Masse Frage, Potentialausgleich, Schienen für hohe Ströme

Bin exakt deiner Meinung. Und da der Zerobrain einen Phoenix Contact und einen HESCHEN geöffnet hat und sich heraus stellte das der Aufbau identisch ist, mache ich mir da wenig Kopf.

@stefanelo haste mal Links (aber keine bezahlte Werbung, wo ein lange gesuchter 'maximaler Fehltritt' dem zu verkaufenden Produkt gegenüber gestellt wird)?

Ich bin der Ansicht, dass die allermeisten Varistoren wahrscheinlich in China produziert werden, auch die in 'deutscher Markenware'. Klar kann man auch damit noch was falsch machen, aber die Chinesen haben inzwischen auch ne Menge gelernt (auch abgeguckt)...

'Blitzschutz' ist immer relativ. Selbst die Technischen Regeln beziehen das ein. Ich hab halt so meine 'Probleme', ein (bzw. in meinem Fall 7) SPD für 50€ einzubauen das wahrscheinlich nie 'aktiv werden' wird, um damit ein 60€ MPPT vielleicht zu schützen. Klar hängt da auch noch was hinter, was ich vielleicht im unwahrscheinlichen Fall auch noch schützen würde, aber es ist eben eine Kosten-Nutzen Rechnung und wohlmöglich auch noch was für die Versicherung...

@philippoo Ist jetzt hier sicher etwas OT aber dennoch, wegen Blitzschutz (Überspannungsschutz): Die VDE Richtlnie, oder Norm, schreibt seit 2016 den Einbau eines zentralen Überspannungsschutz in den Zählerschrank vor um die Hausinstallation vor Überspannungsschäden zu schützen. Weiterhin wird bei PV Anlagen jetzt bei PV Leitungslänge >10m zwei mal Überspannungsschutz gefordert. Das alles, und das ist meine persönliche Meinung, kurbelt die Umsatzmaschine der Elis und Hersteller an, sonst nix weiter.

Was nämlich alle Normen da m.E. vergessen haben, vor Allem wenn eine PV im Altbau nachgerüstet wird ist: Der Überspannungsschutz der Telekommunikationsleitung von außen - wenn kein Glasfaser liegt. Wenn da nämlich über das herkömmliche Telefon- oder Kabelnetz von außen was reinschießt, dann zerlegt es im Haushalt auch alle Geräte mit RJ45- oder F-Stecker Anschluss und ggfs. deren nachfolgende Geräte.

Von daher, ich war auch nicht gewillt 6x 145€ für drei Strings auszugeben. Sicher ist der RS450 immer noch deutlich teurer als die SPDs, aber irgendwo hört der Spaß auf und die Amortisation rückt in immer weitere Ferne.

Bah das ist mir neu - bisher hatte ich gar keine (Altanlage) - je einen Schutz habe ich nun vorgesehen. Einen zweiten baue ich definitiv nicht ein :frowning:

So neu ist das gar nicht. Ich zitiere aus folgendem Link (ja, ist ein Hersteller/Anbieter, daher könnte eine gewisse Befangenheit herrschen):

https://krannich-solar.com/de-de/blog/ueberspannungsschutz/

PV-Anlagen auf Gebäuden ohne äußeren Blitzschutz

Der konkrete Einbauort des Überspannungsschutzes wird grundsätzlich nicht definiert und ist in gewissen Grenzen frei wählbar. So besagt die Norm lediglich, dass er innerhalb von 10 Metern Leitungslänge vom Wechselrichter entfernt installiert werden muss. Beträgt der Abstand mehr als 10m, so ist ein zweiter Überspannungsschutz in der Nähe des zu schützenden Wechselrichters notwendig.

Und so viel zur Befangenheit wenn von "Experten" gesprochen wird:

Es ist demnach empfehlenswert, den Überspannungsschutz nach Möglichkeit entweder direkt in den Wechselrichter zu integrieren oder diesen gleich in unmittelbarer Nähe zu installieren. Außerdem empfehlen einige Experten, SPD Typ 1 und 2 grundsätzlich vor und nach dem Wechselrichter zu installieren.

Das mit dem neu war auch auf mich bezogen - zeigt halt das man sich konstant mit den Themen beschäftigen muss.
Man kann es aber auch übertreiben. Klar Sicherheit sollte Prio haben, aber irgendwann ist gut - Kosten, Platz etc. muss auch in einem vernünftigen Verhältnis zum Sicherheitsgewinn stehen.
Also bei mir ist der Überspannungschutz ca. 9m von der PV und 5m von WR entfernt bzw. geplant. Und damit es ein wenig bezug zum Thema hat :slight_smile: der Schutz ist direkt über der Haushauptpotentialschiene, das hat sich so einfach angeboten.

> "Beträgt der Abstand mehr als 10m, so ist ein zweiter Überspannungsschutz in der Nähe des zu schützenden Wechselrichters notwendig."

das heisst ja nicht unbedingt, dass man in mehr als 10 Meter noch einen installieren soll. Meine Module sind 12 Meter weg, da kommt keiner hin - man kann es auch übertreiben :wink:

Überhaupt - was soll das mit dem Wechselrichter? ich will meine Anlage schützen, falls Überspannung rein kommen sollte. 'Vor' dem WR sind da noch die MPPTs, der Akku, das BMS... Der WR ist dem Typ1/2 im Zählerkasten schon fast näher...

Ehrlich gesagt gehe ich eigentlich auch davon aus, dass der umgebende Rahmen der Module die Spannung mindestens genauso 'empfangen' wird wie die Halbleiterreihe. Aus meiner Erfahrung mit den Windrädern halte ich einen ordntlichen durchgehenden Potentialausgleich für wichtiger und wirkungsvoller als irgendwelche Überspannungsableiter (immer vor dem Hintergrund dass ein äusserer Blitzschutz gemäß den Technischen Regeln nicht vorzusehen ist).

Ich bleibe also dabei: Rahmen und Batterie-Minus an die Potentialausgleichschiene.

> Der Überspannungsschutz der Telekommunikationsleitung von außen

Bei mir haben die Woodoofonisten jetzt keinen erkennbaren expliziten Ableiter eingebaut (ich vermute Varistoren irgendwo im Inneren), aber schon auch einen nicht unerheblich Aufwand um die Anbindung an den Potentialausgleich getrieben. Zugegebenermassen ist die durch meine Bitte, das Kabel nicht zu kürzen, entstandene Spule etwas kontraproduktiv. Vielleicht mach ich die besser doch noch weg...

Äh, doch, genau das heißt das. Und damit die Versicherung bei mir nix zu furzen hat habe ich eben in den sauren Apfel gebissen und einen zweiten gesetzt. Bei mir sind es allerdings auch mehr als 30m.

Im Übrigen, bei den >10m geht es nicht um das Montagegestell was die Überspannung aus der Luft fischt, sondern die DC Leitungen an sich die sich dem elektromagnetischen Feld als potentielle Antenne anbieten.

Also ich hab noch keinen treffenden Grund gefunden warum ich DC GND an PE anklemmen soll. Ich halte es subjektiv für sinnvoller wenn in der häuslichen Umgebung DC und AC Netz grundsätzlich getrennt sind. Wie sich dass dann auf die automatische Isomessung vom RS450 auswirkt werde ich sehen wenn in ca. drei bis vier Wochen dann endlich die Paneele auf der Garage sind.

Aber nicht dass das jetzt falsch rüber kommt, ich will jetzt sicher nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sagen "du musst aber" {green}:laughingoutloud:

@hf_spsler kein Ding!

der Grund, DC Minus an den Potentialausgleich (es geht dabei nicht um PE!) anzuklemmen ist eben, dass sich alles möglichst auf einem Potential 'bewegt' und sich dadurch nirgends zerstörerische oder gefährliche Potentialunterschiede einstellen. Die (sich dabei zwangsweise ergebende) Verbindung mit Erde sehe ich genau wie du eher nachteilig, aber der Vorteil des gemeinsamen Potentials überwiegt in meinen Augen.

@philippoo Das würde bedeuten ich müsste einmal den DC GND der Akkupacks zur PAS ziehen, und das mit einem Querschnitt der mich in der Länge bis zur PAS ein Vermögen kosten wird, und dann müssten sämtliche PV Strings ebenfalls mit ihrem GND an die PAS?

Eventuell hab ich es überlesen, aber was sind denn konkret die überwiegenden Vorteile? Zwischen AC und DC herrscht doch durchgängig galvanische Trennung, wenn ich mich nicht irre. Bitte nicht steinigen, evtl. bring ich da auch gewaltig was durcheinander :crazy_face:

@hf_spsler ich lege eine sekundäre PA Schiene in den 'PV Betriebsraum' und verbinde die mit 16mm2 mit der Haupt-PAS (sind bei mir nur 2 Meter). Von da alles 6mm2 (ausser ggf zu den Ü-Ableitern, da 10^2 oder auch 16^2, das sind aber nur ein paar Dutzend Zentimeter), auch die 12 Meter zu den Rahmen 6^2.

ich hatte ja oben (oder in eine aderen Thread?) schon mal geschrieben, dass ich auch lange gebraucht habe, das Prinzip des Potentialausgleichs wirklich zu verstehen.

ein ganz plumpes Beispiel: Irgendwo nah beim Trafo für deine Siedlung wummst der Blitz rein. Deine ganzen 230VAC (inkl. PEN) werden heftig angehoben, deine PV bleibt aber da, wo sie ist. Die galvanische Trennung im WR ist damit wohlmöglich überfordert oder wird dadurch sogar beschädigt (und sei es nur irgendwelche Elektronik im WR).

Andres plumpes Beispiel: Aufgrund eines 'nahen' Ereignisses nehmen deine Rahmen ein anderes Potential an, als dein DC-Minus, es kommt zu einem Überschlag vom Rahmen auf die Halbleiter - kaputt, MPPT gleich mit.

Es lassen sich ne Menge 'Situationen' ausdenken, wo ohne ein gemeinsames Bezugspotential 'ungesunde' Spannungsdifferenzen entstehen. Gemeinsames Bezugspotential bedeitet ja nicht, DC und AC zu verbinden, sondern das eben 'alles auf einer Wolke' ist und diese Wolke ruhig mal hoch und runter gehen kann, dabei innerhalb der Wolke aber die Verhältnisse unverändert bleiben.

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So ähnlich habe ich das auch - eine PAS beim Verteilerschrank, eine beim INternetnschluss, Gasleitung etc. eine beim PV Überspannungsschutz. Dazu dann noch eine zweite Erdung (wobei die für Potentialausgleich nicht nötig ist). Die Batteriepacks sind aktuell nicht mit der PAS verbunden auch nicht geerdet - stehen in der Garage.
Wenn ich das jetzt lese sollte man wirklich Akku Minus auf PAS legen, verstehe ich das richtig? Sehe das wurde hier schon diskutiert aber gab es eine finale aussage ob oder ob nciht? Und dann noch den PAS der Batterie evtl. noch zusätzlich direkt an einem Erdungsspieß anschließen?

@endurance also Victron sagt ja (Akku Minus auf PA bzw PE). Am Ende gibt es Fürs und Widers. Ich finde das mit der Wolke ganz einleuchtend, aber man kann bestimmt auch Fälle konstruieren, in denen das nachteilig ist (alleine wenn ein mit dem Schutzleiter verbundenes Gehäuse von irgendwas an Plus DC kommt). Am Ende muss es glaubich jeder selber entscheiden, eine Vorschrift oder Technische Regel dazu gibt es wohl nicht.

was meinst du damit? du weisst, dass Schleifen möglichst zu vermeiden sind?!

damit wäre ich eher vorsichtig. Potentialausgleich bedeutet, dass man alles auf ein Potential bezieht (deswegen auch sternförmig von der Haupt-PA-Schiene weg). Wenn man jetzt noch einen zweiten Erdspiess räumlich entfernt reinbringt, kann das einem was 'durcheinander bringen'...

Gewöhnlich werden alle Erder etc untereinander verbunden und dann mit einem Flachstahl an die PA Schiene geführt (soweit ich erinnere).

Das ist ein Guter Punkt.
Ich hatte die Idee eigentlich nur - falls es einen Kurzen über minus bei der Batterie gibt, der Strom nicht komplett bis zur Haupterdung zurück muss, sondern vorher schon beim Zusatzerder abfließen kann.

meinst du wenn AC Phase an Minus DC kommt?

auch interessant dieser Aspekt: ohne Minus DC an PA/PE würde ein Kontakt des DC Systems mit 230VAC wohlmöglich nicht mal den FI auslösen, und das ganze DC (oft Kleinspannung) stände 'unter Dampf'...

Um jetzt mal etwas Klarheit in die Diskussion zu bringen. Der Potentialausgleich ist dafür gedacht, dass keine gefährlichen Spannungen zwischen Geräten entstehen, die elektrischen Schlägen führen können.

Dabei gibt es einen Hauptpotentialausgleich (heute Schutzpotentialausgleich) der üblicherweise in Gebäuden über einen Fundamenterder oder änliches hergestellt wird (dabei ist es nicht richtig, dass es nicht mehrere Erder geben kann, denn wenn man wie ich ein Haus von 1904 bewohnt gibt es kein Fundament und keinen Fundamenterder. Da kann man auch mit mehreren Staberdern arbeiten, die natürlich verbunden sind)

Es gibt weiterhin den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich, der dann örtlich begrenzt sein kann und eben NUR diese Örtlichkeit schützt (Krankenhäuser häufig)

Das bedeutet. Als Überspannungschutz für Geräte ist ein Potentialausgleich nicht gedacht gewesen und auch nur bedingt wirksam. Er soll vor allem Personen schützen, indem er berührbare Teile auf ein Potential bringt.

Daher halte ich auch Batteriepol bei 48 V auf Potentialausgleichschiene für nicht notwendig. (aber da streiten sich die Geister)

Blitzschutz gibt es nicht wirklich (wird oft mit Überspannungsschutz verwechselt). Die von Blitzen eingebrachte Energie ist selbst mit Blitzschutzanlagen teilweise nicht abzuführen.

Überspannungsschutz ist Durchaus ein Thema, allerdings ist der Potentialausgleich da nur Mittel zum Zweck (irgendwo muss ich mit der Energie ja hin) aber auch hier soll er möglichst die Personen vor Überspannung schützen.

Wobei auch das manchmal kontraproduktiv ist, da durch das Ableiten von sehr hohen Energien schon Unfälle mit Schrittspannung passiert sind, weil die Energie nicht schnell genug abgeleitet werden konnte.

Daher nochmal. Bis heute konnte mir niemand einen zwingenden Grund nennen worum der Batterie Minus bei 48 V Batterien an den Potentialausgleich soll.

Aber ich lerne natürlich immer noch wie carolus sagen würde :slight_smile:

Stefan

Bei stärkerem Nachdenken, sehe ich das genauso. Die 48V sind eher ungefährlich und wenn das Gehäuse mal mit + verbunden ist bleibt die 48V immer noch "ungefährlich".

  • mit - gibt kurzschluss und wenn ich das dann versuche über PAS abzuführen brauche ich fette Leitungen, die womöglich auch noch anfangen zu schmurgeln - ich mach also aus einem lokalem (nur im Pack) Problem ein größeres ausgedehnt auf den Potentialausgleich.
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Da bin ich irgendwie nicht ganz mit einverstanden, ich lerne diesbezüglich aber gern dazu denn ich halte die Thematik auf AC Seite für nicht ganz trivial.

Wenn also in deinem Beispiel der Blitz ins AC Netz geht, dann hebt er doch alle Außenleiter und den PEN an, also schafft er ein Offset, aber für alle Leiter. Die 400V Phase-Phase oder 230V Phase-Null/PEN bleiben doch gleich, nur eben angehoben auf Blitzpotential. Dann wäre auch die PAS zu Hause angehoben. Damit käme es m.E. nicht zur Überspannung zwischen den Außenleitern oder Außenleiter und PEN - dies natürlich alles auf einen bestimmten zeitlichen Rahmen bezogen. Wenn man dein Beispiel jedoch dahingehend ändert, dass der Blitz nur in einen Außenleiter, oder den PEN geht - dann wäre dein Beispiel plausibel.

Naja und von der Verkettung her habe ich in meinem konkreten Fall ja gar kein AC Netz mehr am WR, die drei Multiplusse versorgen unser EFH im Inselbetrieb ohne AC Anbindung jedoch angebunden an der PAS.

Da bin ich dann aber schon wehementer nicht mit einverstanden - gerade wenn es um das nahe Ergeignis geht und wir über induzierte Spannung sprechen. Denn: Wenn das nahe Ereignis in der Lage ist ins Montagegestell einzukoppeln, dann induziert es auch in die PV Leitung (je länger die Leitung ist desto besser). Aber im Gleichtakt. Das heißt hier werden dann PV + und - gleichermaßen angehoben und haben dann eben gegen den PAS identisches Potential, sofern das Gestell in den PA mit eingebunden ist. Ein Überschlag kann damit nicht entstehen.

Und da weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht wie ich das mit meinem Trapezblech und dem Kurzzschienen-Montagesystem umsetzen soll. Ich möchte eigentlich keine Soll-Korrosionsstelle am Blechdach erzeugen. Da muss ich mich mal aufschlauen ob es nicht auch möglich ist ein- oder mehrere Kurzzschienen an 16mm² anzubinden - die sind vorgelocht und nicht Korrosionsanfällig und je Kurzschiene mit vier Blechschrauben ins Trapez geschraubt.

Durchaus klar :+1: Allein die Diskutierbarkeit spiegelt gewissermaßen die Komplexität wieder.

@stefanelo ich glaube großteils haben wir das Gleiche gesagt?

> "Der Potentialausgleich ist dafür gedacht, dass keine gefährlichen Spannungen zwischen Geräten entstehen, die elektrischen Schlägen führen können."

zwischen/in Geräten käme es zwar eher zu einem Überschlag, aber der PA bezieht ja auch den Boden, auf dem wir stehen, mit ein, so dass es beim Berühren des Gerätes keinen elektrischen Schlag gibt (das Prinzip Wolke eben). Es geht nicht nur um das Gerät, sondern auch um die Leitungen, die rein und raus gehen, und um deren Bezugs/potential.

> "Da kann man auch mit mehreren Staberdern arbeiten, die natürlich verbunden sind"

hab ich ja auch gesagt. aber die sind eben untereinander verbunden und dann 'zusammen' auf die Haupt-PA-Schiene geführt, und nicht einer am Haus und einer an der Garage und dazwischen der 1.5^2 PE zur Verbindung?

> "zusätzlichen Schutzpotentialausgleich, der dann örtlich begrenzt sein kann und eben NUR diese Örtlichkeit schützt (Krankenhäuser häufig)"

das mag sein. Krankenhäuser, besonders OPs, und so sind eine andere Sache. An der lokalen OP Elektrik hängt wahrscheinlich keine (lokale) PV...

> "der Potentialausgleich da nur Mittel zum Zweck (irgendwo muss ich mit der Energie ja hin) aber auch hier soll er möglichst die Personen vor Überspannung schützen."

der Potentialausgleich ist nicht unbedingt dazu da, Energie abzuführen (dazu ist der äussere Bltzschutz da), sondern um Potentiale aus-/anzugleichen (Prinzip Wolke).

> "das Ableiten von sehr hohen Energien schon Unfälle mit Schrittspannung passiert"

auch hier sprichst du vom äusseren Blitzschutz, den wir explizit aussen vor gelassen haben.

> "Bis heute konnte mir niemand einen zwingenden Grund nennen worum der Batterie Minus bei 48 V Batterien an den Potentialausgleich"

von zwingend war nie die Rede, vergl.

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