die halter sind doch von victron oder?
Meinst du wirklich Sprengring und nicht Federring oder Zahnscheibe?
Die Halter und die Sicherungen sind von Offgridtec - nicht von Victron.
Sorry Du hast recht, das sind Federringe - keine Sprengringe ![]()
Wenn du dir das Plastik wegdenkst sind es eigentlich nur zwei Schrauben, auf denen die Kabelschuhe, die Sicherung, Scheibe und Federring zwischen zwei Muttern zusammengepresst werden. Da kann man eigentlich nichts verbessern.
Der Fehler muß nicht unbedingt von der Verschraubung kommen. Eine unzulängliche Crimpung der Kabelschuhe kann auch für die Wärme gesorgt habe welche den Halter schmelzen lassen hat.
Welchen Maximalen Dauerstrom lässt Du den zu?
Habe selbigen Halter und keine Probleme bei 60 A Dauerstrom den ich zulasse.
Nach Verschraubung über Spannungsabfallmessung den Übergangswiderstand zweimalig im Abstand von 2 Tagen geprüft. Danach alle 6 Monate. Das gilt für alle Hochstromverbindungen in meinem Akku.
Nutzt wenn möglich kalibriertes Werkzeug (Drehmomentschlüssel, Multimeter, Crimpwerkzeug).
Setzt euch auch mit dem Thema Schraubverbindungen auseinander. Prüft vorher ob die Gewinde gängig sind nicht das gegen ein defektes Gewinde mit Drehmoment angezogen wird etc.
Meine Empfehlung ist, eine regelmäßige Revision durchzuführen und zu protokollieren!
im ersten jahr vielleicht aber dann was soll sich da schon ändern, ich hatte noch nie eine m8 oder m6 verschraubung die sich gelöst hat.
nur welche die nicht fest waren weil ich vergessen habe die anzuziehen seit dem mache ich immer nen strich von oben auf die mutter damit ich weiß dass diese angezogen wurde.
Revision beschränke ich persönlich nicht nur auf die Verschraubungen... Innenwiderstand der Zellen, optischer Zustand der Zellen etc.
Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
Hab mal überlegt paar Temperatursensoren an die Schraubverbindungen zu packen und mittels Grafana zu überwachen. Das wäre eigentlich ganz cool. Dann sieht man direkt wenn was durch die Decke geht. Hab noch ein paar DS18B20 rumliegen, aber irgendwas mit kontakt zum direkt aufkleben (?) oder irgendwie in der Nähe zu plazieren wäre geil. Macht das jemand und hat ne günstige und auslesbare (Raspi/ ESP) Bauteilempfehlung?
Hab ich mit einem ESP8266 und DS18B20 Sensoren mit tasmota realisiert. Tasmota leitet die Daten an eine MQTT Server weiter und über Node Red wir das ganze dann ausgelesen, bewertet und protokolliert. Bei einem zu u.a. großen Delta Temperaturwert wird die Ladung/Entladung unterbunden.
Cool! Wie hast du die DS18B20 an den Klemmen befestigt?
z.B. würde ich die 18B20 in einen Ring Kabelschuh einbauen. Damit anschraubbar.
Habe die Sensoren mit Wärmeleitfähigen Silikon auf einen Klebefilm geklebt und abbinden lassen und dann das ganze an die entsprechenden Stellen geklebt. So ist es dann auch ohne Probleme (Zellentausch etc.) ohne Aufwand zu entfernen.
@rittschie Interessant. Was für ein Produkt hast Du genau verwendet? Entweder ich finde wärmeleitfähige Paste, die aber nicht aushärtet oder Silikon, die nicht wirklich wärmeleitfähig ist. Daher wäre ich dankbar, wenn Du das genaue Produkt nennen würdest.
Könnte es hier nicht auch sein, dass die Materialpaarung, also Material der Sicherung mit dem Material der Kabelschuhe eine elektrochemische Reihe bildet, der Sicherungshalter möglicherweise noch in einer Umgebung montiert ist wo es öfter mal erhöhte Luftfeuchtewerte gibt und dann einfach die Spaltkorrosion zwischen Sicherungslasche und Kabelschuh loslegt?
Ich mein, dass könnte man tatsächlich mal untersuchen wenn man mal einen gleichartigen Sicherungshalter, der sich noch in Betrieb berfindet und nicht geschmolzen ist, auf macht und sich die Kontaktflächen ansieht.
Schaut doch mal drauf für welchen Spannungsbereich die verwendeten Sicherungen angegeben sind.
Sicherungen die bis 24V werden bei 48V schon bedeutend wärmer als 60V Sicherungen.
Nachdem ich mit der IR Kamera gesehen hab wie heiß die 48V Sicherungen wurden hab ich die sofort mitsamt sicherungshalter aus flimschigen Thermoplaskunststoff rausgeschmissen und durch einen selbstgebauten Halter aus Hartgewebe und Teflon ersetzt. Der hat den Vorteil dass ich die Schrauben mit Schmackes anziehen ohne das der Kunststoff bei Erwärmung wegkriecht und die Flächenpressung wieder nachlässt.
Seit dem hab ich kaum mehr als 30Kelvin Temperaturerhöhung bei Vollast.
Wie kommt das, dass 24V Sicherungen bei gleichem Stromwert wärmer werden? Ist irgendwie unlogisch. Der Innenwiderstand einer Sicherung sollte doch nicht von der Maximalspannung abhängig sein.
Danke. Dachte pastös bedeutet, dass er nicht aushärtet und deshalb der Sensor sich bewegen kann. Man lernt immer dazu.
@win das dürfte an dem Material der Sicherung liegen. Schmelzpunkt der Legierung und spezifischer Widerstand. Bei höheren Spannungen muss (bei gleichem Strom) mehr Leistung umgesetzt werden. "Dickere" sicherungsbleche können mehr Wärme anbleiten als "Alufolie".
dafür muss aber der spezifische Widerstand des Materials geringer sein....
Genau das ist der Widerspruch, den ich sehe, weil eben die Leistung an der Sicherung nicht von der abzusichernden Spannung abhängt. Es ist doch vollkommen egal, ob eine Sicherung 10 V oder 1000 V absichert. Wenn 10A fließen, hat man eine gewisse Verlustleistung an der Sicherung, vollkommen egal, wie die Spannung im abzusichernden Stromkreis ist. Der Spannungsabfall an der Sicherung bleibt immer gleich und hängt nur vom Strom ab.

