Mein Erfahrung mit 3 Monoblock Geräten seit dem 01. Mai 2026

Servus zusammen,

Ich wollte mich doch hier mal kurz zu Wort melden und über meine Erfahrungen mit nseren 3 Monoblock Geräten berichten, die seit dem 01. Mai, dem Begin der Htzeperiode, im Dauereinsatz sind.

Das Setting:
Ich verwende in unseren beiden ungedämmten DG-Wohnräumen (2.OG) mit je 35m² je ein Monoblock Trotec PAC 3500SH Klimagerät mit 3.5kWh Kühlleistung (12.000BTU) und im Schlafzimmer des 1.OG eine ältere Comfee MPPH-09CRN7 mit 2.6kWh Kühlleistung (9.000 BTU).

Die Modifikation:
Zur Steigerung der Effizienz habe ich die Geräte auf Dualschlauchbetrieb umgebaut: Abluft- und Verdampferschlauch werden durch ein vollständig geöffnetes Fenster nach draußen geführt. Das Fenster ist mit einer thermisch isolierenden Hartschaum Dämmplatte die in den Innenrahmen des Fensters eingepasst ist, komplett verschlossen. Die Schläuche werden mit passenden Rundauschnitte durch die Dämmplatte nach aussen geführt.

Die Umgebungstemperaturen seit dem 01. Mai:
Die Temperatur an der Innenseite der Dämmplatte ist ca. 1,5°C höher als die Raumtemperatur. Wir sind gerade in der 5. Hitzewelle mit Außentemperaturen von <39°C (14.08.2026) und die Raumtemperatur in den (nicht isolierten) DG-Räumen liegt bei ziemlich exakten 25°C. Im Schlafzimmer (17m²) des 1.OG mag ich es etwas kühler: Hier liegt die durchschnittliche Raumtemperatur bei ca. 19,4°C. Diese Werte halten alle drei Geräte seit Begin der Hitzewellen Anfang Mai.

Der bisherige Stromverbauch
Der gemessene Stromverbrauch aller 3 Monoblock Geräte liegt bei rund 17,3kWh in 24 Stunden, gemessen ab 01. Mai.

Der erwartbare Stromverbrauch bei Split-Klimageräten
Würde ich nun statt der Monoblock Geräte im DG eine Dual-Split und im 1.OG eine single Split-Klimaanlage einbauen lassen, so läge der gemittelte Strombedarf aller Splitgeräte bei durchschnittlich 14-18kWh bezogen auf 24 Stunden bei gleichen Umweltbedingungen.

Die Anschaffungskosten Split- vs. Monoblock-Geräte:
Allerdings würden neben den höheren Anschaffungs- und Montagekosten noch zusätzlich Jährliche Wartungskosten von ca. 400 Euro/p.a. anfallen.

Das Comfee Gerät hatte ich 2022 für rd. 260.- Euro eingekauft und im November 2025 beide PAC 3500SH für jeweils 315.- Euro inkl. Anlieferung. (Was ein Sonderangebot war).

Der Umbau auf Dualschlauch habe ich beim Comfee vollständig selbst erstellt. für die beiden PACs nutze ich ein fertiges Slicer Modell von Thingiverse und ließ mir die Elemente bei einer Firma für 3D-Druck anfertigen. Dieser Umbau hat mich nochmal rd. 150.- Euro inkl. Zusatzschlauch gekostet. Die Dämmplatten kosten zusammen rd. 10 Euro.

Fazit:
Mit Anschaffungskosten von rd. 1050.- Euro bei vergleichbarem Stombedarf kann ich meine Schlaf- und Wohnräume auf ein akzeptables Maß herunterkühlen und spare auch noch die sonst üblichen Wartungskosten. Ich denke, dass ich nicht sehr viel falsch gemacht habe.

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Du erwartest bei den Klima-Splitgeräten einen ähnlichen Stromverbrauch wie bei den Monoblöcken. Warum?

Das Reinigen der verschiedenen Filter und Wärmetauscher sollte bei den Split-Geräten ähnlich aufwendig sein wie bei den Monoblöcken. Meinen Monoblock, den ich ein paar Jahre betrieben habe, habe ich allerdings nie gereinigt, kann das also nur schlecht beurteilen. Ich halte das nicht für eine grundsätzliche Notwendigkeit, das professionell machen zu lassen.

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Das sind zumindest die Angaben die ich nach Recherchen im Internet gefunden habe. Natürlich sind dies keine belastbaren Daten, da würde ich mich sehr freuen, wenn jemand hier genauere Zahlen hätte.

Ich bin von folgenden angenommenen Parametern ausgegangen:
Eine moderne Dual-Split Anlage mit einem Verdampfer (aussen) und 2 Kühlmodulen (innen) hat eine Leistungsaufnahme von insges. ca. 1.8kWh. Hinzu nochmal eine Split-Anlage für das Schlafzimmer im 1.OG mit 0,9kWh was zusammen 2.7kWh macht. Die Geräte laufen täglich 24Stunden was etwa 3-6 Stunden Vollast entspricht (Schätzwert). Die Hitzeperiode ist von 01. Mai bis Ende August, also rd. 120 Tage. Die Räume sind ungedämmt und heizen sich besonders im DG auf über 34°C auf, also müssen die Klimageräte das auffangen.

Also 6 Stunden x 120Tage x 2,7kWh = 1.944kWh oder 16,2kWh pro Tag
Bei 3 Stunden Vollast wären es entsprechend 8.1 kWh pro Tag.
Das ist jedoch nur eine grobe Abschätzung und nicht belastbar.

Was die Reinigung berifft so weiß ich aus Erfahrung mit unserer Klimaanlage in der Firma, dass hier mind. 1x pro Jahr eine wartung fällig ist, Da werden die Leitungen auf Dichtigkeit kontrolliert, ggf. Kühlmittelverluste nachgefüllt usw. Die Kosten liegen regelmäßig bei 300-400 Euro im Jahr bei einer normalen Single Split-Klimaanlage.

Mich wundert vor allem die Annahme, daß die modernen, effizienten Split-Geräte genauso viel Strom verbrauchen sollen wie die Monoblocks. Du gehst damit indirekt davon aus, daß beide Gerätearten die gleiche Effizienz haben sollen. Das sehe ich nichtmal ansatzweise so. Ich weiß nicht, welche Effizienz die umgebauten Zweischlauch-Monoblocks haben, aber toll wird das sicher nicht sein.

"Fällig" ist das nur wenn man einen entsprechenden Vertrag macht. Kann man auch sein lassen. Eine Firma rechnet anders als ein Privathaushalt. Wenn bei einer Firma die Klimatisierung ausfällt, kann das schnell teuer werden, je nach Firma (Produktionsausfall, Serverabschaltung, Personal arbeitet weniger effizient oder garnicht). Da will man jede Eventualität vorher vermeiden. Privat kann man auch einfach warten bis das Problem auftritt, und erst dann einen Techniker kommen lassen. Kältemittel ist kein Verschleissteil, das bleibt in den Geräten, solange bis das Gerät ausser Betrieb genommen wird, oder ein Leck auftritt.

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14-18kwh am Tag hatte ich glaube ich bisher ausschließlich an den heißesten Tagen dieses Jahr. Ich habe jedoch 9 Single Split und 1 Multisplit und insgesamt 350m2 Fläche.

Ich glaube nicht, dass deine Werte realistisch sind.

Anbei mal alle Tagesverbräuche seit 1.Juni

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Mal als Beispiel mein Stromverbrauch seit 1. Juni mit einer 4er Multisplit und 6,8 Kw Kühlleistung und 160m2 Neubau

Das ist völlig unnötig und wird auch oft nicht gemacht. Das wäre ungefähr so, als würde man jährlich jemanden kommen lassen, der den Kühlschrank wartet.

Jährlich mal das AG anschauen, ob es noch sauber ist und ggf. mit Wasserschlauch einmal reinigen. Das kann jeder, der auch ein Auto waschen kann. Innengerät alle 3 Monate mal die Filter auswaschen oder mit Staubsauger absaugen. Und nach 3 Jahren vielleicht mal das Innengerät säubern.

Dafür braucht niemand 300-400 Euro im Jahr ausgeben.

Die Anlagen können in einem weiten Bereich modulieren und ein großer Vorteil ist, dass die Dinger sehr effizient sind und viel wenige gegenüber deinem Monoblock verbrauchen. Unsere Anlage im Wohnzimmer läuft oft auf 150 Watt, wenn es mal richtig heiß ist, auch mal 300-400 Watt, mehr nie. Sie könnte aber bis 1500 W hochdrehen.

Ich schätze, dass ein Splitgerät Faktor 3 effizienter ist gegenüber deiner Monoblock.

Aber auch wenn man das alles realistisch einschätzt, kann deine Lösung optimal sein je nach Situation.

Interesssant wäre, wenn du deinen Umbau hier mal näher beschreibst, solche Umbauanleitungen sind immer sehr beliebt.

18kWh in 24 Stunden ist sehr viel, check nochmal deine Messmethode....

Aber, die Monoblöcke sind sehr ineffizient, zum Einen wird ja auch Strom verbraucht, um diesen immensen Lärm zu erzeugen (Strom-Noise-Converter) :wink::wink::wink:, zum Anderen aber auch, weil ein immenser Luftaustausch im Raum stattfindet. Anders als bei Splitgeräten wird die rausgeblasene Luft ja durch Luft von ausserhalb des gekühlten Bereichs ersetzt. Ist ein bisschen so, wie wenn man die Badewanne mit heißem Wasser füllen will, aber den Stöpsel nicht reinmacht. Irgendwann ist sie dann voll, aber nicht mit 200 l, sondern man hat 600l gebraucht... Bei einer Splitklima, wird die gekühlte Luft im Raum ja weiter gekühlt, und nicht Luft von Außen. Lüften muss man dann trotzdem. Man fährt sein Auto ja auch nicht mit offenem Fenster und laufender Klimaanlage... kann man machen, aber ob das sinnvoll ist?

Meine Empfehlung: Umrüstung auf Splitgeräte, wenn es nicht nur eine kurzfristige Kühlung sein soll.

sonnige Grüße

mobilsolar

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Also erst einmal VIELEN LIEBEN DANK an alle, die Ihre Daten, Ideen und Ansichten hier geteilt haben!

Das hilft mir meinen Energieverbrauch realistisch einzuschätzen. Und auch dass die jährlichen Wartungskosten bei aktuellen Split-Klimaanlagen eher eine "Kann-Leistung" sind, als etwas, was man obligatorisch einberechnen muss.

Und ich werde sehr gerne den Umbau der Monoblock Geräte in ein Dual-Schlauch-System in einem separaten Post mit ein paar Fotos nachreichen.

Was ich aus euren Beiträgen herleite ist, dass die Verbräuche bei jedem individuell ausfallen: Während der Juni bei den beiden Grafiken noch einigermaßen kongruent ist, unterscheiden sich die späteren Wochen und Monate deutlich voneinander.
Daher glaube ich, dass es bereits schon durch die lokalen Klimaverhältnisse so große Unterschiede geben wird, dass ein direkter Vergleich mit meinen Daten zu keinm sinnvollen Ergebnis führen würde.

Ich schildere euch mal grob die Situation, mit der ich mich auseinander setzen musste:

Unser Wohnhaus (EG, 1.OG, DG) wurde in den den frühen fünfziger Jahren aus den Materialien gebaut, die kurz nach dem Krieg verfügbar waren und ist komplett ungedämmt. Vor einigen Jahren habe ich eine Einblasdämmung mit speziellem Zellstoffgranulat in das umgebende Dach rings um die DG-Wohnung einbauen lassen, doch diese schützt in erster Linie das darunterliegende 1.OG vor allzu großem Wärmeverlust. Die Decke, auf der das DG aufbaut (was also der Fußboden für das DG ist) eine Holzkonstruktion aus Latten, Sand und Stroh.

Demzufolge wurde es im Sommer im DG regelmäßig kuschelige 34°-36°C warm und das hat sich erst mit dem Einbau der Monoblock Geräte deutlich verbessert.

Auch führe ich unseren erhöhten Stromverbrauch auf die umgebende Wärmelast zurück, die besonders im DG herrscht. Die DG-Wohnung sitzt zentral wie ein großer Kasten mittig im umgebenden Satteldach und ragt aus diesem ca. 1,5m heraus. Die Wände der DG-Wohnung sind innen ca. 2,15m hoch und ca. 15cm stark bestehend aus einem Holz-Faserkarton(?) Material das mit schwarzen Schindeln verkleidet ist.

Diese Konstruktion - ebenfalls ohne Dämmung - bietet eine ideale Wärmebrücke für das umgebende Dach mitsamt seinen Ziegeln, zumal die Anschlußkanten der Außenwände vom DG (Der Übergang von DG-Aussenwand zum Dach) mit Zinkblech bis über die erste Ziegelreihe verkleidet sind. Das schützt zwar vor Regen, ist aber auch ein sehr guter Wärmeleiter.

Deshalb nehme ich an, dass auch eine moderne Split-Klimaanlage unter diesen Rahmenbedingungen einen höheren Strombedarf hätte, um die Raumtemperatur der insgesamt 75m² im Dachgeschoss in einem erträglichen Rahmen zu halten.

Hinzu kommt, dass wir hier im Saarland bereits in der 5. Hitzewelle sind und auch heute wieder Temperaturen von 32°-34°C erwarten. Meine Messdaten beziehen sich auf die Aufzeichnungen seit Beginn unserer diesjährigen Hitzeperiode.

Das alles hatte ich bei meinen Erwägungen auch in Bezug zu den nicht unerheblichen Kosten einer Dual-Splitanlage, nebst fachmännischem Einbau einbezogen und mich letztlich dazu entschieden, die Klimatisierung unserer Dachgeschoß Wohnung auf diese einfachere Art auszuführen.

Dabei war mir bereits zu Anfang klar, dass wir einen erhöhten Stromverbrauch haben werden, was aber auch bei einer Dual-Split Anlage unter den gegebenen Umständen wohl der Fall wäre. Die eingesparten Kosten bei der Anschaffung kann ich nun jedoch in ein Balkonkraftwerk mit Batteriepuffer fließen lassen um so meinen höheren Strombedarf ein wenig abzumildern.

Klar gibt es große Unterschiede von Haus zu Haus, aber wenn man es von der Technik her betrachtet, kann man mit hohe Wahrscheinlichkeit sagen: Mit Split-Klimas wirst du den Verbrauch mindestens Faktor 2 reduzieren können. Vielleicht sogar Faktor 3. Das siehst du schon, wenn du mal COP-Daten vergleichst.

Er hat auf 2-Schlauch umgebaut, also kein Luftaustausch in den Räumen.

Na dann ergänze ich auch noch meinen Hausverbrauch :blush:


An extrem heissen Tagen können schon 10-15kWh Kühlung zusammenkommen. Allerdings sind wir damit auch nicht sparsam dank PV (mit 60% Einspeiselimit)

Ja ich denke, das ist eine vergleichbare Situation, wenn auch unter ganz anderen Voraussetzungen. Du hast eine PV und daher kein Problem in der Heißzeit ordentlich Energie in die Klimatisierung zu pumpen.

Soweit werde ich auch noch kommen denn wir haben hier 2 Wohneinheiten und können daher auch 2 Balkonkraftwerke bis zu ihrer zulässigen Maximalleistung problemlos installieren.

Und weil es an heißen Tagen systembedingt auch viele Sonnenstunden gibt, sollte unsere derzeitige Bilanz nach Anschaltung der BKW ebenfalls günstiger ausfallen. In den Abendstunden, wenn sich die Sonnenenergie verringert, können dann die voll geladenen Akkus noch bis nach Sonnenuntergang ausreichend Energie liefern.

... So ist zumindest der Plan. :wink:

Der Anteil der Klimas an unserem Gesamtverbrauch ist 22%, hätten wir kein E-Auto wäre es wohl das doppelte.

Also das hat auf jeden Fall eine positive Auswirkung auf die PV + Akku Amortisation (gerade wenn die Klima nachts läuft), und dann kann man sich immerhin die Spielsachen schönrechnen :joy:

Aber es gibt wirklich unsinnigere Hobbies, denke ich :blush:

Naja, als "Spielsache" würde ich die Klimageräte nicht bezeichnen wollen, denn wenn man im Sommer wegen den aufgeheizten DG-Räumen immer im Wohnzimmer der unteren Etage nächtigen muss, ist Klimatisierung eher ein notwendiges Hilfsmittel.

Zudem spielen auch noch andere Faktoren eine große Rolle, daher war es für uns ein unumgängliches Erfordernis, hier Abhilfe zu schaffen.

Was die "Schönrechnerei" betrifft - sicher, ich habe keinerlei Erfahrungswerte auf diesem Gebiet, aber ich vermute mal, dass ein, bzw. zwei Balkonkraftwerke mit Akkus künftig eine durchaus sinnvolle Investition sein können.

Ein E-Auto haben wir übrigens nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob das für uns noch überhaupt in Frage kommen wird - ich und meine Frau sind an die Siebzig Jahre und unsere behinderte Tochter wird zu ihrer Schwester ziehen, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, sie zu betreuen.

So hat das bei uns auch mal angefangen. Und ich hatte auch mal einen Monoblock, in einer Mietwohnung.

Heute kann ich nur sagen, wenn es irgendwie geht, unbedingt eine vernünftige Split verbauen. Das ist millionenfach bewährte, relativ simple und solide Technik. Und es muss auch kein Vermögen kosten.

Dies galt noch bis vor ein, zwei Jahren. Heute sieht das etwas anders aus, zudem kommen gerade ca. 8.600-9.000 Euro Kosten auf uns zu, weil wir wegen des nun fälligen Stromzählerwechsels auch einen neuen Zählerschrank einbauen lassen müssen.

Wir haben eine deutlich andere Situation als die von jungen Menschen mit Neu- bzw. aktuellen Häusern. Unser Gebäude nebst Strom ist aus den Fünfzigern und als der Mitarbeiter der Stadtwerke die Bestandsanlage besichtigte blieb ihm bildlich gesprochen der Mund offen stehen. :anguished_face:

Was auch gerne übersehen wird, ist dass unsere Lebensplanung sich völlig von der junger gesunder Menschen unterscheidet.
Wenn man an die 70 kommt, der Körper nicht mehr so mitspielt wie zuvor, die Kräfte schwinden und ein mehrere chronische Erkrankungen das Leben beschwerlich machen, denkt man über viele Dinge ganz anders nach.

Ich zähle meine Lebenserwartung nur noch nach einem 3-5 Jahre Abschnitt, denn ob ich in dieser Zeit versterbe ist mindestens genauso wahrscheinlich wie die Möglichkeit dann doch noch zu leben.

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Hmm.. nur wegen dem Zählerwechsel muss normalerweise kein komplett neuer Zählerschrank her. Da würde ich dringend mal eine zweite oder dritte Meinung von einem Elektriker einholen.

Warum hat der Stadtwerke Mitarbeiter die Anlage besichtigt?

Was die Split Klimas angeht, würde ich auch mal bei kleineren Installateuren Preise anfragen, z.b. via kleinanzeigen o.ä.

Ich zitiere mal aus dem von dir verlinkten Text:

Denn wie auch im Baurecht gilt: Gefahrenabwehr geht vor Bestandsschutz. Zudem ist der Bestandsschutz nur bedingt auf elektrische Anlagen anwendbar. Werden Elektroanlagen modernisiert, erweitert oder abgeändert, so müssen diese Maßnahmen nach den heute gültigen, allgemein anerkannten Regeln der Technik der DIN VDE-Normen ausgeführt werden. Die Frage nach einem Erhalt der alten bzw. veralteten Elektroinstallation stellt sich hier also gar nicht.

Bei uns gibt es gewichtige Gründe weshalb wir einen neuen Zählerschrank benötigen und daher der Bestandsschutz keine Rolle spielt. Das wurde zweifelsfrei sowohl von den Stadtwerken, als auch von den drei Elektrofirmen, die ich zum Ortstermin eingeladen hatte, bestätigt.

Nur mal so: Unser Gebäude ist Einphasig angeschlossen der "Zählerschrank" ist ein ungeerdeter Metallkasten in einer Wandnische unmittelbar am einzigen Fluchtweg des Hauses und sobald wir als Last z.B. den Elektroherd, den Wasserkocher und das TV-Gerät gleichzeitig betreiben fliegt uns die komplette Schraubsicherung(!) raus.

klar, wenn das unsicher ist, dann macht es Sinn.

Bei 9.000,- Euro für einen Zählerschrank (ohne PV, ohne WP, ohne EV) würde ich trotzdem mal weitere Angebote einholen.

Ich bewerte meine bisher entstandenen Kosten bei der notwendigen Klimatisierung für sehr moderat:

Durchschnittlich sind pro Tag und Gerät bisher nur 1,21€ aufgelaufen und das obwohl wir in diesem Jahr die mit Abstand häufigsten Hitzewellen mit den höchsten Rekordtemperaturen erleben, seit Beginn der Klimaaufzeichnungen in Deutschland.

Da wir hoffentlich noch nicht davon ausgehen müssen, dass wir künftig nur noch solche extremen Hitzeperioden durchlaufen müssen, kann ich unter Berücksichtigung der niedrigen Anschaffungskosten des gesamten Materials von 1.050.- Euro, von einem sehr preiswerten und effektiven Hitzeschutz sprechen.

Dabei wird eine bereits geplante Balkon-Solaranlage helfen, die laufenden Stromkosten weiter zu senken.