LLWP als Heizlösung im Altbau ausreichend?

Hallo an Alle,

ich stelle mich bei meinem ersten Beitrag gleich mal kurz vor. Ich heiße Martin und habe mir letztes Jahr meinen Traum vom Eigenheim erfüllt. Es ist ein Altbau aus 1963 mit ca 120qm Wohnfläche. Hier kann ich hoffentlich konstruktive Lösungen, Meinungen oder auch Ideen einholen die mir bei meiner Entscheidung helfen.

Noch letztes Jahr habe ich angefangen es zu renovieren/sanieren…bisher habe ich eine neue Haustür, die Elektrik (Leitungen, Steckdosen usw. inkl Zählerschrank) im kompletten Haus erneuert, ein BKW mit 5kwh Speicher und 2KWp installiert und naja Böden und Wände neu gemacht u.a. wegen der Elektrik usw.

Also es passiert was aber da ist noch viel zu tun über die nächsten Jahre. Ein größerer Punkt fehlt das dieses Jahr noch gemacht werden muss, die Heizung. Ausgangspunkt beim Kauf des Hauses….keine Zentralheizung. Brauchwasser wird über DLE erhitzt und das Haus wird mit zwei Öleinzelöfen geheizt. Es wurden vor ca 10-15 Jahren in jeden Raum Elektroheizkörper nachgerüstet.

Da ich wie gesagt die Elektrik neu gemacht habe, wurden die Leitungen neu und Unterputz verlegt aber habe beschlossen etwas auf Risiko zu gehen und habe die alten Heizkörper nicht mehr montiert, sondern einen eigenen Heizstromkreis im Zählerschrank gelassen aber eine Blinddose gesetzt, nur für den Fall…Ebenfalls habe ich einen der beiden Öleinzelofen rausgeschmissen und das ganze Haus mit einem Ofen im EG beheizt. Das OG wird aktuell nicht bewohnt, daher wurde es eben nur passiv mit geheizt. Das hat auch für den letzten Winter einigermaßen geklappt….aber ein Winter reicht.

Das Haus selber ist ungedämmt und hat Fenster aus den Ende 90ern (schätzungsweise) mit Doppelverglasung. Fenster werden irgendwann gemacht, wenn es finanziell drin ist. Mit der neuen Heizung ist erstmal Schluss was größeres zu planen und es wird innen weiter renoviert.

Jetzt brauche ich eure Meinungen…es sind 6 Räume (EG & OG) mit ca 95-100qm zu beheizen. Ich habe mir 3 Angebote für Split Klimaanlagen machen lassen. Eins fällt aus deshalb werde ich nur zwei Systeme hier erwähnen. Aber beide würden die Außen und Innengeräte unabhängig voneinander gleich aufstellen was mir schon mal gut gefällt. Geplant sind zwei Außengeräte mit je 2 Innengeräten die 4 Räume aktiv heizen und zwei Räume gegenüberliegend passiv mit heizen sollen.

Einer würde als Außengerät die 2x Bosch Climate 7000M nehmen mit je 1x Innengerät CL7000iUW 26E 3,5kW 1x Innengerät CL 7000iUW 35E 3,5kW.

Das zweite Angebot wären 2x Panasonic CU-2Z41TBE mit 3x CS-Z20ZKEW und einem CS-Z25ZKEW.

Zum einen, auf welches System würdet ihr setzen? Und glaubt ihr, diese Setups würden reichen zum durchheizen ohne Ölofen? Wie bereits erwähnt würde ich den Ölofen gerne komplett rausschmeißen. Zumindest ab den zweiten Winter wenn ich den ersten ohne auskomme. Ich hoffe natürlich das sich das wirtschaftlich auch rechnen würde…gebraucht habe ich letzten Winter 2000l Öl. Hätte ich das OG ebenfalls aktiv geheizt, wären das natürlich noch mehr geworden.

Ich freue mich schon eure Meinungen dazu zu lesen.

VG

Martin

Willkommen im Forum!

Wir haben ein Haus BJ1952 mit ähnlicher konstelation allerdings mit 175Qm Wohnfläche, wir betreiben eine LLWP mit 8 kW und 2 Split klimaanlagen dazu haben von Holzkessel 30kW aud ie 3 geräte umgestellt , ich kann dir Sagen das haus wird warm und wir frieren nicht im Sommer Kühlen wir im Winter heizen wir fertig, was uns auffällt wenn die nchbarn ihren Holzofen anheizen man riecht es , was uns noch auffällt das mehr an Zeit das man hat weil man kein Holz mehr machen muss den die grosse PV bringt den Strom, ja im Winter nicht immmer aber das wussten wir ja , im nach hinein Sparen wir dadurch sogar .

Sicher mit LLWP oder meinst Du LWWP?, wäre ja auch ne Splitklima und mit 8 kW ungewöhnlich groß.

Hallo Martin,
herzlich Willkommen auch von mir.

Du stehst vielleicht ja vor einem Dilemma, das viele trifft. Der Heizbedarf ist nicht bekannt und mit deinen Angaben auch nur grob zu schätzen. Du planst im laufe der Jahre den Heizbedarf zu senken (neue Fenster, u.ä.). Dadurch wird die Heizlast sinken. Da du nun an die Heizung ran willst, kannst du die zukünftig verringerte Heizlast nicht berücksichtigen.

Eventuell hilft dir ein individueller Sanierungsplan (ISFP). Den kann man kaufen (Berater) und diese Beratung wird gefördert (Bafa). Du kannst auch BEG Förderung für die Heizungssanierung erhalten, auch Klimasplit fallen darunter. Dann müssen die Geräte aber in der Förderliste stehen.

Da ich kein Energieberater bin, verfolge ich die ständigen Änderungen nicht.

Da Ölöfen nach meiner Erinnerung mit Gerüchen verbunden sind und ein back up Ofen Sinn machen wird, wäre ein Pellet Ofen vielleicht ein guter Ersatz.

Da du keinen Heizwasserkreislauf für eine Zentralheizung hast, finde ich die Idee mit Klima Split zum heizen, schon sehr gut und günstig.

L.G.

Böden vermutlich aber nur neuer Belag?
Ist der Bodenaufbau bekannt?

Die Deluxe Lösung wäre FBH Heizung nachrüsten, da gibt es ganz grob gesagt zwei Varianten:

  1. In Bestehenden Estrich die Kanäle reinfräßen.
  2. Dünnbett Nachrüstlösung wenn man 2 cm Mehr verkraften kann.

Ich würde das zumindest langfristig in Betracht ziehen, einfach weil das den besten Heizkomfort bietet und langfristig auch die größte Effizienz bringt.

Wenn aktuell nur ein Stockwerk bewohnt wird, wäre das auch etwas was in aller Ruhe DIY umsetzen kann. (Erst ein Stockwerk machen dann "umziehen", dann das andere)

Ich würde erstmal versuchen mit nur einem Klimagerät auf jeder Etage (da wo vorher die Ölofen waren/sind durchzukommen)
Multi Split Geräte sind oft relativ teuer im Vergleich zu Single Split.
Wenn du einen Handwerker findest der bereit ist nur den Kältetechnik Anschluss zu machen und du den Rest selber vorbereiten kannst, wäre das entweder mit den günstigen Italien Modellen oder winteroptimiert mit den Daikin Nordic eine Option wert um erstmal mittelfristig Ruhe zu haben.

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OKOK meine schnellen FInger einmal habe ich eine LWWP und 2 single Split LLWP die LWWP hat 8 kW heizleistung die beiden Split klimas kW und 5,5KW 31. Dezember 2025

Danke für die Willkommensgrüße,

das Thema mit dem Ölofen wegen Geruch ist tatsächlich nicht so schlimm als erwartet. Der ist da, keine Frage, aber man gewohnt sich dran. Unangenehmer ist eher das tägliche Auffüllen mit der Ölkanne. Mein erster Plan war auch ein Pelletofen, aber hier hast du auch das Problem mit dem auffüllen, Pelletlager (Platz) und das gleiche mitunter zeitgleich das größte Problem wie mit dem Ölofen…die Wärmeverteilung. Die ist einfach katastrophal…

Dazu kommt das ein vernünftiger Pelletofen mit Schornsteinsanierung die anstehen würde, auch in die mehrere tausend Euro gehen würde. Rein aus finanzieller Sicht muss ich mich für was entscheiden…zumindest für den kommenden Winter.

Deshalb wenn ich gar keinen Grundofen bräuchte, wär schon Top. Auch wegen Platz. Aber wie gesagt, bleibt der Ölofen zumindest ein Winter noch drin bis ich weiß ob die LLWP ausreichen. Wenn nicht, dann kommt die Option mit dem Pelletofen nächstes Jahr dazu wenn´s finanziell drin ist.

Es war auch Anfangs ein Gedanke eine Zentralheizung entweder mit Heizkörper oder FBH zu installieren, dann eben mit einer LWWP. Im Keller wäre zwar Platz, aber finanziell einfach kurz und mittelfristig nicht machbar. Auch hier Brauchwasser noch mit dran zu hängen wäre wirtschaftlich totaler Blödsinn.

Zu den Böden, die Unterkonstruktion aus Holz habe ich gelassen da sie noch gut instand und tragfähig war, habe ich die Böden nur ausgeglichen mit einer dünnen Schicht Ausgleichsmasse und Klickvinyl verlegt. Bad und Flur z.b. sind gefliest.

@MartyMcBeer

frag doch beide Anbieter, ob ihr Angebot Bafa förderfähig ist und sie dir die nötige Bescheinigung ausstellen können. Wenn es so ist, dann würde ich mir die Förderung nicht entgehen lassen. Eine Übersicht fand ich hier:

L.G.

Beide Angebote sind Förderfähig, das war auch meine Bitte bei der Besichtigung das zu berücksichtigen. Aber was mich etwas nervt und ich auch überhaupt nicht verstehe, dass bei beiden Angeboten die Förderung über Subunternehmer die je einmal 300€ und einmal 400€ kosten laufen. Den Antrag muss eh ich stellen und soll trotzdem das extra bezahlen…aus meiner Sicht reine Abzocke aber das ist ein anderes Thema. Dafür bekomme ich zumindest gut was zurück von der BAFA.

Vielleicht ist das der Energieberater, der die nötige Bescheinigung erstellt?
Du wirst für Öl raus schon den Klima Bonus erhalten, usw. Das Fördersümmchen wird die Zusatzkosten für den Berater doch mehr als abdecken. So wie ich dir die Förderung gönne, gönne ihm sein Honorar.

L.G.

Hallo Martin, willkommen hier im Forum und wegen dem hier:

bist du mir jetzt schon sehr sympathisch :grinning_face: :grinning_face: Wir haben ca. den gleichen Aufbau, auch mit Fenstern aus 91 und das Haus wurde zu Beginn mit Kohleöfen in jedem Raum beheizt, später hat der Vorbesitzer dann Zentralheizung nachgerüstet und zuletzt 2010 eine Gas Brennwerttherme verbauen lassen - es war zumindest schon mal ein Grundstein gelegt.

Mit zu dem “Anwesen” gehört ein 55m² Stallgebäude mit Spitzboden/Heuboden das der Vorbesitzer als Wohnraum ausgebaut hatte und in dem wir gewohnt haben so lange das Haus akute Kernbaustelle war. Das Nebengebäde musste also mit beheizt werden, muss es heute auch noch, jedoch nur frostschutz.

Deine rund 20.000kWh Heizenergiebedarf nur für das EG und ohne Warmwasserbereitung scheinen mir recht hoch zu sein. Da gibt es sicher noch Potential zum Einsparen ohne teure Investitionen.

Wir haben damals für unseren 61er Bau einen Energiepass über 269W/m²/a erhalten. Bei 116m² Wohnfläche wären das theoretisch über 31.000kWh. Wir leben jetzt etwas über 10 Jahre in dem Haus und haben bisher im Fünfjahresschnitt bis 2022 ca. 21.000kWh für volle Beheizung (inkl. Nebengebäude) benötigt. Okay, die Brennwerttherme scheint deutlich effizienter als die Ölöfen zu sein.

Aber, hast du auch noch die alten Rolllädenkästen über den Fenstern?

Wir haben auch 2015, 2016 in fast Vollzeit kernsaniert und als allererstes alle sog. “fürDraußenheizungen” wie Rolllädenkästen und undichte Fenster entfernt (Rolllädenkästen) oder repaiert (91er Holzfenster). Auch durch die Bohrungen durch die Fensterrahmen für die Rolllädengurte alle verschlossen.

Jetzt wird aktuell die Fassade erneuert und dabei gleich energetisch saniert, alles in DIY. In diesem Zuge kommen nun auch Splitklimageräte (LLWP) zum Heizen und Kühlen zum Einsatz. Allerdings gibt es auch schon eine 12,3kWp Solaranlage auf dem Garagendach sowie eine kleine 2,4kWp Anlage auf dem Gartenhäuschen. Diese beiden Anlagen ermöglichten auch vor der Fassadensanierung schon ab März mit Heizlüftern zu heizen - wir taten alles um die Heizkosten irgendwie zu senken :slightly_smiling_face:

Wir setzen aufgrund der vielen Erfahrungen und Berichte hier im Forum Daikin Splitklimageräte ein. Insgesamt werden es vier Aussengeräte für insgesamt sechs Innengeräte. Zwei Aussengeräte laufen bereits seit September 2025 die beiden weiteren folgen in diesem Jahr.

Du hast natürlich eine relativ großer Herausforderungf damit, dass du genau jetzt vor der Wahl für eine neue Heizung stehst aber dein Altbau vermutlich auch noch energetisch saniert werden wird? Damit ergibt sich über die Jahre natürlich eine große Änderung in der Heizlast. Die kannst du übrigens relativ genau selbst bestimmen wenn dir die Wandaufbauten und Materialien bekannt sind oder du sie in Erfahrung bringen kannst. Es bleibt aber der Beigeschmackt dass du eine Heizung (egal welcher Art) für die jetzige Heizlast aussuchen musst während sich der Bedarf in den nächsten Jahren möglicherweise noch drastisch reduziert.

Was würdest du denn in Eigenleistung machen können und wollen?

Hallo zusammen ,

das Grundproblem ist eigentlich die Heizlast. Wenn man im ersten Schritt grob wissen möchtest wie viel Heizleistung du brauchst, dann nehme dir ein Heizlastrechner . Bei Heizungsdiscount24 findet man ein Recht einfachen . Bei der Größenangaben gilt das Innenmaß. Das ist schon Mal ein grober Wert .

Wenn der Luftstrom von den Splittgeräten sich gut verteilen lässt , dann Spricht nichts dagegen. Ich machte das ebenfalls so . Mitsubishi 3,5 und 2,5 .
Ich habe aber ganz andere Isolierstandarts .

Entscheidend ist bei der Größe / Leistung welche Maßnahmen du in der Zukunft planen tust . Sonst ist irgendwann die Anlage zum Heizen zu groß .

Ein Energieberater kann dir deine jetzige Heizlast berechnen und auch die Zukünftige bei Fenstertausch usw. Auch kann er dir bei den Förderungen helfen . Da ist einiges zu bekommen .
Denn Berater und die Anträge müssen vorher gestellt werden ! Das ist wichtig.

Auch Mal an ein Wärmebild gedacht ? Bei Altbauten hilfreich um Wärmelecks zu finden .

Es gibt Pelletöfen die einen eigen Vorratstank haben , kann man sich ins Wohnzimmer stellen .
Kombination 2 Monosplitt ,+ Pelletofen wäre vielleicht auch eine Option.

Schreibe auch gerade ein Bericht , kannst du Mal lesen . Vielleicht hilft der eine oder andere Gedanke dir weiter .

Gruß Eckard

@hf_spsler das klingt wahrlich nach einem schönen Traumprojekt sich seine eigene “Höhle :wink: ” so zu bauen. Tatsächlich habe ich ähnliche Vision aber da ich aktuell alleine bin, finanziell einfach nicht drin. Und ich bin eher der Typ wenn ich das Geld beiseite habe, dann kann ich damit planen und etwas umsetzen. Man kann jetzt natürlich darüber diskutieren einen dicken Kredit…alles sanieren und die Maßnahmen bzw Heizersparnisse wiegen die Zinsen vielleicht auf. Ganz klar ein Argument aber das bin nicht ich :slight_smile:

Zur Eigenleistung muss ich dazu sagen…ich hab zwar Elektroniker gelernt aber war nie ein Heimwerker bis ich das Haus gekauft habe. Hätte vor 2-3 Jahren jemand gesagt du wirst ein komplettes Haus neu verkabeln, Steckdosen setzen und Wände wieder verputzen dann hätte ich gesagt du spinnst wohl :joy:

Naja den Zählerschrank hab ich aber dann doch von einem echten Elektriker machen lassen.

Zum Thema Rollläden und Fenster @Maronenbauer hast du Recht. Die wären nach der Heizung als nächstes bzw geplant. Ob ich das dann selber mache weiß ich noch nicht. Die Haustüre habe ich tatsächlich machen lassen…die alte war aber auch ein offenes Scheunentor. Ich habe so ein kleines Nebenfenster und die Kellerfenster die ich selber probiere, und anhand der Erfahrungen werde ich entscheiden ob ich mir einen Wechsel der Fenster und Terrassentür mit Rollladen selber zutraue.

Also nach dem Bedarfsausweis vom Kauf, liegt der Energiebedarf bei 321 kWh/m²*a

Wenn du dich hier im Forum etwas einliest, was andere so an Erfahrungen gemacht haben, findest du recht schnell: Panasonic ist nicht so empfehlenswert im Heizbetrieb. Und Singlesplit ist in aller Regel vorzuziehen.

Hier im Forum setzen viele auf Daikin beim Heizen und das hat auch solide technische Hintergründe, ist nicht nur Fanverhalten.

Hier findest du viele Infos zur Orientierung:

Dafür musst du die Heizlast berechnen. Schau dir dafür auch mal die Schweizer Formel an.

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Naja, wir wussten worauf wir uns mit einem Altbau einlassen. Als meine Frau mir Bilder von dem Objekt schickte, wir wohnten damals noch getrennt, war mir das alles erst zu alt. Aber bei der Besichtigung kamen dann ein paar nette Schmankerln ans Tageslicht - sicher, es blieb viel Arbeit, aber insgesamt haben wir inkl. 2019 komplett neuem Dach nach aktuellstem Standard in Summe 80k€ investiert was bei der Finanzierung schon vorher mit eingeplant war.

Darin enthalten komplett neue Heizkörper im ganzen Haus weil die alten schon sehr rostig waren, meist Typ33 und um das 1,4 oder 1,5fache überdimensioniert, Estrich und Fußbodenheizung im Flur und 16m² Bad OG, Rollläden, kompletter Trockenbau, komplett neue Elektrik samt Daten- und damals eben auch noch SAT Leitungen für jeden Raum (allein 26 Steckdosen in Küche und Esszimmer), komplettes Bad OG, komplette Küche, alle Türen im OG neu (dabei Leibungen alle auf einheitlich 86er Türblatt aufgeschnitten), jede Menge Kalksandzementputz, alle Decken zwecks Leitungsverlegung abgehängt, Smarthomeintegration auf Siemens SPS Basis für Energieeinsparung (intelligente Ansteuerung der Zirkulationspumpe, Standbyverbraucher wie Türklingel, SAT Verteiler bei Abwesenheit abschalten, Rollladensteuerung etc., vergessene Beleuchtungen nach z.B. 30min abschalten usw.), sämtliche Vinyl und Kork Bodenbeläge im Oberschgeschoss und ich hab bestimmt noch so einiges vergessen. Es wurde aber eben alles in DIY gemacht, meist von mir allein da meine Frau weiterhin vollzeit beschäftigt war und ich durch Umstände zeitlich befristet vollzeit zu Hause war. Will damit sagen, da geht schon was.

Und:

war bei mir exakt genauso. Sagt meine Frau selbst heute noch und jetzt haben wir gerade die Hausfassade und Splitklimageschichte am Wickel :sweat_smile:

Nebenbei auch noch die PV Anlage in den nächsten Wochen um knapp 22kWp erweitern - mit der PV geht nach über 10 Jahren ein großer großer Traum für mich in Erfüllung. Aber genug des Geschwafel.

Aus energetischer Sicht erst mal um die low hanging fruits kümmern. Dazu zählte bei uns eben das Entfernen aller alten Rollläden und zu mauern der Kästen. Bin da ehrlich, in beiden Geschossen gibt es heute auch noch nicht vollständig neue Rollläden - mit Blick auf die Fassadensanierung zum Glück, die hätten nämlich alle nicht mehr gepasst. Fenster nachgestellt und ggfs. nachgedichtet, sowas halt.

Aufgrund der Heizlastberechnung die ich für die Auswahl der Splits mit gedämmter Fassade gemacht hab kann ich sagen, wenn sie nicht total hinüber sind, lass die Fenster drin. Aufgrund der wesentlich geringeren Fläche im Vergleich zur Außenwand haben sie nur einen geringen Anteil an den Gesamtverlusten, sind dafür aber unglaublich teuer - im Verhältnis. Eventuell kann man noch über den Austausch der Gläser nachdenken muss man mal prüfen und Angebote einholen.

Achso, mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder haben wir gänzlich auf Förderungen verzichtet - aber eben auch 98% in Eigenleistung erbracht. Naja und die letzten 10 Jahre war halt auch kein einziger Urlaub länger als mal ein verlängertes Wochenende drin bzw. wir haben den Fokus auf Anderes gelegt.

Der Förderantrag sollte alsbald gestellt werden, denn angesichts der Haushaltsdebatte ist mit Änderungen (nicht zum guten) zu rechnen.

Wenn du kein Daikin Angebot hast, dann fragen wir mal @win, was er vom Bosch Angebot hält. Das Panasonic im Heizbetrieb weniger gut ist, mag zutreffen. Doch wenn der spezielle Typ in der Bafa Liste steht, dann müsste er einen akzeptablen Wirkungsgrad haben.

Sorry, ich stecke nicht in den Details. Der nächste Winter kommt bestimmt, Förderanträge dauern ihre Zeit und müssen vorab gestellt werden, usw.

Ich würde mich da in Sachen Förderung auf keinen Fall irgendwie unter Druck setzen lassen. Wir können sagen, es geht auch ohne Förderung, allein was die Förderung die Hardwarepreise in D hochtreibt gibt es ein paar Alternativen im europäischen Ausland wo die Hardware deutlich günstiger ist und dann eben ohne Förderung verbaut werden kann.

Uns geht es seit 2007 genauso , hatten riesen Glück unser haus Kaufen zukönnen wo die Grundstückspreise noch Moderat waren damals 2007 65€ der Qm heute liegen wir aktuell zwischen 261-391€ der QM bei 1108 QM Grund kannst du dir ja ausrechnen was es damals gekostet hat und was man Heute dafür bezahlen müsste. Und da reden wir nur vom Grundstückspreis und der hat sich die letzten 20 jahre ver 4 facht , dafür habe ich gerne auf Urlaue verzichtet, Was die Rolläden angeht das ist kein Hexenwerk wenn due Elektrik machen kannst kannst du auch Rolläden mit E Motor verbauen, ich beziehe meine von Rolladen24 de was du bedeken kannst wenn du für öffenbare Fenster dir welche kauftst und das ur Stück für Stück nimm gleich welche mit Fliegengitter dazu die gibt es mittlerweile und ich muss sagen das hat was Fenster auf Fliegengitter runter ziehen Fenster offen lassen prima dazu die Rolladen Logik über Shelly realisiert und da ganze in Home Assistant eingebunden Spieerherz was willst du mehr, vor allem die Rolladen logik bei sonnenaufgang auf und Nachts wieder zu oder im Sommer zur teil verschattung brngt extrem viel auch vom Heizen her ich brauche dadurch mit der WP deutlich weniger wie wenn die Fenster offen Wären nacht also Rollo oben. Ich habe als Split Klima Hantech und Viesta die Hantech ist etwas lauter wie gedacht aber passt immer noch.
Und der Rest ergibt sich mit der Zeit bis zu unserer Rente sind wir mit der Sanierung soweit durch und haben dann Ruhe, dann können wir immer noch entscheiden behalten vererben oder Verkaufen. und dann aber auf Stand der Technik.
Und Smart Home Fähig.

Hallo MartyMCBeer ,

hier mal ein einfacher Heizlastrechner , ist zwar nur eine grobe Rechnung aber als erster Ansatz immer zu gebrauchen . Welche Heizung passt wirklich zu Ihrem Haus? Rechnen Sie es aus! Bei den Maßen die Innenmaße angeben .

So lange man sich nicht auf ein Kühlmittel festlegt , wäre für mich Dakin ganz vorne bei der Auswahl dabei . Wie Win schon geschrieben setzen viel auf dieser Marke . Dann kommt vermutlich Mitsubishi . Aber ohne einer Heizlast ( Istzustand ) zu berechnen drehst du dich im Kreis .
Dann berechnest du mal was du in den nächsten 1-2 Jahren Nachisoliern oder tauschen möchtest .
Ich habe mein Haus auch selbst gebaut , fast alles selber gemacht . Heute gibt es zu jeden Bereich bei Youtube kleine Anleitungen , da mehrere anschauen . Dann wirst du sehen das du sicher mehr selber machen kannst als du glaubst .

Lese dich erst einmal ein und stelle dann einfach Fragen , ich bin mir sicher das man dir hier einiges dann sagen kann .

Gruß Eckard