Oder um es in meiner Situation zu beschreiben:
Wir haben 2025 5500kWh eingespeist und 3000kWh entnommen.
2026 werden es wahrscheinlich 10 000kWh eingespeist und 3000kWh entnommen sein.
Mit einer weiteren so großen Anlage könnten wir 23 000kWh einspeisen und 1000kWh entnehmen.
Wenn ich das Westdach des Schuppens noch nehme, und die Südfassade noch mit 10 Modulen….
Aber wo soll das hinführen? Es kommt also massiv darauf an, was man auch verbraucht, mit Wärmepumpe/Klimasplits etc. pp. Da ist dann irgendwann eine Schwelle, da ist eine Dämmung günstiger und spart mehr ein, als noch mehr PV und mehr PV. Saisonspeicher gibt es leider noch nicht in praktikablen Preisklassen.
Ich kann nicht einfach überbelegen. Dann darf der nicht mehr ans Netz.
Was geht wäre eben an den Generatoreingang im Winter. Die Panels legt ihr dann zum schlafen aufs Dach oder habt keinen Überspannungsschutz, keine Leitungen, es muss keiner aufs Dach. Nur Module dranpacken. Das Dach ist auch unendlich groß erweiterbar. Einfach die Sparren verlängern.
wie Stephan beschrieben hat: die PV Leistung wird in den Dunkelmonaten Mitte Nov bis Ende Januar kaum etwas bringen. Mit den 20W pro Modul kannst Du keine WP betreiben oder so. Aber in der Übergangszeit ist damit viel mehr möglich. Viele mit Solar und Wärme aus Strom haben für die starken Frostphasen, die zudem noch in den genannten dunklen Zeiträumen mit kurzen Tagen sind, noch Holzöfen am Start. Dazu vielleicht noch ein Gaskochfeld… -was ja auch mit einer Gasflasche betrieben werden kann….
Gerade diesen Winter war es schon deutlich heller als die letzten beiden; dazu nahezu durchgehend Sonne seit Ende Februar- da hat sich die ein oder andere Split Klima mit betreiben lassen.
Vertikale Ausrichtung kann ich im Wesentlichen in südöstlicher Richtung empfehlen; da kommt trotz Winter bei niedrigem Sonnenstand noch ganz gut was rüber. Man kann sie mit 4-KantohrBEfestigungssystemen befestigen oder einfach mit Alu-Z-Winkel, was deutlich günstiger, einfacher und flexibler ist. Man muss auch nicht alle in Reihe befestigen
Ich würde da eher Südwest nehmen, da Vormittags gerne noch Nebel die Sicht auf die Sonne verdeckt, was für eine Ausrichtung nach Osten eher ungünstig ist.
Wichtiger für den Winter ist aber, daß man die Anlage vom Schnee befreien kann, so man in einer Gegen ist, in der der Schnee noch liegen bleibt. Ohne das hilft auch die zehnfache installierte Leistung nicht.
Für mich, Tirol, wäre theoretisch im Winter ideal etwa 70° Süd bzw. 75° SO und SW. Zu 60° oder 90° macht das aber auch nur so 5-7% Unterschied. Man kann also die Panels auch gleich als Wandverkleidung hernehmen. senkrecht montiert. Hab ich, läuft gut
Große Balkonwechselrichter könnten bei Panels "übers Eck" oder an Balkonen, gut die Wintersonne einfangen. Die fangen auch recht früh an zu Produzieren.
So ist die Situation mit unserer 10kWp Ost-West PV. (Blau-Erzeugung/Gelb-Export)
ich verspreche mir jetzt auch Verbesserungen im Winter, mit dem Zubau von 4kWp Süd + Süd-West. Das Winterloch ist einfach krass, da wäre jede kWh ein Gewinn. Schnee ist auch ein echtes Problem..
Es geht mir darum ob und wann es sich rechnen könnte.
Wer das gerne bastelt und noch jemanden hat der beim "Strom" drübergucken kann, der wird das günstig in den Garten, die Fassade oder an den Zaun "nageln" können. Das ist die Arbeitszeit das Hobby und der eigene Verdienst.
Bei Erweiterungen die z.B. mit Balkonsolar WR gemacht werden können, ist das ganze noch mal simpler.
Ja nu, aber es rechnet sich eben extrem schneller wenn man was selber macht als wenn man es machen lässt. Daher ist es schwer wenn es so allgemein gehalten wird. Wenn man es selber macht und dann “nur” die Module kostet ist das eine ganz andere Hausnummer als wenn man wieder jemanden kommen lässt.
Ist es legal, die Module nur für die Zeit von Oktober bis März aufs Gras zu legen und parallel anzuschließen, also bei 12,5 kWp bisher werden zusätzliche 12,5 kWp an den bisherigen Wechselrichter abgeschlossen? Muss man da etwas melden oder geht das als Versuch/nicht ortsfest oder so durch?