Manchmal sind nur 2 Adern aufgelegt, was zu häufigerem Takten führt. Die 3. Ader ist dabei nur für den Heizwiderstand im Thermostat, der für eine um ca 1-1,5° höhere Schwankung der Raumtemperatur sorgt
Der Heizkörper im Raum mit Thermostat muss immer voll aufgedreht sein
Hallo Stefan, nochmal ein paar Tipps zur Deiner primären Frage. Ich habe mir 2022 eine 9kW Panasonic T-Cap Modellreihe J selbst eingebaut. Mein Haus besteht zur einen Hälfte aus einem Siedlungshaus BJ 1957 und aus einem Anbau aus dem Jahr 2003 zusammen sind das etwa 210m² beheizte Wohnfläche. Ich habe vor der Wärmepumpe etwa 2100Liter Heizöl für Heizung und WW pro Jahr benötigt. Jetzt habe ich einen Strombedarf von etwa 4500kWh pro Jahr. Meine JAZ für WW und Heizung zusammen liegt bei etwa 3,5. Wenn Du Dir ein T-CAP einbaust kannst Du sie ruhig unterdimensionieren. Auch Dein Haus sollte mit einer 9kW T-CAP auskommen. Wichtig ist das Du 25 Liter/Minute durch Deine Heizungsanlage drücken kannst, ohne dass es im ganzen Haus rauscht. Da auch ich zwei unabhängige Heizkreise habe (AltBau/NeuBau) konnte ich bis zu diesem Spilt 28mm Kupferrohr verlegen. In meinem Keller ist das strömende Heizwasser gut zu hören, nach der Aufteilung wird es ruhiger. Ich würde das WW auch weiterhin mit der T-CAP machen, da sie den 300Liter Kessel in max. 90min auf 50°C aufwärmen kann, bei BWWP kann das gerne 3mal so lange dauern. Bevor Du die Wärmepumpe einbaust solltest Du die Heizleistung deiner Heizkörper bei 45° Vorlauftemperatur ermitteln, damit Du sicher sein kannst das sie die erzeugt Wärme auch abgeben können. Über 45°C Vorlauf würde ich nicht gehen wollen, weil es dann schnell teuer wird. Zudem würde ich einen relativ großen Pufferspeicher min. 300Liter in den Rücklauf packen, damit die WP rund laufen kann. In einer nur Heizkörperanlage ist nur relativ wenig Wasser, bei mir z.B. 175 Liter wenn du die mit 25 Liter/Minute umwälzt steigt Deine Rücklauftemperatur nach wenigen Minuten zu stark und die Maschine geht aus. Ich habe meiner Anlage zunächst 200Liter und später aus leidvoller Erfahrung zusätzlich nochmal 300 Liter Pufferspeicher im Rücklauf gegönnt. Jetzt habe ich eine durchschnittliche Taktlänge von etwa 75 Minuten. Damit kann ich jetzt gut leben.
blöde Frage, warum den Speicher in den Rücklauf, was hat das für Vorteile gegenüber
mit der WP den Speicher laden und von dort mit zwei Heizkreispumpen rausgehen?
Gut man spart sich zwei Heizkreispumpen, inkl. Energieverbrauch von diesen.
Meist machst Überstrmer und Speicher in Rücklauf, weil der Wärmeverlust des Speichers kleiner ist. Du kannst aber auch VL → Speicher + UWP + HK, RL → Speicher → WP bauen. Wenn bei dr ersten Methode der Überströmer gut eingestellt ist, taktet das weniger
Hi Stefan. Was hältst du den von 2 von dieser LWWP aus meinem Link hier, so könntest du eine in der Übergangszeit oder im Sommer auch abschalten. Es könnte auch eine Warmwasser machen während die andere weiter heizt.WOLF Luft/Wasser-Wärmepumpe FHA-Monoblock 08/10 230V mit E-Heizelement 6 kW - 91480331lg65tu_upMQ.._gs*MQ..&gclid=EAIaIQobChMI-bXp2Yv3kgMVZ0lBAh10exupEAQYAiABEgKnBfD_BwE&gbraid=0AAAAAD_DpVCa9gmx1pJYyvmucO3linWaB
Das hätte ich damals auch besser so gemacht, war halt noch nicht so schlau.
Jetzt sitzt der Puffer im Vor- und Rücklauf und die WP braucht am Anfang 2-3K mehr um den Puffer zu heizen, bis es bei den Heizkreisen ankommt, das kostet etwas Effizienz.
Ich habe schon überlegt, ob ich da noch einen Schieber oder Umschaltventil in den Vorlauf mache, um das Wasser von der WP direkt in die Heizkreise zu leiten.
Nur der Platz ist da so eng, da trau ich mich noch nicht so ran.
Die WP läuft aber mit einem SCOP von besser als 3,6 schon so gut, dass ich mich Frage, ob der Aufwand dafür lohnt.
Das Problem sind 2 Dinge. Hoher Durchfluss benötigt bei der WP und hohe VL.
Aber ansich egal. Ich würde, weil der Preis von den Anlagen mehr oder minder egal ist, die 16er T-CAP nehmen. Die untere Modulationsgrenze ist dieselbe wie jene der 9KW. Daher ist das egal. Die unterste Modulationsgrenze bei der “normalen” Jeisha mit 5-9KW liegt bei ca. 500W elektrisch und 2500W thermisch.
Die 16er T-CAP hat ungefähr 1000W elektrisch und 4500 - 5000W thermisch. Um takten im kleinen Leistungsbereich zu verhindern könnte man den Puffer etwas größer dimensionieren. Auch lässt sich, in Übergangsmonaten, mehr Wärme dort in Form von Strom einlagern. Verluste werden dann größer, aber je nachdem wo der Puffer dann steht gehen die 1:1 ins Haus.
Alternativ, das war jene die ich mir herausgesucht hatte, war die hier:
@eclipse Hast Du einen zu geringen Durchfluss im Heizkreis oder gab es andere Gründe es so zu bauen. Bei Deiner Konfiguration verlierst Du eigentlich immer ein paar °K im Pufferspeicher. Vergleiche doch einfach mal die Temperatur von VorlaufPufferEingang mit VorlaufPufferAusgang. Jedes °Kelvin kostet Dich in etwa 4% mehr Energie.
Mein HB hat mich damals im Stich gelassen und ich musste mir alles selbst austüfteln.
Ich war damals noch nicht so firm in den Dingen wie Hydraulik und Verluste und habe die Standardvorschläge von Vaillant für den Aufbau genommen.
Danke für den Tip mit der Temperaturmessung, ich werde mal die Isolierung abmachen/wegschieben und die Temperaturen an den beiden Rohren messen.
Auf den Displays der Heizung sehe ich immer nur die Puffertemp und die Temp am Vorlauf der Heizkörper als vergleichbare Werte, da ist aber immer noch ein Meter Rohr und der Verteilerbalken dazwischen.
Oh je, HB weggelaufen hast Du denn jedenfalls die Förderung erhalten? Zur Kontrolle meiner Installation habe ich mir damals ein UT320D Dual Kanal K/J Digitales Thermometer gekauft. Das Kostet etwa 35 Euro (Amazon) und ermöglicht präzise Differenzmessungen. Ich klebe dazu die Thermoelemente direkt mit Klebeband auf die Heizungsrohre, das funktioniert gut.
Nee, lief damals leider ohne Förderung.
Ich habe jetzt mit einem NTC Thermoelement an einem Kaiweets Multimeter gemessen.
Da brauchte ich nur ein kleines Loch in die Dämmung stechen, das kann ich wieder leicht zukleben.
Die Dämmung komplett vom Rohr abmachen wäre viel zu aufwändig.
Das Thermoelement habe ich unter die Dämmung am Rohr entlang geschoben und da ca. 10min sich einpendeln lassen, bis die Temperatur am Meßgerät stabil war. Daher gehe ich davon aus, dass die Differenz der Meßwerte valide ist.
Meine Werte sind wie folgt:
Hauseingang vom Monoblock Außengerät: 30,5°C
Eingang Pufferspeicher: 29,5°C
Ausgang Pufferspeicher: 28,8°C
Zwischen Hauseingang und Eingang Pufferspeicher sitzen noch ca. 10m Rohr und das Innengerät der WP mit dem Heizstab, Dreiwegeventil, Druckausgleich, etc.
Ich verliere mit den 4% pro °C am Pufferspeicher ca. 3% Effizienz und durch den langen Rohrweg nochmal 4%.
Mit dem von mir protokollierten COP von mehr als 3,6 der WP ist das ein COP von 3,36 bis 3,4.
Mit den unter 3000kWh, welche die WP in der Heizperiode braucht, kann ich max. 90kWh durch die Veränderung am Pufferspeicher sparen.
Das sind max 27€ pro Jahr, bei vollem Stromkauf zu 30ct/kWh.
Durch die PV sind es eher so 15-20€ pro Jahr.
Da kostet der Umbau am Puffer Vorlauf wahrscheinlich deutlich mehr, als ich in 10 Jahren einsparen kann und ich habe das Risiko, dass es evtl. nicht das bringt, was ich mir erhoffe.
Danke für die Tips, das hat mir geholfen hier eine valide Entscheidung zu treffen, die Installation bleibt, wie sie ist.