so gravierend wie du vermutest.
Gruß Manfred
Danke für die Antworten, das dachte ich mir schon.
Leider kann man ja am MPPT nichts einstellen denn das wird ja durch das
Stringsetup, dem SoC und die Sonne geregelt.
Ich vermute das hier wohl in den Einstellungen irgendwo der Hase im Pfeffer liegt.
Dann warte ich mal auf mein USB<->rs232 Kabel.
Ja das Angebot beinhaltet einen Gerüstposten um rund 900euro.
Verbaut werden sollen laut Angebot 12 350W QCells Module und ne K2 Unterkonsteuktion.
Die Module liegen bei rund 200€ für den Endkunden im Netz
Ist die UK wirklich so günstig?
Aber selbst wenn man 500€ annimmt, bin ich bei 3800 inkl Gerüst.
Kommen noch Kabel und Kleinteile dazu also rund 4000.
Heisst die Montage hat einen Gegenwert von 1100euro netto.
Hat schon einer die Module selbst aufs Dach montiert? Höhe etwa 6-7m.
Moin,
Ja, ich habe die selbst montiert. War nicht so schwer. Aber fallen solltest du nicht ![]()
https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?t=105&start=20
Qcells und k2 sind wahrscheinlich schon etwas teurer als meine Sunrise Energy SR-M660340H und Vissmann Dachhaken und schienen. Und ein Gerüst hatte ich natürlich auch nicht.
Die 340W Module haben 119€ gekostet.
Nachtrag:
Bei mir war die Installation auch nicht so schwer. Die Dachneigung hat 30° und auf der Seite, wo ich die Module installiert habe ist nur ein Geschoss drunter, also ca 3,5m. Wenn du ein steileres Dach hast oder vor dem haus einen Gehweg, dann würde ich mir natürlich mehr Gedanken um Sicherheit machen. Eine weitere Idee wäre noch, ob du nicht einfach bei einen Dachdecker anfragen kannst. Die Dachhaken +Schienen können die auch montieren und Elektro machst du halt selbst. Vielleicht machen die das günstiger.
Ich plane die Anlage noch auf dem anderen Dach zu erweitern. Dort sind dann auch zwei Geschosse drunter, also auch 6-7m. Das werde ich auch wieder selbst machen, allerdings werde ich mich wohl auch mit einem Seil absichern.
ja ich denke darauf wird es auch hinauslaufen.
Für 4 KW ohne Wr ist es einfach zu teuer.
Ich werd mal den Markt beobachten ![]()
btw, gibts nen Grund warum du den Ms und nicht den MK genommen hast?
Ich glaube der etwas teuer und die zusätzliche Funktion mit dem BMS benötige ich nicht. Der Rest war, soweit ich mich erinnere, identisch.
Ich hatte eher die Zero Transfer Time als "Killerfeature" auf dem Schirm.
Das hat der MS auch. Umschalten auf Grid oder Batterie geht im laufenden Betrieb
Haben die "alten" bzw anderen nicht 10 bzw 20ms?
btw, ich hab mich jetzt übrigens doch für eine Hinterlüftung der Zwischensparrendämmung entschieden und am WE entsprechende Vorkehrungen getroffen. Der Luftstrom wird jetzt an der Rückwand von unten die Wand nach Oben durch zwischen den Sparren, zwischen Dämmung und Rauhspund zur vorderen Dachkante geführt. Die Dämmung ist noch nicht drin, aber der feuchte Finger Test hat bei Wenig Wind schon "ausgeschlagen" ![]()
Hey Schmue,
ja, hast Recht. Meiner "braucht" 10 bis 20ms. Geht aber trotzdem, ohne das irgendetwas ausgeht. Es flackert teilweise kurz das Licht.
Wie gesagt, ich meine der war etwas teurer, die Zusatzfunktionen benötigte ich nicht. Ich glaube auch, das der seinerzeits nicht aus EU lieferbar war. Wahrscheinlich hätte ich mir sonst wohl auch den MK geholt.
Hab mir das überlegt, weil es gibt ja den 4K48 Hybrid V für um 480€ und 8kw würden mir auch reichen. Vor allem wenn man 5-600€ im Vergleich zum 5048MS/MG sparen kann. Der 4K hat ja auch "nur" den 145V MPPT Laderegler
BTW das Problem mit dem PCM60X hab ich gelöst- Eine Crimpstelle war nicht gut ausgeführt. jetzt läuft er. ![]()
Hallo Schmue,
den PCM60X finde ich ein interessantes Gerät. Der hat die gleichen Leistungsdaten wie mein Victron … nur, dass er deutlich günstiger ist.
Ich hab so 240€ gesehen. Bei dem Victron kann ich die max. Stromstärke einstellen. Es ist möglich deutlich mehr PV-Leistung an diesen Regler anzuklemmen
als es maximal Leisten kann. Ich habe etwa 3kWp an dem 60A bei 27V laufen. Das sind 1620W Maximalleistung. Zur Zeit reicht mir das. Im Sommer ist das eh genug.
An schlechten Tagen oder im Winter kommt dann natürlich die volle relative PV-Leistung zum tragen. Es ist sozusagen ein automatischer Cut auf 1600W.
Weist du ob das der PCM60X auch kann?
Gruß Manfred
Hallo Manfred, der Ladestrom kann begrenzt werden.
Also von daher sollte das auch mit dem PCM60X gehen.
Es gibt den auch unter 240€. Ich habe für meine umgerechnet 163,33+47,51€ Versand bezahlt. Einfach einen Preisvorschlag machen ![]()
Vielen Dank für die Info


