ich habe eine 12,7Kwp Pv Anlage mit einem 6 Kwh Batteriespeicher. Vor 2 Jahren habe ich mir eine Wärmepumpe 12Kw eingebaut und letztes Jahr ein Wallbox für mein E- Auto installieren lassen.Als Stromanbieter habe ich Tibber. Dieses Jahr bekomme ich irgenwann ein Smartmeter und würde dann Modul 1 und 3 beantragen. Die Netzentgelte im Niedertarif sind 1,48ct/Kwh, im Standardtarif 5,30ct/Kwh und im Hochtarif 9,68ct/Kwh. Am Tage teilt es sich so auf Niedertarif 9,5 Std, Standardtarif 8,5 Std, Hochtarif 6 Std.
Meine Frage ist daher, lohnt es sich einen Plug & Play Batteriespeicher zukaufen? z.B den Marstek Venus-e 3.0
Stromerzeugen von März- September viel, da ist der Speicher zu klein. Verbrauch, in den Sommermonaten bekomme ich den Speicher, in der Woche am Tage nicht leer. Sobald aber bewölgt ist oder ein schlechter Tag, dann geht die Wärmepumpe an und die Batterie ist schnell leer. Da ich seit Oktober ein E Auto habe. Weiss ich nicht wie es ist im Sommer zu laden. Weiss nur das ab 18 Uhr kaum noch was vom Dach kommt. Im Winter kann ich mit meinem jetztigen Speicher, den Hochtarif nicht überbrücken. Da die WP ca 3 - 4,5 Kw die Std verbraucht. Je nach Kälte. Wollte den zusätzlichen Speicher Nachtsladen und dann den Strom in den Hochzeiten verbrauchen
Läßt sich der jetzige Speicher nicht erweitern? Zwei verschiedene Speicher zu koordinieren ist ja auch nicht so ohne. Oder gleich groß denken? Die jetzigen 6 kWh ggf verkaufen oder opfern und sagen wir günstige 32 kWh mit nem Deye oder Victron?
Erweitern kann man diesen nicht mehr, da sonst die neuen Batteriemodulen, von den alten runtergezogen werden. Fronius ist zudem auf BYD umgestiegen. Nur warum einen bestehenden Opfern? Klar alles einheitlich machen ist besser, aber dann würde man noch mehr Geld ausgeben und ob sich das dann noch lohnt, ist die Frage.
Die 51 Volt Speicher mit 16 oder auch schon 32 kWh gibts halt recht günstig im Vergleich zu irgendwelchen proprietären Sachen (siehe Sammelbestellungen hier im Forum). Kostet natürlich auch Zeit, sich mit den Drumrum zu beschäftigen. Bin skeptisch, ob man das Plug&Play Zeugs mit was bestehendem koordiniert bekommt, dass nicht ein Akku den anderen lädt. Aber ggf gibts ja hier oder anderswo positive Beispiele, hab da nicht den Überblick.
Naja, ich suche eigendlich einfach was zum einstecken und los gehts. Gut bei dem Speicher von Marstek muss man einen Smartmeter einbauen, damit dieser dann den Speicher mit PV überschussladen kann. Oder eben im Winter, das Tibber diesen optimiert lädt. Daher finde ich diesen gerade Interessant. Wie sich dieser Speicher mit dem von Fronius verhält, keine Ahnung. Nur mir gehts darum, rechnet sich eine Speichererweiterung?
Den Marstek mit Überschuss laden ist kein Problem, laden des Fronius vom Marstek läßt sich auch verhindern. Könnte sich nur etwas aufschaukeln und überschwingen.
Den Marstek mit Netzstrom laden dürfte schwieriger werden wenn im Fronius noch was drin ist. Könnte mit Zeitfenstern und Entladegrenzen aber machbar sein. Kann man ja seit einiger Zeit als normaler User einstellen.
Mir wäre der Marstek für die gewünschte Aufgabenstellung zu klein/schwach.
ich habe eine Fronius Battierspeicher Bj 2016. In diesen sind in Reihe geschaltet 5 Module a 1,2 Kwh. In diesen passen noch 3 weiter Module a 1,2Kwh. Wenns die noch gibt. Nur da die in Reihe geschaltet werden und die alten schon 10 Jahre auf den Buckel haben, haben die auch nicht mehr die Leistung einer neuen Batterie, somit passt sich das System immer des schlechtestens Modul an.
Heute kurz gesehen, daß die Marstek wohl ein API haben, mit dem man sie wohl via HomeAssistant steuern könnte. Wenn der Fronius ebenfalls ausreichend kommunikativ ist, könnte man auf der Basis vielleicht was machen. Würde ich mir aber genau anschaun, bevor ich da Geld für in die Hand nehme.