So beunruhigend diese Bilder sind:
Ich bin überzeugt davon, dass DYI Batterien von den Betreibern öfters gecheckt werden als gekaufte. Daher fallen solche Unfälle hoffentlich früher auf.
Problematisch sind natürlich geschlossene Gehäuse, wo man es erst merkt, wenns raustropft…
Ich hoffe sehr, dass es sich nur um eine defekte Zelle handelt, die zu tauschen kein großes Problem ist.
Hat es komisch gerochen oder gegast?
Kann man sich mit dem elektrolyt vergiften?
Ja,das hoffe ich auch.
Der Händler hat die Zelle anstandslos getauscht
Es hat nicht sonderlich ätzend oder ähnlich gerochen, die zellen waren ja zu dem Zeitpunkt auch bei ca 20-25% , bei einer überladung der Zelle würde es wahrscheinlich ganz anders aussehen (siehe Youtube Videos)
Die Säure ist sicherlich giftig,würde ich nicht trinken
Ich denke mal wenn die Zellen ca 1Jahr überstehen dann dürfte nichts mehr kommen.
Ich habe jetzt einige Zeit uber das Problem gegrübelt und auch die Bilder.
Ich komme auf keine Erklärung ausser einer Leitenden Verbindung zwischen den Gehäusen: so ähnlich sahen Schäden aus, wenn ohne Zwischenlage aufgebaut wurde und wohl die blaue Folie durch gescheuert war.
Nun sehe ich Abstand der Zellen.. wohl eine Zwischenlage, aber nicht bis zum Rand. Hat die zwischenlage die schadensstelle verdeckt? Kann da ein Span gewesen sein, eine hochohmige Leitfähigkeit, Dreck vom aufbauen?
Kann etwas auf fem Holbrett gekegen haben... Ein dünner Draht?
Ich dachte auch schon an Leitfähigkeit der Platte.Jedenfalls ist keine Carbon Faser verbaut. Die rauhe Oberfläche könnte die Kunsstoff Schrumpffolie aufkratzen wenn sonst nix dazwischen ist.
Mich wundert auch der hohe Bereich. Najo Kapillar Wirkung ist auch nicht ohne. Kondenswasser bei kaltem Akku und Luftzug?
Optisch jedenfalls Elektro Korrosion.
Danke für eure Einschätzungen.
Die Blaue Folie war nicht beschädigt oder durchgescheuert, an der Stelle wo sich die Folie gewölbt hat kamm vermutlich das "Elektrolyt" schlagartig raus, am tag davor war da nichts zu erkennen.
Ich habe die Folie dann nach dem Ausbau im unteren Bereich entfernt, der ganze untere Bereich (rundum) ist durch nicht nur eine Stelle!
Keine Anzeichen von möglichen Kriechstrom da keine Beschädigungen an der Folie und keine Feuchtigkeit im Heizraum (konstante Jahrestemp zwischen 20-22C°
Der Verkäufer hatte gemeint, er hat sowas nur ein einziges mal gesehen... die zellen waren in einem Boot verbaut das im Salzwasser bewegt wurde.
Bin kein Chemiker oder Raketenwissenschaftler aber müsste eine Oxidation nicht von außen stattfinden?
Wie bereits geschrieben das Gehäuse hat sich von innen nach außen aufgelöst
Ich kann die zelle gerne aufsägen un paar Bilder von innen machen
Gruß
Das tut es auch dann, wenn es elektrochemische Korrosion ist und die Polung richtig. Das greift den gesamten Becher von innen an. Und verformtes Material ist empfindlicher und ist schneller durch. Also: Ecken.
Wenn du wirklich aufsägst: findet man die glatten Flächen auch angegriffen oder "normal"??
ich weiss aber nicht, wie normal aussieht innen.
Grubel..... Das wurde bedeuten, das die Verbindung zum Fremdpotenzial überall gewesen sein kann: auch oben.
Das wäre ein ganz neuer Aspekt für Vorsicht beim Aufbau......
We asked the manufacturer and they say the cells most likely have been dropped
We have some known issues with the delivery company not always being carefull with parcels and received quite some damaged batteries we had to replace.
We therefore assume in this case some batteries have been damaged by the postal service but it was small enough to not been visible but bad enough to lead to this result.
Die Zellen sind so gut verpackt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das es daran liegen kann.
Bei mir ist definitiv keine Zelle runter gefallen und wenn dann würde ich diese niemals verbauen.
Mir fällt dazu ein daß Alu Tuben z.B. innen lackiert werden.
Das wird auch hier vermutlich der Fall sein.
Der schwere Wickel könnte nun beim Transport durchaus an der Wand scheuern.
Irgendwann ist das Zeugs blank und dem Elektrolyt ausgesetzt.
Was der dann macht? Zeitfaktor.
Man sieht ja keine besondere Isolierung zur Wand hin.
Dann dürften diese Zellen aber niemals in KFZ verbaut werden, denn dort sind Bewegungen ja Daseinszweck. Dagegen sind die paar Stunden Transport im Schaumstoffpaket doch gar nichts.
Hier noch ein paar Bilder
Das Gehäuse ist innen nicht beschichtet.
Wicklungen sind mit Folie ummantelt und im Bodenbereich ist eine ca 1mm dicke Kunststoffplatte extra verbaut.
Evtl. einfach ein winziger Alusplitter noch im Gehäuse gewesen, der sich dann beim Einführen des Packs reingebohrt hat. Und so klein, dass der Austritt nicht bemerkbar war zunächst.
Aber ziemlich eindeutig ein Produktionsmangel aus meiner Sicht.
Wenn das Paket so heftig gefallen wäre, dass bei der Verpackung noch ne Zelle sachaden nimmt - dann ist es unwahrscheinlich, dass die anderen 3 Zellen des Pakets vollkommen heil sind.
Aber das sind nur meine 5 Cents.
Ach ja - und dass der Hersteller nicht sagen wird, dass das n Produktionsfehler gewesen sein muss, ist sehr klar, wenn man die Kultur ein wenig kennt. Kein Problem denke ich, solange es so anstandslos getauscht wird. Auch hier in DE kochen wir nur mit Wasser und sowas kann vorkommen. Qualitätsproblem ist das erst, wenn sich sowas häuft - jedenfalls aus meiner Sicht.
Theoretisch würde es Sinn machen.
Die Folie ist aber nicht als eine Tasche konstruiert sondern nur als Kontaktschutz, ist mit oberer Gummiabdichtung punktuell verschweißt ,unten an allen 4 Ecken offen.
Ach ja , das Gehäuse hat Plus(+) Potenzial...warum auch immer ( alle 96 Zellen) , also wenn man zwischen dem Minuspol und dem Gehäuse mist, hat man Zellspannung , kann das einer bestätigen?
Soweit ichs mitbekommen habe aber hochohmig an plus. Ich kontrollies mal falls ich bei meinen eine blanke Stelle finde.
Teilweise liegt auch irgendwas dazwischen an. (Messfehler durch Hochohmigkeit)
Die Fotos sind ganz super.
Bei der Gelegenheit bitte noch ein Foto von der Unterseite der Anschlussstelle. Sollte da bei anderen Typen mal bohren ist er schnell durch.