Hallo,
ich beschäftige mich jetzt schon seit über 3 Wochen mit Balkonkraftwerken, aber ich blicke noch immer nicht durch.
Ich habe einen Jahresverbrauch von 1700KWh. Hinzu kommt ein Auto, welches 2500KWh im Jahr verbraucht.
Mein Kilowatt-Preis für die nächsten zwei Jahre beträgt 0,24€/KWh.
Es ist ein Reihenmittelhaus.
Ich möchte das Geländer meines Balkons erneuern und dabei die Zwischensegmente durch Solarpaneele ersetzen. Nach meinen Schätzungen kann ich dort bis zu 640W installieren.
In den nächsten Jahren möchte ich auch eine Gartenhütte (mit Sitzüberdachung) bauen. Das könnte ich im 15° Winkel anschrägen und es wäre dann sicher möglich, dort 4 große Module a 500W (also 2000W) drauf zubauen.
Der Balkon ist nach Ost-Nordost ausgerichtet, wobei eine kurze Fläche (120cm x 100cm) nach Süd-Südost ausgerichtet ist.
Die Gartenhütte hätte dann ebenfalls eine Ausrichtung nach Süd-Südost.
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, darf ich nur ein einziges Balkonkraftwerk betreiben, also eines auf der einen Seite des Hauses und eines auf der anderen Seite ist bestimmt nicht möglich, oder?
Außerdem darf ich nur einmal 800W einspeisen, wodurch ich das Auto laden auch vergessen kann, denn wenn ich zu langsam lade, übersteigen die Ladeverluste von 300W den Nutzen.
Ich will aber auch nicht das ganze Haus aufhacken, um ein extra Kabel zur Garage zu ziehen, um eine Insellösung umzusetzen, oder ist es schon eine Insel, wenn ich nicht ins öffentliche Netz einspeise?
Eine richtige PV-Anlage lohnt sich wegen des hohen Anschaffungspreises und des geringen Strompreises sicher niemals.
Bedeutet das für mich, dass ich aufgrund der Regularien auf ein Balkonkraftwerk verzichten, bzw mich entscheiden muss, ob ich entweder meinen Balkon oder meine Sitzecke mit Solar ausstatte, oder habe ich da einen Denkfehler?
