Mehr als ein BKW nutzen?

Dann brauchst Du aber auch bischen mehr Module, wenn das als echte Insel ohne Zuladen aus dem Netz funktionieren soll/muß ...

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Für den Hausbedarf ohne Auto ist das sicherlich der Fall! Kleinen Plug&Play Akku z.B. von Anker mit bis zu vier Modulen reicht da locker.

Natürlich sowas auf Steckersolarebene ist für mich keine Lösung. Das kann höchstens ein Goodie sein um ein paar wenige kWh mal günstig bei zu füllen.

Du wirst aber auch mehr als die 2500 kWh pro Jahr brauchen, um die es hier geht?

Ich bin da noch auf den Zendure SolarFlow 2400 AC Plus 2,4kWh gestoßen, den man ja per App auf 2400W Einspeisung stellen kann. Könnte man das nicht zum Laden aufdrehen und nach dem Laden wieder auf 800W begrenzen? Würde das jemand merken?

Dürfte bei den allermeisten Fahrzeugen unmöglich sein. 6A ist Mindestladestrom da sind wir bei 1,38kW.

Nun, aufgrund des dadurch zugrunde liegenden Strombedarfs wirst du vermutlich zu diesem Faden hier auch nicht allzuviel beitragen können. Hier geht es halt um einen geringen Haushalts- und Fahrstrombedarf. Da wird die Nacht masse ausreichen um zu laden. Ich halte Speicher kleiner 90kWh auch für Spielzeug, dass würde ich aber nicht äußern wenn jemand nach einer 5kWh Speichererweiterung fragt :wink:

Wer weiß wie lange ein solcher Tarif noch verfügbar ist. Die Tendenz in D zeigt da klar in eine andere Richtung.

Es muss ja nicht die Anlage für 17k sein. Es kommt da auf mehrere Parameter an. Einer davon ist, in wie weit man in der Lage und willens ist DIY zu bauen.

Durchaus. Mit den ca 15tkm komme ich nicht weit. Darum geht es mir aber nicht, 2500kWh in mindestens 1250h laden zu müssen/können oder in 227h darüber sollte man sich klar sein.

Willens ja, aber Können nein. Allein wegen meiner Höhenangst, fallen die meisten Arbeiten weg. Ich hab schon seit über zwei Jahren kein Fernsehen mehr, weil die Satellitenschüssel wahrscheinlich verstellt ist, aber sich leider auch auf dem Dach befindet. :sweat_smile:

Sicherlich gibt es da einige technische Dinge, die gemacht werden können, aber es wäre dann per Definition keine "reine" Insel mehr und bedarf vermutlich einer anderen oder zusätzlichen Anmeldung.

Mit Einspeisung ins öffentlich Netz hat ein Insel nichts zu tun. Eine Insel ist eine Insel, weil sie keinerlei Kontakt zum öffentlichen Netz hat.

Mit zahlreichen BKW-Akkusystemen kann man sich aber recht einfach eine Insel bauen. Also die Systeme, die über eine eigene Steckdose verfügen. Auch zahlreiche Powerstations kann man so nutzen.

Also bedeutet es, dass das BKW einen eigenen Stromkreis außerhalb des Stromkasten haben muss, oder was ist mit keinen Kontakt zum öffentlichen Netz gemeint?

Das kann ja so sein. E-Auto per PV laden geht dann halt nicht wirklich. Das macht aber nichts, dem Strom ist letztendlich egal, wofür er verbraucht wird.

Oliver

ja, die Verkabelung hat dann nichts mit der normalen Hauselektrik zu tun, an deinem normalen Stromnetz wäre kein Kabel der Insel angeschlossen. Was aber eine andere Frage aufwerfen wird, was du mit der Inselanlage betreiben möchtest oder inwieweit es in dein Konzept passen könnte.

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Insel ist galvanisch getrennt, also keinerlei leitende Verbindung zum öffentlichen Netz.

im Öffentlichen kann man Dir nur das raten, was Du in den jewe. Vorgaben nachlesen kannst.

Rechne eine "grosse" PV durch.

Für den Verbrauch sollten 4-5kWp Panels (grob 800€ incl Montagematerial) eine Batterie von ca. 15-20kWh (ca 1500€) laden. Wechselrichter 8-10kW ca. 1500€. -> Material <4000€

Plan B: 4-5kWp Panels (grob 800€ incl Montagematerial) eine Batterie von ca. 15kWh (ca 1500€), einphasiger Wechselrichter nur zum Auto laden ca. 800€, Bakon-Wechselrichter 800W plus openDTU onbattery + shelly ca. 300€. -> Material <4000€, aber ohne wesentlichem Eingriff am Zählerschrank. Das läuft bis 7kWp noch ohne grossen Stress als Kleinstanlage

Meiner Meinung nach nur zu überlegen wenn man das Dach eh neu decken muss.

Ich würde folgendes raten. Jetzt Balkonkraftwerk auf den Balkon und auf Kleinerzeugeranlage umstellen wenn der Schuppen steht. 800w WR Leistung mit Modulen was halt geht. Das ist die Günstigste Art den Sonnenstrom zu erhalten

Für das Auto folgendes überlegen: 11kw Wallbox installieren und §14 Modul 1&3 nutzen. Je nachdem ob sich das rechnet/bei dir sinnvoll ist würde ich mir ansehen ob sich zu der PV ein kleiner Akku (Nutzung dann vorwiegend im Sommer für deine PV) oder was größeres anbietet (den du in günstigen Zeiten aus dem Netz befüllten kannst)

Das Auto wird in dem Modell immer aus dem Netz geladen

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Hallo Silvio,

erstaunlicherweise geht niemand auf Deine konkreten Daten ein. Das liegt wohl daran, dass Du als Themenüberschrift ein Reizwort benutzt, worauf sich viele gerne stürzen.

Als erstes würde ich Dir raten, eine Technik anzuschaffen, mit der Du Deinen momentanen Strombedarf verfolgen kannst. Ich habe zuerst ein günstiges BKW mit 4 Modulen angeschafft und auf ein Gestell über einem ungenutzten Südbalkon montiert und Förderung vom Landkreis ausgefasst. Dann habe ich anhand der Wechselrichterdaten gesehen, wie die Solarertrag-Kurve bei 800 W gekappt wurde, wo sie doch gut und gerne auf 1500 W hätte steigen können. Wieviel ich letzten Endes tatsächlich genutzt und wieviel ich dem Netzbetreiber geschenkt habe, wusste ich nicht. Später habe ich Akkus nachgerüstet und einen Leser an den Stromzähler gehängt, um die Eigennutzung zu optimieren. Diese Daten schaffen ein immenses Verständnis für die Zusammenhänge! Sowas hätte ich Jahre eher installieren sollen. Kosten: 75 EUR.

Deinen Balkon halte ich für ungeeignet. Ich weiß nicht, ob Du speziell passende Module gesucht hast. 640 Wp halte ich für einen etwas eigenartigen Wert, den man mit Standardmodulen nicht erzielt. Bei Nordost-Ausrichtung und senkrechter Montage (als Ersatz für die Zwischensegmente) kommen da keine 100 W raus. Und das auch nur am frühen Vormittag im Sommer. Die 1,2 m² mögen zwar nach SSO schauen, liegen doch aber auch ab spätem Vormittag komplett im Schatten, wenn ich Deine Skizze richtig interpretiere.

Die Gartenseite mit 2000 Wp bringt auf jeden Fall was. Zu prüfen ist jedoch auch hier, ob Bäume oder Häuser im Süden bis Westen Schatten werfen könnten. Vormittags hast Du noch keinen Ertrag, erst ab etwa 11 Uhr wird die Sonne Deine Module erreichen.

Wenn Du das ganze als finanziell lohnendes Investment betrachtest, kommst Du mit 7% ETF's sicherlich viel besser weg, zumal Du ja momentan einen recht günstigen Arbeitspreis hast.

Wenn Du das ganze langfristig siehst und Dir klar machst, dass Du nicht damit Dein Auto lädtst, sondern dadurch einfach weniger Netzbezug hast, egal ob der Solarstrom ins Auto, die Spülmaschine oder die Beleuchtung geht, dann hilft Dir das (zumindest mental). Ich persönlich zeige jeden Tag, wenn ich mir die Solardaten ansehe, dem Stromversorger in Gedanken den Stinkefinger, auch wenn ich natürlich noch immer auf ihn angewiesen bin. Mir persönlich ist das so viel wert wie eine 20%-Geldanlage.

Gruß Hermann

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