Lohnt (extra) mehr PV für das Heizen im Winter- "Einfach Überbelegen, 150%?", Abschätzung

Wenn man das Geld fürs Dämmen hat, hat man es am Ende in jedem Raum warm und braucht wenig Energie. Das möchte ich auch irgendwann.

Jetzt wäre es im Winter in nur ein bis zwei Räumen schön warm und die anderen Ok und mit "wenig" Energie.

Wenn man im Winter/Übergangszeit die Energie vom den Modulen noch gebrauchen kann (genug verbrauch..) kann sich die Investition lohnen.

An "nach dem Dämmen" denken ist bestimmt auch gut.

Die Relationen sind aber auch bei Freunden/Familie/ bei uns, ähnlich wie das, was Win beschrieben hat.

Das macht wenn das Dach neu muß oder Fassade neu muß, ....

Naja… Strom ist aber universeller nutzbar als Dämmung. Insofern würde ich zuerst zu einer PV-Anlage greifen.

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Ist so allgemein nicht zu beantworten... viel Verbrauch und damit hohe Kosten selbst mit einer WP kann Dämmung rechtfertigen. Wenn du von 7000kWh WP Strom diesen halbieren kannst oder noch weiter runter, sollte man schon schauen wie man das hin bekommt. Viele Dämmungen, gerade Dachboden, kann man auch mit 10 Daumen hin bekommen. Bei so schlechten Häusern sind auch viele Undichtigkeiten, die erst mal zu machen bringt echt viel und kostet nicht die Welt.

Aber ja, wenn ich jetzt NULL Energiekosten habe, ich mir eine neue WP zulege, die einen besseren WG hat, habe ich dann 10€ mehr Taschengeld pro Monat. Rechnet sich nicht, wenn damit aber auch andere Sachen, wie mehr Platz gewonnen wird, hat das auch einen Mehrwert. So ist es sehr speziell was bei jedem eine bessere Aktion ist, aber PV Zubauen, wenn man kann und es günstig wird, bringt schon was, vor allem wenn man sieht, das läuft gut 30 Jahre.

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Du nutzt Bedarfsheizen. Du heizt ansich nicht. :wink:

@steffda

Das Thema ist ja “Lohnt (extra) mehr PV für das Heizen im Winter?” extra mehr. Es ist PV schon vorhanden und es soll nochmal mehr gekauft werden für den Winter. Um im Winter viel zu erzeugen um die Heizung zu entlasten ist man da schnell bei einer Hausnummer, die dem der Dämmung nahe kommt.

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Beides zusammen kann auch nützlich sein.
Kommt darauf an, wieviel die einzelnen Maßnahmen bringen. Geht aber in Richtung:

Lohnt (extra) mehr Dämmung für das Heizen im Winter?
(Und da lohnen sich z.B. bei manchen neue Fenster, bei anderen nicht.)

Genau, Thema:

Lohnt (extra) mehr PV für das Heizen im Winter?

Anfang November baue ich ein Stahlgestell mit acht 435W Modulen zusätzlich auf meiner Wiese auf - weil ich sie sowieso übrig habe aus einer Palettenbestellung. Bis Ende Februar kommen rund 400kWh zusammen, also 50kWh pro Modul, rund 15€. In 10 Wintern ist der Gesamt-Invest wieder drinnen. Das Auf- und Abbauen läuft unter präventive Gesundheitsmaßnahme :wink:

Die gesamte Maßnahme unter “Hobby”.

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Strategisch angehen.

Die älteste Währung der Welt? Heiz/Koch-Energie = 400.000 Jahre.

Mit ein paar Modulen kann diese Energie, nahezu ohne weitere Kosten, generiert werden. Die Welt ändert sich ständig, Inflation, Kriege, Systemwechsel, Enteignung und und und … aber mit ein paar mehr Module hat man einen kleinen Fels … Brandung und so.

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Es kommt immer auf die Installation an. Im “Nebelloch” wirds immer knapp sein. Ist die Ausrichtung sehr steil wie bei mir, kommt im Winter ungefähr halb so viel wie im Sommer (sofern es die Sonne übern Berg schafft). Meine Batterie reicht ca. 3 Tage, ist in 2 Tagen voll.

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Momentan sind die Modulpreise am steigen.

Eine Steuervergünstigung in China fällt wohl weg und der Sommer könnte viele dazu bringen, bald was fertig aufs Dach zu bringen.

Dann rechnet sich das ganze momentan auch nicht so schnell/ist teuer.

Ob die im Herbst wieder fallen?

notfalls auf den Kleinanzeigenportalen schauen, kommen immer wieder ganze Anlagen kostenlos bis günstig zum abholen. Rechnet sich schon als Wandverkleidung, leidlich winddicht montieren

Getreu deinem Motto: "So wenig benötigen, wie geht."

Meine Dämmung ist eine zweite Fleece-Jacke, kostet 30 Euro und hält 10 Jahre. :grin:

Ohne die würde ich auch bei 19 Grad frieren.

Für die Betrachtung, ob sich Dämmung lohnt, ist das aber auch nicht so relevant. Würden wir mehr heizen, dann wären es nicht mehr 300 Euro Heizkosten, sondern 1000 Euro im Jahr. Mit Dämmung könnte man dann vielleicht 300-500 Euro sparen. Bei 100.000 Euro sieht man auch mal wieder, dass sich das nie rechnen kann. Das sind nicht mal die Zinsen, die man da einspart.

DIY Keller und Dachboden dämmen dürfte sich für viele lohnen. Und wer bei der Fassade was einblasen kann, der kann auch günstig dämmen. Auch sollte klar sein, gleich zu dämmen, wenn man das Dach eh neu machen muss. Wer aber eine normale Wärmeschutzdämmung auf die Fassade kleben muss und das nicht selbst machen kann, da fängts bei vielen an, dass es sich nicht mehr lohnt.

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