Masse Frage, Potentialausgleich, Schienen für hohe Ströme

@philippoo

jep. Aber bei dir war es über einige Post verteilt. Daher habe ich es etwas zusammengefasst. Und du meintest du verbindest den - Pol der batterie mit Potentialausgleich und ich mache das nicht. Daher meine Darstellung. Man kann zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen :slight_smile:

Ist nicht meine Absicht dich zu kopieren oder so.

Stefan

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@hf_spsler da mit dem Einschlag in den Siedlungstrafo - so ein bischen hast du recht, dazu hat es ja heute die Typ1 SPDs im Kasten. Aber Im Prinzip ist das eben der Fall, wo deine Zuleitung und damit dein 230/400VAC gegenüber dem örtlichen Potential angehoben (bzw. verändert) wird. Wenn eine Phase am Trafo hoch kommt, zieht sie natürlich auch den Sternpunkt mit, die Trafo Impedanz ist meist niedriger als die Erdungsimpedanz (wobei Trafos und Erzeugungsanlagen schon sehr gut geerdet sind).

Bei dem nahen Ereignis ist zu unterscheiden, ob es ein hohes Potential (Spannung) ohne Überschlag (kein Blitz) oder ein hoher Strom (Blitz) ist.

Aber diese ganze Geschichte ist eben nur sehr schwer zu beschreiben, weil sie immer wieder anders ist, es ist eben ein Naturprodukt. Wie gesagt, ich habe mit den Windrädern die Erfahrung gemacht, dass am meisten heile beleibt, wenn man Massnahmen ergreift, dass alles möglichst auf einem Potential bleibt, egal, wo dieses Potential gerade ist (Wolke). Bei 100m Ausdehnung (Höhe) und Elektronik oben und Elektronik unten ist das natürlich nicht immer ganz einfach, deswegen wird die Kommunikation zwischen oben und unten auch in den allermeisten Fällen in Glasfaser gemacht und die Kleinspannungsversorung mit getrennten örtlichen Trafos bzw. solide isolierten SNTs...

Soll-Korrosionsstelle - da sprichst du was an, dem man nochmal getrennt Aufmerksamkeit widmen sollte. Aber wahrscheinlich eher im Punkto Akku-Minus an PA/Erde als im Bezug auf Rahmen an PE/PA (was ja unterschiedliche Hintergründe hat).

Und nochmal: 16^2 Cu ist für äusseren Bitzschutz, 6^2 für den Potentialausgleich / PE Verbindung (oder vlt auch 10 wenn man will, aber Vorschrift ist 6 meine ich). Mach es dir nicht teuer und schwerer als nötig :wink:

[quote data-userid="26589" data-postid="217562"]Und nochmal: 16^2 Cu ist für äusseren Bitzschutz, 6^2 für den Potentialausgleich / PE Verbindung (oder vlt auch 10 wenn man will, aber Vorschrift ist 6 meine ich). Mach es dir nicht teuer und schwerer als nötig

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Och, alles gut. Ich bin kürzlich recht günstig an einen 100m Ring 16mm² GN/GE gekommen (brauchte ja eh 32m von der PAS bis zur Garage) und hatte noch einen ordentlichen Rest von einem 100m Ring 10mm² mit dem ich alle WR, den MPPT und das Gestell an dem alles hängt angeklemmt hab.

Da ich für das 16mm² sonst keine weitere Verwendung habe würde ich auch das Trapezdach (habe ja keine langen Montageprofile) mit dem 16er anbinden.

PS: Das Drumherum und die Technologie im Windrad finde ich übrigens höchst spannend. Ist jetzt hier OT, sorry. Aber bis vor kurzem wusste ich nicht mal dass da über 100Tonnen im Maschinenhaus/Gondel aufgebart sind und das es wohl schon von da oben mit 20kV (warens glaub ich) runter geht. Sehr beeindruckend.

unsere Windräder waren älter und kleiner (1MW Klasse) und gingen mit 690VAC runter. deswegen auch nur 100m hoch (mit Blatt), heute sind das ja schnell auch mal 200-250 Meter...

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@stefanelo ich hadere ja auch immer noch bzgl der Anbindung Akku_Minus an PA. Mein Statement 'da oben' war eigentlich der Ausdruck der Konsequenz dessen, was ich davor geschrieben hatte... praktisch als Enscheidungshilfe für mich...

vom Gefühl her würde ich sagen nein, aber meinen Ausführungen (und der Empfehlung von Victron) folgend müsste ich es doch anbinden.