Hast Du eigentlich mal erwogen, einfach einen "China" Buck-Wandler zu verwenden?
Dann hätte sich das Thema mit den Pulsströmen auch direkt erledigt und Du könntest stufenlos regeln.
Hier mal zwei Beispiele:
Hast Du eigentlich mal erwogen, einfach einen "China" Buck-Wandler zu verwenden?
Dann hätte sich das Thema mit den Pulsströmen auch direkt erledigt und Du könntest stufenlos regeln.
Hier mal zwei Beispiele:
erwogen hatte ich sowas in der Richtung. draus resutiert war dann ja das '100A' DC Motor PWM Dings, was dann aber mit 55V an der Grenze war. Dass sowas auch 'Buck' Wandler heisst, hatte im Laufe von 8 Seiten Thread niemand erwähnt (warum kommen solche Vorschläge immer erst, wenn man grad was andres besorgt hat?). Aber auch deine beiden Vorschläge scheitern ja erstmal wieder an der Leistung die dabei steht...
Buck bzw. Step Down sind die englischen Begriffe für Tiefsetzsteller.
Boost bzw. Step Up sind die englischen Begriffe für Hochsetzsteller.
Wenn man bei einem Buck mit Sychrongleichrichtung Eingang und Ausgang vertauscht, erhält man einen Boost.
( Das funktioniert praktisch aber nur, wenn die Ansteuerung dafür ausgelegt ist )
Ein Motorregler ist aus Richtung der Versorgungsspannung gesehen quasi ein oder mehrere Buck, bei dem der Ausgangsfilter ( Induktivität + Kondensator ) fehlt.
Für eine ohmsche Last also nicht wirklich geeignet.
Eine PFC-Stufe ist vom Netz aus gesehen typischerweise eine Boost Stufe.
Die Ausgänge eines WR sind vom DC-Zwischenkreis gesehen typischerweise Buck-Stufen.
Buck-Schaltregler mit CV/CC Regelung lassen sich typischerweise recht problemlos parallelschalten.
Das verstehe ich leider nicht. Siehst Du ein Problem mit der Verlustleistung?
PS: Ein Sinus-Dimmer, wie er typischerweise bei stufenlos dimmbaren AC-Heizstäben eingesetzt wird, ist quasi auch nur ein Tiefsetzsteller, der mit bipolarer Spannung klarkommt.
@philippoo Jo, der wäre dann bei 9Watt Verlustleistung im Betrieb, dafür könnte der Kühlkörper -korrekte Lage vorausgesetzt- ausreichend sein.
Mein Heizstab ist ja fur 50V gemacht, von daher muss ich die Spannung grundsätzlich weder hoch noch runter konvertieren. Das eigentliche Problem war ja, diesen DC Strom (30A) zu schalten, besonders abzuschalten. Das sind dann 1500 Watt. Und statt die Wendeln in unterschiedlichen Konfigurationen an und aus zu schalten, kam dann ja der Vorschlag mit der PWM (und wenn ein Motor Controller einen Motor PWMisieren kann, kann er das mit einer ohmschen Last erst recht vermute ich mal. Aber wie gesagt - 55V zu knapp.
Für's Schalten kam ja ziemlich schnell der MOSFET in's Spiel, und eigentlich hatte ich vermutet, dass die Solid State Relays nix andres sind, aber die haben keine 5 Minuten überlebt, obwohl der doppelte Strom drauf stand und ich glaube 80 oder 100V.
Dann Schnautze voll vom China Kram und ein ABB Schütz genommen, das zwar für DC spezifiziert war, bei dem dann aber auf explizite Nachfrage und Nachbohren raus kam, dass ABB keine Angaben zu den Schaltzyklen bei DC machen kann, lediglich davon 6.000 'zusagen'.
Dann Schnautze gestrichen voll und Kumpel mit eigentlich gutem Hintergrund gefragt, ob er mir nicht was Passendes machen will, und ich die Zeit, die er dran sitzt, abstreiche von meinen Programmierstunden, die ich für ihn gemacht habe. Klar hätte der jetzt auch noch einen schnellen Gate Treiber rein und Filter drum rum bauen können, aber zu der Zeit, als ich ihn gefragt hatte, war ich eigentlich auf dem Standpunkt, doch keine PWM machen zu wollen wegen dem Rippelstrom, von dem ChatGPT erzählt hatte, dass er dem Akku nicht gut täte.
So ein Buck Converter sieht für mich jetzt erstmal ziemlich aufwendig aus um damit einfach nur einen Gleichstrom zu schalten. Eigentlich ist das ja auch eine Zweckentfremdung, und wer weiss was passiert, wenn man ihn trotzdem dazu benutzt. Natürlich ist er, wenn man in Geld rechnet, billiger als die 7 eingetauschten Stunden, aber wir wären wieder zurück bei China Kram Experimenten.
Eigentlich ist alles billiger als die 7 Stunden, nur habe ich die Schnautze voll von Eins nach dem Anderen einzubauen, abrauchen zu lassen und wieder auszubauen. Das hat mich bisher mehr als 7 Stunden gekostet, und auf die Art habe ich die Zeit, in der ich noch Warmwasser mit der Sonne hätte machen können, verpasst (abgesehen von ein paar Liter ein paar Grad).
Ich bin gespannt, wie es jetzt weiter geht, nur leider wird sich das wahrscheinlich erst nächstes Frühjahr rausstellen...
@philippoo Naja, ist halt ein Bastelprojekt. Wäre es kein Bastelprojekt hättest du dir einen teuren, fertigen Heizsteller kaufen können. Von daher, da Bastelprojekt fällt da für mich erst mal die Rechnerei von Stunden vollkommen flach.
Aber auch sorry wenn das falsch rüber kam, ich wollte die jetzige Lösung nicht schlecht machen oderso, den FET Typen hatte ich vorhin einfach mal schnell gegoogled - nach dem ich zugegebener maßen GPT nach mind 60V und 100A gefragt hatte. Und am Ende war der Typ den ich verlinkt hatte zwar brauchbar hatte aber wesentlich höheren Rdson. Die Wahl auf deiner Platine ist mit 3,6mOhm doch super!
Lass mal hören obs funzt
Dass das alles ziemlich frustrierend ist, gestehe ich sofort ein.
Aus Sicht eines Entwicklers von Leistungselektronik ist vieles davon leider nicht überraschend.
Ich bin davon ausgegangen, das Ziel wäre Überschüsse aus dem Batterie-Bus zu extrahieren und zu verheizen (also möglichst ohne (Ent)Ladung der Batterie )
Das ist dann quasi die Äquivalenz zu einem regelbaren AC-Heizstabe für den DC-Bereich.
Dafür müßte man die Heizleistung regeln können. Wenn das ohne Belastung der Batterie ablaufen soll reden wir unterm Strich immer über einen Tiefsetzsteller.
Wenn es nur darum geht, die thermische Durchschnittsleitung zu reduzieren, damit man einen nominal 50 V Heizstab mit bis zu 55 V betreiben kann,
dann sieht es natürlich anders aus, und Du kannst deinen neuen MOSFET-Schalter alle paar Sekunden mal kurz ausschalten um die Leistung etwas zu reduzieren.
Du blendest dabei aus, dass ein Motorregler dafür entwickelt ist, eine induktive Last ( den Motor ) zu treiben.
Wenn dein Heizstab nicht ein Funkfeuer werden soll, müßtest Du da sowieso einen Filter ergänzen und dann hast du einen Tiefsetzsteller.
moin ihr!
danke euch für die Rückmeldungen!
genau das ist das Ziel. Aber so ein Tiefsetzsteller zerhackt doch auch die Eingangsspannung mit irgendeiner Frequenz, oder? Belastet dann auch den Akku ähnlich wie eine PWM (vlt mit höherer Frequennz?)? Und
ist ja eigentlich auch eine PWM mit einer sehr niedrigen Frequenz.
Ob jetzt ein schnelles An/Aus den Akku mehr belastet (im Sinne von altern lässt) oder ein langsames weiss ich nicht. Die langsame Variante ist auf jeden Fall die technisch weniger aufwendigere (und es sind ja dabei auch bis zu 3 Laststufen möglich mit 2 Wendeln). Dem Heizdraht dürfte es glaubich recht schnuppe sein, ob der dabei mit 50 oder 55 Volt bedient wird. Wahrscheinlich wird das trotzdem das nächste Teil sein, das wegen China Qualität Ärger macht...
Ihr habt schon recht - es ist ein Bastelprojekt. Aber es ist ein Bastelprojekt, (auch) weil ich einen fertigen Heizsteller für 50V nicht gefunden habe, und ich meine beschränkte WR Leistung nicht dafür nutzen wollte (am Anfang nicht konnte, weil es ja ein Balkonkraftwerk ist/war).
Ich werde die neuen Schalter jetz mal einbauen, und berichten, wenn wieder ein wenig Sonne da war, um es dann auch ausprobieren zu können
Aktuell krebst der Akku an der Untergrenze vor sich hin...
Grüsse!
Naja, ich würde mir jetzt ehrlich gesagt nicht so viele Gedanken über die pulsierende DC Strombelastung am Akku machen. Es gibt ja zig Geräte die auf AC Seite mit unterschiedlichsten Vorgehensweisen in ihrer Leistung gedrosselt werden. Da wären Induktionsherde, Kaffeevollautomaten, Schaltnetzteile aus diversen Elektrogeräten usw. Das der Akku da mit pulsierenden DC Strömen belastet wird lässt sich ohnehin nicht umgehen - warum auch, der kann das wohl ab.
Ich hab übrigens so einen kleinen Heizlüfter von Trotec. Bei den ist die Hysterese für ein/aus ein bisschen unglücklich gewählt so dass der Bimetallschalter intern manchmal flimmert und surrt, also keinen sauberen Kontakt hat. Dieses Summen/Surren kann man am Multiplus hören und im DC Strom des Akkus sehen.
gut dass das Bimetall vom Heizlüfter AC schaltet... ![]()